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Türkischstämmiger Kanzler „keine Utopie“
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Türkischstämmiger Kanzler „keine Utopie“
 
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HigherConsciousness
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Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 19:27:09    Titel:

Ich finde es peinlich, dass Europa immer noch nicht im Hier und Jetzt angekommen ist. Die USA sind da schon mehrere Schritte weiter als wir.

Filzstift, nimm deine Borniertheit und geh Heim - TV schauen oder so.

Das einzige, was ich ablehne, ist, wenn Leute Privilegien aus ihrer Abstammung ziehen können und somit in hohe politische Ämter quasi gehievt werden. Das und nichts anderes ist beispielsweise bei der für ihr Amt wenig kompetenten Frau Özkan zu beobachten.


Zuletzt bearbeitet von HigherConsciousness am 17 Mai 2010 - 19:28:00, insgesamt einmal bearbeitet
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 19:27:40    Titel:

Lamasshu hat folgendes geschrieben:
Rassismus bedeutet eine Person nur deshalb abzulehnen, weil sie nicht der eigenen wie auch immer konstruierten Volksgruppe angehört. Du hast ein ernsthaftes Problem mit Migranten und darauf gründet auch dieser Beitrag. Natürlich ist das Rassismus, wenn das Argument gegen eine Person nur jenes ist, dass er oder sie einer bestimmten Ethnie angehört. Wenn du dich gegen konkrete Inhalte wenden würdest, wäre das etwas anderes. Bei dir fallen konkrete Inhalte und ethnische Abstammung aber ganz offenbar zwingend zusammen.

Noch einfacher kann ich das wirklich nicht. Und ich sage es gerne noch einmal: Wenn du ernsthaft Zustimmungen zu solchen Thesen suchst, wirst du hier kaum Applaus ernten.


danke Herr Therapeut. Wieviel schulde ich ihnen? Wink

Ist der von dir bevorzugte Idealzustand eines politischen Forums die Begrenzung der politischen Meinungen in einem Spektrum zwischen links-extrem und mitte-links, bzw. links-liberal?
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 4006

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 19:40:37    Titel:

Wir begrenzen deine Meinung nicht, oder bist du etwa gesperrt oder auch nur verwarnt? Deine Meinung ist zumindest stets so formuliert, dass sie sich auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegt.
Bitte erspare uns beiden aber die Lächerlichkeit und ordne deine Meinung nicht in der Mitte des politischen Spektrums ein. Um deine Haltung auch sehr vehement abzulehnen muss man wahrlich nicht linksextrem, mitte-links oder linksliberal sein. Und das ist dir selber auch klar.
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 19:42:09    Titel:

HigherConsciousness hat folgendes geschrieben:
Ich finde es peinlich, dass Europa immer noch nicht im Hier und Jetzt angekommen ist. Die USA sind da schon mehrere Schritte weiter als wir.

Filzstift, nimm deine Borniertheit und geh Heim - TV schauen oder so.

Das einzige, was ich ablehne, ist, wenn Leute Privilegien aus ihrer Abstammung ziehen können und somit in hohe politische Ämter quasi gehievt werden. Das und nichts anderes ist beispielsweise bei der für ihr Amt wenig kompetenten Frau Özkan zu beobachten.


die erste noch nicht editierte Fassung fand ich ehrlicher.
Seis drum.
Wink

Die USA - in der jeder Einwanderer ist, kannst du nicht "auf Augenhöhe!"mit Deutschland zu vergleichen, was immer noch nicht im klaren darüber ist, ob es sich als Einwanderungsland versteht.

Insofern wäre ein "wasfürauchimmerstämmiger" Bundeskanzler erst dann für die autochone Bevölkerung akzeptabel, wenn zu der betreffenden Person und auch die mit ihr in Verbindung gebrachte Bevölkerungsgruppe großteils assimiliert wäre.
Das kann noch (in Bezug auf die muslimischen Problemfälle) Generationen dauern.
Schließlich hat auch niemand etwas am Innenminister mit "Hugenotten/Franzosen"-Hintergrund de Maizière auszusetzen, was seine Herkunft betrifft. Cool

Das krampfhafte Fordern nach einer politisch korrekten türkischstämmigen Bundekanzlerin, um irgendwie die gelungene Integration zu beweisen, halte ich für Multikultipopulismus.
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 4006

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 19:45:52    Titel:

Filzstift hat folgendes geschrieben:
Das krampfhafte Fordern nach einer politisch korrekten türkischstämmigen Bundekanzlerin, um irgendwie die gelungene Integration zu beweisen, halte ich für Multikultipopulismus.


Dieses krampfhafte Fordern findet ganz allein in deiner Phantasie statt. Keine Organisation von Relevanz fordert krampfhaft eine türkischstämmige Bundeskanzlerin. Manche werden höchstens fordern, dass eine türkischstämmige Bundeskanzlerin in diesem Land möglich sein muss. Und andere fordern eben, dass eine nicht arische Bundeskanzlerin eben unmöglich sein soll.
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 19:47:25    Titel:

Lamasshu hat folgendes geschrieben:

Bitte erspare uns beiden aber die Lächerlichkeit und ordne deine Meinung nicht in der Mitte des politischen Spektrums ein.


Mitte ist zum Feigenblatt derer verkommen, die sich politisch nicht positionieren wollen, um sich alle Optionen offen zu halten.
Die perfekte Position für Berufspolitiker.

Ich selbst ordne mich als rechtskonservativ ein.
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 4006

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 19:49:49    Titel:

Filzstift hat folgendes geschrieben:
Ich selbst ordne mich als rechtskonservativ ein.


Und ich sehe mich nicht unbedingt links. Interessant, wie die Meinungen voneinander abweichen, oder? Welche der etablierten Parteien steht denn "rechtskonservativ" von ihrem Grundsatzprogramm und unabhängig von der Qualität des Spitzenpersonals und der politischen Beleumundung am nächsten? Unter Mitte hätte ich jetzt SPD (links) und CDU (rechts) verstanden.
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 19:56:02    Titel:

Lamasshu hat folgendes geschrieben:
Filzstift hat folgendes geschrieben:
Ich selbst ordne mich als rechtskonservativ ein.


Und ich sehe mich nicht unbedingt links. Interessant, wie die Meinungen voneinander abweichen, oder? Welche der etablierten Parteien steht denn "rechtskonservativ" von ihrem Grundsatzprogramm und unabhängig von der Qualität des Spitzenpersonals und der politischen Beleumundung am nächsten? Unter Mitte hätte ich jetzt SPD (links) und CDU (rechts) verstanden.


Dann dürfte dir schon rein geometrisch auffallen, dass sich links der SPD eine demokratische Partei befindet, auf der gegenüberliegenden Seite hingegen eine Lücke klafft.
Politische Mitte bedeutet, sich allen Positionen und Optionen offen zu halten, um ein möglichst breites Spektrum der politischen Meinungen abdecken und damit die Wähler gewinnen zu können.
Bräuchte es keine Parteien links und rechts dieser politischen Mitte, könnte man auch eine Einheits-Mitte-Partei gründen und sich die lästigen Wahlen sparen.
Wink
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 4006

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 19:59:03    Titel:

Rechts der CDU finden sich durchaus Parteien, die nicht besser oder schlechter beleumundet sind als Die Linke. Und demokratisch sind sie auch, schließlich sind sie zugelassen. Mich verwundern da ehrlich gesagt deine Berührungsängste doch etwas. Oder korreliert das mit der Wunschvorstellung, die Menschen und vor allem die ganzen Nichtwähler würden ja rechts wählen, wenn es dort eine Partei gäbe die einfach erfolgreicher ist als die jetzigen?
Außerdem war meine Frage doch, welche Partei deiner politischen Gesinnung programmatisch am nächsten steht. Dass keine der bestehenden deine Meinung genau spiegeln kann oder darf, ist eine andere Sache.
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 20:13:58    Titel:

Lamasshu hat folgendes geschrieben:
Rechts der CDU finden sich durchaus Parteien, die nicht besser oder schlechter beleumundet sind als Die Linke. Und demokratisch sind sie auch, schließlich sind sie zugelassen. Mich verwundern da ehrlich gesagt deine Berührungsängste doch etwas. Oder korreliert das mit der Wunschvorstellung, die Menschen und vor allem die ganzen Nichtwähler würden ja rechts wählen, wenn es dort eine Partei gäbe die einfach erfolgreicher ist als die jetzigen?


Dass es eine Partei links der Mitte-Partei SPD im parlamentarischen Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland gibt, liegt - und das weist du selbst zu gut- daran, dass es die SED/PDS auch aufgrund ihres umfangreichen Altkaders im Osten geschafft hat, sich im Osten zu behaupten und mit grandiosen Populisten wie Gregor Gysi eine politische Kultur und im Westen mit Themen jenseits der althergebrachten SPD-Arbeiterromantik zu schaffen, die den Boden für enttäuschte SPD-Jünger und damit die Gründung der WASG geschaffen hat.
Zugute kam ihr auch, dass im Gegensatz zur NS-Diktatur, die SED-Diktatur sanft abgelöst wurde und die Schudigen einzig und allein an hohen SED-Staatsgrößen und STASI-Mitarbeitern festgemacht wurden, das System Sozialismus hingegen nur als Irrtum der Geschichte hingestellt wurde.
Für eine Partei rechts der Mitte hat es daher sehr viel schwerer im linksgeprägten gegenwärtigen System Fuß zu fassen.
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