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Was hat Schwarz-Gelb bisher gebracht?
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Was hat Schwarz-Gelb bisher gebracht?
 
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Sybilla
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Anmeldungsdatum: 18.08.2008
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2010 - 12:12:06    Titel: Was hat Schwarz-Gelb bisher gebracht?

Was hat Schwarz - Gelb bisher gebracht? Ich denke nicht viel!

Die Binnenkonjunktur ist erlahmt die Einzelhandelsumsätze brechen in immer größeren Ausmaß weg Pressemitteilung - Statistisches Bundesamt Nr.192 vom 01.06.2010 Einzelhandelsumsatz im April 2010 real um 3,1% gesunken.

Die Staatsschulden 1753 Milliarden sind durch die Rettung der Banken enorm angestiegen.

Die Zahl der statistisch erfassten Arbeitslosen sinkt zwar vordergründig ab die Zahl der Leistungsempfänger pendelt hingegen stabil um 8 Millionen Personen.

So werden nur 3.241.529 Personen als arbeitslos erfasst aber 1.602.244 Personen befinden sich zusätzlich in arbeitsmarktpolitische Instrumente. Somit gibt es 4.843.773 betroffene Personen.

Die BA spricht von einer Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit von 4.423.773 Personen Unterbeschäftigungsquote 10,4 %
Nach den jüngsten Angaben wurden im März 2010 an 830.000 Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld gezahlt

Im Mai 2010 erhielten:
ALG I 987.744 Personen;
ALG II 5.038.185 Personen;
Sozialgeld 1.856.218 Personen;

Keine der anstehenden Aufgaben wurde von Schwarz - Gelb auch nur im Ansatz gelöst.

Ein politischer Paradigmenwechsel ist nötig eine Steuer auf Finanztransaktionen zur Sanierung des Staatshaushalts unumgänglich. Die Märkte haben versagt die Märkte sind außer Rand und Band geraten.

Dax 5.857 -1,8%
Dow 10.137 -1,2%
Euro 1,2135 -1,4%
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Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.
LoLzeBoB
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2010 - 12:29:58    Titel:

Falsch, eine Rückkehr zur freien Marktwirtschaft ist nötig. Eine Finanztransaktionssteuer würde unsere Wirtschaft lähmen und kontraproduktiv wirken.

Weist du eigentlich, was diese Forderung bedeutet?

Ansonsten gebe ich dir Recht, schwarz-gelb hat miese gespielt.
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2010 - 13:15:18    Titel:

Verlängerung des konjunkturellen Kurzarbeitergeldes auf bis zu 18 Monate

Arbeitsplätze und Einkommen qualifizierter Beschäftigter blieben trotz Finanzkrise erhalten

Stabilisierung der Sozialsysteme

Die Bundesagentur für Arbeit erhielt einen Zuschuss von 16 Milliarden Euro und die gesetzlichen Krankenkassen einen weiteren Zuschuss in Höhe von 3,9 Milliarden Euro. Dadurch blieben die Beitragsätze zur Sozialversicherung trotz Finanzkrise stabil

Erhöhung des Schonvermögens beim Arbeitslosengeld II

Schonvermögen für die private Altersvorsorge von ALG-II-Beziehern (HartzIV) wurde von 250 auf 750 Euro pro Lebensjahr erhöht.

Förderung von Mitarbeiterkapitalbeteiligung an Unternehmen (Kabinettsentwurf)

Arbeitnehmer sollen sich künftig jährlich mit bis zu 360 Euro ihres Entgeltes steuer- und abgabenfrei am Kapital ihres Arbeitgebers beteiligen können

Optimierung der Jobcenter (Gesetzentwurf)

Die Entfristung des Optionsmodells, so dass die eigenverantwortliche Aufgabenwahrnehmung von bisher 69 Kommunen fortgesetzt werden kann
Die Ausweitung dieses Modells auf weitere Kommunen, die zur Übernahme dieser Aufgabe bereit und in der Lage sind
Das kooperative Steuerungsmodell, bei dem Zielvereinbarungen zu möglichst effektiver Zusammenarbeit führen werden
Die zeitnahe Eingriffsmöglichkeit des Bundes, wenn der effiziente Mitteleinsatz gefährdet scheint

Weiterentwicklung der Arbeitsmarktreformen. Modelle für die Anhebung der Zuverdienstgrenzen für Bezieher von Arbeitslosengeld II (Thesenpapier)

Einführung von Sachleistungen für Kinder neben den Geldzahlungen, beispielsweise in Form von Gutscheinen für Schulessen
Jugendliche Hartz-IV-Familienmitglieder dürfen zusätzliche Einnahmen, etwa aus einem Ferienjob, behalten können
Regional gestaffelte Pauschalen für die Wohnkosten
Bei den Zuverdiensten werden in der FDP zwei Modelle diskutiert. Bei der ersten Variante dürften ALG II -Bezieher 40 statt derzeit 20 Cent von jedem Euro Zuverdienst über einem Grundfreibetrag von 100 Euro behalten. Im zweiten Modell würden die ersten 200 Euro bis auf einen auf 40 Euro reduzierten Grundfreibetrag voll vom Arbeitslosengeld II abgezogen. Derzeit kann ein Hartz-IV-Bezieher von 200 Euro Zuverdienst 120 Euro behalten. Im FDP-Konzept bliebe von höheren Verdiensten mehr übrig: 40 Prozent vom Zuverdienst zwischen 200 und 400 Euro, und sogar die Hälfte des Zuverdienstes zwischen 400 und 1000 Euro
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koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2010 - 13:16:13    Titel:

Zusätzliche Investition von 12 Milliarden Euro für Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Unter anderem in den Bereichen frühkindliche Bildung, berufliche Bildung, Hochschulen, Bafög-Erhöhung, nationales Stipendienprogramm
750 Millionen Euro alleine für die Verbesserung der Qualität der Lehre an Hochschulen

Bessere Anerkennung beruflicher Qualifikationen und Berufsabschlüsse aus dem Ausland (Eckpunktepapier)

Meilenstein für die Integration von Migranten und den internationalen Studienaustausch
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2010 - 13:16:51    Titel:

Gesetzentwurf zur Änderung der Strafprozessordnung


Gleichstellung von Rechtsanwälten und Strafverteidigern mit einheitlichem Schutz vor staatlichen Ermittlungsverfahren (Aufhebung der vormaligen Unterscheidung zwischen Anwalt und Strafverteidiger)

Verkürzung der Wehrdienstzeit auf sechs Monate. Neues Wehrpflichtmodell (W6) sogar ein Quartal vor dem geplanten Termin umsetzbar (Eckpunktepapier)

Zur attraktiven Gestaltung der Wehrdienstpflicht können die Pflichtigen nach drei Monaten Grundausbildung bis zu zwei Praktika zur Spezialisierung in den Teilstreitkräften absolvieren
Frühestens zwei Monate nach Beginn des Ersatzdienstes dürfen Zivildienststellen die Option für eine freiwillige Verlängerung des Zivildienstes um drei bis sechs Monate offerieren

Gesetz für einen besseren Mandantenschutz

Die freie und ungehinderte Kommunikation des Mandanten mit allen seinen Anwälten, nicht nur mit seinem Strafverteidiger, soll künftig von staatlicher Ausforschung ferngehalten werden. Rechtsanwälte und ihre Mandanten sind dadurch künftig umfassender vor staatlichen Überwachungsmaßnahmen geschützt

Umstrittene Vorbehaltserklärung zur UN-Kinderrechtskonvention von 1992 wurde gekippt

Damit erkennt Deutschland erstmals die UN-Kinderrechtskonventionen vollständig an
Flüchtlingskinder werden fortan auch in der Bundesrepublik erst ab 18 und nicht wie vorher ab 16 Jahren wie Erwachsene behandelt
Beim Schulbesuch gelten für Flüchtlingskinder die gleichen Rechte wie bei deutschen Kindern. Der Aufenthaltstatus ist nicht ausschlaggebend dafür, dass minderjährige Jugendliche der Schule fernbleiben

Gesetz für einen besseren Schutz von Journalisten und deren Informanten

Ergänzung des Paragrafen 353b des Strafgesetzbuches. Zukünftig wird ein neuer Absatz die Anwendung der 'Beihilfe zum Geheimnisverrat' ausschließen
Beschlagnahmungen bei Medienangehörigen durch eine Änderung der Strafprozessordnung erschwert

Gesellschaftliches Engagement und Mitspracherecht gestärkt

Petitionen, die innerhalb von 2 Monaten mehr als 100.000 Fürsprecher finden, werden künftig im Bundestag und vor den Fachausschüssen beraten

Vollständige Gleichstellung eingetragener Lebenspartner bei Erbschaftsteuer und Grunderwerbsteuer (in Gesetzentwurf zum Jahressteuergesetz aufgenommen)

Durch die Änderung bei der Grunderwerbsteuer wird die Übertragung von Grundstücken zwischen Lebenspartnern steuerfrei
Gleiches gilt für den Grundstückserwerb aus dem Nachlass beim Tod eines der Lebenspartner
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2010 - 13:17:22    Titel:

Daten- und Verbraucherschutz


Verbesserter Datenschutz beim Elektronischen Entgeltnachweis (ELENA)

Es werden nur noch solche Arbeitnehmerdaten gesammelt, die zwingend erforderlich sind, um die Beantragung von Sozialleistungen für die Bürgerinnen und Bürger zu vereinfachen

Neuverhandlung des SWIFT-Abkommens mit den USA

Bankdaten der EU-Bürger dürfen nicht mehr ohne weiteres von US-Ermittlern eingesehen werden. Auf Drängen der FDP wurde das Abkommen über den Austausch von SWIFT-Bankdaten mit US-Sicherheitsbehörden neu verhandelt und gekippt. Netzwerksperren verhindert

Grundsatz „Löschen statt Sperren“ verteidigt

Internetseiten mit kinderpornographischen Inhalt sollen gelöscht werden. Um gegen kinderpornographische Inhalte auf ausländischen Seiten vorzugehen, setzen die Liberalen auf enge Zusammenarbeit mit der Internetbeschwerdestelle "INHOPE"

Enquête-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" gestartet

Die Kommission beschäftigt sich gemeinsam mit externen Fachleuten mit den grundsätzlichen Herausforderungen der digitalen Gesellschaft an unser Rechtssystem
Liberale Handschrift durchgesetzt. Fragen der Grundrechte und des Persönlichkeitsrechtes in der digitalen Gesellschaft stärker in den Mittelpunkt gerückt

Vorratsdatenspeicherung erfolgreich verhindert

Urteil des Karlsruher Verfassungsgerichtes hat die Einwände der Liberalen bestätigt
Justizministerium erarbeitet einen Gesetzesentwurf zur Speicherung von Telekommunikationsdaten
Justizministerium erarbeitet einen Gesetzesentwurf zur Speicherung von Telekommunikationsdaten zu erarbeiten

Überarbeitung des Telekommunikationsgesetzes/ Telefonwarteschleifen (Eckpunktepapier)

Erst wenn der Kontakt mit einem Berater bei einer Telefonhotline hergestellt worden ist, sollen Kosten anfallen dürfen
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2010 - 13:17:59    Titel:

Entlastungspolitik und Steuersenkungen


Entlastung von Familien um insgesamt 4,6 Milliarden Euro

Haushaltseinsparungen: Der Bund wird 5,6 Milliarden Euro weniger im Haushaltsjahr 2010 ausgeben, als von der Vorgängerregierung eingeplant war

Erhöhung des Kindergeldes um 20 Euro auf mindestens 184 Euro zum 01.01.2010

Familien mit kleinen und mittleren Einkommen werden um 4,2 Milliarden Euro entlastet

Erhöhung des Kinderfreibetrages um 1.000 Euro auf 7.008 Euro zum 01.01.2010

Familien werden dadurch um 400 Millionen Euro entlastet

Die Erbschaftsteuerbelastung für Geschwister, Nichten und Neffen ist gesunken

Je nach Umfang der Erbschaft liegt der Steuertarif bei 15 bis 43 Prozent. Bisher waren es – wie bei Nichtverwandten – 30 bis 50 Prozent

Wachstumsbremsen für Unternehmen gelöst

Sofortabschreibung bis 410 Euro Anschaffungswert; mittelständische Unternehmen können Zinsaufwendungen besser steuerlich geltend machen; Unternehmen können Verluste wegen wirtschaftlicher Sanierungen steuerlich wieder besser geltend machen

Verbesserte Nachfolgeregelungen für Unternehmen

Für Familienunternehmen gibt es Erleichterungen bei der Erbschaftsteuer

Senkung der Mehrwertsteuer für Übernachtungsleistungen auf sieben Prozent

Wettbewerbsverzerrung für das deutsche Hotelgewerbe beseitigt, in der zu 95% mittelständisch geprägten Branche Beschäftigung Ausbildungsplätze und Investitionen gesichert

Sonderprogramm für die Landwirtschaft

750 Millionen Euro zur Entlastung landwirtschaftlicher Betriebe
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2010 - 13:18:26    Titel:

Entwicklungszusammenarbeit und Außenpolitik


Neues Afghanistan-Konzept

Stärkung des zivilen Ansatzes: Die Entwicklungshilfe für Afghanistan wird verdoppelt
Die Zahl der deutschen Ausbilder für die afghanischen Polizei- und Militärkräfte wird drastisch erhöht
Die Übergabe der Verantwortung an die afghanische Regierung soll ab 2011 beginnen und bis 2014 vollständig erfolgt sein

Mehr Einsatz für Menschenrechte weltweit

Gewährung von Entwicklungshilfe stärker als bisher an die Einhaltung der Menschenrechte knüpfen
Mehr Haushaltsmittel des BMZ für die Einhaltung von Menschenrechten

Entwicklungsprogramm "develoPPP.de" gestartet

Mit dem Programm "develoPPP.de" (Public Private Partnership) fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) starke Allianzen zwischen Wirtschafts- und Entwicklungspolitik
Schwerpunktthemen sind berufliche Bildung, Ausbildung und Qualifizierung, Agrobusiness und Biodiversität, Ressourcen- und Klimaschutz, Wasser und Abwasser sowie Energie
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2010 - 13:18:56    Titel:

Gesundheitspolitik


Einsetzung der Regierungskommission zur Überführung des bestehenden Ausgleichssystems in einkommensunabhängige Arbeitnehmerbeiträge und einen sozialen Ausgleich

Eckpunkte zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes vom Bundeskabinett beschlossen

Kurzfristige Preisstopps (bis Ende 2013) sollen schnelle Kostensenkungen bewirken und den Raum für strukturelle Änderungen schaffen. In dieser Zeit werden Preiserhöhungen durch einen Zusatzrabatt für die Gesetzlichen Krankenversicherungen neutralisiert
In Zukunft müssen Pharmahersteller den Nutzen neuer Arzneimittel nachweisen, bevor sie in Preisverhandlungen mit den Krankenkassen treten. Preise können dadurch nicht mehr autonom festgelegt werden
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2010 - 13:20:15    Titel:

Wirtschaft, Energie- und Umweltpolitik


Gründung der Nordsee-Offshore-Initiative aller EU-Nordseeanrainerstaaten auf Betreiben des Wirtschaftsministeriums


Die Stromnetze sollen modernisiert und umgestaltet werden, so dass die Offshore-Stromerzeugung zu einem Meilenstein auf dem Weg in das regenerative Zeitalter werden kann

Entflechtungsgesetz (überarbeiteter Entwurf)

Demnach darf das Bundeskartellamt künftig als "ultima ratio" anordnen, dass marktbeherrschende Unternehmen Teile ihres Vermögens veräußern oder auf andere Weise verselbstständigen müssen. Voraussetzung ist aber, dass die Marktbeherrschung eines Unternehmens "nicht nur vorübergehend" sei, sondern mindestens fünf Jahre fortbestehen werde und der betroffene Markt eine "gesamtwirtschaftliche Bedeutung" hat

Förderung Elektromobilität

Gründung einer gemeinsamen Geschäftsstelle Elektromobilität – Ziel: 1 Million Elektroautos bis 2020 in Deutschland

Verlängerung und Ausweitung der Rußpartikelfilter-Förderung (Alte Regelung wäre zum 31.12.2009 ausgelaufen)


Steuererhöhung für Biokraftstoffe gestoppt

Verhinderung der von Schwarz-Rot beschlossenen Steuererhöhung für Rein-Biokraftstoffe zum 01.01.2010
Mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz wurde zum 01.01.2010 die Sondersteuer auf Rein-Biokraftstoffe auf dem Stand des Jahres 2009 eingefroren

Förderung von Biogasanlage über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Rückwirkende Wiederaufnahme in Förderung durch EEG und damit Rücknahme der Position der schwarz-roten Vorgängerregierung

Überförderung von Photovoltaikanlagen gestoppt. Wettbewerbshemmnis Übersubvention ausgeräumt, damit sich die effizienteste Technologie durchsetzen kann

Vergütung für eingespeisten Solarstrom wird ab dem 1. Juli 2010 bei Dachanlagen um 16 Prozent, bei Freiflächen um 15 Prozent sinken. Anlagen auf Ackerflächen sollen keine Förderung mehr erhalten. Bereits bestehende Anlagen sind von der Kürzung nicht betroffen. Die Regelung soll bald im Kabinett beraten werden
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2010 - 14:33:03    Titel:

Wir brauchen mehr freie Marktwirtschaft und weniger Staat in Deutschland, weil dadurch die Arbeitslosigkeit sinkt und die Volkswirtschaft gestärkt wird.
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koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2010 - 16:16:58    Titel: Re: Was hat Schwarz-Gelb bisher gebracht?

Sybilla hat folgendes geschrieben:
Die Zahl der statistisch erfassten Arbeitslosen sinkt zwar vordergründig ab die Zahl der Leistungsempfänger pendelt hingegen stabil um 8 Millionen Personen.

So werden nur 3.241.529 Personen als arbeitslos erfasst aber 1.602.244 Personen befinden sich zusätzlich in arbeitsmarktpolitische Instrumente. Somit gibt es 4.843.773 betroffene Personen.

Die BA spricht von einer Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit von 4.423.773 Personen Unterbeschäftigungsquote 10,4 %
Nach den jüngsten Angaben wurden im März 2010 an 830.000 Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld gezahlt

Im Mai 2010 erhielten:
ALG I 987.744 Personen;
ALG II 5.038.185 Personen;
Sozialgeld 1.856.218 Personen;

Keine der anstehenden Aufgaben wurde von Schwarz - Gelb auch nur im Ansatz gelöst.


http://www.welt.de/wirtschaft/article7867428/Zahl-der-Arbeitslosen-faellt-auf-3-2-Millionen.html

Ich weiß jetzt nicht warum Du z.B. nicht arbeitsfähige Sozialhilfeempfänger unbedingt als arbeitslos betrachten möchtest und wer in der Weiterbildung ist ist nun mal nicht zu vermitteln. Und eine konjunkturelle Unterbeschäftigung ist nun mal noch keine Arbeitslosigkeit.
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eternity1
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2010 - 17:19:50    Titel:

Zitat:
Zitat von Ich 3.0:
Wir brauchen mehr freie Marktwirtschaft und weniger Staat in Deutschland, weil dadurch die Arbeitslosigkeit sinkt und die Volkswirtschaft gestärkt wird.


das behauptet die neoliberale schule Wink
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2010 - 17:21:44    Titel:

eternity1 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Zitat von Ich 3.0:
Wir brauchen mehr freie Marktwirtschaft und weniger Staat in Deutschland, weil dadurch die Arbeitslosigkeit sinkt und die Volkswirtschaft gestärkt wird.


das behauptet die neoliberale schule Wink


und beweist die Realität...
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Ich 3.0
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2010 - 17:49:57    Titel:

eternity1 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Zitat von Ich 3.0:
Wir brauchen mehr freie Marktwirtschaft und weniger Staat in Deutschland, weil dadurch die Arbeitslosigkeit sinkt und die Volkswirtschaft gestärkt wird.


das behauptet die neoliberale schule Wink


Das ist der gesunde Menschenverstand. Schau dir bloß die erfolgreichen Nationen wie Australien, Kanada, Neuseeland, UK, Chile usw.

Lieber erfolgreiche und bewährte Konzepte und Ideen umsetzen, statt wieder auf eine bolschewistische Wirtschaftspolitik zu setzen und wieder ein Land gegen die Wand fahren.
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eternity1
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BeitragVerfasst am: 02 Jun 2010 - 12:15:45    Titel:

Zitat:
Zitat von koenig_ludwig73:
und beweist die Realität...


es gibt sowohl Erfolge als auch Misserfolge. Was beweist hier die Realität?

Eines sollte klar sein: Für haben sehr viele Beispiele, dass die freie Marktwirtschaft so frei entfesselt nicht läuft, wie man es sich wünscht.

Zitat:
Zitat von Ich 3.0:
Das ist der gesunde Menschenverstand. Schau dir bloß die erfolgreichen Nationen wie Australien, Kanada, Neuseeland, UK, Chile usw.

Lieber erfolgreiche und bewährte Konzepte und Ideen umsetzen, statt wieder auf eine bolschewistische Wirtschaftspolitik zu setzen und wieder ein Land gegen die Wand fahren.


Im Wandel der Zeit verändern sich Umwelt, Herausforderungen etc.
Da muss man sich eben an die Situation anpassen.
Wir müssen dynamisch bleiben - nicht statisch auf einem Stand.
Ein Wirtschaftsmodell, sei es die nachfrageorientierte, sei es die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik, kann niemals die Wahrheit widerspiegeln aufgrund der Vereinfachung darin.
Die Welt beinhaltet viele komplexe Wechselwirkungen, unterschiedliche Einflussfaktoren.

Es gibt Bereiche, in denen man eben Marktregulierungen braucht - nämlich die, in denen der Markt versagt.
Der Finanzmarkt ist eben ein solcher Bereich. Auf dem Markt bestimmen Nachfrage und Angebot den Preis. Hier aber wird der Preis verzerrt durch Spekulationen, der Preis erfüllt seine Funktion nicht mehr.
Aus diesem Grund braucht man eine übergeordnete Institution, die eingreift, um dieses Marktversagen zu beheben oder zumindest zu weitgehend zu vermindern.

Erinnern wir uns an damals, als Oskar Lafontaine Finanzminister war: Seine Forderungen vor 12 Jahren nach mehr Regulierung auf dem Finanzmarkt hat JEDER als verwerflich bewertet.
2008. Was hat Josef Ackermann gefordert als Konsequenz auf die Weltwirtschaftskrise?

Wenn wir weiterhin die freie Marktwirtschaft ungefesselt "weiterlaufen" lassen, ist nur die Frage, wann das nächste Chaos einstürzt.

Ich kritisiere hier eindeutig den Neoliberalismus, befürworte aber keinesfalls die Fiskalpolitik, wie wir sie in der klassischen Lehre kennen.


Man muss sich eben an die Veränderungen anpassen und das Konzept/die Konzepte entsprechend anpassen.

Zu deinen Beispielen: Ein Gegenbsp. wäre die USA. Ein Industrieland, man meint, in diesem Land herrsche Wohlstand.

Genauso China: Aufstrebende Wirtschaftsmacht, Exportweltmeister.
Wie geht es den Menschen in China?

Wie sieht nun die Realität aus? Wir haben erhebliche Disparitäten.
Ist dies das Ziel einer erfolgreichen Volkswirtschaft?

Der Wohlstand der Nationen lässt sich nun mal mehr nicht nur über die Wirtschaftsgröße entscheiden, es gibt weitaus mehr Faktoren, die Aufschluss darüber geben.

Aus diesem Grund bewerte ich eine freie (edit, Wort gefehlt) Marktwirtschaft als verwerflich.


Zuletzt bearbeitet von eternity1 am 02 Jun 2010 - 12:35:05, insgesamt einmal bearbeitet
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 02 Jun 2010 - 12:20:59    Titel:

ich kenne kein Beispiel einer freien Marktwirtschaft. Welches meinst Du denn??
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eternity1
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Anmeldungsdatum: 16.01.2010
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BeitragVerfasst am: 02 Jun 2010 - 12:36:02    Titel:

Ich bin der Meinung, dass die USA zur Zeiten vor Obama unter Bush ein Abbild einer freien Marktwirtschaft darstellt.

Selbstverständlich nicht zu 100% aber größtenteils.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 02 Jun 2010 - 12:50:46    Titel:

eternity1 hat folgendes geschrieben:
Ich bin der Meinung, dass die USA zur Zeiten vor Obama unter Bush ein Abbild einer freien Marktwirtschaft darstellt.

Selbstverständlich nicht zu 100% aber größtenteils.


nicht mal annähernd...
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eternity1
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Anmeldungsdatum: 16.01.2010
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BeitragVerfasst am: 02 Jun 2010 - 13:36:35    Titel:

wieviel Regulierung im Verhältnis zu Deregulierung siehst du denn da?
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 3272
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BeitragVerfasst am: 03 Jun 2010 - 13:07:23    Titel:

eternity1 hat folgendes geschrieben:
wieviel Regulierung im Verhältnis zu Deregulierung siehst du denn da?


viel mehr als null, was ja eine "freie" Marktwirtschaft wäre.

Wir sprachen aber von einer freien und nicht von einer vergleichsweise freien oder freieren Marktwirtschaft.

Viele schimpfen über eine mögliche freie Marktwirtschaft in Wirklichkeit hat es sie aber nie gegeben. In der Realität sehen wir aber das die schlimmsten Nöte und Elend überall da zu Hause sind wo die Marktwirtschaft am meisten eingeschränkt wurde.
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eternity1
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Anmeldungsdatum: 16.01.2010
Beiträge: 338

BeitragVerfasst am: 03 Jun 2010 - 14:26:31    Titel:

Wir sehen die Folgen einer ziemlich freien Marktwirtschaft.
Bringt eine absolute freie Marktwirtschaft dann nicht weitaus schlimmere Folgen mit sich?!

Es wird immer nach "weniger Staat" gefordert, in den letzten Jahren hatten wir auch nicht so viel Staat, und was ist davon die Konsequenz?

Wenn die Wirtschaft ihre Fehler und Schäden selbst beheben würden, wär das auch keine Sache. Gewinne privatisieren, aber Verluste verstaatlichen funktioniert einfach nicht. Wer hält dafür hin? Der Steuerzahler.

Die Werte haben sich nun mal verändert: Durch die Globalisierung will jeder Anteilseigner Geld sehen, was als Folge hat, dass nach dem Shareholder Value gewirtschaftet werden muss. Dabei werden mittel- und langfristige Ziele nicht beachtet, nur auf kurzfristige Gewinne hingearbeitet.
Die freie Wirtschaft arbeitet nun mal nicht daraufhin, eine breiten Mittelstandsbauch zu erzeugen. Aber nur ein breiter Mittelstand kann eine gesunde Volkswirtschaft darstellen.

Die freie Marktwirtschaft wie A. Smith sie beschreibt, funktioniert nicht aufgrund des Nicht-Funktionieren von Marktmechanismen, z.B. Externe Effekte, Kartell-/Monopolbildung.

Welches Elend hätten wir da, wenn sich die stärkeren zusammentun und gegen die Schwächeren vorgehen?
Benutzen wir Darwins Theorie als Argumentation? Survival of the fittest?
Wir sind keine Nazis...
xXDroogXx
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Anmeldungsdatum: 22.08.2009
Beiträge: 237

BeitragVerfasst am: 03 Jun 2010 - 15:20:16    Titel:

Ich 3.0 hat folgendes geschrieben:


Das ist der gesunde Menschenverstand. Schau dir bloß die erfolgreichen Nationen wie Australien, Kanada, Neuseeland, UK, Chile usw.

Lieber erfolgreiche und bewährte Konzepte und Ideen umsetzen, statt wieder auf eine bolschewistische Wirtschaftspolitik zu setzen und wieder ein Land gegen die Wand fahren.


Den Briten gehts gut?? Confused
Interessant, dass du dir deine Lieblingsländer raussuchst, die USA z.B. aber einfach weglässt.

Dass der "gesunde Menschenverstand" reicht um den Neoliberalismus als DIE Strömung der Zukunft zu erkennen lass ich mal dahingestellt. Eine darauf folgende ideologische Diskussion kann dieses Forum wahrlich nicht mehr gebrauchen.

Ich bin einfach nur gespannt auf die Zukunft. Sie wird uns das Diskutieren ersparen und es wird sich zeigen, ob du ein Ewig-Gestriger oder ein großer Geist warst.

LG
buraka7
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Anmeldungsdatum: 21.02.2010
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 05 Jun 2010 - 15:01:35    Titel:

In einem Wort: NICHTS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Die Merkel und Westerwelle sind unfähig zu regieren, und der Stasi-Schäuble als Finanzminister geht sowieso nicht gut.

Ajaaaaa da fällt mir doch was ein, die CDU und die FDP haben ja von den Hoteliers Gelder bekommen, und im Anschluss die Hotelsteuren gesenkt, dass ist doch mal was Very Happy
_________________
"Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche!" Che Guevara
Geschafft hat er es ja....
Tonka
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Anmeldungsdatum: 03.08.2005
Beiträge: 1747

BeitragVerfasst am: 05 Jun 2010 - 19:19:35    Titel:

Dafür, dass Schwarz-Gelb die Wunsch-Koalition beider Parteien war, sieht man davon aber herzlich wenig. Merkel hat die CDU so weit nach links gerückt, dass es jetzt schwer ist, wieder "typische" Schwarz-Gelbe Politik zu machen. Die FDP muss sich auch erst einmal wieder der Realität stellen, dann könnte es noch was werden mit dieser Regierung. Der Start war aber schon sehr schwach.
Steve2525
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BeitragVerfasst am: 05 Jun 2010 - 20:17:13    Titel:

Die Regierung hat ja ein halbes Jahr lang eigentlich garnicht regiert. Alle kontroversen Themen sollten bis nach die NRW wahl verschoben werden. Sowas kann aber nicht gelingen. Wenn keine Entscheidungen gefällt werden, fühlt sich jeder dazu ermächtigt am Koaltionspartner herumzukriteln, was wiederum das Bild einer zerstrittenen Koalition erzeugt und letztlich zum "Sitzstreik" des bürgerlichen Lagers bei den NRW Wahlen geführt hat.

Die Koaliton hat jetzt noch eine Chance, wenn sie die vermasselt, siehts für sie übel aus. Doch scheint mir, Herr Westerwelle hätte dies verstanden. Wie es bei den anderen Koalitionären aussieht, insbesondere Herrn Seehofer, ist unklar. Natürlich ist auch eine Regionalpartei wie die CSU weniger am gelingen dieser Regierung interessiert als CDU und FDP. Die würden auch den Bruch hinnehmen, sofern ihnen das bei den Landtagswahlen in Bayer zum Vorteil gereicht. Die Strukturkonservative CSU sehe ich daher als den größten Störfaktor der Koalition.

EDIT: Erst hieß es mit der "Gefahr schwarz-gelb" drohe der große Sozialkahlschlag. Da dieser bislang nicht eingetreten ist, wird kritisiert, die Koalition tue ja garnichts. Ja, was wollen die Gegner dieser Koalition denn eigentlich ?
HigherConsciousness
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BeitragVerfasst am: 05 Jun 2010 - 20:45:04    Titel:

Steve2525 hat folgendes geschrieben:

Die Koaliton hat jetzt noch eine Chance, wenn sie die vermasselt, siehts für sie übel aus.


Kannst du dich an die Zeit unter Rot-Grün gar nicht mehr erinnern?
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Sybilla
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BeitragVerfasst am: 23 Jun 2010 - 00:40:44    Titel: Aktuelle Analysen zur wirtschaftlichen Lage Deutschlands

Viele Medien berichten im Gleichklang der Pressemitteilungen der wirtschaftliche Aufschwung sei da, das Problem der Arbeitslosigkeit nahezu gelöst und die Steuereinnahmen des Fiskus sprudeln unerwartet stark.

Ist dieser Aufschwung ein echter Aufschwung oder wie 2006 ein medialer Aufschwung der nur in den Medien und in wenigen Export orientierten Wachstumssegmenten stattfindet?

Der genaue Blick auf den Arbeitsmarkt zeigt auf das neben der Zahl der registrierten Arbeitslosen im Mai 2010 3.241.529 noch 1.602.244 Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente verschoben wurden. ARBEITSLOSE + Personen in Massnahmen Mai 2010 == 4.843.773 betroffene Personen.

Noch deutlicher wird die Lage am Arbeitsmarkt wenn die Zahl der Leistungsberechtigten betrachtet wird.

Leistungsempfänger:
ALG I 987.744;
ALG II 5.038.185;
Sozialgeld 1.856.218 ohne Sozialhilfe SGB XII

Die Zahl der Leistungsempfänger (ALG I, ALG II, Sozialgeld) verharrt weiterhin bei rund 8 Millionen Personen (7.882.147)

Auch der im medialen Gleichklang verkündete Aufschwung in der Wirtschaft ist nur auf Hoffnung und Prognosen der Zukunft gestützt.

Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform berichtet im ersten Halbjahr 2010 mussten bundesweit 17.360 Betriebe Insolvenz anmelden. Das sind gut sieben Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Betroffen sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen.

Von den von der Politik erhofften und von vielen Medien verkündeten Aufschwung fehlt demnach jede Spur. Was bleibt ist die Hoffnung und die positiven Prognosen.

Prävalenz der Armut in Deutschland.

Polarisierung der Einkommen: Die Mittelschicht verliert

Nach einer Studie vom Februar 2010 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wies Deutschland im Jahr 2008 "eine deutlich höhere relative Einkommensarmut als noch vor zehn Jahren" auf. Rund 11,5 Millionen Menschen lagen mit ihrem verfügbaren Einkommen unter der Armutsgrenze.


Die Frage der Zukunft ist nicht ob und in welcher Höhe das Wachstum in wenigen Export orientierten Wachstumssegmenten ausfällt sondern wie der soziale Abstieg der Mittelschicht gebremst werden kann. Denn das erzielte Wirtschaftswachstum wird nicht durch Lohnerhöhungen an die Mittelschicht weitergegeben, die Arbeitnehmer werden vermutlich m weitere Belastungen zugemutet, die chronisch unterfinanzierten Kommunen werden Abgaben und Gebühren erhöhen und die klaffende Lücke in der GKV wird den vernehmen nach mit Zusatzbeiträge (Kopfprämie) der Versicherten geschlossen. Ebenso wird die Leih- und Zeitarbeit aufgrund geringerer Lohnkosten weiter exorbitant ausgeweitet.

Jeder dritte Jugendliche in Ostdeutschland ist arm

Metro Cash & Carry streicht noch 900 Jobs

Mahnwache oder: Der Kapitalismus geht über Leichen
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koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 23 Jun 2010 - 05:52:09    Titel:

ohje,

aus Deinem letzten Link:

>>Viele Jahre arbeitete er als Missionar und Entwicklungshelfer im damals sozialistischen Algerien. "Geh zurück in dein kapitalistisches Deutschland und verändere dort ungerechte Strukturen, dann hilfst du uns mehr als durch deine Arbeit in Afrika", sagten die algerischen Freunde.

Seit 1990 steht Böckermann vor der Deutschen Bank, DEM Symbol eines Wirtschaftssystems, das Geld arbeiten lässt - auf Kosten von Menschen. "Wer Christ ist, kann nicht Kapitalist sein", sagt er - und legt sich auch mit seiner Kirche an.<<


erst Entwicklungshilfe und Neukundenaquise für die Kirche und steht nun seit 20 Jahren vor der Deutschen Bank um gegen "Ausbeutung" zu demonstrieren.... Klasse Beispiel!!! Von wem nur wurde der eigentlich jemals ausgebeutet??
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Jockelx
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BeitragVerfasst am: 23 Jun 2010 - 08:09:32    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

viel mehr als null, was ja eine "freie" Marktwirtschaft wäre.

Wir sprachen aber von einer freien und nicht von einer vergleichsweise freien oder freieren Marktwirtschaft.

Viele schimpfen über eine mögliche freie Marktwirtschaft in Wirklichkeit hat es sie aber nie gegeben.

Ach, Gott sei Dank!
Ich dachte schon, so könnten nur Kommunisten argumentieren!
Nach dem Motto funktioniert alles wunderbar, wurde nur nie so wirklich umgesetzt...
nAim
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BeitragVerfasst am: 23 Jun 2010 - 08:58:22    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
eternity1 hat folgendes geschrieben:
wieviel Regulierung im Verhältnis zu Deregulierung siehst du denn da?


viel mehr als null, was ja eine "freie" Marktwirtschaft wäre.

Wir sprachen aber von einer freien und nicht von einer vergleichsweise freien oder freieren Marktwirtschaft.

Viele schimpfen über eine mögliche freie Marktwirtschaft in Wirklichkeit hat es sie aber nie gegeben. In der Realität sehen wir aber das die schlimmsten Nöte und Elend überall da zu Hause sind wo die Marktwirtschaft am meisten eingeschränkt wurde.


Die Forderung ist absolut realitätsfremd. Regulierungen gibt es automatisch schon deshalb, weil es noch neber den Märkten eine Gesellschaft mit Interessen gibt.

Z.b. Will ich Nahrungsmittel die nicht mit Pestiziden verunreinigt sind und schon haben wir eine Regulierung, es gibt Leute die wollen tatsächlich soetwas wie Schutzkleidung wenn sie in verstrahlten Bereichen arbeiten und schon eine weitere Regulierung. Was meinst du den warum sich Firmen nicht Massenweise in Somalia ansiedeln, Warlords bestechen und die "Freiheit" des Landes nutzen? Die Firmen wollen auch noch Sicherheit und schon haben wir noch mehr Regulierungen.


Dein Glaube an absolut freie Märkte ist Ideologie, eine Ersatzreligion. Die Leute die früher gedacht haben, Jesus werde sie erlösen, glauben jetzt, dass die Märkte sie erlösen.

Deinee Vorstellung von freie Märkten ist ein Philosophisches Konzept. Wie man sich die Freie Marktwirtschaft vorstellen kann, wie sie nicht Fanatiker fordern, sieht man ganz gut in der USA, das ist Freie Marktwirtschaft.
Elzéard B.
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BeitragVerfasst am: 23 Jun 2010 - 09:31:46    Titel:

Dass keiner Interesse an einer freien Marktwirtschaft haben kann sollte wohl klar sein. Und auch die USA sind mit Sicherheit keine "freie Marktwirtschaft", dafuer gibt es auch dort viel zu viele staatliche Interventionen und Regulierungen.

Dass die auch nicht immer gut sein muessen, hat man ja nun in der Finanzkrise gesehen.

Was wir brauchen ist eine ordoliberale Wirtschaftsordnung, in der der Staat lediglich die Rahmenbedingungen fuer das Wirtschaften setzt (Regulierung, Existenzminimum; Infrastruktur, Sicherheit, Alterssicherung), ohne sich sonst zu gross einzumischen in Form von uebermaessiger Umverteilung wie z.B. in Deutschland. Dadurch koennen auch die Effizienzverluste und Arbeitslosigkeit in Grenzen.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 23 Jun 2010 - 12:39:54    Titel:

nAim hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
eternity1 hat folgendes geschrieben:
wieviel Regulierung im Verhältnis zu Deregulierung siehst du denn da?


viel mehr als null, was ja eine "freie" Marktwirtschaft wäre.

Wir sprachen aber von einer freien und nicht von einer vergleichsweise freien oder freieren Marktwirtschaft.

Viele schimpfen über eine mögliche freie Marktwirtschaft in Wirklichkeit hat es sie aber nie gegeben. In der Realität sehen wir aber das die schlimmsten Nöte und Elend überall da zu Hause sind wo die Marktwirtschaft am meisten eingeschränkt wurde.


Die Forderung ist absolut realitätsfremd. Regulierungen gibt es automatisch schon deshalb, weil es noch neber den Märkten eine Gesellschaft mit Interessen gibt.

Z.b. Will ich Nahrungsmittel die nicht mit Pestiziden verunreinigt sind und schon haben wir eine Regulierung, es gibt Leute die wollen tatsächlich soetwas wie Schutzkleidung wenn sie in verstrahlten Bereichen arbeiten und schon eine weitere Regulierung. Was meinst du den warum sich Firmen nicht Massenweise in Somalia ansiedeln, Warlords bestechen und die "Freiheit" des Landes nutzen? Die Firmen wollen auch noch Sicherheit und schon haben wir noch mehr Regulierungen.


Dein Glaube an absolut freie Märkte ist Ideologie, eine Ersatzreligion. Die Leute die früher gedacht haben, Jesus werde sie erlösen, glauben jetzt, dass die Märkte sie erlösen.

Deinee Vorstellung von freie Märkten ist ein Philosophisches Konzept. Wie man sich die Freie Marktwirtschaft vorstellen kann, wie sie nicht Fanatiker fordern, sieht man ganz gut in der USA, das ist Freie Marktwirtschaft.


Von welcher Forderung sprichst Du denn??

Normen sind keine wirkliche Regulierung zumindest nicht im wirtschaftlichen Sinne, sie erleichtern Handel und Preisfindung/-vergleich.

Unter Regulierung verstehe ich Dinge, die das Wirtschaften an sich einschränken, Arbeitsverbote nach Uhrzeiten oder Wochentagen, Meisterzwang, Kammerzwang, Kündigungsschutz etc. Viele Dinge sind im Einzelnen hier bereits diskutiert.

USA ist keine freie Marktwirtschaft, wurde hier bereits mehrfach festgestellt.
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xmisterDx
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BeitragVerfasst am: 23 Jun 2010 - 13:19:24    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

USA ist keine freie Marktwirtschaft, wurde hier bereits mehrfach festgestellt.


Aber wohl doch wesentlich freier als die deutsche Marktwirtschaft...

Die Kluft zwischen arm und reich müsste dort also wesentlich kleiner sein, als in Deutschland. Und es dürfte auch längst nicht soviel Elend geben, wie in Deutschland...

Ist das der Fall?
Elzéard B.
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BeitragVerfasst am: 23 Jun 2010 - 13:38:44    Titel:

Zitat:
Aber wohl doch wesentlich freier als die deutsche Marktwirtschaft...

Die Kluft zwischen arm und reich müsste dort also wesentlich kleiner sein, als in Deutschland. Und es dürfte auch längst nicht soviel Elend geben, wie in Deutschland...


Wer hat dir das denn erzaehlt? Mehr Marktwirtschaft bedeutet eher mehr Ungleichheit aber dafuer auch mehr Effizienz und einen insgesamt groesseren "Kuchen". Wieso die Kluft zwischen arm und reich also in den USA geringer sein sollte, erschliesst sich mir nicht?

In den USA ist der durchschnittliche Lebensstandard sicherlich hoeher, wenn man dies am Lebensstandard der Mittelschicht ausmacht.
Der Preis dafuer ist aber eine hoehere soziale Ungleichheit, sodass es auch mehr Arme gibt.
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 23 Jun 2010 - 13:52:17    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

USA ist keine freie Marktwirtschaft, wurde hier bereits mehrfach festgestellt.


Aber wohl doch wesentlich freier als die deutsche Marktwirtschaft...

Die Kluft zwischen arm und reich müsste dort also wesentlich kleiner sein, als in Deutschland. Und es dürfte auch längst nicht soviel Elend geben, wie in Deutschland...

Ist das der Fall?


Echt, wer hat das behauptet?

Eins ist jedoch dort anders als hier, die Durchlässigkeit der Grenzen zwischen "arm" und "reich" wie Du so schön sagst ist dort deutlich höher als hier. Und um so mehr hängt es vom Leistungswillen des Einzelnen ab zu welcher Gruppe er gehören möchte. In den Augen eines Wohlstandslinken ein natürlich unerträglicher Zustand.
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Steve2525
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BeitragVerfasst am: 23 Jun 2010 - 16:05:40    Titel:

Die amerikanische politische Kultur ist eine ganz andere als bei uns. Immerhin 70% der durch ihre leistungsbereiten und aufstiegswilligen Einwanderer geprägten Bevölkerung der USA stehen unbedingt hinter dem marktwirtschaftlichen System und befürworten eine maximalen Steuersatz von 20%. Unter diesem Vorzeichen erscheint Obama mit seinen Rettungsplänen für große Unternehmen und seiner Gesundheitspolitik geradezu als ein systemfeindlicher
Sozialist.
nAim
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2010 - 00:39:24    Titel:

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Dass keiner Interesse an einer freien Marktwirtschaft haben kann sollte wohl klar sein. Und auch die USA sind mit Sicherheit keine "freie Marktwirtschaft", dafuer gibt es auch dort viel zu viele staatliche Interventionen und Regulierungen.

Dass die auch nicht immer gut sein muessen, hat man ja nun in der Finanzkrise gesehen.

Was wir brauchen ist eine ordoliberale Wirtschaftsordnung, in der der Staat lediglich die Rahmenbedingungen fuer das Wirtschaften setzt (Regulierung, Existenzminimum; Infrastruktur, Sicherheit, Alterssicherung), ohne sich sonst zu gross einzumischen in Form von uebermaessiger Umverteilung wie z.B. in Deutschland. Dadurch koennen auch die Effizienzverluste und Arbeitslosigkeit in Grenzen.


Vergleich die Wirkung der Wirtschaftskirse auf Deutschland und auf die USA und liefer mir dann mal eine Begründung warum wir der USA folgen sollten.


koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
nAim hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
eternity1 hat folgendes geschrieben:
wieviel Regulierung im Verhältnis zu Deregulierung siehst du denn da?


viel mehr als null, was ja eine "freie" Marktwirtschaft wäre.

Wir sprachen aber von einer freien und nicht von einer vergleichsweise freien oder freieren Marktwirtschaft.

Viele schimpfen über eine mögliche freie Marktwirtschaft in Wirklichkeit hat es sie aber nie gegeben. In der Realität sehen wir aber das die schlimmsten Nöte und Elend überall da zu Hause sind wo die Marktwirtschaft am meisten eingeschränkt wurde.


Die Forderung ist absolut realitätsfremd. Regulierungen gibt es automatisch schon deshalb, weil es noch neber den Märkten eine Gesellschaft mit Interessen gibt.

Z.b. Will ich Nahrungsmittel die nicht mit Pestiziden verunreinigt sind und schon haben wir eine Regulierung, es gibt Leute die wollen tatsächlich soetwas wie Schutzkleidung wenn sie in verstrahlten Bereichen arbeiten und schon eine weitere Regulierung. Was meinst du den warum sich Firmen nicht Massenweise in Somalia ansiedeln, Warlords bestechen und die "Freiheit" des Landes nutzen? Die Firmen wollen auch noch Sicherheit und schon haben wir noch mehr Regulierungen.


Dein Glaube an absolut freie Märkte ist Ideologie, eine Ersatzreligion. Die Leute die früher gedacht haben, Jesus werde sie erlösen, glauben jetzt, dass die Märkte sie erlösen.

Deinee Vorstellung von freie Märkten ist ein Philosophisches Konzept. Wie man sich die Freie Marktwirtschaft vorstellen kann, wie sie nicht Fanatiker fordern, sieht man ganz gut in der USA, das ist Freie Marktwirtschaft.


Von welcher Forderung sprichst Du denn??

Normen sind keine wirkliche Regulierung zumindest nicht im wirtschaftlichen Sinne, sie erleichtern Handel und Preisfindung/-vergleich.

Unter Regulierung verstehe ich Dinge, die das Wirtschaften an sich einschränken, Arbeitsverbote nach Uhrzeiten oder Wochentagen, Meisterzwang, Kammerzwang, Kündigungsschutz etc. Viele Dinge sind im Einzelnen hier bereits diskutiert.


Kündigungschutz oder die Regel das nicht jeder Vollidiot ausbilden darf, sind eben gesellschaftlich gewollt und deshalb wirds auch nichts mit deiner Ideologie, wäre es so toll wie alle sagen, wäre es schn längst umgestzt.
Julius_Dolby
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2010 - 01:28:22    Titel:

nAim hat folgendes geschrieben:
die Regel das nicht jeder Vollidiot ausbilden darf, sind eben gesellschaftlich gewollt

Meister- und Kammerzwang haben nur peripher etwas mit Qualitätssicherung in der Ausbildung zu tun.
Knalltüte
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2010 - 10:37:08    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Normen sind keine wirkliche Regulierung zumindest nicht im wirtschaftlichen Sinne, sie erleichtern Handel und Preisfindung/-vergleich.

Es gibt aber zahlreiche Vorschriften/Gesetze die direkt oder indirekt auf Normen Bezug nehmen, da Normen den Stand der Technik widerspiegeln. Somit sind es gesetzliche Marktzugangsbeschränkungen.
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2010 - 11:18:17    Titel:

Knalltüte hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Normen sind keine wirkliche Regulierung zumindest nicht im wirtschaftlichen Sinne, sie erleichtern Handel und Preisfindung/-vergleich.

Es gibt aber zahlreiche Vorschriften/Gesetze die direkt oder indirekt auf Normen Bezug nehmen, da Normen den Stand der Technik widerspiegeln. Somit sind es gesetzliche Marktzugangsbeschränkungen.


nein. nur weil definiert ist was eine 8er Mutter ist oder wie groß Din A4 zu sein hat ist, das keine Zugangsbeschränkung eher im Gegenteil vereinfacht es den Marktzugang.
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2010 - 11:32:15    Titel:

Das gilt aber nur für die freiwilligen Normungen. Der vereinfachte Marktzugang muss allerdings auch erkauft werden, Normen sind nicht billig, und irgendwie braucht man auch Leute, die die Normen verstehen und umsetzen können.

Ansonsten sprach ich von Gesetzen, die das Einhalten bestimmter Normen fordern. Das liegt natürlich nicht an den Normen an sich, sondern an den Gesetzen, allerdings gäbe es diese Normen nicht, stünde es halt direkt in den Gesetzen.

Du kannst ja mal deinen Elektriker nach einem Verteilerkasten aus Holz fragen. Dann wird er dir sagen, dass es so was nicht gibt, weil es nicht in den VDE-Vorschriften auftaucht. Also kein Markt für Holzverteilerkästen.
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2010 - 13:20:53    Titel:

Knalltüte hat folgendes geschrieben:
Das gilt aber nur für die freiwilligen Normungen. Der vereinfachte Marktzugang muss allerdings auch erkauft werden, Normen sind nicht billig, und irgendwie braucht man auch Leute, die die Normen verstehen und umsetzen können.

Ansonsten sprach ich von Gesetzen, die das Einhalten bestimmter Normen fordern. Das liegt natürlich nicht an den Normen an sich, sondern an den Gesetzen, allerdings gäbe es diese Normen nicht, stünde es halt direkt in den Gesetzen.

Du kannst ja mal deinen Elektriker nach einem Verteilerkasten aus Holz fragen. Dann wird er dir sagen, dass es so was nicht gibt, weil es nicht in den VDE-Vorschriften auftaucht. Also kein Markt für Holzverteilerkästen.


Ich wundere mich immer mehr, worin liegt dabei Dein Problem? Diese Regelsetzung bedeutet weder eine Verhinderung von Marktzugängen noch führt zu sie zu Benachteiligungen von externen Marktteilnehmern.

Zum Elektriker und seinem Holzverteilerkasten, dass wäre ja dann teil von Sicherheitsvorschriften ähnlich zu Grenzen für Pestizidbelastung und ähnliches, was Du ja an anderer Stelle zuvor noch gefordert hattest....
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BeitragVerfasst am: 02 Jul 2010 - 22:45:11    Titel: Einzelhandelsumsätze und amtliche Arbeitslosenzahlen sinken

Einzelhandelsumsatz sinkt im Jahresvergleich erneut rapide ab

Zitat:
Pressemitteilung Nr.231 vom 01.07.2010 - Einzelhandelsumsatz im Mai 2010 real um 2,4% gesunken - WIESBADEN – Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im Mai 2010 nominal um 1,4% und real um 2,4% niedriger als im Mai 2009....


Zitat:
Pressemitteilung Nr. 192 vom 01.06.2010 - Einzelhandelsumsatz im April 2010 real um 3,1% gesunken....

Von einer Erholung der Binnen- Konjunktur oder der Kauflust der Verbraucher fehlt weiterhin entgegen der medialen Suggestion (0,8 % Anstieg der Reallöhne im 1.Q - Jahresvergleich) jede Spur.
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BeitragVerfasst am: 02 Jul 2010 - 23:37:38    Titel: Re: Einzelhandelsumsätze und amtliche Arbeitslosenzahlen sin

Sybilla hat folgendes geschrieben:
Einzelhandelsumsatz sinkt im Jahresvergleich erneut rapide ab

Zitat:
Pressemitteilung Nr.231 vom 01.07.2010 - Einzelhandelsumsatz im Mai 2010 real um 2,4% gesunken - WIESBADEN – Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im Mai 2010 nominal um 1,4% und real um 2,4% niedriger als im Mai 2009....


Zitat:
Pressemitteilung Nr. 192 vom 01.06.2010 - Einzelhandelsumsatz im April 2010 real um 3,1% gesunken....

Von einer Erholung der Binnen- Konjunktur oder der Kauflust der Verbraucher fehlt weiterhin entgegen der medialen Suggestion (0,8 % Anstieg der Reallöhne im 1.Q - Jahresvergleich) jede Spur.



oh mein Gott, ach Du meine Güte, und jetzt??? Meinst Du die Griechen können uns helfen? Die haben ja einen überragenden Binnenmarkt. Zu allem Pech kommt auch noch hinzu, dass weitere 300.000 Arbeitslose nun ausgebeutet werden im Vergleich zum Vorjahr.
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BeitragVerfasst am: 03 Jul 2010 - 01:04:10    Titel:

Was hat Schwarz-Gelb bisher gebracht?


Entgegen den Vorstellungen der Bevölkerung und entgegen den Versprechungen an die Bevölkerung haben die Geld, das von heute noch nicht gezeugten Nachfahren einmal erarbeitet werden muss, heute agierenden Schwindlern und Versagern zur Verfügung gestellt. Das nähmen wir, da nicht in der Pflicht, niemandem krumm. Aber S-G hat das so saudumm und provokant eingefädelt, „alles sei alternativlos“, dass auch kognitiv Schwächere sich fragen, opfern die uns, opfern die sich, sind sie frustriert und wollen nicht mehr gewählt werden? Die müssen doch den schweren Regierungsjob nicht machen. Die könnten doch aussteigen.

Sachlich gefragt, läuft da irgendwas ab, das über die nächsten einhundert Jahre Bestand haben wird? Wünsche-Gauner: Lasst uns von jenen holen, die noch nicht gezeugt sind.

Als Frage an den Islam, das Christentum und die Evolution, ist unser Handeln eines, das vorgesehen ist, etwas weicher gefragt, das Bestand haben wird?

Gewerkschaft: Aber wenn die Banken Hunderte von Milliarden herauspressen, dann wollen wir die für uns, für die kleinen Leute und die Ärmsten der Armen auch haben. Das ist gerecht. Bsirske oder wir der heißt.


Persönlich, eine Gaudi ist es schon, was man alles so erlebt.


Mit freundlichen Grüßen

W. Kaiser
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BeitragVerfasst am: 04 Jul 2010 - 22:36:37    Titel:

könnte zwar mehr sein aber auf jeden Fall der richtige Weg...

http://de.news.yahoo.com/26/20100704/tde-erster-schwarz-gelber-sparhaushalt-s-e7455f6.html
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BeitragVerfasst am: 04 Jul 2010 - 23:19:45    Titel:

Keine Sorge, das Duo Merkel/Westerwelle hat vermutlich bald ausdilletiert.
hbr
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
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BeitragVerfasst am: 05 Jul 2010 - 10:43:49    Titel:

Ich 3.0 hat folgendes geschrieben:
Wir brauchen mehr freie Marktwirtschaft und weniger Staat in Deutschland, weil dadurch die Arbeitslosigkeit sinkt und die Volkswirtschaft gestärkt wird.


Genau das brauchen wir eeben nicht. Freie Marktwirtschaft = Turbokapitalismus fördert nur eine kleine Clique von Finanzprofiteuren.

Neu, wir brauchen einen starken Staat, der sich in der Daseinsvorsorge aktiv betätigt, weil gewisse Dinge durch private, die ja nur Profit erzielen wollen, nicht erreicht werden können. Jedenfalls nicht zu verbraucherfreundlichen Preisen.

Und wir brauchen eine Umverteilung von oben nach unten. Also einen Mindestlohn und eine Steuerreform, die die Steuern einfach macht und dabei untere und mittlere Einkommen entlastet, aber Reiche und Besserverdienende deutlich belastet.
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Was ist der Unterschied zwischen Objektiv und Subjektiv? Eine Meinung ist subjektiv, meine Meinung jedoch immer objektiv^^
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BeitragVerfasst am: 05 Jul 2010 - 12:21:38    Titel:

Zitat:
haben die Geld, das von heute noch nicht gezeugten Nachfahren einmal erarbeitet werden muss


diese argumentation ist fehlerhaft.
Das Kapital dass sich die Regierung heute leiht, wird von privaten Sparern heute durch Konsumverzicht bereitgestellt.

Es ist also lediglich der Staatssektor der über seine Verhältnisse lebt, während der Privatsektor unter seinen Verhältnissen lebt, insbesondere HH mit höheren Einkommen.
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