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Schwerp.-Klausur: Gewerblicher Rechtsschutz oder GesellschR?
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KSR
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Anmeldungsdatum: 18.03.2009
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2010 - 17:50:10    Titel: Schwerp.-Klausur: Gewerblicher Rechtsschutz oder GesellschR?

Hallo Leute,

kommende Woche muss ich mich entscheiden, in welchem Modul ich meine Schwerpunktklausur im Juli schreiben will.
Ich bin an der FU Berlin und habe den Schwerpunkt Unternehmens-, Wirtschafts- und Steuerrecht gewählt.

Meine Studienabschlussarbeit habe ich in den Semesterferien im allgemeinen und Einkommensteuerrecht geschrieben. Für die Klausur muss ich mich nun zwischen Immaterialgüterrecht und Gesellschaftsrecht entscheiden. Ich bin absolut unschlüssig, welches Fach ich wählen soll.

Immaterialgüterrecht habe ich erst seit diesem Semester und es umfasst quasi den ganzen gewerblichen Rechtsschutz (UWG, Markenrecht, Patent-, Muster- und IT-Recht) und Urheberrecht.
Im Gesellschaftsrecht kommen die wichtigsten Personen- und Kapitalgesellschaften dran (GbR, OHG, KG, GmbH, AG, evtl. KGaA, GmbH & Co. KG und ähnliche Späße).

Nun habe ich gehört, dass gesellschaftsrechtliche Klausuren teilweise totale Hammerdinger sein sollen. Daher habe ich da Angst, dass mich die Klausur vielleicht umbringt, obwohl ich das Fach eigentlich mag.

Für das Immaterialgüterrecht gibt es eine Zusammenstellung des examensrelevanten Stoffs:

Zitat:
I. Recht gegen den unlauteren Wettbewerb und Markenrecht


1. Unlauterkeitsrecht

Die Generalklausel (§ 3 UWG) und ihre Konkretisierung (§§ 4‑7 UWG): Verletzung der Kunden-, Konkurrenten- und Marktinteressen

Abmahnung, wettbewerbsrechtliches Anspruchssystem und Grundzüge des Wettbewerbsverfahrensrechts incl. einstweiliger Verfügung (§§ 8-12 UWG)

2. Markenrecht

Markenrechtliche Ansprüche im Verletzungsprozess (§§ 14, 140 MarkenG)

Einwendungen und Einreden gegen markenrechtliche Ansprüche (§§ 20-26 MarkenG)

Der Schutz geschäftlicher Bezeichnungen und Titelschutz (§§ 5, 15 MarkenG; 12 BGB, 37 HGB)

Der Schutz geographischer Herkunftsangaben (§§ 126-136 MarkenG)

Grundzüge des Verfahrens in Markenangelegenheiten (§§ 8-13, 32-55 MarkenG)

Gemeinschaftsmarkenrecht der EG und völkerrechtliche Verträge im Bereich des Markenschutzes (PVÜ, MMA) im Überblick

EG-rechtliche Schranken für das nationale Marken- und Unlauterkeitsrecht (u.a. Bedeutung der EG-Grundfreiheiten; Erschöpfungsgrundsatz)


II. Patent- und Gebrauchsmusterrecht, Urheber- und Geschmacksmusterrecht,
IT-Recht



1. Patentrecht

Die materiellen Patentvoraussetzungen (Anforderungen an die Erfindung)

Bedeutung und Reichweite der Schutzausschlüsse in den §§ 1 Abs. 3, 1a und 2a PatG

Biotechnische Erfindungen und Softwareerfindungen

Umfang des patentrechtlichen Schutzes (§§ 9 ff. PatG)

Differenzierung zwischen Erzeugnis- und Verfahrenspatenten, Erschöpfungslehre (§ 9 PatG)

Rechtsmittel, insbesondere die Nichtigkeitsklage (§ 81 PatG)

Übertragung des Rechts; Einräumung von Lizenzen

Grundlagen des internationalen Patentrechts (PVÜ, TRIPS, PCT)

2. Gebrauchsmusterrecht

Schutzvoraussetzungen und Umfang des Schutzes (§§ 1 – 3 und 12a GebrMG)

Löschung (§§ 15 ff. GebrMG)

3. Urheberrecht

Urheberrechtlicher Werkbegriff, insbesondere:
geistig persönliche Schöpfung (§ 2 Abs. 2 UrhG);
Unterscheidung zwischen Form und Inhalt, innere Form und Inhalt, Lehre vom Verwobensein

Anforderung an die Schöpfungshöhe, Recht der „kleinen Münze“

Urheberpersönlichkeitsrechte (§§ 12 – 14 UrhG)

Verwertungsrechte (§ 15 ff. UrhG), insbesondere Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht, Recht der öffentlichen Darstellung

Einräumung von Nutzungsrechten (§§ 31 ff. UrhG), einfache, ausschließliche Rechte, Zweckübertragungslehre, Erschöpfungslehre

Verwertungsgesellschaften, Grundlagen des Verlagsgesetzes

Sonderregelungen für Computerprogramme (§§ 69a ff. UrhG)

Verwandte Schutzrechte (§§ 70 ff. UrhG)

Grundlagen des internationalen Urheberrechts (Welturheberrechtsabkommen; WIPO-Verträge, Berner Übereinkunft, TRIPS)

Sanktionen bei Rechtsverletzungen: Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche; Vernichtung (§§ 97 ff. UrhG); Straf- und Bußgeldandrohung (§ 106 ff. UrhG)

4. Geschmacksmusterrecht

Schutzbereiche, Eintragungsverfahren

Löschung (§§ 1 – 4; 11 ff., 33 ff. GeschmMG)

5. IT-Recht

Telemediengesetz

Störerhaftung bei Internetnutzung

Domainrecht

E-commerce (Grundlagen)




Wie man sieht, ist das eine echt krasse Fülle. Im Immaterialgüterrecht hatten wir außerdem noch keine richtige Fallbearbeitung. Dieses Modul läuft erst seit diesem Semester. Sprich: Wir haben dieses Semester angefangen und haben noch 2 Monate Zeit, diese ganze Stoffmenge bis zur Klausur zu beherrschen.


Was erscheint für euch realistischer zum Erreichen eines VBs? Lieber 2 Monate lang auf Gesellschaftsrecht oder doch eher auf Immaterialgüterrecht vorbereiten?

Muss noch anmerken, dass ich gehört habe, dass in der Immaterialrechtsklausur in vergangenen Kampagnen wohl Frageklausuren drankamen (also keine Gutachtenklausuren).



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