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Abitur im Ländervergleich
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-->Er@zor_X<--
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Anmeldungsdatum: 28.03.2009
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BeitragVerfasst am: 16 Mai 2010 - 13:18:59    Titel:

...


Zuletzt bearbeitet von -->Er@zor_X<-- am 16 Mai 2010 - 13:19:59, insgesamt einmal bearbeitet
-->Er@zor_X<--
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Anmeldungsdatum: 28.03.2009
Beiträge: 486

BeitragVerfasst am: 16 Mai 2010 - 13:19:41    Titel:

Ja, ich hatte 1,6 letztes Jahr, knapp unter der Punktzahl für 1,5. Ich hätte dieses Jahr nur noch 1,7 und dabei haben mir die doppelt gewerteten Fächer relativ wenig gebracht (Schnitt 12,5 Punkte) und ich hatte sehr viele Kurse mit 11-15 Punkte, wäre also noch relativ gering von der neuen Regelung betroffen.
Lost Prophet
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Anmeldungsdatum: 28.02.2010
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 16 Mai 2010 - 13:32:49    Titel:

NRW kann ich mit guten Gewissen hinten anstellen ._.

Denke aber auch, dass das Abi und Bayern und BaWü anspruchsvoller als das in anderen Bundesländern ist..
eternity1
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Anmeldungsdatum: 16.01.2010
Beiträge: 368

BeitragVerfasst am: 16 Mai 2010 - 14:35:47    Titel:

btw, man schreibt doch nur in Bayern, Ba-Wü und noch eins (fehlt mir grad nicht ein) Zentralabitur oder?
-->Er@zor_X<--
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Anmeldungsdatum: 28.03.2009
Beiträge: 486

BeitragVerfasst am: 16 Mai 2010 - 14:37:55    Titel:

Nein, mittlerweile haben alle Bundesländer bis auf Rheinland-Pfalz das Zentralabitur eingeführt.
donjonbovi
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Anmeldungsdatum: 18.02.2010
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 16 Mai 2010 - 16:07:41    Titel:

mgb hat folgendes geschrieben:
WauMiau hat folgendes geschrieben:
Unis achten nicht darauf in welchem BL das Abitur gemacht wurde. Das wäre viel zu umständlich. Von daher ist es egal wo du es machst.

Das ist richtig. Aber die Wirtschaft achtet da schon drauf Wink

lg
mgb


Natürlich. Nach abgeschlossenem Studium wird auch noch drauf geachtet in welchem Bundesland man das dann noch soo relevante Abitur gemacht hat. Laughing
SH1990
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Anmeldungsdatum: 28.12.2009
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 16 Mai 2010 - 16:43:13    Titel:

donjonbovi hat folgendes geschrieben:
mgb hat folgendes geschrieben:
WauMiau hat folgendes geschrieben:
Unis achten nicht darauf in welchem BL das Abitur gemacht wurde. Das wäre viel zu umständlich. Von daher ist es egal wo du es machst.

Das ist richtig. Aber die Wirtschaft achtet da schon drauf Wink

lg
mgb


Natürlich. Nach abgeschlossenem Studium wird auch noch drauf geachtet in welchem Bundesland man das dann noch soo relevante Abitur gemacht hat. Laughing


Heutzutage machen viele auch Duales Studium in der Wirtschaft, etc.
Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass einige Firmen darauf achten ..
donjonbovi
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Anmeldungsdatum: 18.02.2010
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 16 Mai 2010 - 17:15:17    Titel:

Das grenzt schon fast an Diskriminierung.
Kaum jemand kann es sich aussuchen wo er Abi macht.
SH1990
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Anmeldungsdatum: 28.12.2009
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 16 Mai 2010 - 17:19:02    Titel:

Damit mein ich doch nicht, dass Abiturienten aus Bayern oder Ba-Wü generell bevorzugt werden ..
es geht nur darum, dass ein Schüler aus Bayern mit Schnitt 2,4 wohl einen Vorteil hat gegenüber einem 2,4er Abiturienten aus Rheinland-Pfalz oder so .. Das hat doch nichts mit Diskriminierung zu tun ..
colovalidelo
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Anmeldungsdatum: 04.04.2010
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BeitragVerfasst am: 16 Mai 2010 - 18:32:26    Titel:

und genau so ist es... darauf wird sehr wohl geachtet...
Lost Prophet
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Anmeldungsdatum: 28.02.2010
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 16 Mai 2010 - 19:34:51    Titel:

SH1990 hat folgendes geschrieben:
Damit mein ich doch nicht, dass Abiturienten aus Bayern oder Ba-Wü generell bevorzugt werden ..
es geht nur darum, dass ein Schüler aus Bayern mit Schnitt 2,4 wohl einen Vorteil hat gegenüber einem 2,4er Abiturienten aus Rheinland-Pfalz oder so .. Das hat doch nichts mit Diskriminierung zu tun ..


Das ist quasi das gleiche was die Firmen in der Umgebung tun.
Die haben Listen wonach man einschätzen kann wie die Zeugnisnoten/Schnitte zu sehen sind.

Also die Gymnasien in der Umgebung..
Gibt ja welche die anspruchsvoller sind und welche, bei denen es leichter ist nen 1, Schnitt zubekommen Smile

Hat nix mit Diskriminierung zu tun^^
AbZurSee
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BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 15:16:12    Titel:

@ cyrix42

Zitat:
- Dass es nur in einigen Bundesländern zentrale Abiturprüfungen gibt.


Richtig wäre es vll. zu sagen: Nicht alle Bundesländer haben zentrale Abiturprüfungen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zentralabitur hat folgendes geschrieben:
Einzig in Rheinland-Pfalz findet noch ein dezentrales Abitur statt. Hier reichen die Kurslehrer mehrere Aufgabenvorschläge ein, die von Fachberatern geprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Diese stellen die Einhaltung der EPA (Einheitliche PrüfungsAnforderungen)[1] und der formalen Vorschriften sicher.


Zitat:
usw.


Welche Thesen wurden denn noch in dem Schwanzvergleich-Thread geäußert? Smile
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colovalidelo
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BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 16:10:28    Titel:

Das ist vlt dein Wunschdenken cyrix, dass es die nicht interessiert, in welchem Bundesland du Abi gemacht hast, aber nunmal die Wahrheit für einige.

Was denkst du denn, wird gemacht, wenn an einer Uni mit NC zwei Leute etwas studieren wollen und den gleichen Schnitt haben, aber einer kommt aus dem Land mit dem statistisch einfach, zu machendsten Abi und der andere aus den schweren, da wird natürlich der Schnitt genommen aus dem schwereren da dieser so oder so höher evaluiert wird.

Vlt redet davon keiner aber es spielt schon eine Rolle...
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Beiträge: 22635

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 16:27:30    Titel:

colovalidelo hat folgendes geschrieben:

Was denkst du denn, wird gemacht, wenn an einer Uni mit NC zwei Leute etwas studieren wollen und den gleichen Schnitt haben, aber einer kommt aus dem Land mit dem statistisch einfach, zu machendsten Abi und der andere aus den schweren, da wird natürlich der Schnitt genommen aus dem schwereren da dieser so oder so höher evaluiert wird.

Vlt redet davon keiner aber es spielt schon eine Rolle...


Oho. Du sitzt also in einem Immatrikulationsamt einer Uni? Dann sag mal, welche...

Das ist und bleibt Schwachsinn! Ist der NC das einzige Auswahlmerkmal, dann wird bei gleicher Eignung gelost. Alles andere wäre auch rein rechtlich nicht koscher. In der Praxis werden wohl meist beide zugelassen, wohlwissend, dass noch einige abspringen werden...

(Bei kleinen Studiengängen und beliebten Unis wird eh meist noch ein Aufnahmetest bzw. Auswahlgespräch vorgeschaltet.)

Cyrix
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FrechesDing
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BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 18:39:33    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Wow. Wie viel Schwachsinn hier geschrieben wird...

Moderne Form des Schwanzvergleichs. Na wenn man sonst nichts hat, womit man sich profilieren kann.

Einige Thesen, die einfach Müll sind:

- Dass es irgendwen (egal ob Uni oder Wirtschaft) interessiert, wo man Abi gemacht hat.

Cyrix


Allen anderen Punkten, stimme ich gerne zu, bis auf diesen.
V.a. in der Wirtschaft werden da Unterschiede gemacht. Und rein theorethisch, hätten manche Universitäten durch das jeweilige Auswahlverfahren ebenfalls eine Möglichkeit dazu.
cyrix42
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BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 19:46:23    Titel:

Du glaubst doch nicht wirklich, dass nach einem abgeschlossenen Hochschulstudium das Bundesland, in dem man seine Hochschulzugangsberechtigung erhalten hat, eine Rolle spielt...

Übrigens: Was heißt eigentlich leichter oder schwerer? Im Durchschnitt erhalten z.B. die Baden-Württemberger die besten Abiturergebnisse (d.h. der durchschnitt der vergebenen Abiturdurchschnittsnoten aller Absolventen eines Jahrgangs ist in BW am niedrigsten). Das heißt jetzt was? Werden hier gute Noten den Schülern hinterher geschmissen? Oder bilden die Schulen in BW ihre Schüler einfach besser aus?

Je nach gewünschtem Ergebnis, findet sich schon eine passende Interpretation....


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BeitragVerfasst am: 18 Mai 2010 - 08:04:51    Titel:

FrechesDing hat folgendes geschrieben:
cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Wow. Wie viel Schwachsinn hier geschrieben wird...

Moderne Form des Schwanzvergleichs. Na wenn man sonst nichts hat, womit man sich profilieren kann.

Einige Thesen, die einfach Müll sind:

- Dass es irgendwen (egal ob Uni oder Wirtschaft) interessiert, wo man Abi gemacht hat.

Cyrix


Allen anderen Punkten, stimme ich gerne zu, bis auf diesen.
V.a. in der Wirtschaft werden da Unterschiede gemacht. Und rein theorethisch, hätten manche Universitäten durch das jeweilige Auswahlverfahren ebenfalls eine Möglichkeit dazu.


Na ich möchte die UUniversität sehen, welche sagt: ja aber Leute, wir haben hier nen NC. Und die Leute aus Hamburg bekommen von ihrem Abitur 0,4 Abgezogen und die Bayern wegen ihrer Hochnäsigkeit 0,4 aufs Abitur drauf. Am Besten noch bei einem Studiengang wie Medizin oder Psychologie.

Das einzige wo die Wirtschaft Bezug zur Herkunft des Absolventen macht ist bei den Realschulabschlüssen und bei dem Abschluss der allgemeinen Hochschulreife wenn es um eine Ausbildung geht, da hier natürlich Bundesland-innere Bewerber stets einen gewissen Vorteil haben (auch wenn der nur verschwindend gering ist).

Und dann natürlich noch bei der Vergabe eines Arbeitsplatzes an einen Bachelor/Master/Dipl/Dr./Prof wie auch immer: Hier hat derjenige den Vorteil, der eben von der Uni mit der höheren Reputation kommt. Wobei das nach Jahren der Leistung (Sprich man hat gearbeitet) auch egal ist.

Wieviele von euch gehen hier eigentlich Arbeiten und habe ne Ahnung von dem was sie so den lieben langen Tag behaupten?

Und Cyrix hat mit seinem letzten und vorletzten Post (also nicht dem Thesen-Post, sondern den beiden danach) recht.
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turtle 04
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BeitragVerfasst am: 18 Mai 2010 - 22:06:57    Titel:

Also bei den ZVS-Fächern ist es doch unbestritten so, dass für jedes Bundesland eine eigene Bewerberliste erstellt wird und dann jedes Bundesland eine bestimmte Anzahl der Studienplätze zugeteilt bekommt.

Da spielt das Bundesland also durchaus eine Rolle.
Slandi
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BeitragVerfasst am: 18 Mai 2010 - 22:25:08    Titel:

Also erstmal machts in der Wirtschaft durchaus einen Unterschied, wo man sein Abi gemacht hat. Auch wo man studiert hat: Hat man im Osten studiert und will in Bayern eine Stelle (va im Staatsdienst) hat man es schwerer. Das ist so, da gibts nix zu rütteln.

Und warum ist das so? Weil das Abi (und wohl auch das Studium - hab aber ja noch nicht studiert) doch überall unterschiedlich anspruchsvoll ist. Und am anspruchsvollsten ist es zweifellos in Bayern, da gibts nix - höchsten BaWü kann noch mithalten. Jeder, der was anderes sagt, lügt sich selber in die Tasche.

Lg Slandi
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BeitragVerfasst am: 18 Mai 2010 - 22:26:12    Titel:

turtle 04 hat folgendes geschrieben:
Also bei den ZVS-Fächern ist es doch unbestritten so, dass für jedes Bundesland eine eigene Bewerberliste erstellt wird und dann jedes Bundesland eine bestimmte Anzahl der Studienplätze zugeteilt bekommt.

Da spielt das Bundesland also durchaus eine Rolle.


Jaein. Hier geht es nur darum, dass jedem Bundesland ein bestimmtes Kontingent an Studienplätzen zugeteilt wird und nun die besten xy dafür dann einen Platz erhalten. Das heißt, die verschiedenen Grenzwerte der Abiturientenbesten-Quote geben eher Aufschluss über die Notenvertelung im obersten Segment in den versch. Bundesländern. Insbesondere, wenn ein Bundesland viele Abgänger hat wird aber der notwendige schnitt dafür deutlich schwerer (relativ) zu erreichen sein...

D.h. die Durchschnittsnoten, die in jedem Bundesland z.B. dafür notwendig sind um über die Abiturientenbestenquote einen Studienplatz für z.B. Medizin zu erhalten, sagen NICHTS über eventuelle Schwere oder Leichtigkeit des Abiturs in den versch. Ländern aus!#


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BeitragVerfasst am: 18 Mai 2010 - 22:27:53    Titel:

Slandi hat folgendes geschrieben:
Also erstmal machts in der Wirtschaft durchaus einen Unterschied, wo man sein Abi gemacht hat. Auch wo man studiert hat: Hat man im Osten studiert und will in Bayern eine Stelle (va im Staatsdienst) hat man es schwerer. Das ist so, da gibts nix zu rütteln.


Interessant. Woher hast du deine Informationen, du Allwissender?

Zitat:

Und warum ist das so? Weil das Abi (und wohl auch das Studium - hab aber ja noch nicht studiert) doch überall unterschiedlich anspruchsvoll ist. Und am anspruchsvollsten ist es zweifellos in Bayern, da gibts nix - höchsten BaWü kann noch mithalten. Jeder, der was anderes sagt, lügt sich selber in die Tasche.

Lg Slandi


Oh, da hat jemand eindeutig den längsten....


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BeitragVerfasst am: 18 Mai 2010 - 23:10:55    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Interessant. Woher hast du deine Informationen, du Allwissender?Cyrix

Naja, weil ich selber in den Staatsdienst will und eigtl in Berlin studieren wollte, es mir aber anders überlegt habe, weil meine Note dann um 0,5 (? weiß nicht mehr genau) automatisch schlechter geworden wäre.

cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Oh, da hat jemand eindeutig den längsten....
Cyrix

Ganz recht Wink da spricht wohl der Neid
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BeitragVerfasst am: 19 Mai 2010 - 00:15:13    Titel:

Slandi hat folgendes geschrieben:

Naja, weil ich selber in den Staatsdienst will und eigtl in Berlin studieren wollte, es mir aber anders überlegt habe, weil meine Note dann um 0,5 (? weiß nicht mehr genau) automatisch schlechter geworden wäre.


Hat dir wer erzählt? Bitte mal ein offizielles Dokument vorlegen...


Zitat:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Oh, da hat jemand eindeutig den längsten....

Ganz recht Wink da spricht wohl der Neid


Keine Sorge, wenn ich wollte, könnte ich mit anderen Dingen angeben als mit einer blödsinnigen "ich hab das schwerste Abi"-Behauptung...

Cyrix
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BeitragVerfasst am: 19 Mai 2010 - 08:10:26    Titel:

Slandi hat folgendes geschrieben:
Und am anspruchsvollsten ist es zweifellos in Bayern, da gibts nix - höchsten BaWü kann noch mithalten. Jeder, der was anderes sagt, lügt sich selber in die Tasche.


Sachsen alter ... Lüg dir weiter selbst was vor.

Und außerdem stellst du mit deiner Staatsdienstthese (die vor allen bei den LEHRERN gilt) nicht die Qualität der Bildung in Frage (Was ziemlich Ironisch ist), sondern lediglich Formale Aspekte: Bayern sagt: Bayrische Arbeitsplätze im Staatsdienst zuerst mit Bayern besetzten, danach mit "Ausländern"; außerdem hat Bayern ein anderes Schulsystem als andere Bundesländer und deswegen muss auch die Lehr-Kombi des anderen Landes in dem Gelernt wurde für die Ausübung des Lehramtes in Bayern geeignet sein.

@ turtle 04

Hier ist übrigens zu prüfen, ob die Unis ihre Plätze nur über ZVS vergeben oder über ein eigenes Vergabeverfahren ... und immer mehr Unis werden dem ZVS zum Glück untreu ...
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 1851

BeitragVerfasst am: 19 Mai 2010 - 09:30:48    Titel:

Und eine weitere Schwanzuslongus Diskussion:

mein Abi ist schwerer als deins. Oh man. Abi ist Abi, jedenfalls dann, wenn es wie bei uns in BaWü ein Zentralabi ist. Den Hochschulen ist es eh egal, solange es bundesweit anerkannt ist!!
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Desalia
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Anmeldungsdatum: 10.03.2007
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Wohnort: Nordhessen

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2010 - 22:48:29    Titel:

Kann das irgendjemand direkt vergleichen? Ich denke nicht, denn dazu müsste man in allen Bundesländern mal 13(12) Jahre Schule besucht haben und dann auch dort Abi gemacht haben...viel Spaß!!!

Ich mache selber derzeit in Hessen Abi und einfach war das dieses Jahr auch nicht, zumindest nicht in allen Fächern...aber ich würde mal behaupten wollen das liegt an unserem Kultusministerium, denn die bekommen es nicht hin vernünftige Abi-Aufgaben zu machen, die ohne Missverständnisse dem Lehrplan entsprechen und bei dem auch die Aufgabenstellungen nicht missverständlich sind...

Ob schwer oder leicht kommt auf den Schüler und die Lehrer an, was die einen bereit sind zu leisten und was die anderen beibringne bzw. wie sie benoten!
donjonbovi
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Anmeldungsdatum: 18.02.2010
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 22 Mai 2010 - 11:19:44    Titel:

Mein Idiotentest war schwerer als deiner, fick ja! Laughing
CarlosII
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Anmeldungsdatum: 22.11.2008
Beiträge: 551

BeitragVerfasst am: 22 Mai 2010 - 11:56:50    Titel:

Slandi hat folgendes geschrieben:
Und warum ist das so? Weil das Abi (und wohl auch das Studium - hab aber ja noch nicht studiert) doch überall unterschiedlich anspruchsvoll ist. Und am anspruchsvollsten ist es zweifellos in Bayern, da gibts nix - höchsten BaWü kann noch mithalten. Jeder, der was anderes sagt, lügt sich selber in die Tasche.


Du sagst selbst, dass du noch nicht studiert hast. Abitur ist im Vergleich zum Studium eh ein Witz, zumindest wenn man etwas halbwegs forderndes studiert. Meine Studienkollegen (viele aus Bayern oder BW) sehen das ähnlich- insofern locker bleiben, Abitur machen und dann schauen wie das Studium ist. Viel mehr als die Eintrittskarte zum Studium ist das Abitur ohnehin nicht.
Angeljdf
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Anmeldungsdatum: 22.09.2009
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 22 Mai 2010 - 12:22:05    Titel:

Also in der Berufsobeschule in Bayern wird zwar auch viel über den Anspruch geredet, aber mit Hilfe von ein paar mündlichen Noten und den grundlegensten Fußgängerpunkte kann man sich problemlos durch die 12. Klasse mogeln. Der Großteil in meiner Klasse lernt vielleicht 2 Stunden in der Woche... In der BOS11 hat man uns gesagt wie schwierig die BOS12 wird, und jetzt macht man uns Angst mit der BOS13, aber glaubt das blos nicht. Allein in Deutsch und Englisch braucht man selbst für das Abitur rein überhaupt nichts lernen. Selbst auf die dämlichsten Referate bekommt man Bestnoten. Einzig in Mathe muss man in der 13. einigermaßen mittlernen, BWR im Wirtschaftszweig schafft jeder Hauptschüler (sorry, soll nicht beleidigend sein) nur durch fleiß. Wobei man ja auch eine fünf haben darf, aber die Lehrer ohnehin schauen, dass man keine fünf bekommt. Notfalls geht man nach der AP in ein paar mündliche Prüfungen und holt die schlechten Noten wieder raus. Durchfallen ist somit relativ schwer. Bei uns an der Schule gibt es eigentlich nur freiwillige Wiederholer, denen der Schnitt zu schlecht war. Die Lage an bayerischen Gymnasien kann ich nicht beurteilen, aber da liegt die Schwierigkeit wohl eher darin, die Mittelstufe zu überleben...
_apparently_unaffected_
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Anmeldungsdatum: 21.04.2010
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2010 - 16:48:45    Titel:

WOw, warum denken immer alle an Bayern und BaWü?
Wir in Sachsen haben keine 6 Wahlaufgaben im Deutsch Abi, wir müssen alle Naturwissenschaften und mindestens 2 FS belegen und müssen jede einzelne Note einbringen fürs ABI. Und 35 Wochenstunden (=11 GK und 2 LK) in der 11 und 12 hat bestimmt auch nicht jeder.
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colovalidelo
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Anmeldungsdatum: 04.04.2010
Beiträge: 145

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2010 - 18:13:30    Titel:

na also... da haben wir es doch

an diesem beispiel sieht man: nur universaltalente können sich in sachsen durchsetzen, während man in anderen bundesländern das abi mit nur wenig stärken bravorös bestehen kann.

absolut scheiße ist das
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 22635

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2010 - 18:56:36    Titel:

Ist klar...

Cyrix
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donjonbovi
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Anmeldungsdatum: 18.02.2010
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2010 - 19:45:44    Titel:

colovalidelo hat folgendes geschrieben:
na also... da haben wir es doch

an diesem beispiel sieht man: nur universaltalente können sich in sachsen durchsetzen, während man in anderen bundesländern das abi mit nur wenig stärken bravorös bestehen kann.

absolut scheiße ist das


Laughing Laughing Laughing
windhose
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Anmeldungsdatum: 15.10.2009
Beiträge: 884

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2010 - 19:49:54    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Du glaubst doch nicht wirklich, dass nach einem abgeschlossenen Hochschulstudium das Bundesland, in dem man seine Hochschulzugangsberechtigung erhalten hat, eine Rolle spielt...
Cyrix


Aber natürlich ist das entscheident!!!

Oder warum hat dieser Thread sonst so viele Seiten.... Wink
2,71828
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2327

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2010 - 23:46:19    Titel:

5 Seiten Schwanzvergleich - aber etwas anderes war ja eh nicht zu erwarten. Laughing

Um zum eigentlichen Thema zurückzukehren:
Gibt es irgendwo eine Übersicht über die verschiedenen Umsetzungen des Abis in den Bundesländern (Pflichtfächer, was eingebracht werden muss, Unterrichtsstunden gesamt, ...)? Damit meine ich nicht irgendwelche 1000-seitigen Romane nichtssagenden Textes sondern eher etwas Tabellarisches. Auch in all den Jahren in denen überall über G8 diskutiert wurde, habe ich sowas leider noch nicht gesehen.
AbZurSee
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 1249

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2010 - 10:41:34    Titel:

2,71828 hat folgendes geschrieben:
5 Seiten Schwanzvergleich - aber etwas anderes war ja eh nicht zu erwarten. Laughing

Um zum eigentlichen Thema zurückzukehren:
Gibt es irgendwo eine Übersicht über die verschiedenen Umsetzungen des Abis in den Bundesländern (Pflichtfächer, was eingebracht werden muss, Unterrichtsstunden gesamt, ...)? Damit meine ich nicht irgendwelche 1000-seitigen Romane nichtssagenden Textes sondern eher etwas Tabellarisches. Auch in all den Jahren in denen überall über G8 diskutiert wurde, habe ich sowas leider noch nicht gesehen.


Nein, gibt es so nicht. Da wirste dich wohl selbst bemühen müssen ODER wir erarbeiten das gemeinsam Wink
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cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 22635

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2010 - 13:27:50    Titel:

Wesentlich ist wohl ersteinmal das:

http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2008/2008_10_24-VB-Sek-II.pdf

Zitat:
Die Dauer der Schulzeit bis zur Erlangung der Allgemeinen Hochschulreife beträgt 12 oder 13 Schuljahre. Dabei ist ein Gesamtstundenvolumen von mindestens 265 Jahreswochenstunden
ab der Jahrgangsstufe 5 bis zum Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife
nachzuweisen. Darauf können bis zu fünf Stunden Wahlunterricht angerechnet werden.


Cyrix
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Anmeldungsdatum: 15.10.2009
Beiträge: 884

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2010 - 14:54:30    Titel:

2,71828 hat folgendes geschrieben:
5 Seiten Schwanzvergleich - aber etwas anderes war ja eh nicht zu erwarten. Laughing

Diskriminierung!!
O.k., dann sind alle weiblichen user hier eben die Jury Razz

2,71828 hat folgendes geschrieben:

Gibt es irgendwo eine Übersicht über die verschiedenen Umsetzungen des Abis in den Bundesländern (Pflichtfächer, was eingebracht werden muss, Unterrichtsstunden gesamt, ...)? Damit meine ich nicht irgendwelche 1000-seitigen Romane nichtssagenden Textes sondern eher etwas Tabellarisches. Auch in all den Jahren in denen überall über G8 diskutiert wurde, habe ich sowas leider noch nicht gesehen.


Doch, das gibt es. Wahrscheinlich mind. für jedes Bundesland extra....
Allerdings sind das für´s G8 in Bayern Broschüren für jeden G8 Abijahrgang und die hat "nur" 36 DIN A5 Seiten.....

d.h. du liegst wahrscheinlich gar nicht so weit weg mit deinen 1000 Seiten Wink
_apparently_unaffected_
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Anmeldungsdatum: 21.04.2010
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2010 - 17:51:20    Titel:

colovalidelo hat folgendes geschrieben:
na also... da haben wir es doch

an diesem beispiel sieht man: nur universaltalente können sich in sachsen durchsetzen, während man in anderen bundesländern das abi mit nur wenig stärken bravorös bestehen kann.

absolut scheiße ist das


Wenn ich mein ABI in Niedersachsen oder Schleswig-Holstein gemacht hätte, wäre ich wahrscheinlich derselben Auffassung.
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
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BeitragVerfasst am: 06 Jun 2010 - 18:00:42    Titel:

Leute nur mal ne kleine anmerkung am Rande. Das Abitur interessiert nachher keine sau mehr. hauptsache man hat es in der tasche.

der durchschnitt wäre nur wichtig für NC-behaftete studiengänge. ansonsten trifft die note keine aussage und hat auch bei arbeitgebern eine dementsprechend niedrigen stellenwert.
silentium
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Anmeldungsdatum: 04.10.2007
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BeitragVerfasst am: 12 Aug 2010 - 00:25:42    Titel:

http://tinyurl.com/yamsveg ist vllt interessant ^^

Also ich wohne an der Grenze Schleswig-Holstein Hamburg. Erfahrungsgemäß weiß hier jeder, dass ein Wechsel nach Hamburg den Notenschnitt um gut eine Note verbessern kann.

Ob das nun an besseren Lehrern liegt, weil es für die dort attraktiver ist, oder an großzügigen Lehrern dort (mehr Schüler => größere Streuung => man tendiert leichter zu den guten Noten? Wer weiß ^^), kann ich nicht wissen. Unser Bildungssystem hier im Norden in SH ist jedenfalls katastrophal, und wir Schüler sind jedes Jahr aufs neue Versuchskaninchen genialer Ideen wie der Rückentwicklung namens "Profiloberstufe", die automatisch sowieso durch mangelnde Wahlmöglichkeiten und Überfordung mit persönlich unnötigem Kram statt individueller Förderung und Spezialisierung noch einen schlechten Notendurchschnitt bewirkt als dies noch vor einigen Jahren war.

Ich finde es schlimm, dass jedes Bundesland in der Bildung machen darf, was es will. Das ist nicht gerade produktiv und auch einfach unfair, wenn man etwas studieren will, was einen niedrigen NC verlang (1,9) und mann dann beim Auswahlverfahren benachteiligt wird.

Aber auch an der eigenen Schule sind die Notendifferenzen der Lehrer erschreckend. Kaum haben wir einen neuen Lehrer, hat fast jeder plötzlich eine Note besser - und diese neue Lehrer arbeitete vorher an keiner schule in S-H, und die Parallelklasse gibt zu, für nichts tun gute Noten zu bekommen.

Kann einfach nicht sein, dass hier im Norden die mündliche Note ausschlaggebend, sagt doch die schriftliche zumindest in den naturwissenschaftlichen Fächern (in den sprachlichen natürlich nicht) viel mehr über die Qualitäten als die mündliche aus, bei welcher besonders diejenigen gute Noten bekommen, die einfach nur wiederholen was schon 10 andere gesagt haben und dies mit Fachbegriffen füllen und dann 10 Minuten für etwas reden, was man in einem Satz sagen kann....

Und ich hab nicht das Gefühl, dass sich Lehrer rechtfertigen müssen,wenn ihre Klassen überdurchschnittlich schlecht abschneiden (und ja, das liegt oft am Lehrer, da der ausschlaggebend für die Motivation von uns Schülern ist). Wie ich neulich lernte, war das in der DDR so z.B. pflicht.

Wenn ich mal Kinder habe, ist der Bildungsförderalismus hoffentlich weg. Gerade im Bereich Bildung regionale Disparitäten zu haben, darauf kann ich in einem auch sozial und solidarisch geprägten Land gut verzichten.

Zitat:
Pflichtfächer, was eingebracht werden muss, Unterrichtsstunden gesamt, ...)?


Mach doch nen neuen Thread auf, dann kann man sammeln Wink Aber bei SH hat sich das innerhalb von 3 Jahren jetzt schon das 2. mal verändert... Einmal durch die Profiloberstufe, und dann als die Politiker überraschenderweise merkten, dass sie einfach nicht funktioniert (Ach was! Hätten die mal die Lehrer involviert, die das von Anfang an ebenso wie Schüler und Eltern wussten. Ein Lob auf die super Volksnähe der Banenenrepublik Deutschland, die auch auf die einzelnen Bundesländer abfällt)

Zitat:
Die müssen eben nicht, Fächer wie Reli/Ethik, Sport, Musik, BK belegen.
Da wird eben ganz klar focussiert.


Das glaub ich dir, und ab einem bestimmten Jahrgang wäre das auch gefälligst hier angebracht. In der Oberstufe brauch ich doch nicht mehr 13 Fächer! (Soviel haben wir) Die Politiker bei uns schmückten sich bei der Oberstufenreform mit ihr das Allgemeinwissen zu verbessern. Ahja, Allgemeinwissen in der 11., 12. und 13. Klasse. Soll das also heißen dass Haupt- und Realschüler kein Allgemeinwissen haben? Rolling Eyes

Und nun belege ich 13 Fächer, hab mich nirgends spezialisieren können (Ein Profilfach, von dem es ja auch nur eins gibt, sowie ein Kernfach (beides "erhöhtes Anforderungsniveau") (lustig, in Mathe vom e.A. zureden, wenn es garkein niedrigeres Niveau gibt, weil Mathe als Kernfach mit e.A. an jeder Schule Pflicht ist, es in SH also kein Mathe ohne dem Kürzel e.A. gibt...)) im vergleich zum Leistungskurs ist sicher ein Witz) .

Dann geh ich von der Schule ab, hab ein Haufen Mist gelernt, den ich für mein wohl nie brauchen werde (Harmonielehre, Kunstgeschichte, Gedichtsüberinterpretationen (Ja, Lyrik ist ständig dran, Rhetorik kommt vllt 1 mal dran, herr westerwelle und co haben wohl angst, dass wir durch zu viel Rhetorik ihr inhaltsloses Gelabber versteckt hinter tausend stilistischen Mitteln noch leichter durchschauen können...), und weiß überhaupt nicht, wass ich jetzt eigentlich studieren soll, da ich mich in keinem Fach wirklich sicher fühle, weil mir nix anderes blieb, als von Klausur zu Klausur zu lernen (denn in jedem dieser 13 Fächer schrieb man eine, inzwischen wieder etwas aufgelöst), und da nunmal schnell das alte Wissen in Vergessenheit gerät.

Nun hab sind die Speicherzellen in meinem Gehirn auf 13 Fächer ungefähr gleichmäßig vergeben. Ja super, woher soll ich denn da noch wissen ob ich bestätigen kann, ob doch eher für Jura, für Informatik, oder doch BWL geeignet bin. Nach Interesse zu entscheiden ist auch schwer - denn wenn man nur wirklich wenig Zeit hat sichauf ein Bereich zu konzentrieren, dann ist die Interesse übrall ähnlich ausgeprägt...

Manchmal frage ich mich auch, wozu ich überhaupt das Abi mach. Warum geh ich nicht einfach nach der 12., und mach ein praxisnaheres Stuidum an der Fachhochschule mit gleichem Abschluss?. Doof nur das ich mit der realitätsnahen Praxis nicht vertraut bin, weil der Unterricht auf dem Gymnasium besonders in Unter und Mittelstufe fast nur Theoretisch aufgebaut bin. In Chemie fühl ich mich deswegen bei den einfachsten Experimenten schon überfordert, da man überhaupt keine Erfahrung damit gelernt hat, geschweige denn weiß, wie z.B. der "Magnetrührer" aussieht, den man holen soll...

Und so wichtige "Allgemeinwissen" grundlagen fürs Leben wie Kochen oder handwerkliche Tätigkeiten, die man für eigenreparaturen zu Hause ja wohl beides sehr gut gebrauchen könnte. Da ist mir jeder Realschüler vorrausch, schon peinlich. Stattdessem kann ich ihm was aus der Harmonielehrer erzählen. Oder lateinische Texte übersetzen... Oh ja, da hab ich ja richtig was fürs leben gelernt, was ich überall anwenden kann und brauch!

Oh nein, dieses Bildungssystem hier ist katastrophal. Jahre verringen, damit man schneller studiert (ähm, wie wers mit strittige Wehrpflicht abschaffen, hat den gleichen effekt und spannt noch enorm Geld. Aber ach ne, das darf man ja keinesfalls antasten, sagen die CDUler, die nie beim Dienst waren...), ohne den Lehrplan entsprechend zu kürzen.

Mit den asiatischen Ländern können wir bald sowieso nicht mehr mithalten. Bringt mir nen Studium auch nix mehr, wenn die andern besser qualifiziert sind.

Achja, und dass ist keine Hass-rede, weil ich schlecht bin. Mein momentaner Schnitt (nach den Ferien 13. Klasse) ist gut, und da die Mathematik meine Stärk ist, und entsprechende Fächer wenig studiert haben, werde ich glücklicherweise auch keine großen Problem mit der Zulassung haben. Als Schüler seh ich nur, wie hier mit unser Bildung umgegangen wird, und das ist erschreckend. Von der wenig weitsichtig geplanten Uni-Schließung Lübeck mal ganz zu schweigen.

Tja, aber iwo her muss halt das Geld für die gesenkten Hoteliersteuern kommen... Und da in SH der Tourismus ja besonders wichtig ist, müssen die geringeren Steuereinnahmen ja wieder gut gemacht.

Danke FDP. Ja klug macht halt dumm. Der Name unseres Bildungsministers ist Dr. Klug (FDP). Aber die Reformen kamen auch schon vor ihm.


Zuletzt bearbeitet von silentium am 12 Aug 2010 - 01:09:35, insgesamt 3-mal bearbeitet
axa23
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BeitragVerfasst am: 12 Aug 2010 - 00:40:48    Titel:

Mal an alle Kollegen aus Baden Württemberg:

Durch den G 8 Irrsinn kann Baden Württemberg froh sein, wenn jene Schüler nicht den letzten Platz bei PISA belegen.

Ich verstehe einfach nicht wieso man an einem System rumschrauben muss, das doch offensichtlich Früchte getragen hat.

In Mathe beispielsweise, wird mittlerweile mehr Wert auf das Lösen von pseudo-Anwendungsaufgaben gelegt anstatt den Schülern ordentliche, anspruchsvolle Mathematik beizubringen.
S0S
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BeitragVerfasst am: 12 Aug 2010 - 14:49:40    Titel:

ist in Bayern doch exakt genauso - gibt also 2 Kandidaten für den letzten Platz Wink
silentium
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BeitragVerfasst am: 14 Aug 2010 - 15:39:26    Titel:

G8 ist doch inzwischen überall!
windhose
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Anmeldungsdatum: 15.10.2009
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BeitragVerfasst am: 14 Aug 2010 - 16:25:25    Titel:

silentium hat folgendes geschrieben:
G8 ist doch inzwischen überall!

....eingeführt..... JA!
Allerdings sind manche Bundesländer erst in der 7. Klasse angelangt mit G8.

Auch die Umsetzung ist eine andere.
Auch wenn "alle" nach 8 Jahren Abi machen, machen ds immer noch einige in 4 selbstgewählten und andere in 5 (weniger selbstgewählten) Fächern....
btw. in Berlin gibt es Schulen, da dauert G8 neun Jahre...... lol
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2,71828
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Beiträge: 2327

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2010 - 18:39:16    Titel:

windhose hat folgendes geschrieben:
in Berlin gibt es Schulen, da dauert G8 neun Jahre...... lol

Aber endet trotzdem nach insgesamt 12 Schuljahren, weil z.B. die Grundschulzeit kürzer ist, oder?
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BeitragVerfasst am: 14 Aug 2010 - 20:06:02    Titel:

An sich wäre (ist) es mir egal wie schwer ein Abitur in unterschiedlichen Bundesländer ist.
Wenn aber die Abiturnote zum alleinigen Zulassungskriterium für sehr begehrte Fächer wie Medizin gemacht wird lässt sich eine gewisse Ungerechtigkeit nicht von der Hand weisen -> siehe Fett gedruckte Quotes.

FAZ
FAZ Artikel - Studie der Max Planck Gesellschaft hat folgendes geschrieben:

Die Ergebnisse der Modellrechnungen sind eindeutig. Würden die Abiturgesamtnoten oder die von den Schulen vergebenen Mathematiknoten bei der Auswahl zum Tragen kommen, würde sich eine leichte Überrepräsentation der Baden-Württemberger Abiturienten ergeben,[...]Bei Beschränkung auf die besten 10 Prozent in den Mathematikleistungen würde die Gruppe der zugelassenen Bewerber zu fast 85 Prozent aus Baden-Württemberger Gymnasiasten bestehen und damit mehr als fünfmal so hoch ausfallen wie der Anteil der Hamburger Gymnasiasten. Zöge man die tatsächlichen Populationsdaten heran, anstatt - wie in der berichteten Modellierung - die künstlich gleich groß gemachten Bundesländer, so sähe das Ergebnis nochmals dramatischer aus: Hamburger Abiturienten hätten dann kaum noch eine Chance auf einen Studienplatz in einem Studienfach mit hohem Bewerberüberhang, bei dessen Zulassung ein Mathematiktest zur Anwendung käme.


Aus Gerechtigkeitsgründen ist eine Vergabepraxis nach Abiturnote mangelhaft.
Vielleicht könnte man mit standardisierten Zulassungstests in Mathe/Logik & Englisch & studienspezifischen Fach arbeiten. Die Ergebnisse werden dann einfach bei der ZVS hinterlegt, die Studenten nach ihren Ergebnissen gerankt und anschließend durch die ZVS an die Unis verteilt.
windhose
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Beiträge: 884

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2010 - 20:27:44    Titel:

2,71828 hat folgendes geschrieben:
windhose hat folgendes geschrieben:
in Berlin gibt es Schulen, da dauert G8 neun Jahre...... lol

Aber endet trotzdem nach insgesamt 12 Schuljahren, weil z.B. die Grundschulzeit kürzer ist, oder?

Nein.
Die 8 Jährige Gymnsialzeit wird auf 9 Jahre verlängert bzw.
die 9 Jährige Gymnasialzeit wurde bisher in 10 Jahren absolviert.

Das gilt nicht nur für Berlin, sondern für (meines Wissens) alle Sportgymnasien in Dtl.
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BeitragVerfasst am: 14 Aug 2010 - 21:00:43    Titel:

axa23 hat folgendes geschrieben:
Mal an alle Kollegen aus Baden Württemberg:

Durch den G 8 Irrsinn kann Baden Württemberg froh sein, wenn jene Schüler nicht den letzten Platz bei PISA belegen.

Ich verstehe einfach nicht wieso man an einem System rumschrauben muss, das doch offensichtlich Früchte getragen hat.

In Mathe beispielsweise, wird mittlerweile mehr Wert auf das Lösen von pseudo-Anwendungsaufgaben gelegt anstatt den Schülern ordentliche, anspruchsvolle Mathematik beizubringen.


möchte bloß mal anmerken das es in Sachsen, Thüringen etc. schon seid der wende das sogenannte "G8" hat und man damit ansich gut klar kommt, ich kenne niemanden der sich ernsthaft überfordet fühlt bzw eingeschränkt in seiner freizeit. Auch sind die Leistungen dieser Länder nicht schlechter, wie man ja in der Pisastudie gesehen hat.

Wo das problem liegt sind die einfach viel zu überfüllten lehrpläne, warum nicht einfach mal aussortieren was nicht gebraucht wird. Auch wäre es ja möglich einfach mal zuschauen in welchen ländern G8 funktioniert und sich die guten sachen "raußzupicken" und auf das eigene BL anzuwenden. Aber nein die politiker wollen in jeden Land ihr eigenes süppchen kochen und lieber mehrere jahrgänge verheizen um lieber nach dem dem prinzip naja wenns so nicht klappt dann probieren wirs halt nächstes jahr etwas anders zuarbeiten. Nur keine zusammenarbeit scheint das motto zulauten.

armes "bildungsland" deutschland....
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BeitragVerfasst am: 14 Aug 2010 - 22:00:42    Titel:

naja, so allgemein kann man das nicht sagen......
Soweit mir bekannt, wollen BW, Bayern und Thüringen anfangen ab 2012 nach einheitlichen Richtlinien in diesen Ländern zu prüfen.
Allerdings, soll m. W. erst mal mit Deutsch und Mathe begonnen werden.
Evtl ziehen auch noch andere Bundesländer dann mit bzw. nach.
Muss man wohl abwarten.
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