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"unechter" Erfüllungsbetrug
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> "unechter" Erfüllungsbetrug
 
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ferit82
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2010 - 13:57:08    Titel: "unechter" Erfüllungsbetrug

Hallo ich habe ein Problem in der Hausarbeit. Es geht um folgenden Sachverhalt.
A manipuliert den Wegstreckenzähler des eigenen PKW. Freund B sucht und findet einen Verkäufer. Der Freund gibt gegenüber C den manipulierten Tachostand an. A verkauft dann den Wagen an diesen C. Der Preis für das Auto entspricht dem Marktwert. Ich habe einen unechten Erfüllungsbetrug angenommen und einen Vermögensschaden abgelehnt. Somit scheidet ein vollendeter § 263 aus.
Muss ich jetzt einen versuchten Betrug prüfen oder nicht?
Shafirion
Moderator
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2010 - 14:33:02    Titel:

Nur wenn A denkt, der Wagen wäre manipuliert sein Geld nicht wert.
ferit82
Newbie
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2010 - 16:38:33    Titel:

Es steht nichts im Sachverhalt darüber, ob B den Wert steigern möchte.
Erwähnt ist nur, dass sie die Verkäuflichkeit steigern möchte. Ist damit der Wert gemeint ?!
neuhier10
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Anmeldungsdatum: 16.03.2010
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2010 - 17:21:05    Titel:

hallo ferit,

sitze im gleichen Boot wie du.
Ich habe einen versuchten Betrug geprüft. Die entscheidende Frage lautet wohl, ob ein Schädigungsvorsatz vorliegt. Tu mich da auch grad ziemlich schwer, ob ich das bejahe. Hab von Leuten gehört, dass sie einen untauglichen Versuch angenommen haben, weil A und B denken, dass sie das Vermögen des C geschädigt haben, aber dies ja nicht der Fall ist.
Was sagst du dazu?
Für mich klingt es eigentlich eher danach, dass A nur das Agebot attraktiver gestalten will, aber nicht den Wert steigern. Ich würde wohl daher den Schädigungsvorsatz eher ablehnen.

Was mich mal interessieren würde, wie hast du das mit der Täuschung gelöst?
Ich habe da einen ganz normalen Betrug der A geprüft und anschließend ihr die Täuschung durch B zugerechnet. Für mich hat also B getäuscht und A den Irrtum nur aufrecht erhalten. Es gibt aber auch viele, die da ein Unterlassen angenommen haben?

Kannst mir gern auch ne pn schreiben, wenn du Lust hast dich noch ein bisschen auszutauschen. Würde mich freuen!

Grüße
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