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Examensnote so unvorhersehbar?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Examensnote so unvorhersehbar?
 
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Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 11:56:29    Titel:

Du schreibst auch im anderen Forum, dass deine Welt zusammenbricht weil du im Studium gute Noten hattest und jetzt 4Pkt hast. Du dich aber nicht als Versager fühlst. Also wenn die Aussage nicht bedeutet, dass man mit 4Pkt im Examen nen Versager ist dann weiß ich auch nicht. Oder du drückst dich ganz ungeschickt aus. Wink
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
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BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 11:59:24    Titel:

Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht Smile . Ich sage doch die ganze Zeit, dass ich mich gerade nicht als "Versager" fühle, obwohl ich 4 Punkte habe?! Smile
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 11:59:41    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:


Außerdem besteht zwischen uns ein Unterschied: Du hast gesagt, du hattest sofort ein schlechtes Gefühl und wusstest, dass du wahrscheinlich durchgefallen bist. Ich habe selbst nach der Notenbekanntgabe noch ein gutes Gefühl und kann meine Noten überhaupt nicht nachvollziehen. Wenn du in so einer Situation gewesen wärst, wäre für dich vielleicht auch eine Welt zusammengebrochen, weil es einfach so total überraschend gekommen ist...


Der Unterschied ist einfach, dass ich mir niemals so große Hoffnungen machen würde bei solchen Klausuren. Mal ganz abgesehen davon, das sich eher zu den Pessimisten gehöre. Selbst bei Klausuren die gut liefen habe ich gesagt: Die Klausur war ok, aber lieber erst mal abwarten was raus kommt.

Das deine Enttäuschung jetzt maßlos ist, das kann ich gut nachvollziehen.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 12:04:05    Titel:

Ich habe mir keine "großen Hoffnungen" gemacht. Ich habe mit allem ab 6 Punkte gerechnet, schlechter allerdings nicht, das gebe ich zu. Mir geht es auch nicht um die Note, das habe ich jetzt auch schon oft erwähnt.
Aber ich habe NIEMALS nach den Klausuren erwartet, dass ich in drei Klausuren durchgefallen bin (darunter Strafrecht 2, in der ich sicher war, alle relevanten Delikte mit richtiger Schwerpunktsetzung geprüft zu haben) und der Rest 4-6 Punkte. Eben, weil ich - wie die meisten hier - viele Klausuren geschrieben habe und dachte, daher gut beurteilen zu können, ob man eine Klausur über den Strich bzw. ins Mittelfeld gebracht hat oder nicht. Das konnte ich in meinem Studium immer gut beurteilen und finde daher alles im Moment äußerst unverständlich und merkwürdig.
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 12:50:08    Titel:

Du hattest geschrieben, dass du viele Klausuren geschrieben hast die nicht original Klausuren ausm Examen waren. Vielleicht musst du mal bei den gucken welche original waren. Hast du da eventuell auch schlechter abgeschnitten wie bei den Hemmer Klausuren?

Nur als Anregung..
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 13:01:10    Titel:

Nun ja, in Berlin ist der Uni-Klausurenkurs leider nicht ein solcher mit Originalklausuren. Somit weiß ich nicht, wo ich einfach mal so Originalklausuren schreiben kann. Jedenfalls habe ich im Klausurenkurs der Uni deutlich besser abgeschnitten als bei Hemmer... und ich denke, diese Klausuren kommen den Originalen am Nächsten...

Zuletzt bearbeitet von Marina85 am 28 Jul 2010 - 13:03:23, insgesamt einmal bearbeitet
ManuelD
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Anmeldungsdatum: 22.04.2007
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 13:02:52    Titel:

Ifrit hat folgendes geschrieben:

Sehe sie eher als Eintrittskarte für einen bestimmten Job, zeige dann im Job was du wirklich drauf hast und sie werden schon dein wahres Potential sehen und du wirst rein nach diesem gemessen werden, später kräht dann kein Hahn mehr nach irgendeiner Note.


Das ist doch gerade das Problem: Mit schlechtem Examen fehlt einem die Eintrittskarte. Es gibt eben Leute, die nicht unbedingt Anwalt werden wollen oder sich nicht für so Zeug wie Kanzleimarketing, RVG oder Rechtsgebiete wie Verkehrsrecht etc. interessieren.
Ich würde jedem empfehlen, mal ein Praktikum bei einem der unzähligen Einzelanwälte zu machen. In englischsprachigen Rechtsforen gibt es dafür den Begriff "Shitlaw"...

Ich bin noch in der Examensvorbereitung aber ich habe auch eine feste Notengrenze im Kopf, unterhalb derer ich nicht in der Jurabranche verbleibe.

Jeder kennt den Arbeitsmarkt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Studien, dass es kaum eine unglücklichere Berufsgruppe als Anwälte gibt. Diese ewige "Jura unbedingt studieren" "Jura unbedingt fertig machen" Propaganda hier ist glaube ich in erster Linie kognitive Dissonanz. (http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz)
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 13:04:05    Titel:

ManuelD hat folgendes geschrieben:

Ich bin noch in der Examensvorbereitung aber ich habe auch eine feste Notengrenze im Kopf, unterhalb derer ich nicht in der Jurabranche verbleibe.


Dito.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 13:09:13    Titel:

@ Krawallbiene
Außerdem möchte ich einfach mal erwähnen, dass es hier nicht um Hemmer, Uni oder Original geht, sondern darum, dass ich einen Fall bekommen habe, den ich gelesen, verstanden und gelöst habe. Dass die Hemmer-Klausuren damit absolut nicht vergleichbar sind, war mir schon in den Klausuren bewusst geworden. Deshalb dachte ich ja gerade, es gehe mehr um Methodik, aber offenbar war auch das falsch, dabei muss doch gerade das ein Jurist können. Ich check's einfach nicht.
JuraHD2010
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Anmeldungsdatum: 10.03.2010
Beiträge: 500

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 13:48:35    Titel:

Ich möchte auch einmal etwas einwerfen: Es wird ja ständig behauptet, mit einer Examensnote von soundsoviel Punkten bräuchte man sich gar nicht bewerben, der Arbeitsmarkt "sei ja bekannt".

Ein ganz anderen Einblick hat mir neulich ein Vortragsabend von diversen Praktikern bereitet (u.a. auch ein Personaler dabei). Danach sei die Examensnote selbstverständlich zwar wichtig, aber es komme letzten Endes zu allererst darauf an, inwiefern der Kandidat zum Unternehmen passe, wieviel Zeit man z.B. noch in seine Einarbeitung investieren müsste, wie er auftritt, etc.

Das Ende vom Lied war, dass es mehrer GEschichten gab vom 4 oder 5 Punkte Kandidaten, der vor allen anderen VB-lern eingestellt wurde, weil sein Profil besser passte.

Das ist wohl nicht der Normalfall, aber es ist sicherlich auch nicht so, dass mit knapp bestandenem Examen nur das Taxifahren bleibt. Sofern man ein einigermaßen zugeschnittenes Profil aufweisen kann, kann man sich durchaus seine Nische suchen.
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