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Frage zu Übereignung
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Cacher
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Anmeldungsdatum: 07.02.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 02 Mai 2010 - 21:51:46    Titel: Frage zu Übereignung

Angenommen, Schwester S hilft häufig dem pensionierten Buchhändler Bruder B, der weiterhin mit seinen alten Stammkundscaft handelt. S hat einem Kunden versprochen ein bestimmtes Buch zu besorgen. Ihr ist bekannt, dass Konkurrent K dies vorrätig hat und schreibt auf dem Briefpapier des B, dass sie das Buch für 200 Euro erwerben würde. K ist einverstanden. B bemerkt zwei Tage später, dass S die Bestellung durchgeführt hat und blättert darafhin im Katalog von K und stellt fest, dass dieser das Buch für nur 100 Euro anbietet. B sendet nun ein Fax an K, dass er die durch seine Schwester getätigte Bestellung als hinfällig betrachte und das Buch für 100 Euro kaufen wolle.

Die Frage ist nun, ob A von K die Übereignung des Buches für 100 Euro verlangen kann.

Da ich bezüglich Rechtsprechung hierzu nichts finden konnte, wäre ich dankbar, wenn einer von euch zu dem Fall eine Lösung liefern könnte.
Marina85
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 03 Mai 2010 - 09:22:19    Titel:

Eigene Ansätze?
Cacher
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Anmeldungsdatum: 07.02.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 04 Mai 2010 - 21:38:20    Titel:

Mein Ansatz sieht folgendemaßen aus:

B verlangt von K die Übereignung des Buches zu 100 Euro. Anspruchsgrundlage für das Begehren könnte § 433 Abs. 2 BGB sein.

Dies würde voraussetzen, dass der Kaufvertrag unwirksam ist, da S nicht berechtigt war im Namen des B einen Kauf vorzunehmen.

Da S auf dem Briefpapier des B die Bestellung vorgenommen hat, konnte K davon ausgehen, dass dies im Sinne des A erfolgt ist.

Ergebnis: B kann von K nicht die Übereignung des Buches zu 100 Euro nach § 433 Abs. 2 BGB verlangen.

Wie würdet ihr den Fall lösen?
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