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Strafrecht Groß Heidelberg/Haas
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Strafrecht Groß Heidelberg/Haas
 
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JuraHD2010
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Anmeldungsdatum: 10.03.2010
Beiträge: 500

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 20:49:23    Titel:

das ist ja eben die frage, ob die reichweite der sorgfaltspflicht so weit geht. ich bin der meinung dass man hier mit dem vertrauensgrundsatz argumentieren kann, wonach man mit dem normgemäßen verhalten anderer rechnen darf.

zwar greift der vertrauensgrundsatz nicht bei gegenteiligen anhaltspunkten für das bevorstehende pflichtwidrige verhalten dritter. allerdings müssen sich diese anhaltspunkte konkretisiert habens, bspw. iSe erkennbaren tatgeneigtheit eines dritten. und dass A und B geneigt waren, die Abfälle anzuzünden, war zum zeitpunkt des lagerns der abfälle nicht ersichtlich.

deswegen greift bei mir der vertrauensgrundsatz trotz der tatsache, dass in der umgebung bereits mehrer brandstiftungen stattfanden.
jursHD
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Anmeldungsdatum: 10.09.2010
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2010 - 05:54:02    Titel:

Deine Argumentation hört sich schlüssig an, ist bestimmt vertretbar..!
Danke nochmal, für das Zurückholen auf den richtigen Weg!! Wink
JuraHD2010
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Anmeldungsdatum: 10.03.2010
Beiträge: 500

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 14:02:43    Titel:

postet einer sein endergebnis zwecks vergleichen?
jursHD
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Anmeldungsdatum: 10.09.2010
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 19:19:18    Titel:

Find ich eine super Idee!! An was hast du gedacht? Gliederung oder so?? Weil wir können ja schlecht die ganze HA schicken...! Laughing
JuraHD2010
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Anmeldungsdatum: 10.03.2010
Beiträge: 500

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2010 - 09:26:26    Titel:

ich hab an das endergebnis gedacht^^
FlyingCircus
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Anmeldungsdatum: 05.08.2009
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2010 - 12:17:06    Titel:

Ich mach mal den Anfang.

Erster Tatkomplex (bis zum Tod der Feuerwehrmänner)
Strafbarkeit von A und B
§306a I Nr. 1 verdrängt §306 I Nr. 1. Folglich haben sich A+B wegen §§306a I Nr. 1 - 52 - 306f I Nr. 1 strafbar gemacht
Strafbarkeit des E
Alles in Tateinheit:
- §§306a I Nr. 1; 13 I
- §§306d I var. 3; 306a II; 13 I
- §§306f I Nr. 1, II Alt. 1; 13 I

Zweiter Tatkomplex (Der letzte Textabschnitt)
Strafbarkeit des B
§153 I
Strafbarkeit des A
§§153 I, 27
Strafbarkeit des R
straflos
Strafbarkeit des E
§§263 I, III Nr. 5

Hängt natürlich alles mit den vertretenen Ansichten zusammen.
jursHD
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Anmeldungsdatum: 10.09.2010
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2010 - 16:44:14    Titel:

Ich habe bei A und B auch noch §§ 306d I Var. 3 i.V.m. 306a II, 25 II in Tateinheit.
Bei E ist mein Ergebnis genauso.
Im 2. TK habe ich noch bei A § 258 zug. B und bei B § 258, 22,23 zug. A tateinheitlich mit deinen Ergebnissen.
Alles andere ist gleich.

Frage zu Konkurrenzen § 306f: Wird der nicht verdrängt?
Frage zu meiner 1. Feststellung: warum hast du den verneint??
FlyingCircus
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Anmeldungsdatum: 05.08.2009
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2010 - 21:07:34    Titel:

jursHD hat folgendes geschrieben:
Ich habe bei A und B auch noch §§ 306d I Var. 3 i.V.m. 306a II, 25 II in Tateinheit. [...] Frage zu meiner 1. Feststellung: warum hast du den verneint??

Wie ich schrieb, hängt alles von den vertretenen Ansichten ab. Ich stimme eben der Ansicht zu, die den erheblichen Schaden im Rahmen des §306e bei §306a II als noch nicht eingetreten ansieht. Somit greift die tätige Reue. Im Übrigen musst du, da A+B beide alles tun, nicht §25 II erwähnen. Der dient nur bei arbeitsteiligem Vorgehen der Zurechnung (vgl. Wessels/Beulke) Wink

jursHD hat folgendes geschrieben:
Frage zu Konkurrenzen § 306f: Wird der nicht verdrängt?

Da sich §306f auf ein anderes Tatobjekt bezieht (die Tischlerei des Teo), würde ich keine Spezialität oder Konsumtion annehmen.

jursHD hat folgendes geschrieben:
und bei B § 258, 22,23 zug. A

Du übersiehst §258 Abs. 5, der einen Strafausschließungsgrund für B darstellt.
JuraHD2010
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Anmeldungsdatum: 10.03.2010
Beiträge: 500

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2010 - 23:05:49    Titel:

FlyingCircus hat folgendes geschrieben:
Ich mach mal den Anfang.

Erster Tatkomplex (bis zum Tod der Feuerwehrmänner)
Strafbarkeit von A und B
§306a I Nr. 1 verdrängt §306 I Nr. 1. Folglich haben sich A+B wegen §§306a I Nr. 1 - 52 - 306f I Nr. 1 strafbar gemacht
Strafbarkeit des E
Alles in Tateinheit:
- §§306a I Nr. 1; 13 I
- §§306d I var. 3; 306a II; 13 I
- §§306f I Nr. 1, II Alt. 1; 13 I

Zweiter Tatkomplex (Der letzte Textabschnitt)
Strafbarkeit des B
§153 I
Strafbarkeit des A
§§153 I, 27
Strafbarkeit des R
straflos
Strafbarkeit des E
§§263 I, III Nr. 5

Hängt natürlich alles mit den vertretenen Ansichten zusammen.


1. du meinst bei E wahrscheinlich § 306f I, III oder?
2. was nimmst du als erheblichen Schaden iRd § 306a II? Die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung?
3. §§ 153 I, 27 ist doch krasse Mindermeinung, sehe da auch keinen taktischen Grund, sich die Schwierigkeit zu machen, das hinzubiegen.
4. § 25 II muss mMn mitzitiert werden. Natürlich kommt es hier auf eine Zurechnung nicht an. Dennoch handelten A und B in bewusstem und gewolltem Zusammenwirken. Das hat deswegen Bedeutung, weil so etwas v.a. in der Strafzumessung seinen Niederschlag finden kann (größeres Unrecht etc.) --> in der letzten Hausarbeit von Haas gab es doch auch 7 Leute, die alles dasselbe gemacht haben (auf ne Autobahn gerannt) und von denen jeder für sich den Tatbestand erfüllt hat. Trotzdem wurde da von Mittäterschaft ausgegangen. Halte das auch für richtig...
lillivanilli
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Anmeldungsdatum: 15.08.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2010 - 23:45:43    Titel:

Hallo,

unser Abgabetermin verschiebt sich um 1 Woche. Abgabe ist demnach erst am 19.10.10. Very Happy
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