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Das Dilema der FDP
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Nacktscanner
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Anmeldungsdatum: 14.01.2010
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 15:13:41    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
bei wem, der am Existenzminimum krebst holt denn JETZT der Staat um etwas zu bezahlen???

Bei allen (Heizkostenzuschlag) und bei den Familien (Elterngeld).

Zitat:
Und der nächste Punkt ist, wie verbessert sich die Situation der Praxishilfe, wenn die Reichen höhere Steuern bezahlen??


Keine Ahnung. Ich habe da nie versucht, einen Zusammenhang herzustellen. Ich finde höhere Steuern gerechtfertigt, um die Folgen der Krise(n) zu bezahlen und um mehr in Bildung und Kinder zu investieren.
Die Regulierung des Arbeitsmarktes und das Arbeitsrecht sind andere Dinge, die ebenfalls wichtig sind.
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Anmeldungsdatum: 03.05.2009
Beiträge: 714

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 15:37:49    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
es ging um Eure Behauptung der Staat würde den Armen nehmen und den Reichen geben.
Wer, glaubst du, bezahlt den Bankenrettungsschirm? Wer, glaubst du, profitiert von den 1%-EZB-Zinsen, die die Banken bekommen?

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
bei wem, der am Existenzminimum krebst holt denn JETZT der Staat um etwas zu bezahlen???
Beim Mittelständler, der auf den Binnenmarkt angewiesen ist.
Jeder Euro, den jemand, der sich vor allem auf dem Binnenmarkt tummelt, weniger hat, ist ein Euro weniger, auf den die KMU Chancen haben. Und das wiederum ist in ausreichender Summe ein Arbeitsplatz weniger; was wiederum ein Steuerzahler weniger ist, was wiederum... schaffst du es wenigstens von hier aus, allein zu denken, mein König? Oder soll ich dir das auch erklären?

Steve2525 hat folgendes geschrieben:
Ich schließe nicht aus, dass darüber die Leistungsfähigkeit unserer Volkswirtschaft massiv schaden nehmen wird.
Im Konjunktiv ist jeder Satz wahr. Wink
Aber immerhin: Du scheinst wenigstens schon gelernt zu haben, dass man den schwachsinnigen Prognosen der "Wirtschaftsexperten", die zweifellos vieles können, nur nicht Wirtschaftsexpertisen, die eine längere Halbwertszeit als zwei Stunden haben, abgeben, nicht weiter trauen kann, als man ein Klavier werfen kann.

Steve2525 hat folgendes geschrieben:
]Im Ergebnis werden die Leistungsträger dann wohl bis über die Schmerzgrenze hinaus geschröpft werden.
Vielleicht hast du vor 15 Jahren noch nicht gelebt, aber damals gab es einen Spitzensteuersatz von 53%. Und von "Schmerzgrenze" war seinerzeit keine Rede. Heute reden wir von 49%, vielleicht sogar 50%... Wenigstens für so kleine Zahlen wirst du doch zumindest ein Basisverständnis haben, oder?!

Steve2525 hat folgendes geschrieben:
Qualifizierte Einwanderer, die die demographische Entwicklung wenigstens ein bischen abmildern könnten, finden wir dann auch nicht, weil wir dann vermutlich ein Hochsteuerland sein werden.
Natürlich nicht. Belassen wir es beim "Glauben". Schließlich gilt es, eine Religion zu verteidigen, nicht wahr, Steve2525?!
Steve2525
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 1465

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 15:48:26    Titel:

Ich kleide dies in den Konjunktiv, weil ich nicht ganz ausschließen möchte, dass die Regierenden nicht doch noch die richtigen Entscheidungen treffen werden.

Der Rest ergibt sich einfach indem 1 und 1 zusammenzählt, keine Religion, schlichte Logik bzw. Extrapolation der bis jetzt eingetretenen Entwicklung.
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Anmeldungsdatum: 03.05.2009
Beiträge: 714

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 16:09:40    Titel:

Steve2525 hat folgendes geschrieben:
Ich kleide dies in den Konjunktiv, weil ich nicht ganz ausschließen möchte, dass die Regierenden nicht doch noch die richtigen Entscheidungen treffen werden.
Dann ist die Logik deiner Aussage ... bemerkenswert.

Aussage: "Die heutigen "Verteilungskämpfe" sind dagegen nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was dann folgt."
Folgerung: "Ich schließe nicht aus, dass darüber die Leistungsfähigkeit unserer Volkswirtschaft massiv schaden nehmen wird."

"Darüber" ist also ein "Soda-Wort", das zum wahllosen Auffüllen und "intelligenter klingen lassen", ansonsten aber zweckfrei, im Satz steht?

Steve2525 hat folgendes geschrieben:
Der Rest ergibt sich einfach indem 1 und 1 zusammenzählt, ..., schlichte Logik ...
Vergib mir, dieser "Schlichtheit" bin ich nicht gewachsen. Für mich hat die Sprache noch Aussagekraft.

Steve2525 hat folgendes geschrieben:
... keine Religion ...

"... weil wir dann vermutlich ein Hochsteuerland sein werden ..." und "... die nächste Bundesregierung dunkelrot sein wird. Sie wird den Sozialstaat weder reformieren können noch wollen ..." haben natürlich nichts mit Religion zu tun. Wenn die Christen auch nach 2000 Jahren ergebnisfreier Anbetung von Gott und dem "einzig wahren Glauben" reden, ist das auch reine Logik. Wink
Steve2525
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 1465

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 17:02:21    Titel:

Ich denke wir werden ein solches Realexperiment, wie ich es zuvor umschrieben habe in nicht allzu ferner Zukunft noch erleben. Wenn dann die Arbeitslsigkeit steigt, Kapital aus dem Land fließt und die Millionäre sich Zweitwohnsitze in der Schweiz suchen, weil sie der Steuerlast entgehen wollen, müsstest Du mir eigenlich recht geben. Aber ich gehe mit Sicherheit davon aus, dass dann wieder irgendwer anderes zum Sündenbock gemacht wird anstelle der eigenen dümmlichen Linksregierung.
Nacktscanner
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Anmeldungsdatum: 14.01.2010
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 17:36:40    Titel:

Du sprichst doch nur das Problem an, dass die Nationalstaaten offenbar so blöd sind, extrem erpressbar zu sein. Sie lassen sich gegeneinander ausspielen und werden somit alle in den Ruin getrieben.

Nach der Logik könnte also nur der Staat handlungsfähig sein, der die niedrigsten Steuern verlangt - diese müssten dann aber gegen 0 gehen (Kaimaninseln), wodurch der Staat wiederum nicht mehr handlungsfähig wäre. Diesem Wettbewerb um die niedrigsten Steuern darf sich Deutschland nicht stellen und man sollte beispielsweise mit der EU gegen solche Praktiken vorgehen.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 18:21:27    Titel:

Naja, ein bisschen was - außer niedrige Steuern - haben wir im Gegensatz zu den Caiman-Islands ja auch zu bieten.

Gruß
Pauker
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Anmeldungsdatum: 03.05.2009
Beiträge: 714

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 18:37:31    Titel:

Steve2525 hat folgendes geschrieben:
Wenn dann die Arbeitslsigkeit steigt, Kapital aus dem Land fließt und die Millionäre sich Zweitwohnsitze in der Schweiz suchen, weil sie der Steuerlast entgehen wollen, müsstest Du mir eigenlich recht geben.
Zweifellos. Die Arbeitslosigkeit steigt bereits seit Jahrzehnten; die Steuerdaten-CDs beweisen schon seit Jahren die Richtigkeit dieses Teils deiner These ... und doch: Es stellt sich die Frage, was getan werden muss. Denn selbst 20% abgeben zu müssen, dürfte den Hab- und Raffgierigen zuviel sein. Wo also ziehst du die Grenze?

Steve2525 hat folgendes geschrieben:
Aber ich gehe mit Sicherheit davon aus, dass dann wieder irgendwer anderes zum Sündenbock gemacht wird anstelle der eigenen dümmlichen Linksregierung.
Du vergisst, dass es die "dümmliche Mitte-Rechts-Regierung" war, die in 60 Jahren - und lange Zeit unter nahezu PERFEKTEN Wirtschaftsbedingungen - das Land in den faktischen Ruin trieb. Oder glaubst du auch nur eine Sekunde ernsthaft daran, dass man 1.770.000.000.000 Euronen jemals "zurückzahlen" kann?

Pauker hat folgendes geschrieben:
Naja, ein bisschen was - außer niedrige Steuern - haben wir im Gegensatz zu den Caiman-Islands ja auch zu bieten.
Die Realsteuern für Reiche liegen im unteren Mittelfeld Europas. Insofern haben wir "auch niedrige Steuern" zu bieten. Wink
Elzéard B.
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Anmeldungsdatum: 07.12.2008
Beiträge: 1150

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 18:48:20    Titel:

Zitat:
Die 300 Euronen dienten seinerzeit u. a. als Sedierungsversuch, um die Diskussion um die HIV-Regelsätze für Kinder (für Spielzeug sind 0,8 Euro pro Monat vorgesehen) zu entschärfen.

Die Sinnhaftigkeit solchen Verhaltens ist zweifellos diskussionswürdig; insbesondere, wenn man die Historie dieser Transferleistung nachverfolgt:


Da sind wir uns ja einig. Gegen eine Regelsatzerhöhung in Form von Sachleistungen (z.B. standardmäßig umsonst Essen für Kinder in Schule/Kindergarten) habe ich auch nichts.




Zitat:
Selbst in der FDP streitet man das schon nicht mehr ab, wie Herr Lindner (der, der binnen zweier Jahre zwei Unternehmen gegen die Wand fuhr) öffentlich bekundete
Christian Lindner hat folgendes geschrieben:
Ja, die Regelsätze für Kinder müssen erhöht werden. Und ich sage Ihnen: Das wird geschehen.
-- Interview zur Umgestaltung des Elterngeldes, auf die Nachfrage ob es sozial ausgewogen sei, arbeitslosen Millionären das Elterngeld zu lassen, arbeitslosen sozial Schwachen aber zu streichen


Dass sich auch die FDP für eine Erhöhung der Sätze ausspricht weiss ich. Ob nach Meinung unserer Politiker zu niedrige Regelsätze aber ein Grund für 300€ Elterngeld im Monat sind finde ich doch fraglich, vor Allem, da nicht sichergestellt wird, dass das Geld auch wirklich den Kindern zugute kommt.



Zitat:
Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Und Zuwanderung von niedrigqualifizierten Ausländern, wie sie derzeit geschieht, löst das Problem nun wirklich nicht.
... was ursächlich in der Arbeit der Regierung(en) und Wirtschaftsvertreter zu suchen ist... Es ist eben eine Frage der Attraktivität, ob ein indischer Softwareentwickler lieber bei indischen Löhnen in Indien bleibt, oder hier zu deutschen Löhnen arbeiten möchte, nicht wahr?! Wink



Ich weiss ja nicht, ob du unter Realitätsverlust leidest, aber laut OECD Statistiken sind die Bruttolöhne für deutsche Industriearbeiter und Ingenieure unter den Top8 der Welt. Anders sieht es natürlich bei den Nettolöhnen aus.
Was glaubst du denn, wo ein indischer Ingenieur hingeht? In die USA oder GB wo er vielleicht einen vergleichsweise geringen Bruttolohn aber einen annehmbaren Nettolohn hat, oder nach Deutschland, wo man bei einem Jahreseinkommen von 60.000€ mittlerweile über 50% an den Staat abdrücken darf?

Zitat:
Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Wer zahlt nochmal die Umsatzsteuer?
Was hat die Transaktionssteuer noch gleich mit der Umsatzssteuer zu tun?


Um dir mal ein bisschen Nachhilfe zugeben: Man kann unter Steuern zwei Arten unterscheiden: Die, die auf die Wertschöpfung/Gewinne abzielen und die, die auf das reine Transaktionsvolumen/Umsatz oder Produktion erhoben werden.

Die Transaktionssteuer zählt genauso wie eine Konsumsteuer in die zweite Kategorie. Wenn du ernsthaft glaubst, dass die Banken minimale Steuern auf Transaktionen nicht 1:1 auf die Realwirtschaft umschlagen, bist du echt naiv. Es ist kein Zufall, dass der IMF davon abrät und stattdessen lieber die Wertschöpfung des Bankensektors ausgedrückt in Boni und Gewinnen besteuern möchte.

Zitat:
Zitat:
Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Welcher Vertreter, z.B. von den Wirtschaftsweisen, fordert nun neue Steuern?
Neuerdings auch der Wirtschaftsrat der CDU. Das ist der Wirtschaftsflügel dieser Partei, Elzéard B.

... achso die Herren. Ich dachte schon, du meintest welche von den von dir gechassten Wirtschaftsexperten.

Zitat:
Man hat eine Banken-Rücklage für zukünftige Krisen von ca. 1,5 Mrd Euronen per annum durchgedacht. Das bedeutet, dass eine, der aktuellen entsprechende, Krise das nächste mal in knapp 500 Jahren auftreten darf. Allein um den Wirtschafts-Experten in der CSU in passender Weise unter die Arme greifen zu können, müsste man auf runde 15 Jahre ohne Krise hoffen. Und um die Wirtschaftskompetenz der Schwarzen durch Eigenmittel zu unterstützen, müssten wir auf knapp 120 Jahre ohne Krise hoff


Da stimme ich mit dir über ein. Die Abgabe ist viel zu niedrig angesetzt.



Zitat:
Du sprichst doch nur das Problem an, dass die Nationalstaaten offenbar so blöd sind, extrem erpressbar zu sein. Sie lassen sich gegeneinander ausspielen und werden somit alle in den Ruin getrieben.

Nach der Logik könnte also nur der Staat handlungsfähig sein, der die niedrigsten Steuern verlangt - diese müssten dann aber gegen 0 gehen (Kaimaninseln), wodurch der Staat wiederum nicht mehr handlungsfähig wäre. Diesem Wettbewerb um die niedrigsten Steuern darf sich Deutschland nicht stellen und man sollte beispielsweise mit der EU gegen solche Praktiken vorgehen.



Du unterstellst, dass alle Nationalstaaten gerne hohe Steuern erheben würden, dies aber nicht tun, weil sie ja in anderen in Konkurrenz stehen. Das ist Quatsch. Gerade in Großbritannien oder in der Schweiz zum Beispiel, wäre eine Hochsteuerpolitik wie in Deutschland überhaupt nicht durchzusetzen, da die Bevölkerung bezüglich der Wirtschaftspolitik deutlich liberaler eingestellt ist als hier. Würde man sich auf einen einheitlichen Satz einigen, läge der mit Sicherheit nicht über dem aktuellen deutschen Steuertarif.
Nacktscanner
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Anmeldungsdatum: 14.01.2010
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2010 - 19:57:19    Titel:

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
vor Allem, da nicht sichergestellt wird, dass das Geld auch wirklich den Kindern zugute kommt.

Es ist nie sicher gestellt, dass die Kinder wirklich vom Einkommen der Eltern profitieren. Aber gerade von den Neoliberalen wird doch immer die Eigenverantwortung hochgehalten - man sollte den Menschen vertrauen, dass sie, auch mit hohen Einkommen, etwas sinnvolles tun. Wieso gilt dieser Grundsatz bei den Armen nicht mehr? Dort gilt dann die Freiheit nicht mehr, die müssen in jeder Situation kontrolliert und bevormundet werden - oder wie?

Zitat:
Ich weiss ja nicht, ob du unter Realitätsverlust leidest, aber laut OECD Statistiken sind die Bruttolöhne für deutsche Industriearbeiter und Ingenieure unter den Top8 der Welt. Anders sieht es natürlich bei den Nettolöhnen aus.
Was glaubst du denn, wo ein indischer Ingenieur hingeht? In die USA oder GB wo er vielleicht einen vergleichsweise geringen Bruttolohn aber einen annehmbaren Nettolohn hat, oder nach Deutschland, wo man bei einem Jahreseinkommen von 60.000€ mittlerweile über 50% an den Staat abdrücken darf?

Der indische Ingenieur geht dahin, wo es Arbeitsplätze gibt. Die Standortfrage liegt zunächst einmal bei den Unternehmen, und die haben verschiedene Argumente für oder gegen einen Standort.


Zitat:
Die Transaktionssteuer zählt genauso wie eine Konsumsteuer in die zweite Kategorie. Wenn du ernsthaft glaubst, dass die Banken minimale Steuern auf Transaktionen nicht 1:1 auf die Realwirtschaft umschlagen, bist du echt naiv. Es ist kein Zufall, dass der IMF davon abrät und stattdessen lieber die Wertschöpfung des Bankensektors ausgedrückt in Boni und Gewinnen besteuern möchte.

Aber die Banken sind doch auch nicht blöd: Sie werden die Steuern denen aufbrummen, die sie verursachen. Wer mit hochgeschwndigkeits-Computerspekulationen sehr viele Transaktionen tätigt, verursacht hohe Kosten und da wird die Bank sich das meiste Geld doch auch her holen. Dadurch werden diese Geschäfte inattraktiv.

Eine Transaktionssteuer schließt aber anderweitige Spekulations- oder Bankensteuern nicht aus.
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