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Warum Manager keine Atomphysiker werden können
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Der_Neugierige
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Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 802

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2010 - 19:14:19    Titel: Warum Manager keine Atomphysiker werden können

Professor Florian Pfeffel, Wirtschaftsethiker an der accadis Hochschule Bad Homburg,
hält ein BWL-Studium in Vergleich zu MINT-Fächern für intellektuell ziemlich anspruchslos.
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/195458/

Zitat:
"Den Grund für Mittelmäßigkeit im Management vermutet er in den Inhalten eines BWL-Studiums, das sich vom intellektuellen Anspruch her von dem eines Ingenieur-oder Naturwissenschaftsstudiums oder auch eines VWL-Studiums unterscheidet."

Was hält die Leserschaft von einer solchen, diesmal ganz offen geäußerten, Einschätzung eines Fachmanns ?
Dr.Dr.Frosch
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Anmeldungsdatum: 20.07.2007
Beiträge: 320
Wohnort: Lehrte

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2010 - 19:16:20    Titel:

Wuh schnell die Popcornmaschine anwerfen und ein Bierchen öffnen
DowJones
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Anmeldungsdatum: 23.03.2010
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 16 Apr 2010 - 20:03:37    Titel:

Stimmt. Ich denke allerdings, dass die guten BWL Absolventen ebenso auch gut in einem MINT Fach sein könnten.

Die Anzahl an mittelmäßigen Absolventen sind in der BWL aber relativ gesehen sicherlich höher. Denn ein BWL Student, der für sein Studium nicht geeignet ist, kann sich noch immer durch sein Studium mogeln, in dem er einfach auswendig lernt. Bei einem Physiker geht das ab einem Punkt nicht mehr..

Fraglich ist nur, ob sich solch ein mittelmäßiger Absolvent der BWL dann am Ende auch wirklich Manager nennen kann..
Elijah
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beiträge: 752

BeitragVerfasst am: 16 Apr 2010 - 20:28:18    Titel:

DowJones hat folgendes geschrieben:
Stimmt. Ich denke allerdings, dass die guten BWL Absolventen ebenso auch gut in einem MINT Fach sein könnten.

Die Anzahl an mittelmäßigen Absolventen sind in der BWL aber relativ gesehen sicherlich höher. Denn ein BWL Student, der für sein Studium nicht geeignet ist, kann sich noch immer durch sein Studium mogeln, in dem er einfach auswendig lernt. Bei einem Physiker geht das ab einem Punkt nicht mehr..

Fraglich ist nur, ob sich solch ein mittelmäßiger Absolvent der BWL dann am Ende auch wirklich Manager nennen kann..


Sehe ich ähnlich, es gibt einfach viele Fächer wo "Fleiß" das wichtigste Kriterium ist. Belegt man allerdings ein schweres Studienfach, reicht der Fleiß oft nicht aus(da geht es um Verständnis und Auffassungsgabe).
Felerlos
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Anmeldungsdatum: 12.04.2008
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 16 Apr 2010 - 21:21:55    Titel:

Wenn das Studium intellektuell anspruchslos ist, heißt das nicht umbedingt dass es leichter ist. Der wichtigste Faktor ob man ein Studium mit einem Abschluss oder ohne verlässt ist die Motivation. Wenn man an seine Grenzen gehen muss und gefordert wird ist das viel motvierender als Unmengen an belanglosen und wenig anspruchsvollem Kram lernen zu müssen.
HarryMorgan
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Anmeldungsdatum: 08.08.2009
Beiträge: 254

BeitragVerfasst am: 16 Apr 2010 - 21:50:54    Titel:

accadis Hochschule Bad Homburg

was ist denn das für eine Klitsche? Noch nie gehört
Goodwill
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Anmeldungsdatum: 25.06.2009
Beiträge: 896

BeitragVerfasst am: 16 Apr 2010 - 22:34:31    Titel:

habe selber BWL studiert und kann im Grunde bestätigen, dass es auch viele Wenigerbegabe irgendwie geschafft haben. Die Auswendiglerner sind klar im Vortei - wie allerdings bei vielen anderen, eigentlich den meisten Studiengängen auch. Bwl wird nur immer exemplarisch als Vorzeigebeispiel herausgenommen.

Allerdings ist Auswendiglernen auch eine Fähigkeit, die man anerkennen sollte. Ist im Beruf zwar nicht sonderlich hilfreich, aber es signalisiert Personaler Disziplin und Motivation. Und ich bin ziemlich sicher, dass Leute die Bwl sehr gut abgeschlossen haben auch viele andere Studiengänge gut abschließen werden. Zwar nicht umbedint die Nerd-Fächer wie Physik oder Maschienenbau, aber 80% sind durch Fleiß und effizientes Zeitmanagement gut zu schaffen, was die meisten gut ausgebildeten Bwl'ler perfektioniert haben.

Aber mal zum Artikel:
Der gute Prof. hat einerseits recht, andererseits vernachlässigt er die grundsätzliche Ausrichtung betriebswirtschaftlicher Studiengänge. Im Gegensatz zu vielen anderen, z.B. den MINT-Fächern, zielen sie grds. auf die Praxis ab. Eine Promotion bzw. wisschenschaftlcihe Karriere oder Forschungstätigkeit streben Bwl'ler nur im seltensten Fall an. Das Studium bereit auf die Unternehemnstätigkeit vor. Iregndwie verwechselt er hier Studium mit IQ-Test. Ein Unternehmen wird nicht unmittelbar durch die intelligentesten Leute mit Detailwissen gut geführt, sodern von Leuten mit fächerübergreifenden, interdisziplinären Fähigkeiten, die sehen wann Not am Mann ist und wann eine Sache verbessert werden muss. Die Leute die sowas erkennen sind nicht seine sogenanten Atomphysiker, sondern halt (vom Studiumsinhalt her) die Bwl'ler mit ihren generalistischen Inhalten aus Jura, vwl, bwl, mathe, statisik, informatik. Und das dieser Mix Einschränkungen in Detailwissen verursacht, liegt auf der Hand.
VIp3ro0
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2010 - 10:08:52    Titel:

Zitat:
accadis Hochschule Bad Homburg

was ist denn das für eine Klitsche? Noch nie gehört


Das ist eine private FH.

Und mehr als schlechter Scherz ist es wohl anzusehen, dass ein Professor dieser Institution, deren Philosophie es wohl eher ist, für ne Menge Studiengebühren ordentliche Abschlüsse rauszuhauen, sich über fehlende Intellektualität im BWL-Studium beschwert...
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2010 - 13:37:53    Titel:

Als würden im Bankenmanagement Standard-BWLer sitzen...
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