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HA Strafrecht III Uni Frankfurt
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Gisela!
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Anmeldungsdatum: 27.08.2010
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2010 - 12:23:13    Titel:

M2theO hat folgendes geschrieben:
Ich hab das recht kurz gehalten und habe gesagt, dass keine Patientenverfügung vorliegt, weil die Schriftform nicht eingehalten wurde. Habs jetzt aber ehrlich gesagt nicht mehr sooooo genau im Kopf.
ja aber hast du das nicht noch näher erläutert, dass der mutmaßliche wille etc. pp. zu ermitteln ist? das verstehe ich alles unter dem oberbegriff patientenverfügung
Angie*
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Anmeldungsdatum: 28.03.2010
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2010 - 13:12:28    Titel:

hi leute, wieso denn mutmaßlicher wille? es liegt doch eine ausdrückliche einwilligung der K vor, oder irre ich mich?
M2theO
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Anmeldungsdatum: 12.03.2008
Beiträge: 116

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2010 - 13:24:58    Titel:

Ja, es geht hier ja nicht eine mutmaßliche Einwilligung. Der Wille der K musste ja aber erst durch G festgestellt werden, weil eben keine Patientenverfügung in Schriftform vorgelegen hat, deswegen "mutmaßlicher Wille".
Angie*
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Anmeldungsdatum: 28.03.2010
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2010 - 13:32:25    Titel:

ich verstehe das jetzt nicht, wieso muss der wille durch g festgestellt werden? ich wurde einfach schreiben eine ausdrückliche einwilligung der k lag vor.
oder ist das etwa falsch?
Gisela!
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Anmeldungsdatum: 27.08.2010
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2010 - 16:08:58    Titel:

Angie* hat folgendes geschrieben:
ich verstehe das jetzt nicht, wieso muss der wille durch g festgestellt werden? ich wurde einfach schreiben eine ausdrückliche einwilligung der k lag vor.
oder ist das etwa falsch?


dieser wurde aber nicht schriftlich festgelegt Smile

achja, wie sehr habt ihr das mit der mittelbaren Täterschaft bei P ausgeführt? da gibt es ja diverse theorien (z.B subjektive theorie etc.) ich hatte eigentlich vor die mittelbare täterschaft kurz abzuhanden.
Angie*
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Anmeldungsdatum: 28.03.2010
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2010 - 20:37:46    Titel:

jetzt bin ich aber voll verwirrt. wie soll man dann im fall vorgehen?
ich hab einfach geschrieben: eine schriftliche patientenverfügung lag nicht vor, jedoch lag eine ausdrückliche einwilligung der K vor.

ist das falsch??? habt ihr da den mutmaßlichen willen festgestellt und gar nicht den ausdrücklichen erwähnt???

kann mir das jemand erklären?

bzgl. deiner frage: bin gar nicht auf die mittelbare täterschaft eingegangen, da eindeutig keine vorliegt.
-Breeze-
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Anmeldungsdatum: 01.10.2006
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2010 - 21:08:07    Titel:

Also einfach nur in einem Satz zu sagen, dass die mutmaßliche Einwilligung vorliegt, ist zu wenig. Man sollte da schon etwas mehr ausführen. Einfach mal auf die Punkte von 1901a BGB eingehen.

Aber mal eine andere Frage: Wie versteht ihr es im Sachverhalt. Ist der P der Anwalt der K, oder der Anwalt ihrer Tochter G??


(und meine vorherige Frage bleibt leider immer noch offen. Habt ihr Hilfe IM oder ZUM Sterben angenommen?)
jura18
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Anmeldungsdatum: 06.10.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2010 - 21:50:31    Titel:

Hilfe IM sterben kann man nicht einnehmen, da diese nicht vorliegt...
Hilfe Im Sterben ist nur nach dem eingesetzten Sterbevorgang möglich. Bei einem Komapatienten ist aber der Sterbeprozess noch nicht eingesetzt. Es war somit Hilfe zum Sterben.
Gisela!
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Anmeldungsdatum: 27.08.2010
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2010 - 22:24:20    Titel:

Angie* hat folgendes geschrieben:
jetzt bin ich aber voll verwirrt. wie soll man dann im fall vorgehen?
ich hab einfach geschrieben: eine schriftliche patientenverfügung lag nicht vor, jedoch lag eine ausdrückliche einwilligung der K vor.

ist das falsch??? habt ihr da den mutmaßlichen willen festgestellt und gar nicht den ausdrücklichen erwähnt???

kann mir das jemand erklären?

bzgl. deiner frage: bin gar nicht auf die mittelbare täterschaft eingegangen, da eindeutig keine vorliegt.


jetzt mach dich nicht verrückt. es gibt nur zwei möglichkeiten. entweder es liegt der unproblemtaische fall einer schriftlichen patientenverfügung vor. oder es liegt eben alles andere vor: darunter fallen mutmaßliche oder mündliche erklärungen. Ließ dir hierzu § 1901 a BGB ff. durch. Die Voraussetzungen sind im Gesetzestext genannt.

zurück zu meiner Frage: @ diejenigen, die eine mittelbare täterschaft angenommen haben: wie ausführlich habt ihr das dargelegt?
-Breeze-
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Anmeldungsdatum: 01.10.2006
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2010 - 01:12:45    Titel:

@ jura 18

Danke erstmal für deine ANtwort Smile
Das habe ich am Anfang auch gedacht und es auch so geprüft! Das Problem ist nur... ich hab 2 aktuelle Kommentare vor mir liegen, die was anderes sagen! Das verwirrt mich bissl und ich weiß net, ob ich nun meine Prüfung umstellen soll oder nicht :-/ Na ja , mal schauen..


Aber noch eine letzte Frage an alle.. Geht wirklich NUR um euer Verständnis zum Sachverhalt: Versteht ihr es so, dass P Anwalt der K oder der G ist??

Ich hätte auf G getippt, habe aber nun auch Meinungen gehört, die ihn als Anwalt der K ansehen und die Entscheidung darüber als Auslegungssache definieren... :-/
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