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Examensnote so unvorhersehbar?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Examensnote so unvorhersehbar?
 
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hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 13:48:25    Titel:

Ach ja ... alles nicht so tragisch, wenn man wenigstens das Schriftliche geschafft hat.

Also laut Statistik schaffen's hier in Köln etwa 35% durch das Schriftliche und weitere 3 % fliegen im Mündlichen raus. (In anderen Bundesländern fliegen soweit ich weiß noch wesentlich mehr Leute raus).
Den Gerüchten zufolge sollen die Freischussmonate auch recht hart bewerten werden.

Ich weiß nur, dass später, wenn man nicht gerade bei Großkanzleien etc. einsteigen oder Notar u.ä. werden will, jedenfalls kein Mandant fragt, mit welcher Note man denn bestanden hat. Wenn doch, natürlich mit einer guten Smile

Man muss sich denke ich auch von der Vorstellung verabschieden, dass irgend jemand ein drängendes Interesse daran hat, Studenten bestehen zu lassen. Im Gegenteil, soweit die Klausur von der Formulierung her Angriffspunkte bietet, wenn z.B. bestimmte Formulierungen auch anders verstanden werden könnten, kann man ja auch gut annehmen, dass der Prüfling das meinte.

Das du's nach 5 Semester überhaupt in die Mündliche schaffst, zeigt, dass du schon was drauf hast. Man sollte das erkennen, die Klausuren daraufhin untersuchen, was man hätte anders oder besser machen können oder eben nicht, und nochmal im Nachversuch schreiben.
Vor allen Dingen sich einfach mal der Realität vergegenwärtigen, dass es mehr als 1/3 nicht schaffen, die in der Regel auch nicht auf den Kopf gefallen sind und der Anwalt aufgrund seines Statuses gesellschaftliche Prozesse mitbeeinflussen kann, auf die andere keinen oder nur geringen Einfluss haben. (Z.b. kann ich mich bei Klagen gegen mich mangels Status mit einem Streitwert von über 5.000,- Euro nicht selbst verteidigen, sondern brauche einen Anwalt. Wenn ich da allein auftauche, ergeht ein Versäumnisurteil, da kann ich das Geld zuvor noch so sehr allein im Schweiße meines Angesichtes verdient haben oder nicht. )
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 14:10:33    Titel:

Das mit den 5 Semestern habe ich jetzt nicht ganz verstanden...
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
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BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 14:21:55    Titel:

Ich auch nicht Smile - oben steht 5 Jahre! Smile Hab nach dem 9. Sem. Examen geschrieben (wir können hier auch noch nach dem 9. Freischuss machen, wenn wir zuvor den Schwerpunkt bestande haben).
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 16:28:57    Titel:

achso .. naja dann hab ich halt 5 Jahre gemeint Smile eh egal hauptsache durch und Verbesserungsversuch steht ja noch aus. Kritik gibt's immer.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 17:18:10    Titel:

Hallo liebe Leute,

ich habe jetzt nochmal lange mit meinen Eltern gesprochen und denke jetzt schon, dass es besser ist, den Verbesserungsversuch zu machen und auch auf jeden Fall das Referendariat und 2. Examen. 1. kann ich mir einfach nichts anderes vorstellen als Jura und 2. werde ich, wie Rhyeira oben schon sagte, irgendwo auch - wenn ich was kann - es auch beweisen können. Und wenn nicht, macht mir Jura trotzdem Spaß und deshalb kann und will ich nichts anderes machen.
Ich hoffe nur, dass ich in der Klausureinsicht meine Fehler auch erkenne und dann daran arbeiten kann. Wenn es z.B. jetzt nur Fehler sind wie "ich habe was vergessen" oder "ich habe das und das falsch geschrieben", die mich runtergezogen haben, wüsste ich nicht, wie ich das in Zukunft ändern soll... Ich bin nicht der Typ, der jeden Tag Urteile liest oder alles auswendig lernt. Außerdem wird es ja immer Sachen geben, die man nicht kann...
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 17:23:51    Titel:

hani125 hat folgendes geschrieben:
oder Notar


Das wär ich aber so gerne Crying or Very sad Smile - Hach Mist, kann ich mir wohl jetzt sonstwo hinschminken Wink . Naja, jedenfalls kann ich wieder lachen.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 17:49:20    Titel:

Erstmal: Sorry für das schlechte Ergebnis!

Ohne Einsichtnahme kann man leider nicht ansatzweise nachvollziehen, woran es lag. Problem bei Jura ist u.a., dass erst im Examen Professoren korrigieren, und die sind vor allem bzgl. Technik und Dogmatik gnadenlos. Das, was jahrelang weitestgehend unbeanstandet blieb (prominente Beispiele: Analogien nicht begründen, fehlende Obersätze, unvollständige Subsumtion oder Conclusio passt nicht zu Obersatz, Logikfehler), kann einem im Examen den Kopf kosten. Da bleibt nur die Einsichtnahme abzuwarten und noch gegenzusteuern.

Auf jeden Fall Verbesserungsversuch wahrnehmen. Gerade aufgrund des hohen Zufallsfaktors, der auch nicht zu unterschätzen ist, musst du es auf jeden Fall nochmal versuchen.

Ferner: NIE Rechtspfleger werden, nachdem du beim richtigen Jura "Blut geleckt hast". Das ist kein schöner Job, du wirst eingehen. Dann lieber was forderndes wie StB. Aber darüber kannst du noch nachdenken, wenn es soweit sein sollte, was ich bezweifle.

Zuguterletzt: Selbst wenn du deine Traumnoten nicht bekommen solltest, im juristischn Umfeld gibt es auch wahnsinnig erfüllende Berufe ohne Prädikat, und zwar nicht nur als Freiberufler, etwa Syndikus beim Mittelstand oder Verbandsjurist. Man verdient dort zwar kein Vermögen, aber darauf kommt es dir ja nicht an.

Am wichtigsten aber: Beizeiten Einsichtnahme beantragen, Fehler analysieren, und nach vorne schauen!


Zuletzt bearbeitet von StR-Tobi am 28 Jul 2010 - 17:55:52, insgesamt einmal bearbeitet
ManuelD
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Anmeldungsdatum: 22.04.2007
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 17:55:22    Titel:

Zitat:
Ich hoffe nur, dass ich in der Klausureinsicht meine Fehler auch erkenne und dann daran arbeiten kann.


Frag am besten schon vor der Einsichtnahme nach, ob du die Klausuren kopieren kannst. Seltsamerweise scheinen sich da manche Prüfungsämter querzustellen, obwohl man eigentlich in jedem Bundesland ein subjektives Recht zur Kopie haben müsste. (Sonst könnte man ja kaum den Widerspruch richtig begründen?) Vielleicht hilfts, wenn man vorbereitet kommt...
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 17:55:23    Titel:

StR-Tobi hat folgendes geschrieben:

Ohne Einsichtnahme kann man leider nicht ansatzweise nachvollziehen, woran es lag. Problem bei Jura ist u.a., dass erst im Examen Professoren korrigieren, und die sind vor allem bzgl. Technik und Dogmatik gnadenlos. Dass, was jahrlang unbeanstandet blieb (schönes Beispiel: Analogien nicht begründen), kann einem im Examen den Kopf kosten. Da bleibt nur die Einsichtnahme abzuwarten und noch gegenzusteuern.


Hey Toobi Smile !

Das ist mir bewusst, aber dass man so tief abrutscht und sich so krass verschätzt... das kann doch nicht sein - dachte ich zumindest. Das geht in meinen Kopf nicht rein. Dass ich jetzt aufeinmal zu Leuten gehöre (ich greife hier niemanden an, aber es gibt solche Leute), die mit 4-5 Punkten bestehen, aber den Gutachtenstil nicht so beherrschen und auch sich noch nie wirklich tief mit Jura befasst haben. Und das kann ich einfach irgendwie nicht nachvollziehen... Ich habe ja nicht 5 Punkte, nein, ich habe haarscharf mit 4,1 bestanden.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 17:56:59    Titel:

ManuelD hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Ich hoffe nur, dass ich in der Klausureinsicht meine Fehler auch erkenne und dann daran arbeiten kann.


Frag am besten schon vor der Einsichtnahme nach, ob du die Klausuren kopieren kannst. Seltsamerweise scheinen sich da manche Prüfungsämter querzustellen, obwohl man eigentlich in jedem Bundesland ein subjektives Recht zur Kopie haben müsste. (Sonst könnte man ja kaum den Widerspruch richtig begründen?) Vielleicht hilfts, wenn man vorbereitet kommt...


Ehrlich gesagt rechne ich nicht mit einem Widerspruch. Dafür sind die Ergebnisse zu nah beieinander... Gerade das verstehe ich auch nicht. Warum in ALLEN Klausuren so dermaßen grottenschlecht? Kopieren dürfen wir die Klausuren definitiv, ich muss nur nochmal genau lesen, wann.
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