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Lächerlichster Studiengang - Europäische Ethnologie
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Lächerlichster Studiengang - Europäische Ethnologie
 
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KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
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BeitragVerfasst am: 14 Jul 2010 - 20:18:01    Titel:

Zitat:
"Study of Advanced Leadership Planning and Execution of Modern Combat Operations" oder " Fundamentals of Tactical Operations, Techniques of Leadership, and Weapons Characteristics"


Was klingt an diesem Studiengang lächerlich? Ich finde das sogar höchst interessant. Und herunterspielen sollte man derartige Studiengänge nicht.

Alleine die logistischen Module dürften nicht ohne sein, wenn man mal berücksichtig wie komplex Logistik ist. Neben Psychologie, taktischem und strategischem Verständnis, logischem Denkvermögen, Waffenkenntnisse, Führungsmethoden etc. pp. sind keine Spaziergänge durch den Garten.

Und ich bin im Übrigen der Meinung, das jeder Studiengang seine Daseinsberechtigung hat. Für alles gibt es einen Forschungszweig und für alles gibt es einen Markt. Auch für Pferdewissenschaften.

Gruß
Nomex
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 183

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2010 - 20:22:59    Titel:

LoLzeBoB hat folgendes geschrieben:
Pferdewissenschaften:

Prof. Dr. Dr. Matthias Gauly


^^


Info und Elektrotechnik haben an vielen Unis keinen NC - da gehen die Leute von alleine Wink
Soviel zum Thema "kein NC = lächerlich"
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2010 - 20:26:52    Titel:

Und dort wird ganz sicher nicht das gelehrt, was bei der Bundeswehr im Offizierlehrgang enthalten ist. Wie schon gesagt schicken zahlreiche Nationen ihre STABSoffiziere in diese Studiengänge. Da geht es nicht um die Führung auf Zug- oder Kompanieebene.
Übrigens absolvieren auch in den USA fast alle Offiziere ein wissenschaftliches (nichtmilitärisches) Studium (oder haben zivil Eines abgeschlossen).
Gaisler
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Anmeldungsdatum: 12.08.2009
Beiträge: 1275

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2010 - 20:30:40    Titel:

Was genau macht denn speziell Philosophie lächerlich?

Ich finde Germanistik relativ sinnfrei (und einfach nicht wert, soviel Geld vom Staat zu bekommen, das könnte man sicher besser verwerten).

Für "wenig förderungswürdig" halte ich Studiengänge, die weder mehr Geld reinbringen, als sie kosten (die der Gesellschaft etwas "bringen"), oder die einen realen Forschungsoutput haben, die also neues Wissen produzieren.

Den Rest halte ich für unsinnig, und nein, hochtrabende idealistische Parolen wie die von der Selbstverwirklichung durch Bildung lasse ich deshalb nicht gelten, da ich es für asozial halte, dass ein Großteil der Bevölkerung ein paar Geisteswissenschaftlern ihre Seminare bezahlen muss, die sonst niemandem wirklich etwas bringen.
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1859
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BeitragVerfasst am: 14 Jul 2010 - 20:47:00    Titel:

@Gaisler

Ich mag den Gedankengang das etwas einen volkswirtschaftlichen und / oder gesellschaftlichen Nutzen haben sollte wirklich sehr gerne, jedoch und das sollte berücksichtigt werden geht nur ein geringer Teil der Absolventen tatsächlich in die Forschung und solch ein (leicht totalitäres) Gedankengut kann schnell in die Hose gehen.

Von asozial kann man kaum sprechen. Ebenso könnten Ökoanarchisten technologische Studiengänge verdonnern und diese als Instrumente für die Ausbeutung der Menschen und Natur ansehen. Entsprechend würden viele User hier auf die Barrikaden gehen. Wink

Gruß
Gaisler
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Anmeldungsdatum: 12.08.2009
Beiträge: 1275

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2010 - 21:04:10    Titel:

Ja, habe mich etwas im Ton vergriffen Embarassed Sorry.

Trotzdem, für mich (kann ja jemand anderes anders sehen) sollte Bildung auch immer einen gesellschaftlichen Nutzen haben.

Außerdem, bei den Wissenschaften können ja dienigen, die kein Wissen produzieren, einen volskwirtschaftlichen Gewinn erzielen...
Steve2525
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 1465

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2010 - 07:17:38    Titel:

Meine These: Bildung ist ein Wert an sich. Den kannst Du nicht in gesellschaftlichem Nutzen aufwiegen.
chris08
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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
Beiträge: 196

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2010 - 08:56:33    Titel:

Sorry, aber so ein Quatsch. 5 Jahre kostenfrei studieren und hinterher keinen Cent Steuern zahlen, weil man als Germanist keinen Job findet, ist purer Luxus den man sich hier in Deutschland erlauben kann.

Mit welcher Begründung soll die gesamte Gesellschaft, von der ein Großteil noch nie eine Uni von innen gesehen hat, einem Bruchteil ein Studium zur reinen persönlichen Erbauung spendieren?
wima
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1232

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2010 - 16:08:20    Titel:

Zitat:
Ist es nicht geil, das wir in einem Staat leben dürfen, in dem JEDER das studieren kann was er möchte, wo er möchte und auch wann er möchte ? Und es muss noch nichtmal jemand dafür hungern.


ein berühmter Ökonom sagt mal, dass es nicht die Aufgabe des Staates ist die Selbstverwirklichung seiner Mitglieder zu bezahlen. Für einige ist Selbstverwirklichung Hartz 4 ohne zu arbeiten, für andere ein weltfremdes Studium.

Dem schließe ich mich an. Mag sein, dass du aus deinen Steuergeldern das finanzieren willst. Ich möchte das nicht, wohlgemerkt als Student.

Das mit jeder studieren kann was er will stimmt nicht. In Medizin gibt es doch einen sehr hohen NC. Da studieren mitunter Leute, die ein sehr gutes Abitur haben Medizin, ein Studium, das 100000 Euro kostet für lau, dann kehren sie Deutschland den Rücken, weil es in England oder der Schweiz ein viel besseres Gehalt gibt.
Andere Leute, die Pech habe und ein schwierigeres Abitur, einen unfairen Lehrer oder einfach einen Schicksalsschlag, dürfen das nicht tun.
Und auch zurecht, weil ein Medizinstudium sehr teuer ist und man nicht einfach beliebig die Plätze erhöhen kann.
antiranker
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 590

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2010 - 14:20:42    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Als ich noch in Jena studiert habe, bin ich quasi täglich an folgendem Schild vorbeigelaufen:

Zitat:
Dr. med. Pfotenhauer. Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe


Da dachte ich mir dann auch immer: "Aua"...

Cyrix


bei uns gibts sowas auch...
in einer einführungsveranstaltung stand für BWL, Prof. Dr. Streitferdt (Pferd Wink ) vorne. Anschlussredner war ein mann namens Stallknecht
Very Happy


Zuletzt bearbeitet von antiranker am 02 Aug 2010 - 14:22:08, insgesamt 3-mal bearbeitet
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