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Frankreich vor dem 1. Weltkrieg
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charlieparker
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Anmeldungsdatum: 06.01.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2010 - 13:02:10    Titel: Frankreich vor dem 1. Weltkrieg

Hey, ich muss für die Schule eine um die 7-8 Seitige Hausarbeit über das Thema "Frankreich vor dem 1. Weltkrieg" schreiben.

Nun habe ich einige Startschwierigkeiten, ich weiß nicht wirklich wie ich anfangen soll und welche Punkte bis 1914 besonders wichtig sind.

Könnte mir vielleicht Jemand ein paar Anregungen geben und ggf. ein paar Seiten schicken, die mir da gut weiterhelfen?

Liebe Grüße
tokyob
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 2127
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2010 - 07:24:42    Titel:

Aus Wikipedia

Nach der Niederlage im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71, der Pariser Kommune und dem Sturz Napoléons III. war zunächst die Wiedereinführung einer konstitutionellen Monarchie geplant. Nach langer Auseinandersetzung einigten sich Legitimisten und Orléanisten darauf, Comte de Chambord die Thronfolge anzutragen. Dieser lehnte es jedoch ab, sich auf die noch zu schaffende Verfassung und die Trikolore zu verpflichten, und es kam zur Ausrufung einer „temporären“ Republik.

Die Verfassung sah eine Legislative mit Zwei-Kammer-Parlament (Abgeordnetenkammer und Senat) vor, welche gemeinsam als Nationalversammlung einen Präsidenten mit starker Stellung gegenüber der Regierung auf sieben Jahre wählten. Allerdings war die Stellung des Präsidenten nicht ganz so stark wie in der gaullistischen Konzeption für die Fünfte Republik. Der Ministerpräsident war abhängig von der Mehrheit im Abgeordnetenhaus, und die Kabinette wechselten recht häufig.

Außenpolitisch hatte es der neue Staat zunächst schwer. Bismarck sorgte für seine außenpolitische Isolierung, und als einzige längerfristig bestehende europäische Republik neben San Marino und der Schweiz hatte der Staat mit dem Misstrauen der anderen, monarchischen Mächte zu rechnen.

Innenpolitisch kämpfte der Staat besonders darum, den Einfluss der katholischen Kirche zurückzudrängen. Das führte zu einem rigorosen Laizismus, der bis heute zum französischen Selbstverständnis gehört, und zum Ausbau des staatlichen Schulsystems.

...


Krisen in der III. Republik [Bearbeiten]
Die III. Republik war gekennzeichnet von einer Reihe von Konflikten, Krisen und Skandalen. So erschütterte bereits 1889 der Panamaskandal die Republik und in den 1890er Jahren führte die Dreyfus-Affäre erst an den Rand eines Krieges mit Deutschland und dann an den Rand eines Bürgerkrieges zwischen Nationalisten, die eine Revision des Hochverratsurteils gegen Dreyfus als Angriff gegen die französische Armee ansahen, und Republikanern. Als eine Konsequenz aus der Dreyfus-Affäre wurde 1905 das Gesetz zur Trennung von Religion und Staat angenommen, wodurch die vollkommene Trennung von Staat und Kirche - frz. la laïcité, dt. Laizismus - in der Verfassung verankert wurde. In der Faschoda-Krise von 1898 kollidierten die kolonialen Ansprüche von Frankreich und Großbritannien, so dass ein militärischer Konflikt beider Staaten in Afrika (und anschließend möglicherweise in Europa) befürchtet werden konnte.

Doch im 20. Jahrhundert wurde die Republik keineswegs von Konflikten und Krisen verschont: es folgten die Marokkokrisen, der Erste Weltkrieg
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