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Das Dilema der FDP
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Nacktscanner
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Anmeldungsdatum: 14.01.2010
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 10:25:26    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Das ist kein Dilemma der FDP sondern des Steuerzahlers....

Mir fällt dazu nur Roman Herzog ein und man sieht wie recht er doch hatte. Die nur noch 30 mio wertschaffenden in unserer Gesellschaft werden vom alimentierten Rest ausgesaugt. Wir geben sogar noch Gas den Griechen zu folgen.


Sehr interessant - da bringt unsere Wirtschaft viele Millionen Verlierer hervor, die so arm dran sind, dass sie sich nicht mehr selbst helfen können, und dann werden die auch nach als Parasiten bezeichnet?
Deutschland wird doch von Tag zu Tag reicher - es wird doch niemand ärmer. Abgesehen von denen, die schon heute die Verlierer sind.

Und man kann doch nicht die Arbeitslosen, die Rentner und die Kinder (!) (denn Kinder sind nach deiner Definition auch nicht "wertschaffend", also wertlos?) dafür verantwortlich machen, dass der Arbeitsmarkt nicht funktioniert und dass der Arbeitsmarkt nicht in der Lage ist, die Arbeit gerecht zu verteilen.

Und ich möchte mal eins sagen zu dem immer wiederholten "Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt": Nein, das haben wir nicht. Einige wenige haben über ihre Verhältnisse gelebt, nämlich diejenigen, die mit ihren vielen Millionen und Milliarden Traumschlösser gebaut haben, die gar nicht wissen, wohin mit ihrem Geld, die sich Anzüge kaufen, die das Jahreseinkommen eines Durchschnittverdieners um das zehnfache überschreiten.
Man kann doch nicht sagen, dass die Sozialleistungsbezieher über ihre Verhältnisse gelebt haben. Die sind so arm wie nie zuvor, während andere so reich sind wie nie zuvor. Da läuft doch irgendwas schief.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 10:36:05    Titel:

Nacktscanner hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Das ist kein Dilemma der FDP sondern des Steuerzahlers....

Mir fällt dazu nur Roman Herzog ein und man sieht wie recht er doch hatte. Die nur noch 30 mio wertschaffenden in unserer Gesellschaft werden vom alimentierten Rest ausgesaugt. Wir geben sogar noch Gas den Griechen zu folgen.


Sehr interessant - da bringt unsere Wirtschaft viele Millionen Verlierer hervor, die so arm dran sind, dass sie sich nicht mehr selbst helfen können, und dann werden die auch nach als Parasiten bezeichnet?
Deutschland wird doch von Tag zu Tag reicher - es wird doch niemand ärmer. Abgesehen von denen, die schon heute die Verlierer sind.

Und man kann doch nicht die Arbeitslosen, die Rentner und die Kinder (!) (denn Kinder sind nach deiner Definition auch nicht "wertschaffend", also wertlos?) dafür verantwortlich machen, dass der Arbeitsmarkt nicht funktioniert und dass der Arbeitsmarkt nicht in der Lage ist, die Arbeit gerecht zu verteilen.

Und ich möchte mal eins sagen zu dem immer wiederholten "Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt": Nein, das haben wir nicht. Einige wenige haben über ihre Verhältnisse gelebt, nämlich diejenigen, die mit ihren vielen Millionen und Milliarden Traumschlösser gebaut haben, die gar nicht wissen, wohin mit ihrem Geld, die sich Anzüge kaufen, die das Jahreseinkommen eines Durchschnittverdieners um das zehnfache überschreiten.
Man kann doch nicht sagen, dass die Sozialleistungsbezieher über ihre Verhältnisse gelebt haben. Die sind so arm wie nie zuvor, während andere so reich sind wie nie zuvor. Da läuft doch irgendwas schief.



Ja sag ich ja auch da läuft irgendwas schief...

Schon mal gegenübergestellt, wieviel Schulden wir für nichtkrislige Ausgaben gemacht haben und wieviel nun tatsächlich auf die Krise zurückzuführen sind?? Und selbst da muß man noch differenzieren zwischen Hilfen für staatliches und freies Missmanagement notwendig wurden.

Was aber am meisten schiefläuft ist wohl der Nutzen aus der staatlichen Umverteilung. Noch nie wurde soviel umverteilt wie heute und das Ergebnis beschreibst Du ja selbst.
Nacktscanner
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Anmeldungsdatum: 14.01.2010
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 10:44:55    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Was aber am meisten schiefläuft ist wohl der Nutzen aus der staatlichen Umverteilung. Noch nie wurde soviel umverteilt wie heute und das Ergebnis beschreibst Du ja selbst.


Umverteilen ist der Zweck von Geld. Auch der Markt macht nichts anderes, als permanent umzuverteilen. Letztlich ist dabei doch nur interessant, wo das Geld letztlich landet und wieso.

Faktisch ist es so, dass es volkswirtschaftlich gar keine Umverteilung zu Gunsten der Armen gibt. Es ist doch so, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer. Und dazwischen bleibt wenig übrig. Also wird das Geld doch falsch verteilt. Und dieses Problem löst man doch nicht dadurch, dass man den Armen noch mehr wegnimmt und den Reichen noch mehr gibt (z.B. durch Steuersenkungen).
Sam Mumm
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Anmeldungsdatum: 12.06.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 10:46:49    Titel: FDP

Die FDp hatte in NRW nur 6% oder so. Mehr Ärzte gibts hier nicht... Wink
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11820
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 10:50:34    Titel:

Nacktscanner hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Was aber am meisten schiefläuft ist wohl der Nutzen aus der staatlichen Umverteilung. Noch nie wurde soviel umverteilt wie heute und das Ergebnis beschreibst Du ja selbst.


Umverteilen ist der Zweck von Geld. Auch der Markt macht nichts anderes, als permanent umzuverteilen. Letztlich ist dabei doch nur interessant, wo das Geld letztlich landet und wieso.

Faktisch ist es so, dass es volkswirtschaftlich gar keine Umverteilung zu Gunsten der Armen gibt. Es ist doch so, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer. Und dazwischen bleibt wenig übrig. Also wird das Geld doch falsch verteilt. Und dieses Problem löst man doch nicht dadurch, dass man den Armen noch mehr wegnimmt und den Reichen noch mehr gibt (z.B. durch Steuersenkungen).


Ja nur gibt es auf dem Markt gegenläufig zum Geldkreislauf einen an Waren und Leistungen und zwar direkt, während es beim Umweg über den Staat Reibungsverluste gibt, die den Geldkreislauf schmälern.

Im Übrigen, was nimmt man denn jemandem weg, der kein Einkommen oder Vermögen hat?? Bzw. wie gibt man denn indem man weniger nimmt?? Demzufolge bin ich Dir gegenüber ja mehr als großzügig, indem ich Dir einfach nichts nehme. Solltest Du mir da nicht dankbar sein??
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Anmeldungsdatum: 03.05.2009
Beiträge: 714

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 11:01:04    Titel:

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Sozial kompensiert muss dort meines Achtens nach nur die Zuverdienstgrenze von 100€. Wieso also nochmal 300€ Elterngeld?
Nicht ganz: Es sind 100 Euro Grundfreibetrag + 20% Anrechnungsdeckelung.

Die 300 Euronen dienten seinerzeit u. a. als Sedierungsversuch, um die Diskussion um die HIV-Regelsätze für Kinder (für Spielzeug sind 0,8 Euro pro Monat vorgesehen) zu entschärfen.

Die Sinnhaftigkeit solchen Verhaltens ist zweifellos diskussionswürdig; insbesondere, wenn man die Historie dieser Transferleistung nachverfolgt:

1. Eingeführt als Stütze und Ermunterung für sozial Schwache nach dem letzten Armutsbericht, der insbesondere Alleinerziehende einem extremen Armutsrisiko ausgesetzt sieht.
2. Ausgeweitet auf alle Schichten mit Deckelung 1,8k (oben) 300 (unten); zugleich Anrechnung auf untere (nicht aber obere) Einkommen.
3. Abschaffung der Stütze für sozial Schwache (u. a. Alleinerziehende, soweit - und das ist bekanntlich prädisponiert - Transferleistungen existieren), nicht aber die anderen.

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Das BVerfG hat übrigens explizit nicht die Höhe der Sätze kritisiert sondern lediglich deren Berechnung.
... sagte ich nicht gerade, dass unsere Konservativen sehr langsam sind und gern mal das GG strapazieren? Wink
Selbst in der FDP streitet man das schon nicht mehr ab, wie Herr Lindner (der, der binnen zweier Jahre zwei Unternehmen gegen die Wand fuhr) öffentlich bekundete
Christian Lindner hat folgendes geschrieben:
Ja, die Regelsätze für Kinder müssen erhöht werden. Und ich sage Ihnen: Das wird geschehen.
-- Interview zur Umgestaltung des Elterngeldes, auf die Nachfrage ob es sozial ausgewogen sei, arbeitslosen Millionären das Elterngeld zu lassen, arbeitslosen sozial Schwachen aber zu streichen


Der Hintergrund? Das BVerfG kann nicht quantifizieren, weil es keine GG-Vorgaben zur Quantifikation gibt. Es kann aber das QuantifizierungsMASS kritisieren; was es dann auch ausgiebig (auf über 50 Seiten) tat. ... Dir schwant, dass die FDP-Meinung "Das bedeutet nicht, dass der HIV-Kinder-Regelsatz erhöht werden muss.", nur ein Windbeutel war? INSBESONDERE, da das BVerfG in seiner Pressemitteilung verlautbarte, dass der Regelsatz AUSSCHLIESSLICH den "physischen Erhalt der Existenz" als "nicht evident unterschritten" ansah, den sozialen (vgl. GG) jedoch kraft "besonders weiten Gestaltungsspielraums" nicht beurteilen darf.

BVerfG, Pressemitteilung hat folgendes geschrieben:
Die Regelleistung von 345 Euro ist nicht in verfassungsgemäßer Weise ermittelt worden... Darüber hinaus beruht die Festlegung auf keiner vertretbaren Methode zur Bestimmung des Existenzminimums eines Kindes im Alter bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres. Der Gesetzgeber hat jegliche Ermittlungen zum spezifischen Bedarf eines Kindes, der sich im Unterschied zum Bedarf eines Erwachsenen an kindlichen Entwicklungsphasen und einer kindgerechten Persönlichkeitsentfaltung auszurichten hat, unterlassen. Sein vorgenommener Abschlag von 40 % gegenüber der Regelleistung für einen Alleinstehenden beruht auf einer freihändigen Setzung ohne empirische und methodische Fundierung.
Insbesondere blieben die notwendigen Aufwendungen für Schulbücher, Schulhefte, Taschenrechner etc. unberücksichtigt, die zum existentiellen Bedarf eines Kindes gehören.


Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
War die Ausgestaltung des Sozialstaates vor seinem großen Aufbau z.B. 1960 nicht verfassungsgemäß?
Neigst du nur zur Ablenkung auf Nebenschauplätze, oder verstehst du die Worte nicht? Ich bezog mich auf die Ungleichbehandlung von Millionären und sozial schwachen Schichten.

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Und Zuwanderung von niedrigqualifizierten Ausländern, wie sie derzeit geschieht, löst das Problem nun wirklich nicht.
... was ursächlich in der Arbeit der Regierung(en) und Wirtschaftsvertreter zu suchen ist... Es ist eben eine Frage der Attraktivität, ob ein indischer Softwareentwickler lieber bei indischen Löhnen in Indien bleibt, oder hier zu deutschen Löhnen arbeiten möchte, nicht wahr?! Wink

Wer mit Niedriglöhnen protzt, muss sich nicht wundern, wenn Niedriglöhner zuwandern. Ganz abgesehen davon: Tönen unsere Konservativen nicht allenthalben, dass die Leute zunehmend niedrig bezahlte Arbeit scheuen? Da kommen Niedriglohn-Zuwanderer doch eigentlich recht, oder?! ... Aber die Beliebigkeit konservativer Argumente kennt bekanntlich keine Grenzen...

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Wer zahlt nochmal die Umsatzsteuer?
Was hat die Transaktionssteuer noch gleich mit der Umsatzssteuer zu tun?

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Welcher Vertreter, z.B. von den Wirtschaftsweisen, fordert nun neue Steuern?
Neuerdings auch der Wirtschaftsrat der CDU. Das ist der Wirtschaftsflügel dieser Partei, Elzéard B.

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Was mehr oder minder Konsens ist, ist eine Bankenabgabe für einen Rettungsfond, damit zukünftige Rettungsaktionen nicht mehr allein zu Lasten des Steuerzahlers gehen.
Abermals ein interessanter Punkt. Gut, dass du ihn erwähnst, denn er zeigt ebenso deutlich, wie inkompetent die Regierung ist:

Man hat eine Banken-Rücklage für zukünftige Krisen von ca. 1,5 Mrd Euronen per annum durchgedacht. Das bedeutet, dass eine, der aktuellen entsprechende, Krise das nächste mal in knapp 500 Jahren auftreten darf. Allein um den Wirtschafts-Experten in der CSU in passender Weise unter die Arme greifen zu können, müsste man auf runde 15 Jahre ohne Krise hoffen. Und um die Wirtschaftskompetenz der Schwarzen durch Eigenmittel zu unterstützen, müssten wir auf knapp 120 Jahre ohne Krise hoffen...

... Bei den Schwarzen verstehe ich das ja noch: Das sind Christen. Da muss man nicht wissen; nur auf Wunder hoffen. Aber die Wirtschaftsexperten der FDP blamieren sich bis auf die Knochen. Wenn auch nur ein einziges Unternehmen so rechnen würde, wie diese Experten, gäbe es in Deutschland schon gar nichts mehr zu regieren...
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Beiträge: 714

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 11:25:10    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Im Übrigen, was nimmt man denn jemandem weg, der kein Einkommen oder Vermögen hat?? Bzw. wie gibt man denn indem man weniger nimmt?? Demzufolge bin ich Dir gegenüber ja mehr als großzügig, indem ich Dir einfach nichts nehme. Solltest Du mir da nicht dankbar sein??
Du hast "Mein Kampf" gelesen, oder?!

Ich darf das Buch nicht zitieren, aber dein O-Ton ist schon bemerkenswert...

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Was aber am meisten schiefläuft ist wohl der Nutzen aus der staatlichen Umverteilung. Noch nie wurde soviel umverteilt wie heute und das Ergebnis beschreibst Du ja selbst.
Wir sind uns absolut einig. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik wurde der Reichtum einiger Weniger so stark aus Steuergeldern alimentiert, wie derzeit. Selbst immer mehr Reichen und Wirtschaftsvertretern wird es zunehmend peinlicher, so dass jüngst sogar der Wirtschaftsrat der CDU eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes forderte.
Nacktscanner
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Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 11:33:32    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Im Übrigen, was nimmt man denn jemandem weg, der kein Einkommen oder Vermögen hat?? Bzw. wie gibt man denn indem man weniger nimmt?? Demzufolge bin ich Dir gegenüber ja mehr als großzügig, indem ich Dir einfach nichts nehme. Solltest Du mir da nicht dankbar sein??


Du stellst gerade das gesamte Steuerprinzip in Frage. Ich finde aber, dass es selbstverständlich ist, dass ein Staat von der Gesamtheit seiner Mitglieder, also seiner Bürgerinnen und Bürger, getragen wird. Und der Staat hat die Pflicht, für die Gesamtheit seiner Mitglieder, also für alle Menschen, da zu sein. Das ist auch im Grundgesetz durch das Sozialstaatsprinzip so geregelt.

Man muss dann auch immer den tatsächlichen Status eines Menschen betrachten. Da ist ein Mensch, der steht am Nichts und von dem wird verlangt, dass er dem Staat dankbar dafür ist, dass der ihn nicht verhungern lässt. Da ist ein anderer Mensch, der hat Geld im Überfluss und kann das selbst im Klo runterspülen und es stört ihn nicht.

Woher haben denn die "Reichen" ihr Geld? Das ist ihnen doch auch nur zuverteilt worden. Das haben doch auch andere Menschen erwirtschaftet. Unser ganzes Wirtschaftssystem beruht darauf, dass wir für andere arbeiten. Aber aus irgendeinem Grund profitieren einige wenige Reiche sehr mega extrem davon. Wenn jetzt der Staat quasi am Abgrund steht, dann müssen auch diejenigen, die vorher vom System profitiert haben, mehr zahlen. Die Krise darf nicht von den "Armen" refinanziert werden, sondern von denen, die vorher davon profitiert haben.
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 11:55:33    Titel:

Nacktscanner hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Im Übrigen, was nimmt man denn jemandem weg, der kein Einkommen oder Vermögen hat?? Bzw. wie gibt man denn indem man weniger nimmt?? Demzufolge bin ich Dir gegenüber ja mehr als großzügig, indem ich Dir einfach nichts nehme. Solltest Du mir da nicht dankbar sein??


Du stellst gerade das gesamte Steuerprinzip in Frage. Ich finde aber, dass es selbstverständlich ist, dass ein Staat von der Gesamtheit seiner Mitglieder, also seiner Bürgerinnen und Bürger, getragen wird. Und der Staat hat die Pflicht, für die Gesamtheit seiner Mitglieder, also für alle Menschen, da zu sein. Das ist auch im Grundgesetz durch das Sozialstaatsprinzip so geregelt.

Man muss dann auch immer den tatsächlichen Status eines Menschen betrachten. Da ist ein Mensch, der steht am Nichts und von dem wird verlangt, dass er dem Staat dankbar dafür ist, dass der ihn nicht verhungern lässt. Da ist ein anderer Mensch, der hat Geld im Überfluss und kann das selbst im Klo runterspülen und es stört ihn nicht.

Woher haben denn die "Reichen" ihr Geld? Das ist ihnen doch auch nur zuverteilt worden. Das haben doch auch andere Menschen erwirtschaftet. Unser ganzes Wirtschaftssystem beruht darauf, dass wir für andere arbeiten. Aber aus irgendeinem Grund profitieren einige wenige Reiche sehr mega extrem davon. Wenn jetzt der Staat quasi am Abgrund steht, dann müssen auch diejenigen, die vorher vom System profitiert haben, mehr zahlen. Die Krise darf nicht von den "Armen" refinanziert werden, sondern von denen, die vorher davon profitiert haben.


das waren aber nicht meine Fragen,

wer nimmt denn den Armen etwas weg?? Und wovon überhaupt?? Und wird denn der derjenige, der für die "Reichen" arbeitet nicht von denen bezahlt?? Derzeit sogar so gut, dass davon fast die Hälfte vom Staat wieder eingezogen wird.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 12:03:04    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Und wird denn der derjenige, der für die "Reichen" arbeitet nicht von denen bezahlt?? Derzeit sogar so gut, dass davon fast die Hälfte vom Staat wieder eingezogen wird.


Ja. Kassierer beispielsweise sind bekannt für ihren herausragenden Lohn bei einer streng einzuhaltenden 38,5h-Woche...
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