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"Wir leben auf dramatische Weise über unsere Verhältnis
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koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11820
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 11:51:24    Titel: "Wir leben auf dramatische Weise über unsere Verhältnis

und zeitgleich hat die Linke ein Programm aufgelegt, welches mal eben 180 mrd Euro mehr an Steuern- und Ausgaben generiert.

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,695091,00.html

aber an Griechenland sind die Spekulanten schuld. Dabei habe ich vor kurzem noch gelesen, dass lediglich 2 Prozent des griechischen Defizits auf Finanzmarktspekulationen zurück zu führen sind.

Insofern Koch hat völlig recht, ums Sparen werden wir nicht herum kommen und wenn mal jeder aufschreit, wie in Griechenland wären wir auf dem richtigen Weg.


Zuletzt bearbeitet von koenig_ludwig73 am 17 Mai 2010 - 11:58:52, insgesamt einmal bearbeitet
LoLzeBoB
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Anmeldungsdatum: 14.05.2010
Beiträge: 1317
Wohnort: Germany

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 11:53:25    Titel:

Aufschreien ja, aber Einschränkungen fordern, nicht dagegen kämpfen. Das wird am Ende nichts bringen.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5742
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 13:17:34    Titel:

Natürlich leben wir weit über unseren Möglichkeiten. Das so etwas überhaupt mal öffentlich gesagt werden muss ist ziemlich krank. Letztlich ist ein Staat, der jedes Jahr Schulden macht, nichts anderes als eine Privatperson die Schulden macht - sobald ihr niemand etwas leiht ist sie pleite. Siehe Griechenland die letztlich auch nur "gerettet" wurden.

Das Problem in D (oder auch den USA, Spanien, England etc.) ist nur das Gleiche wie in Griechenland. "Ja wir verstehen, dass wir sparen müssen. Nein aber nicht bei mir."
Ich 3.0
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Anmeldungsdatum: 16.06.2009
Beiträge: 673
Wohnort: Sowjet-Europa

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 13:22:47    Titel:

Es ist wieder klar. Wenn etwas Erfolgreich endet dann war es der geliebte Staat. Wenn etwas den Bach runter geht, dann war es (natürlich) der Kapitalismus bzw. Spekulanten. So einfach dreht sich die Welt in den Köpfen von nutzlosen Berufspolitiker ohne Verstand.

@Gozo

Diese Form der Demokratie wird nicht lange halten. Ich glaube nicht daran, dass die Methode: "Wählt mich, dann beglücke ich auch mit Staatsausgaben, finanziert durch Schulden", lange funktioniert.

Wir brauchen sehr strenge Verschuldungsverbote in allen Verfassungen in Deutschland.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11820
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 13:48:33    Titel:

vielleicht können hier mal unsere VWL Spezialisten aus dem Nachbarthema eingreifen und versuchen uns zu erklären, warum der Homo Sozius eben nicht vernunftbasierend handelt sondern zutiefst egoistisch denjenigen wählt, der ihm das meiste für das wenigste verspricht.
Elzéard B.
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Anmeldungsdatum: 07.12.2008
Beiträge: 1150

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 13:51:23    Titel:

Der einzige, der ueber seinen Verhaeltnissen lebt, ist der Staat und dessen Gestalter: Unsere in der Tat nutzlosen Berufspolitiker.

Ansonsten haben "wir" (=Private) durch unseren Leistungsbilanzueberschuss im letzten Jahrzehnt andauernd Kapital exportiert und damit unter unseren Verhaeltnissen gelebt.

Wo man also anzusetzen hat, sollte klar sein: Den Politikern das Geld entziehen und den Staat zurechtstutzen. Dem Staat lediglich mehr Einnahmen zu verschaffen, waere nutzlos, da dieses - seit Jahrzehnten angewandte Konzept - immer das gleiche Ergebnis gebracht hat:

Unser daemlichen Politiker verfruehstuecken jeden Euro Mehreinnahme sofort fuer Sozialleistungen [Sozialtransfers + Zinszahlungen > Haushaltsbudget (!) ] , die Staatsschulden steigen und der Effizienzverlust fuer die Volkswirtschaft nimmt stetig zu.

Letzterer Punkte zeigt sich vor allem in den fast schon peinlich niedrigen Nettoinvestitionen in Deutschland (letzter in der OECD). Wenn wir nicht aufpassen, uebersteigen die Bruttoinvestitionen noch nicht einmal mehr die Abschreibungen.

Meines Achtens nach liegt auch bei weniger Staat der Schluessel zum Abbau des LB-Ueberschusses ohne steigende Arbeitslosigkeit, da erst dann die Inlandsinvestitionen wieder anziehen werden.
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1859
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BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 13:56:53    Titel:

Ich finde das schon sehr bezeichnend, das Herr Koch erst nach der Wahlniederlage in NRW sein wahres Gesicht zeigt. Ich halte es für unglaublich naiv und unverschämt zugleich, wenn Herr Koch der Bevölkerung weiß machen möchte, das sich der Abbau der Staatsverschuldungen alleine mit Sparen zu machen sein.

Wieso gerade muss in der Bildung und Kinderbetreuung gekürzt werden? Solche Sparmaßnahmen, werden sich früher oder später garantiert bemerkbar machen. Und entschuldigt, aber ich denke die steuerlichen Abgaben an den Staat durch die Bürger nochmals zu erhöhen und im gleichen Atemzug nichts zu geben dafür aber dann Bildung und dergleichen nehmen, halte ich für eine Unverschämtheit.

Koch will bei Kitas und Bildung sparen

Gruß
makro3
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 13:59:39    Titel:

jede Sparmaßnahme wird sich irgendwie bemerkbar machen. Genau wie jede Maßnahme zur Steigerung der Staatseinnahmen. Aber die aktive Verringerung des Defizits bedeutet genau das!
Ich bin mal gespannt, wie das mit der Schuldenbremse wird. ich traue das unseren Politikern nicht zu.


Zuletzt bearbeitet von makro3 am 17 Mai 2010 - 14:06:52, insgesamt einmal bearbeitet
Elzéard B.
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Anmeldungsdatum: 07.12.2008
Beiträge: 1150

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2010 - 14:03:43    Titel:

Wieso soll der Abbau des Haushaltsdefizites nicht zu sagen wir 90% ueber Einsparungen geschehen???

Jeder Euro mehr, den unsere Politiker durch evtl. Steuererhoehungen in die Tasche bekommen, wird doch nicht zum Schuldentilgen benutzt, sondern wird direkt ausgegeben, praeferiert fuer neue Sozialtransfers.

Auch diese Legislaturperiode wurde ja schon einmal voellig unsinnigerweise das Kindergeld erhoeht und es soll ein Betreeungsgeld eingefuehrt werden.

Ich frage mich ernsthaft, wie lange manche Leute brauchen um zu kapieren, dass die Politkerkaste niemals sparen wird, wenn man ihnen nicht die Mittel entzieht oder ihnen fortschrittlicherweise wenigstens nicht mehr Mittel zur Verfuegung stellt.

Zur Haushaltskonsolidierung wuerde ich lediglich eine Sonderabgaber fuer wirkliche Spitzenverdiener einfuehren. Nicht weil diese besonders sinnvoll waere, sondern lediglich, damit ein Zeichen gesetzt wird, dass jeder Tribut zollen muss.

Ansonsten sind Einschnitte im ja immer noch fuer sakrosankt erklaerten Sozialhaushalt nicht vermittelbar.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11820
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 29 Mai 2011 - 15:38:57    Titel:

Willkommen in der spätrömischen Dekadenz,

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13401076/Deutschland-lebt-unter-seinen-Verhaeltnissen.html

wir leben nämlich nicht über sondern unter unseren Verhältnissen, meint Oskar. Ich meine es ist ja irgendwie verständlich, dass er seinen sozialistischen Kollegen in Griechenland und Spanien zu Hilfe eilt aber die Art und Weise und erst die Begründung. In Griechenland und Spanien hat der Staat nämlich Schulden aufnehmen müssen, weil das Lohnniveau zu hoch war. Deutschland muß zwar auch noch Schulden machen aber wohl nur, weil unsere Löhne nicht schnell genug gestiegen sind und überhaupt, wenn dann sollte man in Brüssel für alle 260 mio Europäer die Lohnhöhen festlegen, damit es allen gleich geht, dabei wollte er doch letzte Woche noch die EU abschaffen. Wäre mal einer der hier anwesenden Wohlstandslinken so nett mir die volksiwrtschaftlichen Zusammenhänge zwischen Tariflohn und Schuldenstand in Griechenland zu erklären?? Ich sehe da nämlich keinen.
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