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Strafrecht Groß Heidelberg/Haas
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FlyingCircus
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Anmeldungsdatum: 05.08.2009
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 09:31:12    Titel:

jursHD hat folgendes geschrieben:
Bei E: Genau den hab ich hinsichtlich Unterlassen geprüft und bejaht; meinst du ich kann das jetzt so stehen lassen??

Bzgl was hat E bei dir unterlassen? So pauschal kann man das nicht sagen.

jursHD hat folgendes geschrieben:

Bei § 306b: Ich habe bei E § 306b II... geprüft, keine Frage... ich meine bei A und B hinsichtlich Schädigung S und Schädigigung Feuerwehrmänner!?


Ich habe es nicht geprüft. Die Feuerwehrmänner sind bereits tot und daher macht §306b II keinen Sinn. S kam nicht in die Gefahr des Todes, er wurde ja noch nicht einmal verletzt. Deshalb macht auch hier eine Prüfung keinen Sinn.
FlyingCircus
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Anmeldungsdatum: 05.08.2009
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 09:41:24    Titel:

jursHD hat folgendes geschrieben:
Bei E: Genau den hab ich hinsichtlich Unterlassen geprüft und bejaht; meinst du ich kann das jetzt so stehen lassen??

Hinsichtlich der Lagerung ist es positives Tun.

jursHD hat folgendes geschrieben:

Bei § 306b: Ich habe bei E § 306b II... geprüft, keine Frage... ich meine bei A und B hinsichtlich Schädigung S und Schädigigung Feuerwehrmänner!?


Ich habe es nicht geprüft. Die Feuerwehrmänner sind bereits tot und daher macht §306b II keinen Sinn. S kam nicht in die Gefahr des Todes, er wurde ja noch nicht einmal verletzt. Deshalb macht auch hier eine Prüfung keinen Sinn.
jursHD
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Anmeldungsdatum: 10.09.2010
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 11:30:50    Titel:

Ich habe bei E §§ 306d I Var. 1, 306 I Nr. 1 durch positives Tun-> Lagerung der Abfälle angeprüft und verneint (mangels Fremdheit)
Danach kommt §§ 306a I Nr.1, 13 I und anschließend §§ 306d I Var. 3 i.V.m. 306a II, 13 I-> durch nichtrufen der Feuerwehr. Aber es ist schon richtig, E könnte die jeweils auch durch Abstellen der Abfälle verwirklicht haben. Ich bin gerade unschlüssig... Vielleicht sollte man in einer Vorprüfung abwägen, wo nun der Schwerpunkt der Vorwerfbarkeit zu sehen ist. Ist es verwerflicher fahrlässig die Abfälle zu lagern, oder in einer konkreten Gefahrensituation einfach zuzusehen.. Ich weiß nicht so genau!

Was du zu § 306b gesagt hast leuchtet ein, ich hatte sie auc genacu den Gründen auch verneint... Laughing
JuraHD2010
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Anmeldungsdatum: 10.03.2010
Beiträge: 500

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 15:07:54    Titel:

beim lagern und dem späteren nicht-rufen der feuerwehr handelt es sich um zwei verschiedene "handlungen". eine abgrenzung zwischen tun und unterlassen wird immer nur für ein und denselben handlungsakt vorgenommen.

das heißt also, dass sich allerhöchstens die frage stellt, ob das lagern tun oder unterlassen ist bzw. ob das nicht herbeirufen ein tun oder unterlassen ist.

hier kommt man aber problemlos dazu, dass das lagern aktives tun ist, während das spätere nicht-herbeirufen ein unterlassen darstellt.
jursHD
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Anmeldungsdatum: 10.09.2010
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 17:14:37    Titel:

Das sehe ich genau so wie du! Ich habe jetzt die fahrlässige Brandstiftung rausgeschmissen und gleich mit der schweren Brandstiftung durch Unterlassen angefangen. Hier habe ich mit einer Vorprüfung eröffnet, wo ich die " Handlungen" abgegrenzt habe. Ich finde es unlogisch, die Handlungen zu trennen, da E ja nicht zuerst durch das Tun eine Brandstiftung( wenn auch fahrlässig) ermöglicht hat und danach unterlassen hat, die zu verhindern. Es geht ja hier um ein und denselben Kausalverlauf... Die Delikte grenzen sich ja nur inhaltlich ab! Wisst ihr wie ich das meine??
Ich hab also einfach auf die Brandstiftung abgestellt und "bewertet" welche Handlung als die verwerflichere anzusehen ist...
Oder wie habt ihr begründet, dass ihr von einem zum anderen Delikt auf einmal Unterlassen habt?? Confused
FlyingCircus
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Anmeldungsdatum: 05.08.2009
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 17:52:26    Titel:

Die Handlungen passieren zu völlig unterschiedlichen Zeitpunkten!
Deshalb muss man einmal eine Brandstiftung durch das Abstellen der Abfälle anprüfen. Es könnte ja sein, dass er sich bereits dadurch strafbar gemacht hat. Erst danach ist das spätere Verhalten des E, nämlich, nachdem A+B den Brand legten, nichts zu unternehmen, zu prüfen.

Diese Sache mit der Abfalllagerung beruht schließlich auf einer wahren Begebenheit Wink
jursHD
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Anmeldungsdatum: 10.09.2010
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 17:55:48    Titel:

Ok und welches Delikt hast du dann mit Lagern der Abfälle geprüft? Hast du dann irgendwas dazu geschrieben, wie du diese zeitliche Zensur begründest? Wie wurde das bei dir aufgebaut?? HELP
jursHD
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Anmeldungsdatum: 10.09.2010
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 18:17:13    Titel:

ich glaub ich hab verstanden wie ihr das meint Surprised Ihr meint exemplarisch das erste geprüfte Delikt als Tun- Tatbestand-> verneinen, neu anfangen-> Unterlassen, oder??

Oh Gott, das hat jetzt aber gedauert.... Ich würde dann die fhrlässige schwere Brandstiftung durch Lagern der Abfälle anprüfen. Da fliegt man aber dann ja bei der obj. Zurechenbarkeit raus, ne??

DANKE, ich brauch manchmal bissel länger.... Laughing
JuraHD2010
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Anmeldungsdatum: 10.03.2010
Beiträge: 500

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 19:10:34    Titel:

ich fliege schon bei der sorgfaltspflichtverletzung raus
jursHD
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Anmeldungsdatum: 10.09.2010
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 19:22:36    Titel:

Mit welcher Begründung? Er hat doch ganz klar die Sorgfalt außer Ach gelassen, die in der konkreten Situation erforderlich gewesen wäre, da er ja stichhaltige Hinweise hatte besondere Vorkehrungen treffen zu "müssen". Ein umsichtiger Mensch hätte dies erkannt! Oder nicht?!
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