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Studieren bei der Bundeswehr?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Studieren bei der Bundeswehr?
 
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DarkMushroom
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Anmeldungsdatum: 26.04.2010
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2010 - 20:43:01    Titel: Studieren bei der Bundeswehr?

Hallo,

Wie stehen überhaupt die Chancen Berufsoffizier zu werden? Wenn ich letztendlich nur auf Zeit da bin kann ich genausogut gleich in ein anderes Berufsfeld gehen, da das offiziersstudium auch für die "Zeit nach der Bundeswehr" ausbildet.
Worin besteht der genaue Unterschied zwischen Studieren für die Laufbahn in Militär und einem einfachen Gang zum Rekrutierungsbüro?
Wird man beim Militär mit höherem Rang unwahrscheinlicher in Kampfeinsätze geschickt als "normale" Soldaten?

Mir erscheint das ganze System ein wenig kompliziert, gut wäre es wenn es hier sogar jemanden mit eigenen Erfahrungen geben würde, der mir ein wenig erklären könnte, ich bin für jede Hilfe dankbar.

Wenn das Forum nicht passt, bitte verschieben - ich hab kein passenderes gefunden Wink
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2010 - 20:54:28    Titel: Re: Studieren bei der Bundeswehr?

DarkMushroom hat folgendes geschrieben:


Wie stehen überhaupt die Chancen Berufsoffizier zu werden?


Die normale Dienstzeit für Offiziere beträgt 13 Jahre. Nur wenige Zeitsoldaten werden auch als Berufssoldaten übernommen (4 Bewerber pro Stelle) und i.d.R. muss man dazu auch besondere Leistungsnachweise über einen längeren Zeitraum erbringen.

Zitat:

Wenn ich letztendlich nur auf Zeit da bin kann ich genausogut gleich in ein anderes Berufsfeld gehen, da das offiziersstudium auch für die "Zeit nach der Bundeswehr" ausbildet.


Das Studium bei der BW ist in der Tat eher ein nettes "Gimmick". Wenn du wirklich in dem Bereich arbeiten willst, für das dein Studium dich ausbildet, solltest du lieber eine zivile Karriere anstreben.

Zitat:

Worin besteht der genaue Unterschied zwischen Studieren für die Laufbahn in Militär und einem einfachen Gang zum Rekrutierungsbüro?


Das verstehe ich nicht. Wenn du bei der BW studierst, musst du dich zwingend als SaZ (Soldat auf Zeit) verpflichten.
Rekrutierungsbüros im US-amerikanischen Stil gibt es nicht. Normalerweise führst du ein Gespräch mit dem Wehrdienstberater in deinem zuständingen KWEA (Kreiswehrersatzamt).

Zitat:

Wird man beim Militär mit höherem Rang unwahrscheinlicher in Kampfeinsätze geschickt als "normale" Soldaten?


Nein, je höher deine Qualifikation, umso besser bist du auch für Auslandseinsätze geeignet. Normale Mannschaften ohne Zusatzausbildungen braucht man im Einsatz eher weniger.


Gruß
FH-Spacken, Leutnant d.R.
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2010 - 21:07:43    Titel:

www.bundeswehr-karriere.de

Zum Einstieg immer sehr zu empfehlen.
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2010 - 21:10:25    Titel:

Brand-Ing hat folgendes geschrieben:
www.bundeswehr-karriere.de

Zum Einstieg immer sehr zu empfehlen.


Finde ich nicht. Die BW-eigenen Informationen sind immer leicht geschönt...

Besser sind da Soldaten-Foren, wie man sie bei Google finden kann.
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2010 - 21:17:06    Titel:

Ich weiß ... bin auch in Mehreren aktiv ... und jedes mal regen sich Alle auf, wenn mal wieder Einer mit den absoluten Grundlagenfragen ankommt. Bißchen Selbstinitiative kann man erwarten.
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2782

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2010 - 21:28:09    Titel:

Brand-Ing hat folgendes geschrieben:
Bißchen Selbstinitiative kann man erwarten.

Aber gerade das sollte man doch unterlassen. Schließlich ist "Selbstinitiative" auch das erste, was beim Bund "bekämpft" wird Wink
BämmBämm
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2010 - 22:24:37    Titel:

wenn man sich das an sein leben und seine persönlichkeit anpassen kann ist das ganze sicher sehr nett...


Ich persönlich könnte mich an die ständigen wohnort wechsel, lehrgänge und vermutlich auch die trimester an der bw-uni wohl nur schwer gewöhnen, deswegen habe ich das gelassen...


halte von der BW auch nicht soviel, aber das ist ja auch nur meine meinung...


dagegen sprechen natürlich 13 jahre sichere arbeit, anfangs schon gehalt (rund 1,5 k, auch WÄHREND des studiums) und offizier zu sein hört sich doch auch nicht so schlecht an...


der auslandseinsatz wäre aber nicht so mein ding, wer sich dafür aber interessiert nur zu, gibt sicher schlechtere alternativen...
xmisterDx
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Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2010 - 22:33:11    Titel:

Brand-Ing hat folgendes geschrieben:
und jedes mal regen sich Alle auf, wenn mal wieder Einer mit den absoluten Grundlagenfragen ankommt. Bißchen Selbstinitiative kann man erwarten.


Find ich ziemlich dreckig...

Woher soll man denn die Informationen bekommen, wenn nicht von "Frontsoldaten"?

Soll der Interessent selbst nach Afghanistan oder vor die Küste von Somalia reisen, um dort zu erfahren, was die Bundeswehr dort heutzutage leistet bzw. leisten muss?
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2010 - 07:34:20    Titel:

Muss man gleich so ein Fass aufmachen ?
Rolling Eyes

Ich spreche hier von Informationen zum Bewerbungsprozess und dem groben Ausbildungsgang. Und ja, ich erwarte von einem angehenden Offizier dass er sich diese Informationen selbst beschaffen kann und bin dann immer gerne bereit weiterführende Fragen zu beantworten.
AbZurSee
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 1249

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2010 - 13:18:13    Titel:

Klunki hat folgendes geschrieben:
Brand-Ing hat folgendes geschrieben:
Bißchen Selbstinitiative kann man erwarten.

Aber gerade das sollte man doch unterlassen. Schließlich ist "Selbstinitiative" auch das erste, was beim Bund "bekämpft" wird Wink


Selten dämlichen Post von dir gelesen Klunki, da hilft dir auch kein Wink-Smily mehr.
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