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Umsatz, zukünftige Cash-Flows etc. schätzen
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drohdeifl
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 2224

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2010 - 07:51:09    Titel:

Nein, leider nicht als softcopy.
Otscho
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Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 1423

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2010 - 08:20:32    Titel:

bzgl. Anglizismen:
Die Frage ist doch, ob man sie verwendet, weil sie ein sinnvoller, allgemeingültiger Begriff sind, der in dem Bereich üblicherweise verwendet wird, oder ob man sich nur hinter einer geschwollenen Ausdrucksweise verstecken will.
Ich behaupte mal, für Begriffe wie z.B. growth rate, sales, historical performance, ... gibt es absolut keine Berechtigung, diese im Deutschen zu verwenden und da ist es auch nur zu verständlich, wenn sich die meisten drüber aufregen. Wer dies im Deutschen nicht inhaltlich ganz genauso ausdrücken kann, der schreibt im Grunde nur aus dem Lehrbuch ohne jegliches Verständnis ab (das ist jetzt ausdrücklich nicht gegen mtobi gerichtet).
drohdeifl
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 2224

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2010 - 11:03:40    Titel:

Otscho hat folgendes geschrieben:
bzgl. Anglizismen:
Die Frage ist doch, ob man sie verwendet, weil sie ein sinnvoller, allgemeingültiger Begriff sind, der in dem Bereich üblicherweise verwendet wird, oder ob man sich nur hinter einer geschwollenen Ausdrucksweise verstecken will.
Ich behaupte mal, für Begriffe wie z.B. growth rate, sales, historical performance, ... gibt es absolut keine Berechtigung, diese im Deutschen zu verwenden und da ist es auch nur zu verständlich, wenn sich die meisten drüber aufregen. Wer dies im Deutschen nicht inhaltlich ganz genauso ausdrücken kann, der schreibt im Grunde nur aus dem Lehrbuch ohne jegliches Verständnis ab (das ist jetzt ausdrücklich nicht gegen mtobi gerichtet).



Du hast schon recht. Ich sage mal so: Ein Großteil der Begriffe wird einfach verwendet. Ich bin gerade bei einer dt. PE-Firma und da spricht man beispielsweise auch in jedem Excelsheet (Pardon!) von "growth". Genauso wie man, zumindest hier, von "debt" und nicht Verbindlichkeiten redet. Begriffe wie Capex, Working Capital, etc. sind ebenso geläufig wie Leverage, Inventory,...

Es läuft einfach das Meiste in Englisch und ich persönlich finde es anstrengend, Begriffe ins Deutsche zu übersetzen so wie Du es anstrengend findest, Texte mit vielen Anglizismen zu lesen (kann ich auch nachvollziehen). Ein BWLer jedoch, der mit solchen Begriffen nicht vertraut ist, hat vermutlich das Falsche Fach studiert.
Otscho
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Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 1423

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2010 - 11:54:06    Titel:

Ein Excel-Sheet ist dann sicherlich was anderes, da gibt es ja dann auch englischsprachige Empfänger. Wobei auch da mach zumindest ich es so, dass man einfach die Sprache für die Datei auswählen kann, dann kann jeder sich das Ganze so ansehen, wie er es am liebsten hat.

Aber sicher ist es so, dass in einigen Firmen einfach dazu übergegangen wurde, offizielle Dokumente generell in Englisch zu halten, dagegen ist ja auch nichts einzuwenden, da es in einem stark internationalem Umfeld nun mal Vorteile bietet.
derFuxx
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Anmeldungsdatum: 11.06.2007
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2010 - 12:26:04    Titel:

Zitat:
Aber sicher ist es so, dass in einigen Firmen einfach dazu übergegangen wurde, offizielle Dokumente generell in Englisch zu halten, dagegen ist ja auch nichts einzuwenden, da es in einem stark internationalem Umfeld nun mal Vorteile bietet.

Exakt. Beispiel SAP wo die offizielle Unternehmenssprache Englisch ist und quasi fast alles dann auch auf Englisch abgewickelt wird.

Vllt. wieder zurück zum Thema:
Hat noch jemand sinnvolle Hinweise, wie bei der Cash-Flow Abschätzung zukünftiger Perioden vorgegangen werden sollte und was gute Bücher zu dem Thema sind? Falls es hilft, als Unternehmen z.B. an BMW denken.

Leider ist das alles so wischi waschi für mich, weil bei Investitionen kann ich mir ja schon die vergangenheitliche Enwicklung ansehen, ein paar größere Investitionsvorhaben ausm Geschäftsbericht entnehmen und aufgrund geänderter Gesetzesvorgaben und makroökonomischer Trends sagen, die Aufwendungen werden steigen um umweltfreundlichere Antriebe entwickeln zu können, aber wie ich das dann in Höhe sinnvoll einschätze und noch grob der richtigen Periode meiner Detail oder Grobplanung zuordne, ist doch irgendwie fast vollkommen willkürlich.
I-user
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Anmeldungsdatum: 02.08.2007
Beiträge: 1109
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2010 - 13:40:24    Titel:

mtobi hat folgendes geschrieben:
Sorry für die vielen englischen Begriffe im Folgenden (hatte jetzt keine Lust, die sowieso etwas schief klingenden dt. Äquivalente zu schreiben).
[...]
Weiterhin sind equity research reports oft hilfreich.
Auf Deutsch habe ich in der Tat nur eine schief klingende Übersetzung "gefunden": Eigenkapitalforschungsberichte Rolling Eyes. Was ist das?

Zur Sache: Ich denke, dass man als Unternehmensexterner Betrachter die Jahresabschlüsse (Bilanz, GuV, Kapitalflussrechnung) als quantitative Grundlage nehmen und die daraus gewonnenen Zahlen unter Berücksichtigung der qualitativen und sonstigen Informationen fortschreiben kann. Wenn man Rückstellungen sieht, dann weiß man, dass wahrscheinlich auch entsprechende Auszahlungen kommen werden. In den Lageberichten wird auch auf die Zukunftsperspektiven eingegangen. Die Nachrichten aus der Branche, dem Markt, der Umwelt u.ä. sind nach Möglichkeit zu berücksichtigen, damit die den Bewertungsannahmen zugrunde liegenden Informationen nicht nur einseitig von dem zu bewertenden Unternehmen stammen. Als Informationsquellen kommen auch Aktienanalysen in Betracht. Außerdem kann man z.B. Lageberichte des zu bewertenden Unternehmens für vergangene Perioden anschauen und evtl. beurteilen, wie reliabel und valide das Unternehmen geplant hat.

P.S. Liebe Englischkönner, Entschuldigung für zu wenig englische Wörter in meinem Beitrag Wink. Hoffe, dass er trotzdem gut zu lesen ist..
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