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Grund für den Wählerschwund ist die SPD
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Terrismus
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Anmeldungsdatum: 01.05.2006
Beiträge: 395

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2010 - 14:47:26    Titel: Grund für den Wählerschwund ist die SPD

Grund für den Wählerschwund ist die SPD

Mit Schröders Agenda wurde der Niedergang des SPD eingeläutet.
Nach seiner Abwahl haben das Sagen in der Partei seine Mitarbeiter übernommen.
Mit dem Ruck zur Mitte hat die SPD ihre Bedeutung verloren.
Anstatt mit der Linken zu kooperieren hat sie sie als Konkurrentin bekämpft.
Und das macht sie weiter.
Als sich Ypsilanti als Ministerpräsidentin in Hessen etablieren konnte haben sie lieber den Wahlverlierer Koch durch Taktieren weitere 5 Regierungsjahre beschert. Und die Bekämpfung geht weiter.
Eigentlich wäre für eine normale SPD die Linke der ideale Juniorpartner.
Leider ist die SPD eine kleine Mischkopie der CDU und der Grünen geworden in der es nur um den Machterhalt der alten Strukturen geht und die nach Wählerstimmen aus der Mitte lechzt.
Viele Bürger auch ehemalige SPD Mitglieder und Jusos wollen die alten SPD Politiker weder sehen noch hören.
Und aus schlecht begreiflicher Nostalgie gehen sie lieber nicht wählen.
Die SPD können sie und die Linke wollen sie noch nicht wählen.
Aber das wird sich nach der Finanzkrise mit Sicherheit ändern.

PS.
Der alte Charlie hat von den systemimmanenten Krisen des Kapitalismus geredet.
Lafo wollte, als er noch SPD Finanzminister war, die Banken unter Kontrolle (was jetzt viele Politiker auf der ganzen Welt verlangen) stellen.
Und Sahra will die Banken pro sicher verstaatlichen.

Und das versucht die alte SPD zu verhindern.

Warten wir ab.
veteran
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Anmeldungsdatum: 24.07.2005
Beiträge: 709
Wohnort: Eurabia, Almanistan

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2010 - 20:48:37    Titel:

Die SPD ist nicht regierungsfähig. Sie kann nur als Junior-Partner bei der CDU mitmachen.
nAim
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Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2134

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2010 - 22:53:37    Titel:

Klar und weil sie nicht regierungsfähig ist, war sie die letzten 11 Jahre in der Regierung. Rolling Eyes

Der Grund für den Wäherschwund der SPD ist vielschichtig lässt sich aber auch lganz simpel damit erklären, dass sie 11 Jahre regiert hat. Parteien verlieren nunmal an Zustimmung wenn sie Regieren. Die FDP war vor 7 Monaten noch bei 14% jetzt ist sie bei 6%
eternity1
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Anmeldungsdatum: 16.01.2010
Beiträge: 367

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2010 - 00:15:12    Titel:

Zitat:
Zitat von naim:

Der Grund für den Wäherschwund der SPD ist vielschichtig lässt sich aber auch lganz simpel damit erklären, dass sie 11 Jahre regiert hat. Parteien verlieren nunmal an Zustimmung wenn sie Regieren. Die FDP war vor 7 Monaten noch bei 14% jetzt ist sie bei 6%


naja, man wollte eben Schwarz-Gelb haben, deswegen wurde taktisch die FDP immer mitgewählt, sodass 14% entstanden sind.
Die wahre FDP-Wählerschaft wird nie über die 6-7% hinausgehen Wink.

Wenn eine Partei gut regiert, kann sie auch sehr lange regieren.

Naja, dadurch, dass die SPD unter Schröder zur "Neuen Mitte" wurde, hat sie eben einen Großteil ihrer (Stamm-)wähler für billig verkauft.
SPD, die eigentlich sich für die Rechte von Arbeitslosen, Rentnern, Arbeiter, Arbeitnehmer, Sozialschwächere einsetzen bzw. vertreten sollte, führt Reformen ein, die genau das Gegenteil bewirken: Agenda 2010 (1-Euro-Jobs, Hartz IV, Rente mit 67...)

Unter Schröder waren eben auch nur neoliberale Leute wie Wolfgang Clement, Werner Müller - man frage sich, was diese Leute unter Schröder selbst nach ihrer Amtszeit gemacht haben bzw machen Wink.

Dadurch fühlt man sich eben als Wähler der SPD verraten - da hätte man genauso gut FDP wählen können.

Ein weiterer Punkt für den Wählerverlust wäre, dass die Leute nach Schröder also Müntefering & Co. eben damit weitergemacht haben, und nicht eingesehen haben, dass die Agenda 2010 eine "Fehlgeburt" der SPD waren.

Man kann sehr gut erkennen, dass SPD nur dann die 30% Marke knackt, wenn eine Kanditatin aus dem Linksflügel aufgestellt wird.

Nach dieser Wahlschlappe für die SPD haben die Leute, zumindest die meisten, erkannt, dass die Agenda 2010 ein Schuss nach hinten war.

Davor hieß es immer "Wir haben eine Reform gebracht; jetzt zu sagen, dass sie falsch war und die Schuld darauf zu schieben bringt uns nicht weiter. Wir bleiben dabei, dass die Agenda 2010 notwendig war - aus diesem Grund stehen wir zur von uns beschlossenen Agenda 2010."

Die Agenda 2010 hat wirklich die Arbeitslosenzahl runtergesetzt, aber man frage sich unter welchen Bedingungen - darüber hinaus besteht immer ein time-lag, sodass die Auswirkungen der Reform erst einige Jahre später ihre Wirkung erzielt (Merkel hat ja behauptet in der Wahlduell-Show: Merkel vs. Steinmeier, dass unter "ihrer Führung und der Union die Arbeitslosenzahl gesenkt worden sei" - was ihr natürlich sofort widersprochen wurde xD).

Man merkt eben, dass unter Schröder ein Landtag nach dem anderem verloren gegangen war, darunter NRW als Hochburg der SPD.

edit:
Die berühmte Erklärung Schröders der Einführung der Agenda 2010:
http://www.youtube.com/watch?v=0-B4aYys2YU
Ich 3.0
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Anmeldungsdatum: 16.06.2009
Beiträge: 673
Wohnort: Sowjet-Europa

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2010 - 07:55:53    Titel:

Wenn die SPD mehr von diesen Leuten hätte. Das wäre sie wieder Volkspartei:

http://www.thefoxnation.com/dale-peterson/2010/05/17/video-best-political-ad-year
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