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budgetrestriktion
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trulle
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Anmeldungsdatum: 20.10.2005
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 26 März 2010 - 12:22:00    Titel: budgetrestriktion

hallo alle zusammen,

habe da mal ne kleine Frage:

Ich habe eine Konsumentin mit der Nutzenfunktion u(c1,c2) und einem exogenen Einkommen y. Die Preise der Konsumgüter sind q1=1+t und q2= 1 gegeben. Dabei bezeicnet t eine spezielle Gütersteuer.
So ich soll dann jetzt in Aufgabenteil a die Budgetrestriktion der Konsumentin für t=0 und t=1 in eine Grafik einzeichnen.

Wie genau mach ich das? und was ist mit Budgetrestriktion gemeint?

Also es gilt ja y=q1c1+q2c2! wie bringe ich das denn in eine Zeichnung?

danke schon mal für die Hilfe! Wäre echt nett wenn jemand helfen könnte!

mfg
testest
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Anmeldungsdatum: 13.07.2007
Beiträge: 372

BeitragVerfasst am: 26 März 2010 - 13:35:15    Titel:

Zitat:
Wie genau mach ich das? und was ist mit Budgetrestriktion gemeint?

Also es gilt ja y=q1c1+q2c2! wie bringe ich das denn in eine Zeichnung?

danke schon mal für die Hilfe! Wäre echt nett wenn jemand helfen könnte!


q1c1+q2c2=y ist genau die Budgetrestriktion (wenn man ganz genau sein will q1c1+q2c2<=y, aber wir gehen einfach davon aus, dass das ganze Budget verkonsumiert wird).

Was man von dir will ist im Prinzip eine Zeichnung wie diese hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Budgetgerade; die Budgetmenge ist dann die Fläche unter der Geraden, die Budgetgerade die Gerade selbst.

Du musst also einfach die Gleichung
q1c1+q2c2=y

nach c2 umformen (lass ich nicht vom y verwirren- das ist hier keine Achse
Wink )

Also
q2c2= y-q1c1
c2= y/q2 - (q1/q2)*c1
trulle
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Anmeldungsdatum: 20.10.2005
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 26 März 2010 - 21:56:22    Titel:

oh super vielen dank!

Jetzt ists klarer! Wink
phan90
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Anmeldungsdatum: 16.05.2011
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 18:34:47    Titel:

Wie stellt man am besten die Budgetrestriktion auf, wenn man lediglich die Nutzenfunktion gegeben hat?

Originalformulierung: Gegeben sei die Nutzenfunktion q1*q2^2. Stellen sie die Budgetrestriktion auf!

Ich habe bisher nur Lösungswege mit vorgeschriebenen Einkommen und Preisen gefunden. Confused
LoLzeBoB
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Anmeldungsdatum: 14.05.2010
Beiträge: 1085

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 19:59:49    Titel:

phan90 hat folgendes geschrieben:
Wie stellt man am besten die Budgetrestriktion auf, wenn man lediglich die Nutzenfunktion gegeben hat?

Originalformulierung: Gegeben sei die Nutzenfunktion q1*q2^2. Stellen sie die Budgetrestriktion auf!

Ich habe bisher nur Lösungswege mit vorgeschriebenen Einkommen und Preisen gefunden. Confused


Wenn ich mich nicht irre ist die Budgetrestriktion doch nur die Nebenbedingung, dass der Gesamtkonsum gleich dem zur verfügung stehendem Einkommen = Budget ist?

Sprich:
Einkommen = Preis1*Menge1 + Preis2*Menge2 + ... + PreisN*MengeN
wenn wir Einkommen als "w" bezeichnen, Preis mit p and Menge als q, haben wir grundsätzlich für 2 Güter:

w = p1q1 + p2q2
_________________
Oh man, wie abgefuckt die Leute sein müssen, dass die dir glauben!
-Freund über meine Aktivität im Forum (ohne Inhalte zu kennen Wink )
phan90
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Anmeldungsdatum: 16.05.2011
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 20:10:21    Titel:

Gut, mehr habe ich mir auch darauf zusammenreimen können. Hatte nur Bedenken, dass das etwas wenig als Lösung sein könnte, aber wenn du das auch so siehst, wird es wohl passen.
phan90
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Anmeldungsdatum: 16.05.2011
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 16:27:16    Titel:

Wie sähe die Budgetresiktriktion eigentlich in einem folgenden Fall aus?:

Ein Haushalt, der über den zeitlichen Einsatz seiner Arbeitskraft l ≤ l(16 Std.) freiverfügen kann, möchte die Arbeitszeit ermitteln, die seinen Nutzen U(c,f) = c1/2f1/2 aus dem Güterkonsum c und seiner Freizeit f maximiert. Gegeben sind der Konsumgüterpreis p = 10 und der Stundenlohn w = 20. Neben dem Lohneinkommen fließen dem Haushalt Zinseinkommen in Höhe von x = 100 zu.
VWL-Repetitorium Hillmann
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Anmeldungsdatum: 06.06.2012
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2012 - 15:56:11    Titel:

Liebe Kommilitonen,

die Budgetrestriktion ist stets unabhängig von (der Form) der Nutzenfunktion!

Im vorliegenden Fall lautet sie

w * (16 - f) + x = p * c

bzw. nach Einsetzen der Zahlenwerte

20 * (16 - f) + 100 = 10 * c

(was sich noch weiter zusammenfassen lässt.)

Links steht das Gesamteinkommen aus Arbeitseinkommen und Nicht-Arbeitseinkommen (Zinseinkommen), rechts die Verwendungsmöglichkeit (Konsumausgaben). Streng genommen setzt sich die obige Budgetrestriktion aus drei Gleichungen zusammen:

1. B = p * c [originäre Budgetgleichung mit B = Budget]

2. B = w * l + x [Budget bzw. Einkommen (ohne Ersparnis!)]

2. 16 = l + f [Zeitbudgetgleichung]

beste Grüße
Axel Hillmann
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phan90
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Anmeldungsdatum: 16.05.2011
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2012 - 19:22:22    Titel:

Dankesehr für die sehr anschauliche Ausführung. Smile

Im Folgenden tritt die Entwicklung auf, dass sich der Lohn auf 25 erhöht, natürlich ändert sich folgerichtig die Budgetrestriktion und das Nutzenoptimum. Angeblich soll diese Lohnerhöhung einen Leistungsanreiz darstellen und zur Mehrarbeit veranlassen. Meinen Berechnungen nach erhöht sich im Maximum der Wert für die Freizeit f allerdings. Dabei müsste er doch bei Mehrarbeit sinken, oder irre ich mich?
VWL-Repetitorium Hillmann
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Anmeldungsdatum: 06.06.2012
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2012 - 11:00:14    Titel:

Liebe/r Kommilitone/in,

dann haben Sie einen Fehler in Ihrer Berechnung. Beide Güter c und f haben eine negative Preiselastizität. (Können Sie das sehen bzw. berechnen?) Der Lohnsatz w ist der "Preis" für Freizeit - nämlich im Sinne von Opportunitätskosten. Wenn w steigt, sinkt f und demzufolge steigt das Arbeitsangebot l.

Die richtige Freizeit(nachfrage)funktion sieht so aus:

f = 8 + 0,5 * (x/w)

Für das Arbeitsangebot gilt wegen l = 16 - f also

l = 8 - 0,5 * (x/w)

Wenn Sie nicht auf diese beiden Funktionen kommen, liegt ein Ansatz- oder Rechenfehler vor!

Noch ein Hinweis: Wenn der Haushalt ausschließlich Arbeitseinkommen aufweist (d. h. x = 0 !), ist sein Arbeitsangebot stets lohnunabhängig!

beste Grüße
Axel Hillmann
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phan90
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Anmeldungsdatum: 16.05.2011
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2012 - 23:40:52    Titel:

Dass die Elastizität negativ ist, leuchtet anhand der Ableitungen nach der jeweiligen Variable ein. Wie kommen Sie allerdings auf die unteren beiden Funktionen?
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Anmeldungsdatum: 06.06.2012
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2012 - 09:07:53    Titel:

Liebe/r Kommilitone/in,

Sie wissen, wie man mit Hilfe von Nutzenfunktion und Budgetgleichung eine Nachfragefunktion ermittelt?

beste Grüße
Axel Hillmann
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Anmeldungsdatum: 16.05.2011
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2012 - 13:46:02    Titel:

Ich habe einen Ansatz im Kopf, nach dem man die Nutzenfunktion unter der Nebenbedingung der Budgetrestriktion mit Lagrange optimiert. Ist das zielführend?
VWL-Repetitorium Hillmann
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Anmeldungsdatum: 06.06.2012
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2012 - 16:22:39    Titel:

Liebe/r Kommilitone/in,

das ist der erste (!) Schritt. Den Lagrange-Ansatz können Sie sich sparen, wenn Sie die Budgetgleichung in die Nutzenfunktion einsetzen (können). Ergebnis dieses Ansatzes - man nennt dies die Nutzenmaximierungs- oder Haushaltsgleichgewichtsbedingung - ist eine Gleichung mit zwei Unbekannten (z. B. die beiden Güter, oder wie im vorliegenden Fall: f und c). Einsetzen dieser Gleichung in die Budgetgleichung bringt die erste Nachfragefunktion. Einsetzen der ersten Nachfragefunktion in die Nutzenmaximierungsbedingung bringt die zweite Nachfragefunktion.

beste Grüße
Axel Hillmann
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Anmeldungsdatum: 16.05.2011
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2012 - 18:47:43    Titel:

So ganz kann ich das nicht anwenden. Meine Budgetgleichung lautet ja w * (16 - f) + x = p * c - Also forme ich die entweder nach f oder c um und setze sie in U(c,f) = c1/2*f1/2 ein? Und das Ergebnis wiederrum setze ich in die Budgetgerade ein und forme nach c oder f um?

Edit: Danke, klappt!
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