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Examensnote so unvorhersehbar?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Examensnote so unvorhersehbar?
 
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Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 11:01:31    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:
Wenn man wirklich so schlechte Noten hat wie ich, dann kann es nicht nur an ein paar "gröberen Flüchtigkeitsfehlern" liegen. Deshalb fällt man nicht gleich in ner Klausur durch.

Vielleicht nicht, aber manchmal macht man im Examen plötzlich den größten Murks, nur weil es das Examen ist und man so unter Stress steht. Eine meiner Examensklausuren, die eigentlich sehr fair war, habe ich im Freischuss auch versiebt, weil ich einfach irgendwie zu sehr neben der Spur war; ein anderes Mal saß neben mir ein Mädchen, das die ganze Zeit ausschließlich Gewährleistungsrecht geprüft hat, obwohl der Kaufvertrag ganz unstreitig wirksam angefochten worden war - und in der mündlichen Prüfung hatten wir als Vortragsfall einen wirklich ausgesprochen einfachen Fall mit einem jedem bekannten Standardproblem, mit dem ich aber hinten und vorne nicht zurechtgekommen bin, obwohl ich das in jedem Übungsfall sicher gekonnt hätte. Zwei meiner Mitprüflinge sind in dem Vortrag sogar durchgefallen, obwohl auch sie nachher gesagt haben "Mein Gott, klar - natürlich kann ich das eigentlich".

Was ich damit nur sagen will: Das Jura-Examen ist ziemlich extrem, und die Stresssituation und der Druck können schon eine große Rolle spielen.

Aber woran es letztlich gelegen hat, wirst du sowieso erst nach der Klausureinsicht beurteilen können, alles, was man jetzt macht, kann ja nur Spekulation sein.

Und in der Mündlichen fällst du sicher nicht durch, das kann ich mir einfach nicht vorstellen.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 11:05:09    Titel:

Naja, beim Vortragen und generell mündlichen Prüfungen war ich bisher auch immer relativ nervös. Und die schriftlichen Vornoten werden es mir da sicher nicht einfacher machen. Eigentlich habe ich der Mündlichen gelassen entgegen gesehen, aber das hat sich jetzt auch geändert, zumal ich gerade an den Vortrag erinnert wurde. Aber wenn ich durchfalle, ist das eben so. Wäre für mich nur ein Zeichen, dass Jura doch offenbar nicht sein soll für mich...
jones49
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 11:24:22    Titel:

In einer Klausur einer anonymen Ziffer 3 Punkte zu geben ist für den Korrektor ein leichtes.
Aber in der mündlichen Prüfung können 3 Punkte nur gegeben werden, wenn die Prüfer den Mumm haben, dies einem Kandidaten ins Gesicht zu sagen. Den Mumm haben die aber nicht. Wer schriftlich über dem Strich ist, fällt wegen der Mündlichen nicht durch!

Das machen die maximal, wenn man jegliche Aussage verweigert!
jones49
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 11:25:26    Titel:

Und woher wisst ihr eigentlich eure Noten, bevor der Brief vom Prüfungsamt da ist?
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
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BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 11:26:58    Titel:

Liste im Internet.
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 12:29:56    Titel:

Japp ich kenne auch keinen der durch die Mündliche gefallen wäre.
Wenn man etwas beizutragen hat fällt man auch nicht durch.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 12:31:09    Titel:

Wie schon in einem anderen Forum geschrieben: Ist im Prinzip egal. Wenn ich Jura weitermache, würde ich eh nochmal schreiben.
Krawallbiene
Moderator
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 12:34:28    Titel:

Was kommt denn sonst in Frage?
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 12:38:24    Titel:

Darüber habe ich mir in einem Tag noch keine Gedanken gemacht, aber ich werde mir die nächsten Wochen und Monate über Alternativen Gedanken machen und wenn es was anderes sein soll, wird sich da auch was ergeben bzw. ich werde was finden.
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 12:46:06    Titel:

Ich kann mich erinnern, dass du schon mehrfach geschrieben hast, dass dir Jura Spaß macht und dich das Fach interessiert - dann mach auf jeden Fall weiter. Jetzt plötzlich (trotz bestandenem Examen!) aufzuhören und alles hinzuwerfen würde ich da für die ganz falsche Entscheidung halten.

Ich kann gut verstehen, dass man bei so einer Nachricht erstmal eine "Jetzt ist mir sowieso alles egal"-Haltung hat - aber ich denke, wenn das Ganze erstmal etwas gesackt ist und man Zeit hatte, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass dann leicht auch wieder eine "Jetzt erst recht!"-Einstellung daraus werden kann.

Und wie schon gesagt, ich finde den Unterschied zwischen knapp bestandenem und nicht bestandenem Examen schon sehr groß. Ich habe mich z.B. während meines Verbesserungsversuchs schon fürs Referendariat beworben (ging ja, weil bereits bestandenes Examen), so dass ich die Wartezeit auf einen Platz mit dem Verbesserungsversuch sinnvoll füllen und dann direkt nach dem Verbesserungsversuch ohne weitere Wartezeit ins Referendariat starten konnte (wobei ich natürlich eure Berliner Regelungen für die Ref-Bewerbung nicht kenne und nicht weiß, ob das bei euch genauso möglich ist).
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