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Unternehmer im Werkrecht und Probleme zum Werkvertrag
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Neuhier9
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Anmeldungsdatum: 08.03.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2010 - 18:34:34    Titel: Unternehmer im Werkrecht und Probleme zum Werkvertrag

Aloha!
Ich hoffe ihr habt etwas mehr Ahnung als ich! Ich brüte gerade an einem Problem der Gewährleistung im Werkvertrag und komme leider alleine nicht weiter Sad


Kurz zum Sachverhalt:

Der Besteller kauft im Baumarkt Dachziegel und lässt die von dem Dachdecker-Unternehmer auf dem Dach seines Familienhauses eindecken. Alles soweit so gut. Er nimmt das Dach ab und bezahlt den Dachdecker.
Nach einem Jahr stellt sich heraus dass die Ziegel mangelhaft sind und dies leider selbst für den Fachmann U nicht erkennbar war. Der Sachverständigte gibt zurecht an, dass es für den Dachdecker nicht erkennbar war und er ordnungsgemäß eingedeckt hat.
Der Besteller will dies aber nicht so hinnehmen und verlangt dass der Dachdecker die Dachziegel im Rahmen der Gewährleistung abschlägt und von ihm bereitgestellte mangelfreie wieder eindeckt. Dieser verweigert jegliche Leistungen.
Daraufhin fordert er Schadensersatz und einen Vorschuss von dem Dachdecker, weil er nun einen anderen Dachdecker beauftragen will.

Sorry für das ausführliche, aber nun meine Fragen:

1. Was ist das geschuldete Werk?
Denn ich bin der Meinung nur das ordnungsgemäße Aufdecken.
hat er das getan, ist dann das werk mangelhaft? Zwar kommt Feuchtigkeit durch, aber nicht durch die fehlerhafte aufdeckung sondern durch die mangelhaften Ziegel.
(die mangelhaften vom Besteller bereitgestellten Dachziegel können dem Dachdecker doch nicht zugerechnet werden) habe auch § 645 entdeckt aber das gilt ja leider nur vor der Abnahme...

2. Ist folgende Anspruchsgrundlage für den Besteller die richtige? der will ja den Vorschuss
§§ 634 Nr. 2, 637 Abs. 1 und Abs. 3

3. Ist es nicht unfair den Dachdecker auch nach Abnahme für alles aufkommen zu lassen?
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2010 - 20:29:01    Titel:

hm der dachziegelfall ist doch grundsätzlich so, dass es ein kaufvertrag mit montageverpflichtung ist, oder?

wenn hier ein unabhängiger dachdecker die ziegel einbaut dann sehe ich das so wie du
das einbauen der zur verfügung gestellten ziegel ist der geschuldete erfolg

man könnte es allenfalls über eine fachmänische überprüfung der ziegel versuchen
aber das geht wohl auch ins leere

die agl ist die richtige
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