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Was ist das Unendliche?
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Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Was ist das Unendliche?
 
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Secundus
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Anmeldungsdatum: 13.04.2010
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BeitragVerfasst am: 21 Mai 2010 - 11:08:35    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Was genau willst du damit Aussagen?

Im Übrigen taucht im oben verlinkten Paper eine entspr. Formel nicht auf...

Cyrix


Es handelt sich um die AD-Gleichung. Es heißt, eine Operation die AD- erfüllt, ist "distributiv über sich selbst" (autodistributiv!) so wie die Multiplikation distributiv bezüglich der Addition ist, denn es gilt Xx(y+z)=(XxY)+(XxZ).

So können wir eine autodistributve Operation (AD-Operation!) als "Multiplikation" bezeichnen, auch dann, wenn sie keine erkennbare Ähnlichkeit mit der üblichen Multiplikation hat und die Objekte die sie verknüpft, keine Zahlen sind. (Siehe Laver-Tabellen!)
MfG
S.
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Secundus
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Anmeldungsdatum: 13.04.2010
Beiträge: 523
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BeitragVerfasst am: 21 Mai 2010 - 11:23:08    Titel:

Laver-Tabellen!

Laver ging es dabei um die neuen Verknüpfungen von Zahlen und anderen Dingen, sowie dazugehörigen Rechenregeln.

Wir haben zwei allgemein bekannte Verknüpfungen (Operationen!) wie Addition und Multiplikation mit den Rechenregeln Kommutativgesetz
(x*y=y*x) und Assoziativgesetz (x*(y*z)=(x*y)*z).

Der _Stern_ bezeichnet eine allgemeine Verknüpfung. Man kann an seine Stelle auch Pluszeichen, Malzeichen oder ein neues, noch zu definierendes Verknüpfungszeichen setzen.

Laver Intention war es, sich mit exotischen Gesetzen auseinander-zu- setzen, so wie es AD- ist...
MfG
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Jonsy
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Anmeldungsdatum: 11.02.2007
Beiträge: 3099

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2010 - 13:51:26    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Was genau willst du damit Aussagen?


Bezog sich diese Aussage auf mich oder auf Secundus? (Eigentlich muesste sie sich auf Secundus' Post beziehen, wie ich das sehe, aber da du auf diesen schon geantwortet hast ist es genauso naheliegend zu anzunehmen, dass du fragst, warum ich noch das Ding noch mal explizit quote... Um hierauf einzugehen: )
Ich wollte das lediglich noch mal hervorheben und - urspruenglich - kommentieren. Aber irgendwie sprach es auch hinreichend fuer sich selbst.

Jonsy
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Jonsy
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Anmeldungsdatum: 11.02.2007
Beiträge: 3099

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2010 - 13:58:48    Titel:

@Secundus: Wow, man kann Verknuepfungen definieren, die sich von "plus" und "mal" unterscheiden, das ist... Wahnsinnig!

Du schaffst es nicht im Ansatz, die Mathematik, ueber die du redest (naja, zu reden versuchst) zu dem Bullshit, den du laberst, in Beziehung zu setzen.

Jonsy
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cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21523

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2010 - 14:23:27    Titel:

Dort wird einfach eine Aktion auf einer Halbgruppe mit schwacher Assoziativität definiert. Und nu? Einen "Satz von Laver" kann ich dort nicht erkennen...

Cyrix
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Die Wurzel
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Secundus
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Anmeldungsdatum: 13.04.2010
Beiträge: 523
Wohnort: Oesterreich

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2010 - 19:46:50    Titel:

Die L. Tabelle:

+1 2 3........................N
1 2
2 3
3 4
.
.
.
.
.
N-1 N
N 1

Vervollständige die Tabelle wobei N=4 ist!

MfG
S.
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Secundus
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Anmeldungsdatum: 13.04.2010
Beiträge: 523
Wohnort: Oesterreich

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2010 - 18:27:47    Titel:

Die Vermutung von Goldbach besagt, dass jede gerade natürliche Zahl die Summe von zwei Primzahlen ist. (Die Eins gilt in diesem Zusammenhang als Primzahl!)

72
.
.
.
.
.
.

Ist diese Zahl die Summe zweier Primzahlen?
Falls ja, schreibe 0,
falls nein, schreibe 1

Kann man es beweisen?
MfG
S.
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Layla1991
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Anmeldungsdatum: 22.04.2007
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 01 Jun 2010 - 19:30:28    Titel:

ich glaube die unendlichkeit ist alles vollkommene, das der mensch nie begreifen wird, weil er selber unvollkommen ist. unendlichkeit heisst grenzenlosigkeit und da unsere wahrnehmung, wir selber grenzen haben, werden wirs nie kapieren... deswegen, meiner meinung nach, brauchen wir einen halt in diesen überlegungen über die unendlichkeit sonst werden wir verrückt: und diese ist gott! und da gott die unendlichkeit ist, haben wir die lösung: gott steht hinter den dingen, allein er ist das absolute und grenzenlose.

ich hoffe ihr begegnet meine anschauung genau mit derselben toleranz, wie ich eure begegne, gruß layla
Secundus
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Anmeldungsdatum: 13.04.2010
Beiträge: 523
Wohnort: Oesterreich

BeitragVerfasst am: 02 Jun 2010 - 07:51:35    Titel:

Layla1991 hat folgendes geschrieben:
ich glaube die unendlichkeit ist alles vollkommene, das der mensch nie begreifen wird, weil er selber unvollkommen ist. unendlichkeit heisst grenzenlosigkeit und da unsere wahrnehmung, wir selber grenzen haben, werden wirs nie kapieren... deswegen, meiner meinung nach, brauchen wir einen halt in diesen überlegungen über die unendlichkeit sonst werden wir verrückt: und diese ist gott! und da gott die unendlichkeit ist, haben wir die lösung: gott steht hinter den dingen, allein er ist das absolute und grenzenlose.

ich hoffe ihr begegnet meine anschauung genau mit derselben toleranz, wie ich eure begegne, gruß layla


Ich bin begeistert von Deiner Meinung! Very Happy
Die Unendlichkeit kann kein Mensch definieren!
MfG
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ope
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Anmeldungsdatum: 24.08.2010
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 24 Aug 2010 - 17:21:35    Titel: Sterben ist Unendlichkeit

Da es ausgeschlossen ist, dass ein Mensch seinen eigenen Tod erlebt, muss sein Abschied vom Leben ein für ihn unendlicher Vorgang sein, den er als etwas niemals endendes wahr nimmt (das Ende kann er nicht wahrnehmen).

Wahrscheinlich ist mit "ewigem Leben" im "Jenseits" etc. die eigene Wahrnehmung des Sterbens gemeint.
Kai-369
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 981
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 24 Aug 2010 - 21:05:53    Titel:

Die Angst vor dem Ungewissen bietet vielen einen Grund sich an Sterne festzukrallen. Aber selbst diese sind nur Staub.

@ope
Zitat:
Wahrscheinlich ist mit "ewigem Leben" im "Jenseits" etc. die eigene Wahrnehmung des Sterbens gemeint.

Nein, die Idee des ewigen Lebens überspielt die irrationale Angst vor nichts.
Deine Interpretation scheint mir trotzdem sinnvoller zu sein, als die eines Priesters, aber dies bleibt nur meine subjektive Ansicht. Ich denke es ist enstcheidender seinen Schafen im Glauben zu lassen, dass sie "Seelen" haben und diese nach ihrem Tod den Körper verlassen, sonst würde man nur das leichtgläubige Publikum verlieren.
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Die Babypille ist wahrlich ein Segen.
Ryan_Elbwood
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Beiträge: 109
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BeitragVerfasst am: 08 Sep 2010 - 00:27:53    Titel: Ein Gedankenexperiment zur Unendlichkeit und Ewigkeit:

Die Autodiskussion über die Unendlichkeit:
Es war in einer warmen Sommernacht im Jahre 1981, als mein Freund Andreas und ich im Auto saßen und durch die Windschutzscheibe und die geöffneten Seitenfenster den sternenklaren Himmel betrachteten. Andreas stellte plötzlich die Frage, wo das Universum wohl endet. Ich war lange still und dachte nach. Er sagte dann plötzlich: „Bestimmt kommt irgendwann eine Wand und dann ist Schluss.“
Mein Blick viel nach seiner Aussage auf eine Verpackung mit Taschentüchern, in der ich mir das Universum vorstellte. Ja, Andreas hatte bestimmt recht, so musste es wohl sein. Irgendwann kommt eine Wand oder etwas mit ähnlichen Eigenschaften. Um die Taschentücher war auch die Wand der Verpackung als Ende zu sehen. Ich wollte Andreas gerade zustimmen, als mir plötzlich auffiel, dass diese Verpackung von Luft und der Hülle des Autos umgeben war und das Auto wiederum von dem Medium, das wir sprachlich als Raum bezeichnen. Ich hielt also noch den Mund und dachte weiter. Ich stellte mir zig begrenzende Schalen und zig Zwischenräume vor, doch immer wieder folgte Raum, Schale, Raum, Schale... Plötzlich fuhr es mir in den Kopf. ALLES, DAS IN IRGENDEINER WEISE EXISTIERT - benötigt Raum (damit meine ich keinen begrenzten), in dem es existieren kann. Ganz egal, wie dick solch eine gedachte Wand als Grenze aus irgendeiner Sache auch sein mag, letztendlich benötigt sie für ihre Existenz Raum und wenn sie endet, muss dahinter wiederum Raum sein. Würde die Wand nicht enden, müsste sie endlos weiter gehen. Würde sie enden, gäbe es wieder Raum oder etwas Anderes, das Raum einnimmt.
Jede gedachte Grenze in irgendeiner Form würde wiederum etwas darstellen, das Raum benötigt, also muss das Universum unendlich sein.
Das war der Schlüssel und Unendlichkeit war genau der passende Begriff dafür. Ein Ende ist logisch begründet nicht möglich. Die Unendlichkeit ist jedoch fundamental logisch belegbar. Ich sagte es Andreas und er dachte nach. Er bliebt jedoch bei der Ansicht, dass eine dicke Wand alles irgendwann beenden wird. Ich war mir sicher, dass das nicht sein kann und betonte nochmals die wesentlichen Faktoren, die ein Ende unmöglich machten. Er war dann recht verärgert und sagte nur noch, dass ich keine Ahnung habe. Dann wechselten wir das Thema, doch mir blieben diese Gedanken und diese Erkenntnis im Ge-dächtnis.
Ganz zufrieden war ich mit dieser Erkenntnis über die Unendlichkeit noch nicht, denn alleine die logische Schlussfolgerung, dass das Universum unendlich sein muss, erklärte seinen Ursprung nicht, falls es überhaupt einen Ursprung gab. Doch Unendlichkeit setzte voraus, dass sich das Universum nicht ausdehnt, sondern bereits unendlich ist. Wohin sollte sich das Universum ausdehnen, wenn es nicht dort bereits die Möglichkeit zur Ausdehnung gibt, wohin es sich ausdehnt? Diese Möglichkeit zur Ausdehnung setzt also bereits ein Medium voraus. Die Ausdehnung einer bestimmten Zone innerhalb der Unendlichkeit könnte jedoch stattfinden, da für die Ausdehnung von solch eine Zone das notwenige Medium vorhanden ist. Wenn wir zum Beispiel einen Nebel im Universum beobachten, der sich ausdehnt, dann beobachten wir nicht die Ausdehnung der Unendlichkeit, sondern eine Ausdehnung innerhalb einer Zone der Unendlichkeit von etwas, das wir Nebel nennen.
Wir haben zwei generelle Probleme. Erstens lassen unsere optischen Apparaturen nur einen begrenzten Blick in das Universum zu. Zweitens ist Unendlichkeit henerell niemals überblickbar.
Wenn wir in die Unendlichkeit blicken, dann blicken wir immer in die Vergangenheit, da das beobachtete Licht Zeit benötigt, damit es von unseren optischen Geräten aufgefangen werden kann. Je länger wir eine Zone der Unendlichkeit betrachten und um so weiter wir optisch vordringen, desto weiter blicken wir in die Vergangenheit zurück. Letztendlich ist der Begriff Universum falsch, da er Gesamtheit beschreibt. Unendlichkeit und Gesamtheit passen nicht zusammen, da Unendlichkeit eben Unendlichkeit ist und sich nicht als Gesamtheit definieren lässt. Hier fangen bereits sprachlich Probleme mit der Definition an. Wenn etwas unendlich ist, dann bildet es keine Gesamtmenge, die man innerhalb einer definierbaren Grenze beschreiben könnte. Unendlichkeit ist niemals messbar und von jedem Punkt aus in jede Richtung unendlich. Somit kann Unendlichkeit nicht als Gesamtheit bezeichnet werden. Der Begriff Unendlichkeit sagt bereits alles aus.
Ewige Unendlichkeit? Ja!
Zudem bin ich der Überzeugung, dass die Unendlichkeit auch ewig ist. Ohne Anfang und ohne Ende. Dazu gibt’s gleich mehr Informationen. Noch etwas Geduld bitte.
Ich werde jedoch vorerst bei dem Begriff Universum bleiben, weil er Ihnen vertraut ist. Allein die Frage von meinem Freund nach der Grenze des Universums brachte mir die Erkenntnis, dass eine Grenze unlogisch wäre und dass Unendlichkeit die einzige Schlussfolgerung ist, die eine fundamentale und logische Erklärung ermöglicht.
Von der Unendlichkeit kam ich dadurch auf die Ewigkeit, weil es nicht NICHTS geben kann.
Unsere Vorstellung von NICHTS muss nach meiner Ansicht neu definiert werden. Was immer bleibt ist ein Raummedium. Genauso, wie alles „Raum einnimmt“, das von uns als Materie, Antimatrie, Energie ... bezeichnet wird, so hinterlässt jede Art von Materie ... ein Raumedium, wenn sie ihre Position im Raummedium verändert.
Wenn irgendetwas irgendwann begonnen hat, dann hat es irgendwo begonnen. Dieses Irgendwo setzt ein Raummedium voraus. Dieses Raummedium kann nur ewig und unendlich sein. Wäre es nicht ewig und unendlich, dann müsste es begonnen haben. Da für einen Beginn jedoch wiederum ein Raummedium die Voraussetzung ist, beißt sich die Schlange hier in den Schwanz. Dies beweist, dass das Raummedium niemals begonnen haben kann und niemals irgendwo hin verschwinden kann, da es dann WOHIN verschwinden müsste, was wiederum ein Raummedium voraussetzt. Es ist logisch betrachtet also unmöglich, dass es einen Anfang gab oder ein Ende dieses Raummediums geben wird. Das unendliche und ewige Raummedium ist nach meiner Überzeugung der Schlüssel zu ALLEM, was wir heute definieren und zu ALLEM, das wir noch nicht kennen. Und so traurig es klingen mag, es ist unmöglich, dass wir in der ewigen Unendlichkeit jemals alles kennen können. Die grundlegende Natur der ewigen Unendlichkeit verhindert dies.
Diese Erkenntnis war für mich selbst so tiefgreifend und bahnbrechend, weil sie meine gesamte Denkstruktur veränderte.
Wir können die Fakten erkennen, dass es etwas gibt. Da es etwas gibt, kann dieses Etwas nicht irgendwo hergekommen sein, wo nichts war. Die Bezeichnung „irgendwo“ ist bereits eine unbekannte Ortsangabe, die jedoch ein Raummedium für eine Existenz voraussetzt.
Für mich ist die Tatsache, dass es Existenz gibt, der Beweis dafür, dass jedwede Art von Existenz nur in einem unendlichen und ewigen Raummedium existieren kann.
Vielleicht trauen Sie meinen Aussagen nicht? Ganz ehrlich, ich traute ihnen über längere Zeit selbst nicht, darum würde ich Ihnen dies auch nicht übel nehmen. Skepsis ist natürlich angebracht, darum will ich mein Gedankenfundament so darlegen, wie es mich letztendlich selbst überzeugte. Ich benutzte dazu einen Trick aus meinem Job. Ich stellte wieder Fragen, die logische Antworten erforderten.
Ich behaupte also, dass das Universum unendlich, ewig ohne Anfang und ohne Ende ist. Ferner behaupte ich, dass sich nur Zonen der Unendlichkeit verändern (zum Beispiel ausdehnen und/oder zusammenziehen) und dass der Urknall nur ein Knall von vielen war, behaupte ich zudem auch.
Hm, das kann jeder behaupten, das bedeutet nicht, dass es wahr ist. Also machen wir einen logischen Test. Wie? Wir fragen nach. Wen? Unseren eigenen gesunden Menschenverstand.
Erste Frage: Kann das Universum endlich sein?
Schlussfolgern wir. Wir können beobachten, dass etwas ist. Das ist unsere Ausgangsbasis. Um es genauer zu definieren ist alles etwas, ganz unabhängig davon, ob wir es beobachten können oder nicht. Alles was ist, benötigt ein Medium, in dem es existent sein kann, ganz egal, wie wir dieses Medium benennen wollen. Etwas das in irgendeiner Form existiert, befindet sich immer innerhalb eines Mediums und das Medium ist selbst nur unendlich denkbar.
Warum?
Nun, wäre das Medium begrenzt, würde es seinerseits ein Medium für seine begrenzte Existenz benötigen. Das gilt für jede gedachte stoffliche, feinstoffliche oder wellenartige Existenz, also auch für jedwedes Medium. Auch dann, wenn wir alles als geschossene Kugel denken oder als gekrümmte Form, muss dieses Etwas in einem Medium existieren oder selbst ein Medium darstellen, das wiederum nicht begrenzt sein kann, da es keine definierbaren stofflichen, feinstofflichen oder wellenartigen Grenzen ohne Medium geben kann. Ein Medium mit Grenzen ergäbe wie-derum den Fakt, dass es nach seinen Grenzen ein weiteres Medium geben muss. Wir könnten also lediglich sagen, dass sich die begrenzte Existent von X in einer Zone des ewigen und unendlichen Mediums Y befindet. Testen Sie es selbst. Stellen sie sich irgend etwas vor. Beschreiben Sie seine Grenzen und beobachten Sie, was es umgibt. Beschreiben Sie erneut die Grenze dieser Umgebung und denken Sie dies nun bitte immer weiter. So bald Sie bemerken, dass es tatsächlich nach logischen Richtlinien nie enden wird, können Sie dieses Gedankenexperiment beenden. Führen Sie das Experiment jedoch so lange weiter, bis Sie selbst von Unendlichkeit überzeugt sind.
Grenzen sind nur innerhalb von Zonen der Unendlichkeit nach unserer menschlichen Auffassung von Grenzen definierbar. Der Begriff „Raum“ nach der allgemeinen sprachlichen Fassung ist also für die Unendlichkeit nicht zutreffend. Es gibt nur definierbare Räume nach menschlicher Betrachtungsweise in den Zonen der Unendlichkeit. Der Mittelpunkt der Unendlichkeit ist somit überall und nirgendwo. Die Aussage, dass die Erde der Mittelpunkt der Unendlichkeit ist, kann somit als richtig beurteilt werden. Doch ebenso könnte man jeden anderen Punkt als Mittelpunkt der Unendlichkeit benennen. Da Unendlichkeit jedoch keine Form besitzt, hat der Begriff „Mittelpunkt“ keinen definierbaren Wert.
Zweite Frage: Ist die Unendlichkeit ewig?
Analysieren wir wieder logisch. Wenn die Unendlichkeit einen Anfang gehabt hätte, wo war sie dann vor ihrem Anfang? Darauf gäbe es keine logische Antwort. In welchem Medium wurde sie zur Unendlichkeit, wenn nicht bereits Unendlichkeit war. Darauf gibt es keine logische Antwort. Also muss die Unendlichkeit ewig sein.
Die logische Schlussfolgerung daraus ist, dass es NICHTS im Sinne unseres menschlichen Denkens nicht gibt.
Oder anders ausgedrückt: „Wir müssen uns wohl oder übel damit abfinden, dass NICHTS nicht das Fehlen jedweder Existenz ist, sondern dass NICHTS eine eigene Existenz ist, deren Natur wir bislang noch nicht erkannt haben und noch nicht exakt definieren können. Selbst sprachlich stößt man dabei rtneut an Grenzen. Sehen Sie, schon wieder Grenzen. Ich bin sogar davon überzeugt, dass dieses sogenannte „NICHTS“ untrennbar mit dem gleichzusetzen ist, was als „ETWAS“ bezeichnet wird. „ETWAS“ = „NICHTS“!
Dritte Frage: Kann die ewige Unendlichkeit plötzlich verschwinden?
Wenn die ewige Unendlichkeit plötzlich verschwinden würde, was wäre dann unendlich dort, wo sie zuvor unendlich war? Wohin könnte die Unendlichkeit verschinden, da sie selbst unendlich ist und somit jede mögliche Zone beinhaltet, wo sie hinkönnte? Da Unendlichkeit keine Grenzen hat, kann sie sich von außen her auch nicht nach innen zu-sammenziehen, da es kein logisch definierbares Außen oder Innen gibt.
Einzig wahr ist es, dass sich Zonen der ewigen Unendlichkeit verändern. Ihre gesetzmäßige Natur können wir überall beobachten. Es sind ständige Veränderungen. Da wir in Zonen der ewigen Unendlichkeit mannigfache stoffliche, feinstoffliche und wellenartige Existenzen beobachten können, gibt uns dies einen ersten Hinweis darauf, wie die Struktur der ewigen Unendlichkeit beschaffen ist. Die Struktur zeigt uns ständige Veränderung in mannigfacher Art und Weise. Ein ständiger Akt der Veränderung ist das Wesen der ewigen Unendlichkeit. Menschen neigen zwar dazu, dass sie gewisse Veränderungen aus ihrer Sicht als Zerstörung definieren, doch jede Art der Veränderung ist IMMER auch ein Schöpfungsakt von etwas Anderem. Ob wir als Menschen dies teilweise als Zerstörung beurteilen, ist dabei aus logischer Sicht völlig unrelevant.
...
Auszug aus meinem Buch:
GOTT WÜRFELT DOCH, UND ER KENNT JEDES ERGEBNIS!
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Wahre Leidenschaft ist jene, die Leiden schafft!
Kritik zu üben ist einfach, sie zu beherrschen ist eine Kunst.
© 2010 by Ryan Elbwood
Jonsy
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Anmeldungsdatum: 11.02.2007
Beiträge: 3099

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2010 - 01:20:41    Titel:

tl;dr

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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21523

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2010 - 19:46:32    Titel:

Secundus hat folgendes geschrieben:
Die Vermutung von Goldbach besagt, dass jede gerade natürliche Zahl die Summe von zwei Primzahlen ist. (Die Eins gilt in diesem Zusammenhang als Primzahl!)


Das ist Quatsch. Die Eins ist im Ring der ganzen Zahlen invertierbar, also eine Einheit und somit kein Primelement (denn das sind alles Nichteinheiten)... (Hintergrund: Dmit kann man dann eine eindeutige [auf Multiplikation mit Einheiten] Primfaktorzerlegung finden, was nicht mehr geht, wenn man die Einheiten hier auch zu ließe...)

Richtig ist aber, dass Goldbach damals noch auf einem weniger algebraischen Standpunkt war, und in seinen Briefen die Eins implizit als Primzahl annahm.

Dies wird jedoch seit etwas über 100 Jahren nicht mehr so gemacht. Deshalb formuliert man GC seitdem eben so, dass man die 2 asschließt und nur über gerade zahlen >= 4 redet.

Zitat:

72
.
.
.
.
.
.

Ist diese Zahl die Summe zweier Primzahlen?
Falls ja, schreibe 0,
falls nein, schreibe 1

Kann man es beweisen?
MfG
S.


Unverständlich.


Aber was anderes ist man ja von diesem forenmitglied nicht gewohnt...


Cyrix
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