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Voraussetzungen für einen perfekten VWL-Studenten
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buraka7
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Anmeldungsdatum: 21.02.2010
Beiträge: 103

BeitragVerfasst am: 05 Jun 2010 - 13:49:38    Titel: Voraussetzungen für einen perfekten VWL-Studenten

Guten Tag Leute,

ich möchte mal von euch wissen, welche Voraussetzungen ein VWL-Student für das VWL-Studium mitbringen sollte, um das Studium erfolgreich zu schaffen.

Unteranderem frage ich mich, ob man unbedingt im Mathe-LK gewesen sein muss, oder kann man die Aufgaben durch viel Lernen und Üben lösen?

Stichpunkte wären: Analysis, Vektorrechnung, Integralrechnung....

Und wie muss man sich überhaupt das Studium vorstellen, ist es eher trocken oder hat man auch wirklich Momente in denen man aus sich herausswachsen kann und eigenen Gedankengänge an bestimmte Stellen montieren kann?

Bitte mal um paar Erfahrungen und Reflektionen der eigenen Lage.

P.S In welchen Schulfächern sollte man eurer Meinung nach gut gewesen sein, um das Studium zu schaffen?
Ultimate Lifeform
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Anmeldungsdatum: 30.03.2010
Beiträge: 332

BeitragVerfasst am: 05 Jun 2010 - 14:43:02    Titel: Re: Voraussetzungen für einen perfekten VWL-Studenten

buraka7 hat folgendes geschrieben:
Guten Tag Leute,

ich möchte mal von euch wissen, welche Voraussetzungen ein VWL-Student für das VWL-Studium mitbringen sollte, um das Studium erfolgreich zu schaffen.

Unteranderem frage ich mich, ob man unbedingt im Mathe-LK gewesen sein muss, oder kann man die Aufgaben durch viel Lernen und Üben lösen?

Stichpunkte wären: Analysis, Vektorrechnung, Integralrechnung....

Und wie muss man sich überhaupt das Studium vorstellen, ist es eher trocken oder hat man auch wirklich Momente in denen man aus sich herausswachsen kann und eigenen Gedankengänge an bestimmte Stellen montieren kann?

Bitte mal um paar Erfahrungen und Reflektionen der eigenen Lage.

P.S In welchen Schulfächern sollte man eurer Meinung nach gut gewesen sein, um das Studium zu schaffen?


Hi,

also für VWL ist es eigentlich nur wichtig, dass man einigermaßen gut in Mathe ist. Dabei braucht man nicht unbedingt Mathe-LK, außer du willst nach Bonn. Da sollte man denke ich schon einiges auf dem Kasten haben. Ansonsten geht es zumindest im Bachelor über Ableiten, Integralrechnung, Matrizen, Logarithmen und e-Funktionen nicht allzu sehr hinaus. Natürlich kommen auch DGL (zumindest bei uns), aber das ist ja dann auch nicht unbedingt schwierig. Im Grunde ist bei vielen Unis ein Vorkurs vorgeschaltet, so dass alle auf den selben Stand gebracht werden. Man kann dem Stoff schon recht gut folgen, aber es gibt natürlich schon ein paar Hämmer im Studium (bei uns monetäre Makro und Ökonometrie). Du brauchst also im Grunde keine wirklichen Vorkenntnisse. Ich bin auch kein Mathegenie und war nur im GK und hab zumindest am Anfang nur 1,x geschrieben.

Zum Thema trocken: Also es ist - je nachdem wie weit man das treibt - früher oder später ziemlich formal und teilweise nicht ganz einfach zu sagen, was man da eigentlich ausgerechnet hat. Wenn man die Systeme aber erstmal im Kopf hat und die ökonomischen Hintergründe, dann kannst du durchaus vieles nachvollziehen, was in der Wirtschaft gerade passiert (wenn z.B. der Euro fällt / steigt, der Staat sich weiter verschuldet, Steuern gesenkt werden -> welche Auswirkungen wird das haben?). Man versteht einfach einiges mehr. Es braucht aber auch ziemliche Ausdauer, da nicht alle Gleichungen und Funktionen intuitiv sind. Dennoch ist das VWL-Studium schon sehr interessant, wenn man in den Fächern nicht nur blöde Rumrechnerei sieht.

Fazit: LK ist absolut nicht notwendig, man sollte aber natürlich keine Mathe-Null sein (>5 Punkte im GK sollten es sein). Man "wächst" mit dem Studium. Klar wird die Mathematik schwerer im Laufe des Studiums, aber man wird selbst auch viel besser.
drohdeifl
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 2224

BeitragVerfasst am: 05 Jun 2010 - 19:00:05    Titel:

Studierst' VWL, Superhero?
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2010 - 00:16:05    Titel:

ich kann dir mal en skript schicken zu advanced macroeconomics II. das ist imho schon relativ mathematisch für ein vwl studium.klar so eine VL wirst du wohl im bachelor nicht haben. in den allermeisten VL reicht da das was Ultimate lifeform geschrieben hat.
Aber wenn du gut werden willst in VWL sieht es eben anders aus.

als vergleich kann ich dir auch die folien zu grundzüge der makroökonomie schicken.

Insbesondere im fortgeschrittenen studium bzw. phd ist also das wichtigste sehr gute mathematik und abstraktionsfähigkeiten.

"Trocken" ist für mich kein sinnvolles adjektiv zur beschreibung eines fachs.
es ist sehr interessant für mich, soviel kann ich sagen.

Schulfächer: Mathe, Englisch. Rest ist komplett uninteressant.
hanzu
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Anmeldungsdatum: 04.03.2009
Beiträge: 310

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2010 - 00:56:30    Titel:

90-60-90



oh wait
tuo
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Anmeldungsdatum: 06.03.2008
Beiträge: 403

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2010 - 08:44:56    Titel:

Auch wenn ich es nicht gedacht hätte, das mal zu sagen, stimme ich Ultimate Lifeform zu. Seine Einschätzung deckt sich mit meiner. Gut in Mathe sollte man werden, man muss es aber nicht zwangsläfig sein am Anfang des Studiums. Mehr muss man dazu eigtl. nicht sagen.

Unterlagen durchsehen halte ich für nicht so gut. Das schüchtert einen Schüler ein, da einfach manchmal andere mathematische Darstellungen als in der Schule verwendet werden. Da könntest du denken: "Oh mein Gott, das kann ich ja alles gar nicht. Bin ich dumm." Dabei lernt man solche Dinge halt in den ersten Monaten des 1. Semesters.
Demiurge
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Anmeldungsdatum: 04.12.2008
Beiträge: 109

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2010 - 08:45:15    Titel: Re: Voraussetzungen für einen perfekten VWL-Studenten

Ultimate Lifeform hat folgendes geschrieben:
buraka7 hat folgendes geschrieben:
Guten Tag Leute,

ich möchte mal von euch wissen, welche Voraussetzungen ein VWL-Student für das VWL-Studium mitbringen sollte, um das Studium erfolgreich zu schaffen.

Unteranderem frage ich mich, ob man unbedingt im Mathe-LK gewesen sein muss, oder kann man die Aufgaben durch viel Lernen und Üben lösen?

Stichpunkte wären: Analysis, Vektorrechnung, Integralrechnung....

Und wie muss man sich überhaupt das Studium vorstellen, ist es eher trocken oder hat man auch wirklich Momente in denen man aus sich herausswachsen kann und eigenen Gedankengänge an bestimmte Stellen montieren kann?

Bitte mal um paar Erfahrungen und Reflektionen der eigenen Lage.

P.S In welchen Schulfächern sollte man eurer Meinung nach gut gewesen sein, um das Studium zu schaffen?


Hi,

also für VWL ist es eigentlich nur wichtig, dass man einigermaßen gut in Mathe ist. Dabei braucht man nicht unbedingt Mathe-LK, außer du willst nach Bonn. Da sollte man denke ich schon einiges auf dem Kasten haben. Ansonsten geht es zumindest im Bachelor über Ableiten, Integralrechnung, Matrizen, Logarithmen und e-Funktionen nicht allzu sehr hinaus. Natürlich kommen auch DGL (zumindest bei uns), aber das ist ja dann auch nicht unbedingt schwierig. Im Grunde ist bei vielen Unis ein Vorkurs vorgeschaltet, so dass alle auf den selben Stand gebracht werden. Man kann dem Stoff schon recht gut folgen, aber es gibt natürlich schon ein paar Hämmer im Studium (bei uns monetäre Makro und Ökonometrie). Du brauchst also im Grunde keine wirklichen Vorkenntnisse. Ich bin auch kein Mathegenie und war nur im GK und hab zumindest am Anfang nur 1,x geschrieben.

Zum Thema trocken: Also es ist - je nachdem wie weit man das treibt - früher oder später ziemlich formal und teilweise nicht ganz einfach zu sagen, was man da eigentlich ausgerechnet hat. Wenn man die Systeme aber erstmal im Kopf hat und die ökonomischen Hintergründe, dann kannst du durchaus vieles nachvollziehen, was in der Wirtschaft gerade passiert (wenn z.B. der Euro fällt / steigt, der Staat sich weiter verschuldet, Steuern gesenkt werden -> welche Auswirkungen wird das haben?). Man versteht einfach einiges mehr. Es braucht aber auch ziemliche Ausdauer, da nicht alle Gleichungen und Funktionen intuitiv sind. Dennoch ist das VWL-Studium schon sehr interessant, wenn man in den Fächern nicht nur blöde Rumrechnerei sieht.

Fazit: LK ist absolut nicht notwendig, man sollte aber natürlich keine Mathe-Null sein (>5 Punkte im GK sollten es sein). Man "wächst" mit dem Studium. Klar wird die Mathematik schwerer im Laufe des Studiums, aber man wird selbst auch viel besser.


Die Kunst, in vielen Sätzen nichts zu sagen. "Klar wirds schwerer, aber man wird auch besser". Da wäre er jetzt gar nicht von selbst draufgekommen.
Schnurz321
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Anmeldungsdatum: 17.04.2010
Beiträge: 94

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2010 - 09:32:46    Titel:

Nicht, dass ich diesbezüglich Erfahrung hätte, aber hängt der spätere Matheanspruch nicht auch davon ab, a) was für ein Masterprogramm man sich sucht und b) welches Module man wählt? Es gibt ja durchaus einige VWL/Economics-Masterstudiengänge, die tendenziell eher in die Schiene Politikwissenschaft gehen, oder sehe ich das falsch?
Ultimate Lifeform
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Anmeldungsdatum: 30.03.2010
Beiträge: 332

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2010 - 12:59:55    Titel:

Schnurz321 hat folgendes geschrieben:
Nicht, dass ich diesbezüglich Erfahrung hätte, aber hängt der spätere Matheanspruch nicht auch davon ab, a) was für ein Masterprogramm man sich sucht und b) welches Module man wählt? Es gibt ja durchaus einige VWL/Economics-Masterstudiengänge, die tendenziell eher in die Schiene Politikwissenschaft gehen, oder sehe ich das falsch?


Da liegt du schon richtig. Nicht alle VWL-Fächer sind gleichermaßen mathematisch. Manche sind recht hart, andere sind >50% nur Auswendiglernen (sowas wie Wirtschaftspolitik). Nimmt man nur so abstrakte Sachen wie Statistik/Ökonometrie, kann es je nach Uni sehr formal werden. Der Bachelor ist aber durchaus schaffbar, so dass du da schon siehst, welche Bereiche dir liegen und welche du nicht mehr haben willst. So kannst du deinen Master ja dann dienen Wünschen entsprechend gestalten. Wenn man das Fach mag, kann es doch beliebig schwer werden.

@Demifurz: Du bist süß :-*
emoguy
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Anmeldungsdatum: 08.07.2008
Beiträge: 640

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2010 - 14:36:17    Titel: Re: Voraussetzungen für einen perfekten VWL-Studenten

Ultimate Lifeform hat folgendes geschrieben:

also für VWL ist es eigentlich nur wichtig, dass man einigermaßen gut in Mathe ist [...] geht es zumindest im Bachelor über Ableiten, Integralrechnung, Matrizen, Logarithmen und e-Funktionen nicht allzu sehr hinaus. Natürlich kommen auch DGL (zumindest bei uns), aber das ist ja dann auch nicht unbedingt schwierig. [...] Ich bin auch kein Mathegenie und war nur im GK und hab zumindest am Anfang nur 1,x geschrieben.

Schlussfolgerung: Für VWL muss man anscheinend überhaupt keine Talente und Voraussetzung mitbringen.

P.S. Wie kommst du eigentlich darauf, so sicher sein zu können, dass du ein Mathe / Physikstudium abschließen kannst, wenn du dich schonmal nicht als Mathegenie bezeichnest? Oder fängt Mathegenie deiner Meinung erst mit der Fields-Medallie an?
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