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in einem! Modul (Germanistik) 3x durchgefallen
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xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2010 - 21:11:30    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Aber wenn es dir hauptsächlich um Lehre geht, dann schaue dir den Haushalt von FHs an. Dort gibt es fast nur Lehre. Die Zahlen sollten dann auskunftsreicher sein...


Soweit ich mich da an einen Artikel errinnere, den ich zu dem Thema vor Jahren mal gelesen habe, kostet die Ausbildung an einer FH etwa die Hälfte...

Und das obwohl an Fachhochschulen teure Studiengänge wie das Ingenieurswesen einen größeren Anteil ausmachen, als an Universitäten mit den unzähligen, preiswerten, Geisteswissenschaften Wink

Natürlich gehts hauptsächlich um die Lehre, wenn man den Studenten vorrechnen will, was sie den Steuerzahler so kosten...
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2010 - 21:16:13    Titel:

Ok, dann wären wr bei fairen Kosten von ca. 5000€/Jahr.

Cyrix
Arthur170389
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Anmeldungsdatum: 26.06.2008
Beiträge: 265

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2010 - 21:22:35    Titel:

um was für größenordnungen es sich handelt, habe ich extra in meinem letzten beitrag beigefügt, den du dir wohl nicht angeschaut hast.

ja, das stimmt und streite ich nicht ab, aber du redest nur von dem semesterbeitrag, der noch den kleinsten teil ausmacht.

dein fehler ist, dass du die gesamten ausgaben auf die studenten schiebst.
das würde dann heißen, dass wir deine meiner nach alle arbeitsplätze an der uni selber finanzieren sollten. das kann es ja wohl nicht sein.

um die steuern würde ich mir an deiner stelle keine sorgen machen.
sobald akademiker beruflich tätig sind, zahlen sie das vielfache an steuern wieder ein.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2010 - 21:26:57    Titel:

Ja, als Student hast du die zu finanzieren - zumindest nach deiner Meinung, dass Studenten ihre Ausbildung tragen - die dich ausbilden...

Und was die Steuern angeht: die zahlst du als Student ja eben gerade nicht. Und um Akademiker zu werden, musst du ersteinmal dein Studium abschließen; und danach in Deutschland bleiben...


Cyrix
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2010 - 22:06:51    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Ja, als Student hast du die zu finanzieren - zumindest nach deiner Meinung, dass Studenten ihre Ausbildung tragen - die dich ausbilden...

Einen beachtlichen Teil der Kosten einer Uni verursachen Dinge, die nichts mit dem Studium (und nicht Ausbildung!) zu tun haben. Die Gesamtkosten auf die Studenten zu verteilen ergibt einen Betrag, der nichts mit den Kosten, die der Student verursacht, zu tun hat. Warum sollte das ein Student bezahlen müssen? Selbst in Ländern mit den höchsten Studiengebühren zahlen die Studenten nicht die gesamte Uni.




cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Und was die Steuern angeht: die zahlst du als Student ja eben gerade nicht. Und um Akademiker zu werden, musst du ersteinmal dein Studium abschließen; und danach in Deutschland bleiben...

Akademiker in Deutschland bringen Steuereinnahmen welche die Kosten für alle Studenten (auch die, die ins Ausland gehen oder erfolglos abbrechen) um ein Vielfaches übersteigen - oder willst du das bezweifeln?
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2010 - 22:15:43    Titel:

Es geht nicht um die genaue Zahl. Aber es sollte klar sein, dass ein Studienplatz deutlich mehr kostet als durch die Studienbeiträge abgegolten werden. Aus der gegenteiligen Annahme konstruierte hier ein Nutzer in dieser Diskussion einen Anspruch beliebig oft eine Prüfung wiederholen zu können und beliebig lang eingeschrieben zu sein.

Mir ging es nur darum aufzuzeigen, dass diese Argumentation so nicht durchführbar ist, da sie auf falschen Annahmen, eben den Kosten des Studienplatzes, aufbaut.


Cyrix
Hewp
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Anmeldungsdatum: 29.07.2008
Beiträge: 449

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2010 - 22:57:49    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Jonsy hat folgendes geschrieben:
Darauf kommt es an: Ahnung haben. Scheiss auf irgendwelche Versuche...


Ja...

Es darf halt nur nicht darauf hinauslaufen, dass man solange probieren kann, bis man aus Zufall mal ne Klausur erwischt, bei der man Ahnung hat. Daher maximal 3 Versuche und eventuell noch ne mündliche Nachprüfung, bei der man dann tatsächlich höchstens noch ne 4,0 erreichen kann...


Der Punkt ist der (und da geb ich Jonsy zu 100% Recht): Deutschland braucht qualifizierte Leute - und Ahnung kann auch oder erstrecht jemand haben, wenn er eine Prüfung nach Wiederholen bestanden hat.
Gerade die längere Beschäftigung mit einer Sache kann sogar dazu führen, dass jemand am Ende mehr Ahnung hat und das erworbene Wissen flexibler anwenden kann - ebenso wie jemand ne Prüfung auf Anhieb bestehen kann, wenn er alles auswendig gelernt hat.

Der Bruder von nem Kumpel hat Jura studiert und musste seine Zivilrechts-Scheine jeweils zweimal antreten, dafür hat der das Thema dann richtig gut drauf gehabt und jetzt ein ziemlich gutes Examen hingelegt. Er meinte auch, dass es ihm ziemlich viel gebracht hat, sich intensiver mit dem Stoff zu beschäftigen - im Endeffekt lief es für ihn jetzt besser als für die Leute, die gerade so durchgekommen waren.
So what?
Was zählt ist, ob jemand eben was drauf hat - egal wie alt er dabei ist oder wie oft er ne Prüfung gemacht hat.
Es sollte ums KÖNNEN gehen und ned um kleinliche Regelungen.

Wenn jemand vier Jahre lang im Großen und Ganzen sehr gut studiert hat (ne 1,3 auf die Bachelorarbeit nenne ich sehr gut), sollte ihm der Berufsweg ned wegen eines Prüfungsmoduls zerstört werden.

Aber darin is Deutschland eben gut: Kleinkrämig sein und Potenzial vergeuden.
Dieses Forum bildet die Einstellung der Gesellschaft m.E. recht gut ab - erbärmlich.

So - jetzt neun Seiten lang irgendwelchen Schrott weiterdiskutieren und sich gegenseitig darin bestätigen, dass jeder der ne Prüfung auf Anhieb bestanden hat, zur Elite gehört.
Man man man. Hoffentlich tut sich in diesem Land irgendwann mal was, vor Allem was die akademische Ausbildung betrifft, sonst sind wir irgendwann wirklich nur noch unter "ferner liefen".

Diese Verschwendung von Potenzial kann sich dieses Land allein aus wirtschaftlicher Sicht schlichtweg nicht leisten - und sie macht auch keinen Sinn.

Egal.
Just my two cents.
Mathe-Freak
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Anmeldungsdatum: 02.07.2007
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: 20 Apr 2010 - 09:50:14    Titel:

Sonst beschwert man sich doch immer, dass Bachelor/Master dafür gesorgt hat, dass alles so streng und strikt ist. Und wenns ums Wiederholen von Prüfungen geht, dann kann es hier wohl einigen nicht strikt genug sein.

Da bei uns die Diplomstudiengänge ja auslaufen, kann ich da schön Vergleiche ziehen. Diplomer müssen hier meist keine Klausuren schreiben. Bachelor/Master-Leute schon, und dazu noch viel mehr Kurse belegen. Will man den Studiengang in Regelstudienzeit ablegen, dann wird es sehr sehr schwer. Da kann es ratzfatz passieren, dass man irgendwo durchfällt. Nicht unbedingt weil man zu blöd für den Stoff ist, sondern weil einem schlicht die Zeit zum Lernen fehlt. Die Diplomer machen die Übungsaufgaben und gut ist. Trotzdem erachten die meisten das Diplom als den besseren Abschluss.

Ich sehe das so: Wer durchfällt, sollte auf jeden Fall noch eine Chance haben. Und es sollte auf jeden Fall Nachklausuren geben, was bei uns leider nicht grundsätzlich der Fall ist. Und dann noch ne 3. Chance mit Härtefallantrag. Das sollte genügen.
Des Weiteren sollte man nicht ein Jahr auf diese Wiederholungsklausur warten müssen (auch bei uns in einigen Kursen der Fall).

Man kann sich ja überlegen, was mehr Sinn macht: Entweder das Nichtbestehen hat keinen Einfluss auf die Nachklausur, d.h. man kann auch mit der Nachklausur noch ne gute Note holen, oder man macht es so, dass die Noten der beiden Klausuren eben miteinander verrechnet werden. Somit wäre auf jeden Fall die Fairness halbwegs gewährleistet gegenüber denen, die beim ersten Mal bestanden haben, denn eine bessere Note als 2,5 ist dann einfach nicht mehr drin.

Da die Anzahl der Versuche oft auch im Zeugnis vermerkt wird, ist man eigentlich gestraft genug....sofern sich irgendein Personaler überhaupt dafür interessiert.

Aber es kann echt nicht sein, dass die Leute die alten Diplomstudiengänge verteidigen und wieder herbeisehnen, aber dann über mangelnde Strenge beim Wiederholen von Prüfungen in Bachelor/Masterstudiengängen motzen.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 20 Apr 2010 - 11:29:46    Titel:

Hallo!

Doch, das kann sein. Nämlich deshalb, weil viele Hochschulen (aufgrund des erhöhten Prüfungsaufkommens) die vorher üblichen Freischussregelungen (die eine Verbesserung einer in der Regelstudienzeit abgelegten Diplomprüfung zuließen) gekippt haben und dadurch - wie schon geschrieben - jemand, der schlechter als von sich erwartet besteht, schlechter gestellt wird als jemand, der nicht besteht: Zweiterer erhält noch eine Chance, der erste nicht.


Cyrix
AbZurSee
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 1249

BeitragVerfasst am: 20 Apr 2010 - 13:00:04    Titel:

@ Eulerische Zahl

"[...] Studium (und nicht Ausbildung!) [...]"

Möchtest du uns gerade erzählen, dass ein Studium keine Ausbildung sei? Ich finde, in Deutschland wird der Begriff Ausbildung missbräuchlich für die Berufsausbildung benutzt - Ein Studium ist lediglich eine akademische Ausbildung, nicht mehr, nicht weniger. Wenn dir nach Bildung ist, dann brauchst du auch kein Studium, "echte" Bildung kannst du an allen Orten erlangen, nicht nur in der Uni.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bildung
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