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BWL Master (renommierte Uni) nach VWL Bachelor
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NK1990
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Anmeldungsdatum: 22.07.2010
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2010 - 18:43:03    Titel: BWL Master (renommierte Uni) nach VWL Bachelor

Hi,
ich studiere derzeit VWL im 2. Semester an einer eher nicht so bekannten Uni (Halle/S.), und würde meinen Master wahrscheinlich in BWL machen wollen (Finance, Controlling, Accounting dann wohl). Ich mach deshalb in VWL den Bachelor, weil mich die quantitativen Fächer (Mikro, Statistik etc.) sehr interessieren und ich mich dadurch auch einige "Laberfächer" in BWL sparen kann, außerdem bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich nicht doch VWL im Master nehme. Ich hätte aber am Ende bis auf 1-2 Fächer (Betriebl. Umweltmanagement und evtl. Marketing) trotzdem alles an BWL dabei, was bei uns angeboten wird. Wink

Meine Frage lautet nun: Werden an renommierten Unis (Köln, Mannheim, Münster etc.) generell bevorzugt BWLer genommen oder hat man als VWLer mit genügend CP die selben Chancen? Meist ist ja offiziell von BWL oder gleichwertigem wirtschaftswissenschaftlichen Studium als Voraussetzung die Rede..
Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
Julia1110
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Anmeldungsdatum: 14.05.2010
Beiträge: 241

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2010 - 18:54:49    Titel:

Zitat:
Ich mach deshalb in VWL den Bachelor, weil mich die quantitativen Fächer (Mikro, Statistik etc.) sehr interessieren


Ich studiere BWL. Ich habe bisher ein "Laberfach" gehabt und das war ein VWL-Fach! Und verdammt, in Statistik und Mikro muss ich dieses Semester Klausuren schreiben Wink

Zitat:
Meist ist ja offiziell von BWL oder gleichwertigem wirtschaftswissenschaftlichen Studium als Voraussetzung die Rede..


Ich würde mal spontan behaupten, VWL ist ein gleichwertiges wissenschaftliches Studium?! Bei uns an der Uni gibt bisher (bin derzeit auch noch im 2. Semester) zwischen den BWL- und VWL-Vorlesungen kaum Unterschiede.
Goodwill
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Anmeldungsdatum: 25.06.2009
Beiträge: 896

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2010 - 19:01:53    Titel:

Die Frage ist halt ob du die fachspezifische Voraussetzungen mitbringst. Das sieht man ja auf der Seite des Masterangebots. Habe jetzt auch in dem Bereich (Finance/ Accounting) gesucht und oftmals sind es diese zentrale Punkte die man mitbringen/ aufweisen sollte:

- einschlägige Vorkenntnisse für den Master, d.h. deine Fächer in Accounting, Controlling, Finance, Taxation sollten in ausreichender Breite und Tiefe vorhanden sein
- prakische Kenntnisse (durch Praktika, Werkstudententätigkeit etc.) in den Bereichen
- große Motivaten für die Hochschule/ einen späteren Job in dem Bereich(oftmals durch ein Motivationsschreiben/ mündliches Auswahlverfahren geprüft)


Zitat:
Meine Frage lautet nun: Werden an renommierten Unis (Köln, Mannheim, Münster etc.) generell bevorzugt BWLer genommen oder hat man als VWLer mit genügend CP die selben Chancen?


Sofern du die fachlichen Voraussetzungen erfüllst, werden alle Bewerber in einen Topf geschmissen. Dann zählen u.a. die aufgelisten Punkte, wo du zumindest beim ersten Punk Nachteile geg. einem anderen Mitkonkurrenten hast, der sich duch sein Bwl-Studium auf eben diese Studienbereiche spezialisieen konnte.
michael.wi
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Anmeldungsdatum: 18.07.2007
Beiträge: 802

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2010 - 19:03:22    Titel:

das kann man so nicht sagen, ob du schlechtere oder bessere chancen hast auf einen masterplatz in bwl.

einige unis wie köln oder münster (auch bochum, dresden) wollen eine gewisse anzahl an credits in vwl. wohl auch, um fh- und ba-absolventen abzulehnen.

andere unis wollen schon ne kleine spezialisierung in bwl im bachelor sehen. aber das ist nicht überzubewerten.

wie es in zwei jahren aussieht: keine ahnung. irgendwann wird es dafür wohl einheitlichere regelungen geben, vermute ich. sicher klagen relativ viele studenten darüber, einen masterstudienplatz zu erhalten und die zulassungssatzungen werden wohl einheitlicher nachdem einmal entschieden wurde, welche kriterien bei der zulassung rechtlich okay sind und welche nicht.
NK1990
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Anmeldungsdatum: 22.07.2010
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2010 - 19:34:58    Titel:

Also wenn ich es richtig sehe, dürfte es mit den entsprechenden Modulen nicht problematischer als mit einem BWL-Studium sein?
Wie gesagt hätte fast alles, was die BWLer bei uns haben, auch dabei, also Internes/Externes Rewe, Finanzierung, Steuerlehre, Logistik, Personal etc., würde dann natürlich auch meine Seminar- und Bachelorarbeit in einem der drei erstgenannten Fächer schreiben wollen.
@ Julia1110: Sicherlich gibt es auch in VWL eher "Laberfächer", aber ich hatte dieses Semester Personal und das war bisher mit Abstand das größte "Gelaber". Very Happy Mir ging es v.a. darum, ob man als VWLer evtl. inoffiziell bei einer Bewerbung für nen BWL-Master benachteiligt wird, obwohl man die nötigen CP mitbring, weiß schon, dass es formal gleichwertig sein müsste. Ach und viel Erfolg bei den Prüfungen. Wink
Julia1110
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Anmeldungsdatum: 14.05.2010
Beiträge: 241

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2010 - 19:37:56    Titel:

Zitat:
Ach und viel Erfolg bei den Prüfungen.


Vielen Dank! Dir natürlich auch, wenn du noch welche schreibst Smile
tonymontana13
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Anmeldungsdatum: 03.12.2008
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2010 - 21:15:23    Titel:

ich steige jetzt wohl mit einem vwl bachelor in den bwl master ein. hatte nur sehr wenig konkrete bwl-kurse im bachelor (vllt. 5) und bin auch nie in die freiwlligen bwl fächer gekommen, weil dort natürlich bwler bevorzugt wurden und die alle megavoll waren. ich musste jetzt 40 etcs nachholen um erstmal zugelassen zu werden und muss noch während des masters noch knapp 20 etcs nachholen.
VegNev
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Anmeldungsdatum: 11.01.2010
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2010 - 12:00:09    Titel: Re:

NK1990 hat folgendes geschrieben:
Hi,
ich studiere derzeit VWL im 2. Semester an einer eher nicht so bekannten Uni (Halle/S.), und würde meinen Master wahrscheinlich in BWL machen wollen (Finance, Controlling, Accounting dann wohl).


In Halle unterscheiden sich der BWL- und VWL-Bachelor nach der alten PO doch nur um ca. 3 Fächer und nach der neuen um ca. 5 Fächer. (Wenn man die Wahlfächer entsprechend wählt.) Das ist ja auch der Grund, warum viele beide Bachelor machen - dazu kommen halt noch Seminar und BA. Also ist Deine Frage eigentlich schon beantwortet: die Studiengänge sind eigentlich gleichwertig und somit solltest Du keine Probleme haben, einen BWL-Master zu machen.

Gruß!

PS: Personal ist sicher zu 100% Auswendiglernen gewesen, aber sonst gibt es doch gar nicht so viele Fächer (gerade in VWL), bei denen das so ist...
NK1990
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Anmeldungsdatum: 22.07.2010
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2010 - 12:28:48    Titel:

@VegNev: Danke für deine Antwort, das wäre für mich eigentlich auch die logische Vermutung gewesen. Wink Hatte eben nur Bedenken, ob ich dann bei einem BWL-Master evtl. durch die Oberflächlichkeit der Auswahlkommission etc. Probleme bekommen könnte, also dass man mit VWL vielleicht schon von vornherein schlechtere Chancen dafür hätte.

Aber mal noch eine andere Frage:
Habe schon oft gehört, dass der Ruf der Bachelor-Uni nicht so wichtig wäre, wenn an den Master dranhängt. Allerdings habe ich auch schon so Aussagen gelesen wie "mit einem HU-Bachelor verbaut man sich nichts". Gibt es auch "Bachelor-Unis", bei denen das der Fall ist? Also hätte ich konkret, wenn ich mit einem guten bis sehr guten Bachelor aus Halle komme und mich z.B. für einen Master (BWL oderVWL) in Mannheim, Köln, München, Berlin, Frankfurt etc. bewerbe dort schlechtere Chancen als jemand von einer "Prestige-Uni"? Hab nämlich von ner Studentin bei uns, die sich jetzt im Master für Frankfurt bewerben will, gehört, dass man für Mannheim kein Chance hätte, wenn man von Halle kommt.
Gibt es hier vielleicht Leute, die von einer unbekannten Uni kommen und jetzt an einer "Top-Uni" studieren? Wink
Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
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