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Studium bei der Bundeswehr - Offizier bei der Luftwaffe
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teet
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Anmeldungsdatum: 10.06.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2010 - 23:30:29    Titel: Studium bei der Bundeswehr - Offizier bei der Luftwaffe

Ich hätte einige fragen zum Studium beim Bund.
Vorweg, bin 18 Jahre alt, besuche momentan die 12 Klasse eines bayrischen Gymnasiums und werde vorraussichtlich 2011 mein Abitur machen.

Danach würde mich gerne beim Bund(Luftwaffe) verpflichten, und eine Ausbildung zum Offizier im fliegerischen Dienst machen. Als Studienfach würde mich Luft- und Raumfahrt wohl am meisten interessieren.
Nun bin ich mir nicht sicher, wie realistisch es ist dass ich auch wirklich alle Anforderungen dafür erfülle. Ich will mich nicht einfach auf eine Laufbahn versteifen für die ich nicht geeignet bin.
So wie ich das bis jetzt einschätzen kann, wirds bei mir ein eher ein durchschnittliches Abitur, zwar nicht schlecht aber halt auch nicht besonders gut. (ca 2,4 - 2,9 obwohl sich daran ja auch noch einiges ändern kann)
Allerdings liest man überall das der NC zu vernachlässigen sei, und es eher auf die Fächer ankommt, die später im Studium eine Rolle spielen.
Bei mir (L & Rft) wäre das wahrscheinlich Physik und Mathe, in beiden war ich eigentlich schon immer relativ gut.

Beim sportlichen, sollte ich eigentlich keine Probleme bekommen, außerdem stehen die Aufgaben vom Sporttest online, und ich hab noch genug Zeit um mich drauf vorzubereiten.

Wurde noch nicht gemustert, habe aber keine Bedenken T1/T2 zu erreichen.

So nun ein paar Fragen:
1. Da es mir primär um die Tätigkeit als Pilot geht, werde ich diesen Fliegertest bestehen müssen. Dabei gehts anscheinend um räumliches Denken etc...
Kann mir jemand sagen was genau da auf mich zukommt? Kann man sich irgendwie darauf vorbereiten?

2. Das Studium soll ja relativ hart/straff sein, was passiert wenn mans nicht schaft?
oder an der Ausbildung zum Piloten scheitert, beispielsweise den Test in der Niedrigdruckkammer nicht besteht?

Nächste Woche hab ich ein Beratungsgespräch beim KWEA, auf was muss ich da achten bezügl. Auftreten , Vorbereitung?

mfg teet
emoguy
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Anmeldungsdatum: 08.07.2008
Beiträge: 640

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2010 - 23:58:58    Titel:

ich hab nicht viel ahnung vom Thema, aber würde mir mal den DLR Test ansehen den auch die Lufthansa voraussetzt. Da gibts gut ein dutzend verschiedene App's zum runterladen um verschiedenste Fähigkeiten zu testen.
Das ist Quote derjenigen die den Jetpilot in FFB erfolgreich bestehen gering ist weißt du sicher eh selbst. Deshalb würde ich fragen ob du dir aus vorstellen könntest ohne Jet-Fliegerausbildung Offizier zu werden? Ich weiß nicht wie es bei der Luftwaffe ist, aber bei der RAF z.b. können auf Wunsch auch normale Offiziersanwärter einen normalen Flugschein (kostenlos) (z.b. paraellel zum Studium) erwerben. Desweiteren hat fast jede RAF-Basis ihren eigenen Gliding Club.
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 11 Jun 2010 - 08:00:32    Titel:

Versteif dich bloß nicht allzu sehr auf eine fliegerische Verwendung. Wie du bei den Tests abschneiden wirst, kann dir hier Keiner sagen. Gefragt sind Konzentrationsfähigkeit (speziell bei Multi-Tasking), technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, ordentliches Englisch und für die Studieneignung gute Noten in Englisch, Mathe und bestenfalls natürlich Physik.

In der Bundeswehr gibt es die Praxis der stufenweisen Weiterverpflichtung. Das bedeutet, dass du nicht sofort für 13 Jahre dabei bist, nur weil du den Einstellungstest bestanden hast. Es müssen bestimmte Ausbildungsabschnitte (z.B. Laufbahnlehrgänge, Studium, zwingende Verwendungslehrgänge) gemeistert werden um die Verpflichtung zu erweitern. Schafft man diese Anforderungen nicht, dient man seine Restdienstzeit ab und wird wieder Zivilist.

Speziell im fliegerischen Dienst, ist es nicht unüblich Kandidaten, die flugspezifische Ausbildungsabschnitte aus medizinischen Gründen nicht bestehen aber ansonsten das Potenzial für einen guten Offizier haben auf eine andere Verwendung umzuschulen.
teet
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Anmeldungsdatum: 10.06.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 12 Jun 2010 - 09:51:17    Titel:

@emoguy
Hab mir den DLR Test teilweise angesehen, finde aber leide keine Software zum Downloaden. Für die die ich auf den Seiten gesehen hab braucht man Zugangsdaten, die man erst bekommt wenn man sich bei der jeweiligen Fluggesellschaft beworben hat.

Sonst kann ich nur sagen das mir durchaus klar ist, das ich die Anforderungen fürs Fliegen möglicherweise nicht erfülle. Deswegen such ich auch momentan nach Alternativen die mich beim Bund intressieren würden.
Werds aber auf jeden Fall versuchen, gibt schließlich genug dies auch geschaft haben.
Ju02
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Anmeldungsdatum: 24.01.2010
Beiträge: 7
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 12 Jun 2010 - 12:13:15    Titel:

Das Pilotenboard sollte deine erste Anlaufstelle sein. Unter der Rubrik Bundeswehr findest du Erfahrungsberichte und die wichtigsten Infos.

Beste Grüße

//Ju
gritze
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Anmeldungsdatum: 18.05.2010
Beiträge: 9
Wohnort: Hildesheim

BeitragVerfasst am: 16 Jun 2010 - 11:56:39    Titel:

In den fliegerischen Dienst kommt man nicht nur durch seine guten Zensuren. Außer ein außergewöhnliches Zeugnis musst du außergewöhnlich Sportlich sein und Kontakte haben....

Also versteifen würde ich mich nicht
LoLzeBoB
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Anmeldungsdatum: 14.05.2010
Beiträge: 1317
Wohnort: Germany

BeitragVerfasst am: 16 Jun 2010 - 12:37:34    Titel:

Das würde ich so nicht unterschreiben. Für den fliegerischen Dienst muss man erst einmal durch den normalen Offizierstest für alle Offiziersbewerber. Ich habe dazu mal ein ausführliches Referat gehalten und mich selbst auch dafür interessiert, btw.

12.000 bewerber jährlich, davon werden ca. 7.000 zum Offizierstest eingeladen, in dem auch der Sporttest dran kommt, sowie Mathe/Logiktest etc., dazu gibts viele Infos im Netz.

Solltest du dich für den fliegerischen Dienst interessieren (wie ca. jeder zweite Bewerber), und du kommst durch Hürde nummer 1 durch (ca. 3000 jährlich, (insgesamt) wovon allerdings nur 2000 ein Ausbildungsangebot erhalten. Sprich 3000 bestehen zwar grundsätzlich, aber nur die 2000 besten kriegen auch ein Angebot, der Rest sitzt auf der Warteliste - dabei kommts auch ganz klar auf gewünschte Verwendung an!), kommt Hürde nummer 2: Der Medizinische Test. Das ist ein extrem aufwendiger Test, nicht Vergleichbar mit der Musterung. Danach weist dus jedenfalls, solltest du die kleinste Krankheit haben oder irgendein Risiko. Habe mir sagen lassen, alleine der Test kostet pro Bewerber nochmal 1500 Euro oder so. Und zu guter letzt kommt ein mehrtägiger fliegerischer Eignungstest, in dem geprüft wird, ob du fliegertauglich bist. fliegeruntauglichkeit bedeutet im übrigen nicht, dass du nicht generell als Offizier geeignet bist. Nur halt nicht für die Verwendung im fliegerischen Dienst.

Am Ende hast du 3 Hürden, wenn du die alle bestehst kommt es noch drauf an, wie gut du warst, und dann wird entschieden, welche Art von Verwendung du im fliegerischen Dienst erhälst (Hubschrauber, Transporter, Eurofighter...)
Ich habe auch mal gehört, die jährliche Anzahl an Eurofighterauszubildenden kann man an einer Hand abzählen. Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück!
physical
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Anmeldungsdatum: 26.04.2009
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2010 - 03:13:09    Titel:

1. Wenn du fliegen möchtest, musst du insg. 3 Tests bestehen, ich habe nur den ersten gemacht und bestanden, bin trotzdem nicht weitergekommen, weil meine Augen zu schlecht sind. Der erste ist ziemlich einfach, musst am PC verschiedene Logikaufgaben machen, schafft eigentlich fast jeder und findet am Tag (Wochenende) der OPZ statt.

2. Wenn du ein oder mehrere Semester wiederholst, kannst du diese nachholen, allerdings wird dir diese Zeit angerechnet, musst dann halt die verlorene Zeit nach dienen. Wenn du das Studium gar nicht schaffen solltest, was eigentlich kaum möglich ist, wirst du meines Wissens wegen Untauglichkeit für den Offiziersberuf entlassen.

Falls du noch Fragen hast kannst mich anschreiben.
Bruder Nummer 1
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 12.06.2010
Beiträge: 112

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2010 - 19:53:20    Titel:

Ich hatte in deinem Alter genau das gleiche vor, ebenfalls mit unterdurchschnittlichem Abitur (3,2). Das Ganze begann im Nov. 2004 mit dem Offizierbewerbertest in Köln, den ich auch Bestand. Hab allerdings damals keine Studienempfehlung bekommen. Dann folgte Phase 2 in FFB, die sagten mir keine Jetempfehlung wegen Herz, musste also auf Hubschrauber oder Transporter umschwenken. Ich nahm Hubschrauber, eher aus dem Bauch heraus. Diese Phase 3 ging dann 1 Woche und fand in Bückeburg statt. Man bekam nen glaub ich 3 Missionsordner und musste die dann an vorher festgelegten Tagen im Simulator "abspulen" können. Man saß in nem Simulator und wurde von ner Psyschologin und nem Pilotenlehrer beobachtet. Danach gabs immer nen Briefing wo man von den beiden auseinander genommen wurde, bzgl. der geflogenen Mission.
Vorträge musste man auch halten, was dazu führte das die Woche so ziemlich vollgepackt war.
In nem abschließenden Psyschologengespräch (war ne Frau) wurde einem dann das Ergebnis eröffnet, bei mir hats nicht gereicht. Grund war zum einen keine klar erkennbar steigende Lernkurve, wegen zu ungleichmäßiger Leistungen (d.h. am Anfang gut , dann beschissen, dann wieder gut usw.). Ausserdem störte Sie die fehlende Studienbescheinigiung und die schlechte Abinote, die meine fehlende Eignung für eine "anspruchsvolle" Ausbildung untermauern würde. Das war dann April 2005.
Wurde dann zufälligerweise dann 3 Monate später zum Wehrdienst nach Bückeburg eingezogen, ich kam mit den ganzen Anwärtern für Offz Fliegerischer Dienst in eine AGA.
Nach dem Wehrdienst habe ich dann studiert . Mitte 2009 hatte ich mich auch bei studivz angemeldet und fand die ganzen Leute, die mit mir in der AGA waren und für ne fliegerische Verwendung vorgesehen waren, wieder. Von 5 weiß ich definitiv, das nur einer wirklich die Ausbildung zum Hubschrauberpiloten begonnen hat, die anderen wurden alle umgeplant.


Naja Ende vom Lied ist eigentlich, das die Ablehung das beste ist was mir passieren konnte. Hab dann wie gesagt direkt nach dem Wehrdienst Maschinenbau (Verfahrenstechnik) studiert , mit gut abgeschlossen und arbeite nun bei Linde.

Soviel zum Thema nicht studiergeeignet Laughing

PS: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!
christopher92
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Anmeldungsdatum: 28.02.2012
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2017 - 12:15:37    Titel: Offizier bei der Bundeswehr - Bewerbung, Ausbildung, Test

Hallo,

man sollte sich intensiv vorher mit dem Berufsbild sowie den Herausforderungen eines Offiziers bei der Bundeswehr auseinandersetzten, bevor man eine Karriere bei der Bundeswehr plant.

Hab eine übersichtliche Seite über den Bundeswehr Eignungstest, Ausbildung und Bewerbung als Offizier gefunden... https://www.bundeswehr-test.de/auswahlverfahren-offizier/.

Mein bester Freund hat sich hier auch informiert und konnte er nutzen.
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