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Stellenwert Vorlesungen
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ClintWestwood
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Anmeldungsdatum: 26.01.2010
Beiträge: 218

BeitragVerfasst am: 04 Mai 2010 - 18:47:52    Titel: Stellenwert Vorlesungen

Wie wichtig sind für euch Vorlesungen?
Besucht ihr sie regelmäßig oder eher selten.
Würde mich interessieren, da sich meine Motivation im Moment ziemlich am Nullpunkt befindet. Bin im zweiten Sem.
Es ist nich so, dass mich die Thematik oder Jura allgemein nicht mehr interessieren, das auf keinen Fall.
Ich merke nur, dass mir die Vorlesungen nicht wirklich viel mitgeben. Meistens hängt man doch nur durch und labert mit Kommilitonen. Das Gesagte findet man teilweise online per Video oder viel lernfreundlicher in Form eines Skriptes wieder. Bzw ist man nach ner halben Stunde mit einem guten Lehrbuch inhaltlich weiter und vertrauter als nach 4 Stunden Vorlesung.
Problem ist natürlich die Disziplin sich zu Hause hinzusetzen.
Habe aber auch festgestellt , dass sogar nach konzentriertem Zuhören die Vorlesung einfach nicht viel hinterlässt, da man einfach nicht die Zeit hat das Gehörte auch zu verarbeiten. Im Endeffekt muss sowieso alles nachgearbeitet werden, also frage ich mich wozu ich mir die 2 Stunden Bahnfahrt zur Uni geben soll.


Würd mich interessieren wie Andere das sehen.


greetz
Gonzalez
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Anmeldungsdatum: 26.03.2007
Beiträge: 219

BeitragVerfasst am: 04 Mai 2010 - 22:41:37    Titel:

Ich sehe es so wie Du. Zu Hause lernen bringt im Endeffekt dasselbe, und das in freundlicher und vertrauter Umgebung. Im Grunde ist Jura "nur" ein Lesefach, will heißen, man kann sich ohne Weiteres den Stoff selbst aneignen - durch lesen.
Nachteilig ist allerdings, dass man - so meine Erfahrung - "viel zu viel" lernt, also nichts relevantes für die anstehende Abschlussklausur. Natürlich auch das, was man braucht, aber daneben halt auch viel Zeug, was man - noch nicht - braucht; darunter kann dann das Klausurergebnis "leiden". Das bedeutet nicht, dass Du nicht bestehst (mein Durchschnitt der Klausuren von den ersten drei Semestern liegt knapp unter 10 Punkten, ohne eine Vorlesung besucht zu haben). Wie gesagt, im Durchschnitt, also waren auch mal Klausuren unterhalb der 7-Punktegrenze drin. Aber das ist ja auch nicht so schlecht. Wenn man regelmäßig zur Vorlesung geht, dann weiß man natürlich, was man nur zu lernen braucht und holt dann bessere Ergebnisse raus. Aber im Endeffekt: Wen interessiert's. Zum Examen muss eh ALLES sitzen.
Also entscheide für Dich selbst. Geh bloß nicht zur Vorlesung, um dein Gewissen zu Beruhigen, das ist Käse. Dann bleib zu Hause, schlaf lieber zwei Stunden länger und setz dich für vier/fünf Stunden ausgeschlafen und munter an den Schreibtisch, das reicht LOCKER. So meine Erfahrung.


Zuletzt bearbeitet von Gonzalez am 04 Mai 2010 - 22:42:57, insgesamt einmal bearbeitet
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 04 Mai 2010 - 22:42:11    Titel:

Habe solche und solche Erfahrungen gemacht.

1. Der Prof ist gut. Da hört man doch eher zu und redet nicht mit seinen Leuten. Mit dem Prof und seiner Fähigkeit die Materie an die Studenten zu bringen, steht und fällt meiner Meinung nach die Vorlesung.

2. Der Prof schlecht, da redet man eigentlich nur, stört nebenher noch andere die eigentlich zuhören wollen und man denkt sich nach der Vorlesung: Wäre ich doch mal zu hause geblieben.

Wenn es damals bei mir auf die zweite Alternative hinaus lief, bin ich entweder gar nicht oder nur noch ganz selten zur Vorlesung gegangen. Was nützt es denn wenn man sich 90min in ne Vorlesung setzt und eigentlich nichts mit raus nimmt? Die Zeit kann man auch anders investieren. Wenn man aber nicht hin geht muss man schon so viel Selbstdisziplin haben, dass man sich zu Hause hinsetzt und die Themen der Vorlesung für sich nacharbeitet.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2010 - 13:01:03    Titel:

Habe nur das 1. Semester mitgenommen, dann noch diverse sonstige mir wichtig erscheinende (z.B. Schuldrecht). Sofern ich gemerkt habe, sie bringen mir nichts, bin ich nicht mehr hingegangen, sondern habe im Laufe der Zeit alleine oder mit AGs gelernt. Die Zeit braucht man auch... Wenn man alle Vorlesungen besucht, fehlt einem wichtige Lernzeit.
Ranea
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Anmeldungsdatum: 16.02.2009
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2010 - 14:56:44    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:
Wenn man alle Vorlesungen besucht, fehlt einem wichtige Lernzeit.

Kann ich nur bestätigen.


Ich würde dir, ClintWestwood, also raten, wenn dir die Vorlesung nun absolut nichts bringt, dass du dich dann lieber zu Hause (ausgeschlafen) paar Stunden ransetzt und dir den Stoff selbst erarbeitest.
Selbstdisziplin ist da natürlich Voraussetzung.

Meiner Meinung nach lohnen sich Vorlesungen wirklich nur, wenn man mit dem Prof (bzw. seiner Vortragsart) super klar kommt und die Sachen wirklich etwas länger behält als nur bis zum nächsten Tag.
Aus reiner "Verpflichtung" hingehen bringt nichts.
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