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Eingestelltes Ermittlungsverfahren---> Bewerbung Bundeswe
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DT-Heitzer
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Anmeldungsdatum: 10.12.2009
Beiträge: 11
Wohnort: Herborn

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2010 - 23:30:45    Titel: Eingestelltes Ermittlungsverfahren---> Bewerbung Bundeswe

Ich hätte auch mal eine Frage
Ich habe mich als SaZ 4 bei den Gebirgsjägern beworben, letzte woche war ich in düsseldorf, ich habe auch meine planstelle bekommen
aber jetzt will die bundeswehr vor endgültiger einstellung mein führungszeugnis haben, welches ich auch bei der stadt für die bundeswehr angefordert habe
meine sorge ist nun... ich hatte ein paar wochen nachdem ich mich bei der bundeswehr beworben eine kleine "schlägerei" sofern man es so nennen kann, ich hab nähmlich einem typen 2 mal ins gesicht geschlagen, 15 minuten später hatte er eine blaue backe. Um mir eins auszuwischen ist er dann direkt zur Polizei und hat Anzeige erstattet. Ich war nach Meldung der Polizei bei meinem Rechtsanwalt und wir sind weiter gegangen, indem er mir riet nicht zur verhörung zu gehen, weil er die Akte des Anzeigers anfordern wollte und mich dann schriftlich vernehmen. Ein paar Wochen später habe ich dann Post bekommen wo es hieß, dass mein Ermittlungsverfahren eingestellt wurde. Ich weiß das eingestellte ermittlungsverfahren weder im Führungszeugnis noch im Bundeszentralregister stehen, allerdings habe ich Angst das die Bundeswehr dahinter kommt, weil ich ja angegeben habe, das ich nie etwas mit der Polizei zu tun hatte und auch nicht verurteilt wurde ( was ja stimmt ) und auch KEIN VERFAHREN gegen mich lief.
Meine Frage ist jetzt bekommt die Bundeswehr das irgendwie raus und kann ich meine Karriere jetzt vergessen oder kann ich ganz zuversichtlich sein??? Bitte antwortet mir schnellstmöglich ich habe nähmlich angst meinen job nicht wegen dieser kleinigkeit zu bekommen , weil dies doch mein traumjob ist Sad
jones49
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2010 - 07:50:07    Titel:

Tja, das ist schon echt gemein von dem Typen, dass er Dir so fies eins auswischt und Dich einfach anzeigt. Dabei hast Du ihm doch gerade mal zwei Schläge ins Gesicht versetzt. Rolling Eyes
DT-Heitzer
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Anmeldungsdatum: 10.12.2009
Beiträge: 11
Wohnort: Herborn

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2010 - 09:45:25    Titel:

ich habe nicht erzählt wie es dazu kam, weil ich nicht um den heißen brei herum reden wollte
darum geht es nicht
Joe-Joe
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Anmeldungsdatum: 07.02.2009
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2010 - 20:36:53    Titel:

Meines Wissens wäre die einzige Quelle hierfür ein Mesta-Auszug der zuständigen Staatsanwaltschaft - und den sollte die Bundeswehr auch in der heutigen Zeit nicht einsehen können. Anhand welcher Rechtsgrundlage wurde denn eingestellt?
DT-Heitzer
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Anmeldungsdatum: 10.12.2009
Beiträge: 11
Wohnort: Herborn

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2010 - 20:42:35    Titel:

es wurde laut § 170 abs. 2 stpo eingestellt
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2010 - 23:35:26    Titel:

Eine Einstellung nach § 170 II StPO ist doch prima: Notwehr, fehlender Strafantrag und kein besonderes öffentliches Interesse, keine zweifelsfreie Tatsachenklärung etc. Eine sog. Opportunitätseinstellung nach §§ 153 f. StPO wäre unschön (aufgrund fehlender analoger Anwendung des § 53 BZRG, man wäre also u.U. zur Offenlegung gezwungen), aber bei § 170 II StPO muss man sich keine Sorgen machen. Selbst wenn der Bund davon erfahren sollte, was aber ausgeschlossen ist. Bund bekommt ein Führungszeugnis, keine Auszüge aus behördeninternen Sammlungen.
DT-Heitzer
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Anmeldungsdatum: 10.12.2009
Beiträge: 11
Wohnort: Herborn

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2010 - 12:56:03    Titel:

Boaar vielen dank ihr könnt euch gar nicht vorstellen was für ein riesen klotz mir jetzt vom herzen gefallen ist. Es wär wirklich schade gewesen wenn ich hätte alles wegen diesem kleinen Fehler vergessen können.
Vielen Dank für die schnellen Antworten Very Happy Wink
DT-Heitzer
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Anmeldungsdatum: 10.12.2009
Beiträge: 11
Wohnort: Herborn

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2010 - 22:07:31    Titel:

eine frage hätte ich allerdings noch:
ich habe bei dem vorstellungsgespräch und den ganzen untersuchungen in düsseldorf ein blatt unterschrieben wo es hieß: ich habe 6 wochen vor unterzeichnung meiner bewerbung keine strafverfahren und ermittlungsverfahren usw. gegen mich schweben. Dies war leider nicht der Fall! Können die das irgendwie nachprüfen oder finden die das alles sowieso nicht raus weil wie gesagt nichts im FZ bzw. BZR steht sondern alles im Erziehungsregister verfasst ist? Ich frage weil, was passiert nachdem ein Ermittlungsverfahren laut §170 Abs. 2 StPo eingestellt wird, wandert es sofort ins Erziehungsregister oder wird es kurz im FZ oder sonstwo verfasst und danach wieder gelöscht und dann erst in Erziehungsregister übernommen
Meine wahrscheinlich letzte Frage
Shafirion
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Moderator


Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2010 - 08:53:02    Titel:

Ein eingestellter Verfahren "schwebt" nicht.

Im Übrigen mache ich nunmehr unter Verweis auf die Forenregeln hier dicht. Rechtsberatung ist uns nicht erlaubt.
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