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Hausarbeit Sachenrecht Peukert / Uni FFM SS 2010
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit Sachenrecht Peukert / Uni FFM SS 2010
 
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*Charlotte*
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Anmeldungsdatum: 25.07.2010
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2010 - 21:02:14    Titel:

Ja so in der Art hab ich mir das auch gedacht!
Gibt es denn bei den Personenkonstellationen eine Prüfungsreihenfolge zu beachten? Also sprich erst verlangt D das Geld ja von S dann von B und dann von E usw...dass man das in der Reihenfolge der Anspruchsprüfung beachtet?
Und welche AGL würde mann denn bei D->S und D->B prüfen?
Außerdem frage ich mich inwieweit man die einzelnen Forderungs und Grundschuldabtretungen einzeln prüft oder wie und wo man das einbaut?
Sorry dass ich so viel frage aber in unserem Tut haben wir das nie behandelt auch nicht im Ansatz...
Sirius86
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Anmeldungsdatum: 26.07.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2010 - 21:11:21    Titel:

Ich schreibe Sachenrecht wohl auch, habe mich aber heute erstmals in den Sachverhalt vertieft...
Man prüft ja erst die Ansprüche D-S, dann D-B. Frage mich jetzt aber ob als letztes D-E oder D-E geprüft wird. D-E wäre zwar logisch, aber ich finde den Sachverhalt da etwas unklar.

Es heißt:
Zitat:

Jedenfalls stehe ihm (B) ein Anspruch auf Abtretung der Grundschuld zu, den er dem D entgegenhalte. Denn schließlich müsse er aus der Grundschuld bei E Rückgriff nehmen können.


Ich bin mir nicht sicher wer "er" ist.... Sollte B doch an D zahlen, würde man ja logisch prüfen, ob B Ansprüche gegen E hätte, also ob er Rückgriff nehmen könnte....

Habe den Text jetzt so oft gelesen, dass ich wirklich keine Ahnung mehr habe, wer "er" ist.
Seid ihr euch denn sicher,dass es sich um D handelt?
gesperrt
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Anmeldungsdatum: 21.07.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 01:50:16    Titel:

*Charlotte* hat folgendes geschrieben:
Außerdem frage ich mich inwieweit man die einzelnen Forderungs und Grundschuldabtretungen einzeln prüft oder wie und wo man das einbaut?..

Immer kurz zu prüfen, ob der Grundschuldveräußerer, Eigentümer und damit Berechtigter war oder nicht.
Ist jedes Mal unproblematisch kurz zu erwähnen, solange Einigung und schriftliche Abtretungserklärung (+) und Übergabe des Briefs (+).

Glaube die "öffentliche Beglaubigung" stellt ein Problem dar.
Bei der Hypothek soll das nicht ausreichen.

AGL D gegen S ist § 488 II
AGL D gegen B ist § 765 I
_____________________

Und zu dem "er" Problem:

Sachverhalt:

Zitat:
B bezweifelt, überhaupt zur Zahlung verpflichtet zu sein. Jedenfalls stehe ihm (dem B) ein Anspruch auf Abtretung der Grundschuld zu, den er dem D entgegenhalte. Denn schließlich müsse er (kann nur B sein) aus der Grundschuld bei E Rückgriff nehmen können.

E ist ja bereits Grundschuldinhaber.
B kann also nur meinen, dass er einen Anspruch auf Abtretung der Grundschuld hat.
Sirius86
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Anmeldungsdatum: 26.07.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 13:29:28    Titel:

@gesperrt
@*charlotte*

Zitat:
Und zu dem "er" Problem:

Sachverhalt:

Zitat:
B bezweifelt, überhaupt zur Zahlung verpflichtet zu sein. Jedenfalls stehe ihm (dem B) ein Anspruch auf Abtretung der Grundschuld zu, den er dem D entgegenhalte. Denn schließlich müsse er (kann nur B sein) aus der Grundschuld bei E Rückgriff nehmen können.

E ist ja bereits Grundschuldinhaber.
B kann also nur meinen, dass er einen Anspruch auf Abtretung der Grundschuld hat.


Das "E" nicht gemeint sein kann ist klar... Es geht eher um die Frage, ob der Anspruch von B oder D geprüft werden soll. Du meinst jetzt B gegen E (wäre ja auch logisch), aber *Charlotte* meint in ihrem Beitrag, dass es D gegen E sein muss...
Der ganze Abschnitt geht ja um B.
Andererseits ist der letzte der vor "er" genannt wird der D, so dass es - wie Ü*charlotte* sagst - Anspruch D gegen E sein könnte..

Zitat:
... Anspruch auf Abtretung der Grundschuld zu, den er dem D entgegenhalte. Denn schließlich müsse er aus der Grundschuld bei E Rückgriff nehmen können.


Ich heul gleich... auf jeden Fall denke ich zu verworren...
vanzanden
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Anmeldungsdatum: 09.04.2009
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 14:05:40    Titel:

Genau bei diesem Abschnitt habe ich auch Probleme. Warum sollte B überhaupt die Grundschuld abtreten, wenn er an dieser gar nicht beteiligt ist?

Ich denke auch, dass mit "ihm" und "er" D gemeint ist.
*Charlotte*
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Anmeldungsdatum: 25.07.2010
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 19:21:43    Titel:

Hmm es scheint als wären wir uns noch nicht ganz einig, ob es sich nun in dem problematischen Abschnitt um einen Anspruch des B gegen E oder des D gegen E handelt, aber ich verstehe noch nicht so ganz wie B denn überhaupt einen Ansprcuh auf die Grundschuld haben könnte?
Sirius86
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Anmeldungsdatum: 26.07.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 19:55:26    Titel:

Naja, sollte B zahlen kann man prüfen ob er einen Anspruch gegen E hätte. E selbst könnte sich dann nur noch an S halten.

Es existiert da aber ein Meinungsstreit. Befriedigt der Bürge nämlich eine Schuld, so gehen nach 774 I 1, 412, 401 I BGB nur akzessorische Nebenrechte auf ihn über. Die Grundschuld gehört da aber (vielleicht: str.) nicht dazu... also ist die FRage, ob B wirklich Geld von E bekommen könnte umstritten.

Zumindest nach dem, was ich bisher so gelesen habe... (dass muss aber nicht stimmen... bin immer noch ein atmendes, lebensgroßes Fragezeichen, was das alles angeht...)
*Charlotte*
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Anmeldungsdatum: 25.07.2010
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 23:43:34    Titel:

Aber im SV steht ja, dass auch B finanzielle Probleme hat und nur deshalb E die Grundschuld aufnimmt. Deshalb denke ich es ist sehr unwahrscheinlich, dass B dann doch an D zahlt. Damit wäre auch ein Anspruch des B gegen E hinfällig oder? und da steht ja auch er hält D entgegen, dass er einen Anspruch auf ABtretung habe, was heißt er will nicht zahlen, sondern setzt dem einen geglaubten Ansruch entgegen. Ich denke daher ein Streit ob er das Geld von E wiederbekommen würde wenn er zahlen würde trifft hier nicht das Problem oder hab ich da jetzt wieder was im SV falsch verstanden?

Das mit dem Fragezeichen geht mir genauso Wink

Ich habe auch noch ein weiteres Problem:
"gesperrt" hat ja gesagt der Anspruch von D gegen S ist mangels Liquidität nicht durchsetzbar. Gibt es dazu eine gesetzliche Regelung?
Und in diesem Anspruch prüft ihr auch § 488 II von G gegen S und dann die Abtretung dieses ANspruchs an C und dann auf D? und dann bei D gegen B das gleiche Prinzip oder?
vodkafan
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Anmeldungsdatum: 10.04.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 08:36:38    Titel:

Hi an alle Beteiligten.
Glaube es sind schon einige gute Gedanken dabei für diesen doch recht verworrenen Sachverhalt.
Was ich mich als erstes frage ist, ob ein Anspruch D gegen S hier überhaupt geprüft werden soll.So wie es sich hier anhört will der Sachverhatssteller dies übergehen, sonst hätte er nicht im gleichen Satz die Zahlungsunfähigkeit des S festgestellt um gleich stattdessen den Anspruch des D gegen den B aufzuwerfen.Hätte das nun also als gegeben angenommen, dass beim S nichts zu holen ist.

Zu der Frage mit dem "er".
Ehrlich gesagt ist mir das Problem mit dem "er" zuerst garnicht aufgefallen. Beim mehrmaligen lesen des Sachverhalts bin ich, so wie die Sätze hier aneinandergereiht wurden davon ausgegangen, das sich das "er" auf B bezieht.Mittlerweile bin ich mir aber da nicht mehr so sicher.Danke also schonmal für das Aufwerfen des Problems!!!
Trotzdem ist meiner Ansicht nach "er" hier immernoch B.
B bezweifelt hier überhaupt zur Zahlung verpflichtet zu sein, da er glaubt ihm stehe ein Anspruch auf Abtretung der Grundschuld zu!!!So im Sachverhaltszusammenhang!!!Sollte es jedoch anders sein, hat derjenige/diejenige der/die den Sachverhalt erstellt hat, einfach unsauber gearbeitet. Confused
vanzanden
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Anmeldungsdatum: 09.04.2009
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 09:17:06    Titel:

Zitat:
Was ich mich als erstes frage ist, ob ein Anspruch D gegen S hier überhaupt geprüft werden soll.So wie es sich hier anhört will der Sachverhatssteller dies übergehen, sonst hätte er nicht im gleichen Satz die Zahlungsunfähigkeit des S festgestellt um gleich stattdessen den Anspruch des D gegen den B aufzuwerfen.Hätte das nun also als gegeben angenommen, dass beim S nichts zu holen ist.


Das hätte ich auch so angenommen und würde zwischen D und S zunächst nichts prüfen.

Zurück zu dem "Er". Smile
Nach dem Satzaufbau müsste es sich eindeutig um B handeln. Es könnte aber auch sein, dass B meint, dass D ja seine Grundschduld abtreten könne, da er ja sowieso aus dieser Rückgriff nehmen kann. Das wäre zwar sprachlich nicht ganz sauber. Abwegig ist dies aber auch nicht. Es sei denn ich übersehe ein hierin liegendes Problem. Warum B jetzt plötzlich mit der Grundschuld zu tun hat, leuchtet mir nicht ein. Er würde dann doch doppelt so schlecht dastehen, als wenn er ein "einfacher" Bürge wäre (was er ja auch ist).

Sehr verworren das Ganze... Confused
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