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Was hat Schwarz-Gelb bisher gebracht?
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Was hat Schwarz-Gelb bisher gebracht?
 
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Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
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BeitragVerfasst am: 23 Jun 2011 - 02:35:06    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Im Augenblick hat doch Steinbrück die besten Chancen Kanzlerkandidat zu werden. Steinmeier ist auch noch da. Siggi oder Nahles werden es wohl doch eher nicht.

Gruß
Pauker


Glaubst du wirklich ernsthaft daran, dass diese SPD in naher Zukunft einen ernsthaften Kanzlerkandidaten bräuchte?
Für was steht die überhaupt?
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jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 234

BeitragVerfasst am: 23 Jun 2011 - 12:38:44    Titel:

Zitat:
Im Augenblick hat doch Steinbrück die besten Chancen Kanzlerkandidat zu werden. Steinmeier ist auch noch da. Siggi oder Nahles werden es wohl doch eher nicht.


Keiner von beiden wird es, Karl-Christian Dressel wird wohl der neue Kanzlerkandidat der SPD werden:

http://www.youtube.com/watch?v=wpq_qFlSpWo&feature=related
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 6192

BeitragVerfasst am: 23 Jun 2011 - 19:26:02    Titel:

Da die FDP nach aktuellen Umfragen eventuell gar nicht mehr im Bundestag vertreten wäre, stellt sich die Frage nach einem Kanzlerkandidaten für die SPD durchaus...
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2011 - 00:13:20    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Da die FDP nach aktuellen Umfragen eventuell gar nicht mehr im Bundestag vertreten wäre, stellt sich die Frage nach einem Kanzlerkandidaten für die SPD durchaus...


heute 24.06.2011

Wahl über die Ihr grad redet September 2013
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Sydoni
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Anmeldungsdatum: 22.01.2009
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Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 25 Jun 2011 - 13:02:11    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Da die FDP nach aktuellen Umfragen eventuell gar nicht mehr im Bundestag vertreten wäre, stellt sich die Frage nach einem Kanzlerkandidaten für die SPD durchaus...


heute 24.06.2011

Wahl über die Ihr grad redet September 2013

Deswegen machen wir noch geschwind eine Steuersenkung, termingerecht zur Wahl und Schwarz-Gelb kann fleißig weiterwurschteln äh - merkeln...
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koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 3272
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 25 Jun 2011 - 15:45:43    Titel:

Sydoni hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Da die FDP nach aktuellen Umfragen eventuell gar nicht mehr im Bundestag vertreten wäre, stellt sich die Frage nach einem Kanzlerkandidaten für die SPD durchaus...


heute 24.06.2011

Wahl über die Ihr grad redet September 2013

Deswegen machen wir noch geschwind eine Steuersenkung, termingerecht zur Wahl und Schwarz-Gelb kann fleißig weiterwurschteln äh - merkeln...


Ja genau, Steuersenkungen ist wurschteln, was son richtig staatsgläubiger Deutscher ist, arbeitet ja eh nur für den Staat. Oder komm lass mich raten, Du zahlst gar keine Steuer auf Dein Bafög, oder?
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xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 6192

BeitragVerfasst am: 25 Jun 2011 - 15:59:00    Titel:

Steuersenkungen sind nicht immer schlecht. Schwarz-gelb wird die Steuern allerdings kurz vor der Wahl vor allem dort senken, wo es das typische FDP-Klientel betrifft. Schließlich muss man die FDP irgendwie über die 5%-Hürde bekommen, sonst ist es für die CDU erstmal 4 Jahre und für Frau Merkel völlig aus...

Das heisst wir werden wieder irgendeinen skurrieln Schachzug erleben, wie zum Beispiel die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen.
Vielleicht wird ja die Mehrwertsteuer für Oberklassefahrzeuge auf 7% abgesenkt oder man verspricht den Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg...
cyrix42
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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2011 - 16:00:34    Titel:

"Der Deutsche" zahlt Steuern und Abgaben darauf, dass es sowas wie Infrastruktur, ein soziales Netz, Schulen, Universitäten, eine Verwaltung, eine Polizei und dergleichen gibt.

Natürlich kann man das, wie z.B. in den USA durch niedrigste Steuern massiv in eigene Hand der Bevölkerung legen. Dann braucht halt jeder ne Waffe um sich selbst verteidigen zu können, nen Wagen, weil es kein ÖPNV gibt, Rücklagen für private Kranken- und Rentenversicherung, die dann auch mal schnell nichts mehr wert sein kann, weil der Spaß in Risikobehaftete Anlagen investiert wurde, oder muss sich mit einer Notversorgung auf Dritte-Welt-Standard anfreunden.


Das alles gibt es in Deutschland nicht. Hier hat man ein anderes Ideal, welches die Sozialgemeinschaft im Staat betont. Und dafür wird auch entsprechend viel Geld ausgegeben. Insbesondere mehr als eingenommen wird. Und dann sollen die Einnahmen gesenkt werden???

Klar kann man Ausgaben kürzen. Die Diskussion gibt es in den USA gerade auch: Diejenige Partei, die die Ausgaben massiv nach oben getrieben hat (insbesondere durch 2 Kriege), will nun Ausgabenkürzungen im Sozialbereich erwirken.


Cyrix
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Sydoni
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Anmeldungsdatum: 22.01.2009
Beiträge: 322
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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2011 - 18:10:23    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Sydoni hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Da die FDP nach aktuellen Umfragen eventuell gar nicht mehr im Bundestag vertreten wäre, stellt sich die Frage nach einem Kanzlerkandidaten für die SPD durchaus...


heute 24.06.2011

Wahl über die Ihr grad redet September 2013

Deswegen machen wir noch geschwind eine Steuersenkung, termingerecht zur Wahl und Schwarz-Gelb kann fleißig weiterwurschteln äh - merkeln...


Ja genau, Steuersenkungen ist wurschteln, was son richtig staatsgläubiger Deutscher ist, arbeitet ja eh nur für den Staat. Oder komm lass mich raten, Du zahlst gar keine Steuer auf Dein Bafög, oder?

Überall in Deutschland klagen die Kommunen über finanziellen Kollaps, überall fehlts an Geld, Staatsschulden so hoch wie noch nie. Überall in Deutschland? Nein, in einer kleinen Enklave, auch Thomas-Dehler-Haus genannt, ist der finanzielle Wohlstand ausgebrochen. Tschuldigung, dass ich nicht an das FDP Mantra glaube, dass jeder Euro mehr im Portemonnaie in den Konsum investiert wird.
Ach ich vergaß, die FDP hat ja den Masterplan mit dem ein deutscher Sozialstaat gepaart mit US-Gehältern realisiert wird.

Wenn allerdings die Steuererleichterungen allerdings über Einsparungen am Staatsapparat finanziert wird, solls mir Recht sein... Rolling Eyes

Cyrix hats ganz treffend zusammengefasst und da ich beide Systeme kennen gelernt habe, entscheide ich mich "staatsgläubig" für das Unsere.

Im Übrigen bin ich nicht Bafög-berechtigt. Confused
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Geleb
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Anmeldungsdatum: 23.11.2008
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 25 Jun 2011 - 20:03:31    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
"Der Deutsche" zahlt Steuern und Abgaben darauf, dass es sowas wie Infrastruktur, ein soziales Netz, Schulen, Universitäten, eine Verwaltung, eine Polizei...

...einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit exorbitanten Gehältern für die nette Seifenoper am Nachmittag (auf fünf verschiedenen Kanälen), kommunale Prestigeprojekte in ganz Deutschland, wie Schwimmbäder die niemand nutzt, überdimensionierte Kindergärten, ein Bildungssystem in welchem man tausende Schulschwänzer sehenden Auges in die Arbeitslosigkeit steuern lässt, weil man aus ideologischen Gründen die Eltern nicht härter rannehmen will und brutal-delinquentes Verhalten im Klassenraum resigniert hingenommen wird, ein Sozialsystem, welches für Niedrigqualifizierte jeden Anreiz zur Arbeit zerstört, das hunderttausende schwarzarbeitende S-Klasse-Fahrer in den Großstädten finanziert mit teilweise ethnischen Harzt IV-Quoten von 90% (Libanesen, Iraker), Bürgschaften in dreistelliger Milliardenhöhe für Risikoschuldner, ein politisches System, welches keine Quereinsteiger duldet, sondern nur die Reihenfolge Kreissaal, Hörsaal, Plenarsaal zulässt, eine Justiz, die nicht immer, aber immer öfter Opfer verhöhnt, ein aus elitärer Arroganz heraus zum Zahlvieh degradierter Staatsbürger, dessen Meinung man nur hören möchte, wenn sie genehm ist, eine mit Selbstzufriedenheit hingenommene, stetig sinkende Wahlbeteiligung und dergleichen gibt.

Ja, dafür zahle ich, "der Deutsche", gerne! Im Übrigen zahlen dafür auch meine türkischen Freunde, mein persischer Friseur, mein griechischer Wirt, meine polnische Haushaltshilfe, mein italienischer Arbeitskollege und meine niederländische Freundin, die, mit Ausnahme meiner Freundin, alle einen deutschen Pass besitzen und das ebenso, nein, noch viel radikaler sehen.

cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Und dafür wird auch entsprechend viel Geld ausgegeben. Insbesondere mehr als eingenommen wird.

Gut, dass du es erkennst. Schlecht, dass du es derart gleichgültig feststellst.
Pauker
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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2011 - 23:29:36    Titel:

@geleb: Gibt es die überdimensionierten Kindergärten auch so in meiner Gegend? Im Augenblick kann man sich zumindest für Krippenplätze nur auf Wartelisten setzen lassen. Wir sind Nr. 13. So weit vorne aber auch nur, wenn man 11 Monaten vorher kommt.

über Beispiele für Überdimensionierung würde sich freuen
Pauker
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cyrix42
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2011 - 00:00:52    Titel:

Gerade, was die Kinderbetreuungseinrichtungen angeht, hat Deutschland noch lange nicht den Bedarf ausgeschöpft! Im Osten hat man dies weitestgehend (inkl. gesetzlichem Anspruch ab dem zweitem Lebensjahr), aber im Westen ist daran gar nicht zu denken. Dort stehen für etwa 5% [!] aller Kinder entsprechende Plätze zur Verfügung. Der Bedarf liegt m.W. etwa bei einem Drittel...

Cyrix
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Geleb
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2011 - 01:36:47    Titel:

In einer nahen 2000-Einwohner-Gemeinde, aus welcher meine väterliche Blutlinie stammt, wurde der ohnehin überdimensionierte Fünf-Millionen-Euro-Kindergarten für 293.000€ zugunsten spärlich vorhanener Kleinkinder erweitert, obwohl man einfach ein paar Räume hätte freimachen können.

Ich als ehemaliges Landei aus Hessisch-Kongo kann euch versichern: Ihr habt nicht einmal die geringste Ahnung, was in der Fläche für Geld verpulvert wird.

Der Föderalismus wird uns noch alle auffressen.
Pauker
Moderator
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2011 - 10:24:10    Titel:

Nun mit 30.000 Einwohndern wohne ich auch nicht in einer Großstadt. ABer aus einem Einzelfall wie dem Deinen eine generelle Aussage zu machen ist gewagt. Ich kann dir versichern, wir haben auch alle Kinderkripenn im Umkreis angefragt. Die Situation dort ist nicht besser.

Gruß
Pauker
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2011 - 11:56:48    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
aus einem Einzelfall wie dem Deinen eine generelle Aussage zu machen ist gewagt.


Die Aussage war nicht: überdimensionierte Kinderbetreuung.
Die Aussage war: Steuerverschwendung aus politischem Eigennutz.
Pauker
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2011 - 18:13:53    Titel:

Hm, deine Aussage war "kommunale Prestigeobjekte in ganz Deutschland wie z.B. überdimonsionierte Kindergärten"... nun gut, seis drum.

Gruß
pauker
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Anmeldungsdatum: 23.11.2008
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2011 - 18:25:38    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Hm, deine Aussage war "kommunale Prestigeobjekte in ganz Deutschland wie z.B. überdimonsionierte Kindergärten"... nun gut, seis drum.

Widersprech mir nicht erst und leg dann ein "seis drum" nach. Wink

Es ging darum, dass Kommunen oft Prestigeprojekte durchführen, wenn es möglich ist, aber nicht unbedingt, wenn es nötig ist. Das können überdimensionierte Kindergärten sein oder eben irgendwelche Spaßbäder.

Das eine Gemeinde einen zu großen Kindergarten baut heißt nicht gleichzeitig, dass die Kinderbetreuung in Deutschland überdimensioniert ist.

Im Gegenteil ist gerade das Steuerverschwendung, wenn dort Kapazitäten vorhanden sind, wo sie nicht gebraucht werden.
cyrix42
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2011 - 18:44:20    Titel:

@Geleb: In den meisten (allen?) Bundesländern hast du die Möglichkeit mit Bürgerbegehren und Bürgerentscheid (bzw. äquivalenten Namen) gegen entsprechende Dinge vorzugehen. Das ist dann alles absolut basis-demokratisch.

Cyrix
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Geleb
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Anmeldungsdatum: 23.11.2008
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2011 - 19:16:58    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Das ist dann alles absolut basis-demokratisch.


Es geht um die Verantwortung politischer Führung.

Du willst doch nicht behaupten, dass du die Mehrheit der Bürger in einer Gemeinde davon überzeugen könntest, auf ein Spaßbad zu verzichten vor dem Hintergrund der allgemeinen finanziellen Lage des Landes, oder?

In einer Nachbargemeinde wurde vor acht Jahren eine Tennisanlage mit zehn Plätzen gebaut, obwohl es Stimmen gab, die meinten, das sei überdimensioniert und würde sich nicht tragen.

Alle haben danach geschrien und wollten natürlich mindestens drei Mal die Woche darauf spielen.

Heute wächst Gras auf den Sandplätzen und kaum einer spielt noch. In einem anderen Ort wurde eine riesige Markthalle gebaut um Flohmärkte etc. abhalten zu können. Kaum ein Mensch nutzt sie heute.

Das sind Prestigeprojekte. Vielleicht seid ihr in Städten aufgewachsen, die ohnehin im Mittel überschuldet sind.

Aber in vielen kleinen Gemeinden wird das Geld noch mit vollen Händen ausgegeben.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2011 - 19:21:18    Titel:

@geleb: Seis drum Wink Im Sinne von, dann hatte ich das eben anders verstanden.

Ich kenne dein Beispiel nicht. Ich habe aber manchmal auch ein Problem mit sogenannten Prestigeobjekten. Dass ein Spassbad am Ende nicht die wirtschaftlichen Erwartungen erfüllt hat, die man damit verbunden hat, kann natürlich passieren.
Bei uns wurde gerade für viele Millionen ein neues Einkaufsviertel aus dem Boden gestampft. Seit Jahren geht hier der Streit über ein Theater, das viele Gäste in unsere Stadt bringt, aber eben auch viel kostet. Das sind z.T. natürlich auch unternehmerische Risiken. Gehts dann schief, stehen die Schlaumeier am Ende natürlich da und haben es schon immer gewusst. Geht es gut, hört man von den Schlaumeiern nichts mehr.

Dass ein Kindergarten als Prestigeprojekt dient, ist mir noch nicht untergekommen. Ich frage mich , welches Prestige es da wohl geben mag. Bei der generellen kompletten und in ihren Ausmaßen derart wahnwitzigen Unterversorgung in Deutschland kann ich mir auch kaum vorstellen, wie groß ein solch überdimensionierter Kindergarten werden muss, so dass er nicht voll wird, aber seis drum Wink

Gruß
Pauker
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koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 21 Dez 2011 - 19:11:32    Titel:

nur bevor es bei dem Gezeter um Wulff untergeht...

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/steuersenkungen/verbraucher-haben-naechstes-jahr-mehr-geld-21687970.bild.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/bis-zu-euro-im-jahr-arbeitnehmern-bleibt-mehr-netto-vom-brutto-1.1248333
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