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vermögensvorteil beim provisionsbetrug
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Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
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BeitragVerfasst am: 10 Mai 2010 - 16:46:08    Titel: vermögensvorteil beim provisionsbetrug

a schwatzt b ein seinen preis wertes zeitungsabo auf mit dem dieser nichts anfangen kann und holt sich daraufhin von herausgeber c die versprochene provision

hier bejaht man ja grundsätzlich einen fremdnützigen betrug zulasten des b und zugunsten des c

allerdings frage ich mich, worin hier der erstrebte vermögensvorteil genau liegt

natürlich kann man allgemein sagen, der herausgeber will natürlich die abos verkaufen und gewinn machen und das ist ein vermögensvorteil

aber wenn man annimmt, dass der schaden hier nur durch den subjektiven einschlag konstruiert werden kann, müsste man doch sagen:
c hat das abo verloren, aber da es seinen preis wert war eine exakt saldierende gegenleistung erhalten
insofern hat er eigentlich keinen vermögensvorteil, sondern es handelt sich doch nur um eine vermögensumwandlung
aus abo wird geld, aber bilanzmäßig ist es ein nullsummenspiel

der gewinn den c am ende erwirtschaften will resultiert ja eigentlich nur daraus, dass die herstellung des abo´s für ihn billiger ist, als es wert ist
also aus dieser wertschöpfung, nicht aus der umwandlung des abos in geld
jedenfalls wenn man mal wie allgemein unterstellt, dass der markt den preis bestimmt und es daher eben so viel wert ist wie verlangt wird
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2010 - 08:54:43    Titel:

Der Vermögensvorteil liegt in dem Zahlungsanspruch des Herausgebers, wo ist das Problem?
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2010 - 21:26:22    Titel:

macht man da keine saldierung?
wenn dem der anspruch auf lieferung gegenübersteht und dieser gleichwertig wäre, wäre das saldo 0
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2010 - 09:52:42    Titel:

Nein, beim Vermögensvorteil saldiert man nicht. Im Übrigen wäre es ja auch wenig sinnvoll qua individueller Schadenseinschlag den Schaden zu bejahen nur um anschließenden die Bereicherungsabsicht zu verneinen.
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2010 - 15:22:41    Titel:

natürlich wäre es wenieg sinvoll, aber so ganz unzweifelhaft ist die sache ja eh nicht und je nachdem könnte man heiraus auch ein gegenargument machen

sicher dass man nicht saldiert?
also wenn ich etwas weit unter wert verkaufe strebe ich einen vermögensvorteil an, nämlich das geld was ich bekomme, obwohl ich wissend dafür die sache die 10x so viel wert ist verliere?

das fände ich etwas problematisch
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