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HA Strafrecht III Uni Frankfurt
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M2theO
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Anmeldungsdatum: 12.03.2008
Beiträge: 116

BeitragVerfasst am: 01 Sep 2010 - 06:32:28    Titel:

Das Problem der passiven Sterbehilfe sollte aber immer auf der Ebene der Rechtfertigung behandelt werden. Hab ich in vielen Kommentaren gelesen und auch schon von Kommilitonen aus höheren Semestern gehört und wie soll man so auch 15 Seiten vollbekommen, wenn du da schon fliegst.

Wie hast du denn dan den 216 geprüft, wenn ich fragen darf?

Fliege bei beiden Tathandlungen in der RWK raus, hatte ja nur geschrieben, dass ich eventuell schon vorher rausfliege.

Setze mich heute nochmal an die Einwilligung. Ist halt echt blöd, weils da ja irgendwie kaum Beispielsfälle gibt zum orientieren.

Anstiftung versteh ich nicht, weil dir die anschlussfähige Haupttat fehlt, dementsprechend kannst du bei P ja gar nichts prüfen.
Bahama_mama
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Anmeldungsdatum: 18.08.2009
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 01 Sep 2010 - 18:12:58    Titel:

Ich häng grad ein wenig mit meinem Aufbau..

Prüft ihr also bei dem Einstellen der Nahrungszufuhr §§ 212 I, 13 I, 22 ?? Weil hier ständig " Garantenstellung" fällt...? Oder erwähnt ihr die Garantenstellung woanders??

Und bei dem Durchtrennen der PEG-Sonde dann §§ 212 I, 22 ?

Oh maaan ich will das endlich fertig bekommen... Habt ihr mit der
2. Aufgabe schon angefangen?

Grüße Smile
M2theO
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Anmeldungsdatum: 12.03.2008
Beiträge: 116

BeitragVerfasst am: 01 Sep 2010 - 18:56:42    Titel:

Steht ja eigentlich alles auf den Seiten zuvor...

Und nein, Aufgabe 2 noch nicht angefangen, mache jetzt erstmal die erste fertig und werde mich dann an die zweite setzen. Finde ich aber irgendwie nicht ganz so schwer, ist ja recht frei gestellt.
ffm0815
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Anmeldungsdatum: 15.03.2010
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2010 - 09:24:34    Titel:

wie willst du den mit 15 Seiten hinkommen, wenn du zwei mal eine Einwilligung prüfst? Ich wäre beim ersten Tatkomplex bei der Garantenstellung rausgeflogen, da man ja beim zweiten dann die Einwilligung macht. Die Einwilligung beim zweiten TK wird doch wie beim ersten auch vorgenommen oder? Nur, dass man klären muss, dass es auch durch aktives Tun geht.
M2theO
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Anmeldungsdatum: 12.03.2008
Beiträge: 116

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2010 - 09:33:37    Titel:

Also bei mir reichen die 15 Seiten, aber eben ohne den 216 vorher. Das mit der Garantenstellung KANN man machen, muss man aber nicht. Ich finds so besser, weil Sterbehilfe eigentlich eher ein Problem der RWK ist.
ffm0815
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Anmeldungsdatum: 15.03.2010
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2010 - 17:36:50    Titel:

Du prüfst also zwei mal eine Einwilligung und kommst so beide male straffrei heraus?
Nimmst du dann auch einfach an, dass beim ersten Teil eine Pflicht zum Handeln weiterhin besteht?

Was hast du dir zu P gedacht? Ich glaube nicht, dass für die Prüfung noch viel Platz bleibt!
M2theO
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Anmeldungsdatum: 12.03.2008
Beiträge: 116

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2010 - 18:11:12    Titel:

Ich hab P schon fertig und ja, ich habe noch Platz. Kann ja jeder lösen wie er möchte.
*Charlotte*
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Anmeldungsdatum: 26.07.2010
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 07 Sep 2010 - 23:47:17    Titel:

Also ich habe mich jetzt mal hingesetzt (obwohl ich die ganze Sache noch nicht so durchblicke) und mit dem was ich dachte zu wissen angefangen zu schreiben. Habe dabei natürlich auch die Tips aus dem Forum hier beachtet und bin jetzt aber an einem Punkt, dass ich denke, dass vieles doch nicht ganz so ist, wie wir es hier besprochen haben, also rolle ich das ganze jetzt nochmal von vorne auf und hoffe, dass ein paar von euch die auch noch nicht ganz so weit sind sich doch nochmal rege an der Diskussion beteiligen denn im Moment hänge ich echt an ein paar Punkten ganz schön!!

Also:
Ich habe also meine Prüfung mit der Stbk der G bekonnen.

A. § 216 I
Und hier gehts schon los: Ich habe hier unter der Tathandlung den Streit geführt, ob das Durchschneiden des Schlauchs Tun oder Unterlassen ist und komme im Endeffenkt auf Unterlassen so wie wir es auch gesagt haben.
dann Streit ob 216 überhaupt durch Unterlassen verwirkliucht werden kann und habe eigentlich (+)
Aber frage mich: leichter und kürzer wäre es doch das einfach zu verneinen oder? denn ich finde es wirklich sehr kompliziert die handlung der G die ja auch eigentlich ein tun ist und nur als Unterlassen angesehen wird dann weiterzuprüfen also zB tatsächliche Möglichkeit zur Vornahme der obj gebotenen Handlung oder so....wie habt ihr das gelöst?

(Und diese Problem zeiht sich wie ein roter Faden durch meine Arbeit)

B. 216 I, 13 I, 22, 23 I (oder prüft man hier gar keinen Versuch?)
oder lieber gleich den Versuch und das Vollendete Delikt ablehnen in einem Satz?


C. 212 I, 13 I durch Durchtrennen des Schlauch (hier das gleiche Problem wie bei B?), denn auch hier fliegt man doch wegen der Kausalität raus oder? Ist ja eigentlich sinnlos das vollendete Delikt immer wieder anzuprüfen oder, denn es ist ja offensichtlich (wurde ja auch schon oben dargestellt) dass keine Kausalität herrscht.

D. 212 I, 13 I, 22, 23 I, 12 I durch Unterbrechen der Nahrungszufuhr (gleiches Problem wie bei B) aber weiß nicht wie ich hier auf eine Garantenstellung kommen soll bzw warum ich Zeitpunkt des unmittelkbaren Ansetzens oder? Den dass sie eine Garantenstellung haate muss ihr doch bewusst gewesen sein?

E. 212 I, 13 I, 22, 23 I, 12 I durch Durchtrennen des Schlauchs

Weiter bin ich bis jetzt noch nicht gekommen.
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen oder ich euch Wink
Angie*
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Anmeldungsdatum: 28.03.2010
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2010 - 15:24:41    Titel:

Hallo an alle,

hab auch Probleme mit dem ersten Teil der HA. Hab auch vor zunächst die Strafbarkeit durch Abstellen der Nahrungszufuhr und dann durch Durchschneiden des Schlauchs zu prüfen.

Prüft ihr wirklich ob die jeweiligen Tathandlungen ein Tun oder Unterlassen darstellen? Ich bin mir inzwischen nicht mehr sicher ob dies richtig ist, da ja in der neuen BGH Entscheidung gesagt wird, dass es keine Rolle spielt, ob der Abbruch lebensverlängernder Maßnahmen durch ein Tun oder Unterlassen verwirklicht wird. Insofern würde ja die ganze Einordnung in Tun oder Unterlassen innerhalb der HA entfallen.
Ist nun der alten oder der neuen Rspr. zu folgen? Zudem kommt es mir so vor, als ob man sowohl für die Strafbarkeit durch Abstellen der Nahrungszufuhr als auch durch Durchtrennen der Sonde gleiche Ausführungen machen müsste und man sich insofern nur wiederholt, was ja keinen guten Eindruck macht Sad . (Ich meine es werden ja die gleichen Probleme aufgerollt, die man bereits vorher innerhalb des Gutachtens geprüft bzw. erwähnt hat.)

Für Antworten wäre ich dankbar, bin inzwischen ziemlich verzweifelt.
*Charlotte*
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Anmeldungsdatum: 26.07.2010
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2010 - 16:25:09    Titel:

Also ich denke man muss das schon einordnen ob tun oder unterlassen einfach schon weil es ja anders geprüft wird. aber deshalb bin ich mir ja im moment so unsicher. Das was du meinst ist ja dass die Rspr sagt dass es schon eigentlich ein tun ist aber man nicht nur äußerlich unterschieden darf uns es deshlab als unterlassen angesehen wird.

hänge gerade an der einwilligung der K:
prüft ihr nur ganz normal ihre einwilligung? und wie überbrückt ihr dann, dass ja eigentlich in den eigenen tod nicht eingewilligt werden darf, aber bei einem unterlassen in diesem fall schon?!
oder kommt ihr dann irgendwie auf eine mutmaßliche einwilligung weil G ja auch betreuer ist?

Und sagt ihr was zu der patientenverfügung?
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