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in einem! Modul (Germanistik) 3x durchgefallen
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> in einem! Modul (Germanistik) 3x durchgefallen
 
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Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2010 - 12:19:48    Titel:

Eine ganz normale staatliche Uni wie alle anderen auch. Die üblichen Gebühren für NRW (die 500 Euro halt), sonst nichts.
Ganz normale Universität inklusive Promotionsrecht und allem drum und dran.
Relativ viele regionale Studenten, zumindest im Vergleich zu FFM und München denke ich.
Campusuni, um die 20 000 Studenten.
Bietet, nein natürlich nicht jedes einzelne Studienfach aber doch recht viel an: Die üblichen Verdächtigen die es fast überall gibt (BWL/Jura/Medizin/Mathe/Physik/Chemie/Informatik in mehreren Varianten/.....also die Standardfächer, dann Lehramtsausbildung und wieviele und welche Orchideenfächer es gibt bin ich gerade zu faul nachzuschauen

Achso, aktuell im Exzellenzcluster drin mit der technischen Fakultät.

Mir ist auch klar dass das klingen muss wie "Abschluss gekauft" aber anscheinend sind diese Regelungen in NRW gar nicht mal sooooooo unüblich.

Wenn man Studenten die von hier sind darauf anspricht sind die rel. oft verblüfft, dass das nicht überall so ist und wundern sich über die "übertrieben harten" Studienbedingungen anderswo.


Im Prinzip läuft das Studium wie anderswo auch, bisschen Druck ist natürlich auch dahinter, denn man kann ja jeder Klausur nur 2 Mal pro Semester schreiben (2 Klausurenzeiträume), wenn ich also eine Klausur erst im dritten Semester bestehe die ich für die Folgeveranstaltung im zweiten Semester brauche studiere ich eventuell einfach mal so eben ein Jahr länger.
Also: Wie sonst auch (ich KANN durchaus vergleichen) aber der Druck, sich mit einer, respektive 2 versemmelten Klausuren seine gesamte Lebensplanung umzuschmeißen ist halt weg.


Fragt sich halt, was daran so schrecklich ist. Ich meine mein Abschluss ist doch dann nicht weniger wert als andere auch. In den Altstudiengängen gab es ja auch nur jeweils 1 oder 2 Klausuren (+ Examen) die man nicht beliebig verbessern konnte. Zwischenprüfung und Examen halt.
+, dass ich alles beliebig oft schreiben kann heißt ja nicht das ich das muss. Wenn ich hier alles im Erstversuch bestehe, wo ist dann der Unterschied zu einem an einer Uni mit strengerer Studienordnung, vorausgesetzt der Stoff ist derselbe?
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2010 - 13:35:35    Titel:

Ich bin dafür, dass es nur einen schriftlichen Versuch gibt. Der zweite Versuch sollte eine mündliche Prüfung sein, bei deren bestehen man maximal eine 4,0 in dem Fach erreichen kann. So würde man die ganzen Low Performer schnell loswerden.
Wenn jemand mehrfach durch eine Prüfung rasselt, sagt einem doch der gesunde Menschenverstand, dass er für dieses Studienfach ungeeignet ist. Wenn derjenige es nicht wahrhaben will, muss man halt mit einer entsprechenden Prüfungsordnung nachhelfen.
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2010 - 14:14:36    Titel:

An meiner ehemaligen Uni werden gerade diverse mündliche Drittversuche wieder in schriftliche Versuche umgewandelt, weils einfach zu viel Aufwand ist ... und jetzt willst du mal eben noch mehr Leute in mündliche Prüfungen knallen.

Ich weiß nicht ... deine Lösung ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss. Die akademische Welt besteht eben nicht nur aus 1,xern, die schon vor dem ersten Semester um Praktika bei McKinsey und Co bemüht sind oder am liebsten gleich in ein Phd-Programm wollen.
Das Studiensystem muss es einfach auch Studenten ermöglichen ihren Abschluss zu schaffen, die nebenbei viel arbeiten müssen oder schon Familie haben. Und dafür sehe ich das 3-Versuche-Prinzip schon als ausreichend an. Wie man mit diesen Versuchen umgeht ist jedem selbst überlassen. Auch wenn ich kein Freund von "stillschweigenden" Prüfungsanmeldungen bin ... aber vergessen sich abzumelden ist schon ne harte Sache und kein Grund zur Beschwerde, vor allem wenn man weiß, dass der letzte Versuch ansteht.
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2010 - 14:23:31    Titel:

Zitat:
An meiner ehemaligen Uni werden gerade diverse mündliche Drittversuche wieder in schriftliche Versuche umgewandelt, weils einfach zu viel Aufwand ist ... und jetzt willst du mal eben noch mehr Leute in mündliche Prüfungen knallen.


Gut, an großen Unis ist das sicher schwer. Dann ersetzen wir eben die mündliche Prüfung durch eine schriftliche, bei der man maximal auf 4,0 kommen kann.


Zitat:
Das Studiensystem muss es einfach auch Studenten ermöglichen ihren Abschluss zu schaffen, die nebenbei viel arbeiten müssen oder schon Familie haben. Und dafür sehe ich das 3-Versuche-Prinzip schon als ausreichend an. Wie man mit diesen Versuchen umgeht ist jedem selbst überlassen.


Das klingt so nach:"Wir wiederholen die Arbeit solange, bis ihr alle eine 1 habt." Arbeiten nebem Studium ist Luxus - das sollte eigentlich nicht möglich sein (für den Durchschnittsstudenten).
Man muss halt erhrlich zu selbst sein, wenn ein Informatik-Student 20mal durch die Prüfung "Algorithmen und Datenstrukturen" fällt, weil er einfach das Prinzip der Rekursion nicht schnallt, ist er fehl am Platze und sollte niemals einen Abschluss in Informatik erhalten.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2010 - 14:35:43    Titel:

Dieses andere Extrem ist genauso schwachsinnig...
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2010 - 14:38:11    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Dieses andere Extrem ist genauso schwachsinnig...


Begründung?
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2010 - 14:40:17    Titel:

FH-Spacken hat folgendes geschrieben:

"Arbeiten nebem Studium ist Luxus - das sollte eigentlich nicht möglich sein (für den Durchschnittsstudenten).


Wäre schön. Dann müssen aber die Rahmenbedingungen so sein, dass auch alle entsprechend gefördert werden. Oder vertrittst du die Ansicht, dass nur reiche Leute studieren dürfen sollten ?
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2010 - 14:44:33    Titel:

FH-Spacken hat folgendes geschrieben:

Begründung?


Weil Jeder mal nen schlechten Tag oder einen Blackout haben kann. Auch ein sog. High-Performer...

Es ist nicht einzusehen, warum man im zweiten Versuch nur noch eine 4,0 erreichen können soll, wenn die Leistung in Wahrheit beispielsweise einer 1,3 entspricht...

Die Lösung besteht weder darin nur einen einzigen Versuch zu erlauben noch darin beliebig viele Versuche zu gestatten. 2-3 Versuche sind eine gute Lösung...
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2010 - 14:46:02    Titel:

Brand-Ing hat folgendes geschrieben:

Wäre schön. Dann müssen aber die Rahmenbedingungen so sein, dass auch alle entsprechend gefördert werden. Oder vertrittst du die Ansicht, dass nur reiche Leute studieren dürfen sollten ?


Dem stimme ich zu. Studium sollte Studium sein. Die Rahmenbedingungen müssen es daher erlauben, ohne Nebenjob auszukommen. In den meisten Fällen lässt sich das ja mit Bafög regeln, das man von mir aus auch erhöhen/ausweiten könnte.

Ich kenne allerdings auch genug Leute, die neben dem Studium arbeiten, obwohl sie es nicht müssen, sondern sich nur ihren Lebensstandard finanzieren wollen und dann rumjaulen, wenn sie in den Klausuren durchrasseln, weil sie keine Zeit zum Lernen haben.
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2010 - 14:53:22    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
FH-Spacken hat folgendes geschrieben:

Begründung?


Es ist nicht einzusehen, warum man im zweiten Versuch nur noch eine 4,0 erreichen können soll, wenn die Leistung in Wahrheit beispielsweise einer 1,3 entspricht...



Weil man den 1. Versuch mit 5,0 verkackt hat.

Man muss ja auch die Fairness gegenüber den anderen Studenten sehen, die sich gut vorbereiten und im 1. Versuch nur eine 2,0 schaffen.
Derjenige, der den 1. Versuch verratzt, hat die Chance, zu sehen, wie die Klausur aufgebaut ist, was abgefragt wird und dementsprechend auch die Möglichkeit, im 2. Versuch deutlich besser abzuschneiden.

Das heißt, die Leistung der Person, die im 1. Versuch die 2,0 geschafft, ist höher zu werten, als die 1,3, die der andere im 2. Versuch geschrieben hat. Dem muss man Rechnung tragen, in dem man die Note des 2. Versuches abwertet.
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