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Stipendium erhalten
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Desmond Hume
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Anmeldungsdatum: 11.06.2010
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 12:33:35    Titel: Stipendium erhalten

Hallo!

Nachdem ich mich etwas über Begabtenförderung inform eines Stipendiums informiert habe, habe ich den Eindruck schlechte Chancen auf Förderung zu haben. Ich habe vor dieses Wintersemester zu studieren.
Wollte mal fragen, wo ihr die besten Chancen auf ein Stipendium seht, wenn man ein Abi von 1,5-1,7 hat, die Eltern gerade eben noch soviel verdienen das man gerade kein Bafög bekommt (und die Eltern demnach einen nicht so gut unterstützen können) und man nicht gerade sehr sozial oder politisch engagiert ist. Sozial würde mir leider nicht so viel einfallen, außer dass ich meinen Mitschülern im Abitur geholfen habe, einen sogar gerade noch durch hohen Lerneinsatz durch die Nachprüfung bringen konnte. War noch 3 Jahre in der Theater AG meiner Schule, was aber ja eigentlich nicht großartig sozial ist. Ich bin in einem Sportverein, habe mich in der Vergangenheit mit Programmieren beschäftigt, habe auch sozusagen gratis ein Spiel veröffentlicht. Könnte man vielleicht als vielseitiges Interesse auslegen.
Wollte mal fragen ob ich damit überhaupt ne Chance auf ein Stipendium habe und falls ja, wo hätte ich die besten Chancen?
Litschi90
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Anmeldungsdatum: 15.06.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 13:17:20    Titel:

Ich hab mich auch schon ein bisschen über Stipendien informiert und ist es nicht bei einigen so, dass du dich bewerben kannst und dann zu einem Gespräch eingeladen werden kannst? Bei manchen muss man auch sowas ähnliches wie ein Assessment Center machen, also dass die halt beobachten wie man sich in der Gruppe verhält und sowas.
Ich denke, dass dus ja mal bei sowas probieren kannst, wo nicht ausschlagebend ist, was du vorher gemacht hast. Und ein Abi mit 1,5-1,7 ist doch nicht schlecht! Damit kannst du ja u.U. vllt sogar als Talent gefördert werden. Ich mein, ich weiß es net sicher, aber du kannst es ja mal probieren ^^.
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I came from outer space created in the heart of a star.
Desmond Hume
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Anmeldungsdatum: 11.06.2010
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 14:48:51    Titel:

Ja ich glaub das sind diese Auswahlseminare zu denen man eingeladen wird. Ich habe das so verstanden, dass dort in Gesprächen nochmal geguckt wird, was man denn so alles Soziales und Politisches macht. Zudem wird halt so ein bisschen auf die Persönlichkeit geguckt und eventuell Tests gemacht.
Gibt es denn ein Förderungswerk, dass nicht so sehr auf soziales und politisches Engagement guckt, sondern eher auf Noten und Persönlichkeit? Wink Ich glaub diese Note ist normal bei denen und man wird glaub ich nirgends alleine wegen einer guten Note gefördert... falls doch würde ich gerne wissen wo Smile
Nico_re
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Anmeldungsdatum: 16.04.2009
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 15:05:03    Titel:

Hallo,

Zitat:
wenn man ein Abi von 1,5-1,7 hat


Damit fällt doch eine Förderung auf Grund von guten Noten schon mal weg.

Und nur für eine nette Persönlichkeit wird glaube ich niemand gefördert.
Taddy667
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Anmeldungsdatum: 18.02.2010
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 17:34:01    Titel:

Also ein Abi von 1,5 - 1,7 ist zwar spitze, aber unsere Top Ten-Liste fing grade mal bei 1,5 an... und das auf dem kleinsten Gymnasium in einer Kleinstadt.
Ich glaub, dass ohne großartiges Engagement nirgends was zu reißen ist, denn so "besonders" sind gute Noten ja nun nicht.

Ich wünsche dir trotzdem viel Erfolg!
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21410

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 13:25:10    Titel:

Also es ist ja nun durch, dass das "nationale Stipendienprogramm" der Bundesregierung kommen soll, was die Förderquote von derzeit 2% auf 10% der Studierenden erhöhen soll. Wie dort die Auswahl stattfinden soll, steht aber m.W. noch nicht fest. Wäre für dich wohl interessant, also verfolge die Entwicklung dabei mal genauer...

Zu den üblichen Verdächtigen: Die StuSti versteht sich als neutral. Für diese müsstest du aber vorgeschlagen werden (und dein Abi lässt dich eher nicht in den besten 2% liegen, die üblicherweise vorgeschlagen werden). Ja, es gibt auch Selbstbewerbungen, aber da sehe ich keine hohen Chancen.

Die anderen Begabungsförderungswerke sind jeweil einer Institution nahestehend. Wenn du dich einer Bundestagspartei, einer Kirche oder den Gewerkschaften nahestehend siehst, dann kannst du dich bei denen ja mal bewerben. Derzeit zahlen alle diese (inkl. StuSti) den einheitlichen Satz eines Lebenshaltungsstipendiums (analog BAFöG, nur ohne Rückzahlpflicht) + 80€/Monat Büchergeld. Das Büchergeld dürfte im Rahmen der Einführung des oben genannten "nationalen Stipendienprogramms" auf die dort auch gezahlten 300€/Monat angehoben werden.


Ach ja, ein Satz noch zu "die Eltern gerade eben noch soviel verdienen das man gerade kein Bafög bekommt (und die Eltern demnach einen nicht so gut unterstützen können)": Nach Definition können sich dann die Eltern über 500€/Monat (+ Kindergeld) für die Ausbildung ihres Kindes abknapsen, ohne arm zu werden... Jedenfalls gibt es mehr als genügend Leute mit weniger Einkommen (BAFöG ist keine Auszeichnung für die Kinder, sondern eine Transferleistung, die die Eltern, die dafür verantwortlich sind, NICHT aufbringen können!)


Cyrix
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Vorschlag im Bürgerdialog der Kanzlerin
S0S
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Anmeldungsdatum: 17.05.2010
Beiträge: 88

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 16:01:38    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Also es ist ja nun durch, dass das "nationale Stipendienprogramm" der Bundesregierung kommen soll, was die Förderquote von derzeit 2% auf 10% der Studierenden erhöhen soll. Wie dort die Auswahl stattfinden soll, steht aber m.W. noch nicht fest. Wäre für dich wohl interessant, also verfolge die Entwicklung dabei mal genauer...

Diese 10% sind jetzt aber schon wieder auf 0,3% reduziert:
http://portal.gmx.net/de/themen/beruf/bildung/10881506-Bund-speckt-bei-Stipendien-ab,page=0.html
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21410

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 16:04:50    Titel:

LOL, also das bisschen an Zusatzförderung hätten die Begabungsförderungswerke auch leicht übernehmen können (und wäre deutlich weniger bürokratisch gewesen)...

edit:
StuSti hat folgendes geschrieben:
Nationales Stipendienprogramm kommt; Büchergelderhöhung noch ungewiss [12.07.2010]



Das Nationale Stipendienprogramm wurde am 9. Juli verabschiedet. Damit erhöhen sich wieder die Chancen auf eine Anpassung des Büchergeldes auf 300 Euro. Die Studienstiftung bereitet zudem ein Chancen-Programm für unterrepräsentierte Gruppen vor (Studierende aus nicht-akademischem Elternhaus, Migranten, FH-Studierende, Frauen).
Allerdings müssen die Haushaltsverhandlungen innerhalb der Bundesregierung in den nächsten Wochen noch abgewartet werden. Endgültige Klarheit erwarten wir am 11. November 2010; an diesem Tag wird der Bundeshaushalt verabschiedet.

Cyrix
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Vorschlag im Bürgerdialog der Kanzlerin
Desmond Hume
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Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 17:32:44    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Also es ist ja nun durch, dass das "nationale Stipendienprogramm" der Bundesregierung kommen soll, was die Förderquote von derzeit 2% auf 10% der Studierenden erhöhen soll. Wie dort die Auswahl stattfinden soll, steht aber m.W. noch nicht fest. Wäre für dich wohl interessant, also verfolge die Entwicklung dabei mal genauer...

Cyrix


Ich glaub diese Förderung betrifft meist nur Studenten, die schon länger studieren und fördert nicht Erstsemestler.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
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BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 17:35:56    Titel:

Nu, das NRW-Stipendium von Pinkwart (FDP, bis vor kurzem Innovationsminister in NRW), was der Prototyp dieses "nationalen Stipendiumprogramms" ist, förderte auch Erstsemestler...

Cyrix
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Vorschlag im Bürgerdialog der Kanzlerin
Desmond Hume
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Anmeldungsdatum: 11.06.2010
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 17:42:17    Titel:

ok, was ich bisher noch nicht herausgefunden habe (wenn ich auch viele nachrichten über das nationale stipendium programm gefunden habe) ist, wie man an ein Stipendium rankommt. Stimmt es, dass diese über die Hochschulen verteilt wird, man sich also demnach bei den Hochschulen irgendwie dafür bewirbt? Habe vor in NRW zu studieren.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
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BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 17:46:03    Titel:

Jo, war zumindest beim NRW-Stipendium so.

Cyrix
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Vorschlag im Bürgerdialog der Kanzlerin
Magister Ludi
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Anmeldungsdatum: 03.02.2010
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 18:25:41    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Zu den üblichen Verdächtigen: Die StuSti versteht sich als neutral. ... Ja, es gibt auch Selbstbewerbungen, aber da sehe ich keine hohen Chancen.


Warum keine hohen Chancen? Soweit ich weiß soll Anfang nächsten Jahres genau dasselbe Selbstbewerbungsverfahren wie in diesem Jahr durchgeführt werden.

http://www.studienstiftung.de/fileadmin/files/SelbstbewerbungBroschuere.pdf
Da gibt es unter anderem Beispielaufgaben für den Test, an dem jeder Teilnehmen darf, der will (d.h., der die formalen Vorraussetzungen erfüllt (1./2. Semester etc.)). Wer dabei zu den besten 30% gehört wird zum Seminar eingeladen und ist dann den Abiturvorschlägen gleichgestellt.
Das heißt bis zu dem Moment wo man dann am Semira teilnimmt will kein Mensch Noten, einen Lebenslauf oder sonst etwas sehen.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21410

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 18:35:39    Titel:

Sagen wir es so: Die Anzahl derer, die über die Selbstvorschläge zur StuSti gelangen, ist deutlich geringer als über die Schulvoschläge. Generell scheint man in der StuSti den Selbstvorschlägen auch eher skeptisch gegenüber zu stehen (kann aber auch sein, dass da mittlerweile neue Köpfe was zu sagen haben)...

Nebenbei: Auch bei den Schulvorschlägen ist die Aufnahmequote nicht all zu hoch.


Cyrix
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Vorschlag im Bürgerdialog der Kanzlerin
Magister Ludi
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Anmeldungsdatum: 03.02.2010
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 18:43:26    Titel:

Klar, aber deine Behauptung hörte sich so an als sei eine Selbstbewerbung hoffnungslos. Ich wollte dann nur sagen, dass ich den Test für eine sehr freundliche Variante halte, um zumindest mal zum Seminar zu kommen. (Man kann sich darüber streiten, ob der Test Studenten aus MINT-Fächern bevorzugt; zumindest hat die Zusammensetzung meines Seminars diesen Eindruck erweckt.)

Und das mit der Skepsis gegenüber Selbstbewerbungen - Die Kommissionsmitglieder meinten eigentlich alle, dass sie keine sonderlichen Unterschiede zu den Abiturientenvorschlagsseminaren festellen könnten, der Test scheint also im großen und ganzen die gewünsche Kandidatenschaft auszuwählen.
Gaisler
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Anmeldungsdatum: 12.08.2009
Beiträge: 770

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2010 - 19:54:43    Titel:

Wärst du eine behinderte, lesbische Schwarze aus einer Familie von Langzeitarbeitslosen könntest du dir gute Chancen bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung ausrechnen Wink

Scherz beiseite, mit "nur" 1,7 und ohne Engagement kannst du die Begabtenförderwerke knicken...trotzdem viel Erfolg, vielleicht klappts ja doch irgendwo Smile

Edit: Sorry, dass ich so direkt bin, wollte niemandem zu nahe treten. Und nein, ich habe nichts gegen Behinderte, Farbige, Homosexuelle und vor Leuten aus armen Familien, die Abitur machen und studieren gehen, habe ich ohnehin höchsten Respekt.
Labellus
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Anmeldungsdatum: 31.12.2009
Beiträge: 138

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2010 - 00:49:39    Titel:

Taddy667 hat folgendes geschrieben:
Also ein Abi von 1,5 - 1,7 ist zwar spitze, aber unsere Top Ten-Liste fing grade mal bei 1,5 an... und das auf dem kleinsten Gymnasium in einer Kleinstadt.
Ich glaub, dass ohne großartiges Engagement nirgends was zu reißen ist, denn so "besonders" sind gute Noten ja nun nicht.

Ich wünsche dir trotzdem viel Erfolg!

Bei uns fing die Liste genau in dem Bereich erst an Wink
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21410

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2010 - 01:01:56    Titel:

Nuja, es sind schon ziemlich viele, die mit einm Abi-Schnit von <=1,5 ihre Schule verlassen. So über den Daumen gepeilt, etwa 5-7% aller Abiturienten...

Cyrix
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Vorschlag im Bürgerdialog der Kanzlerin
emoguy
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Anmeldungsdatum: 08.07.2008
Beiträge: 632

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2010 - 09:52:09    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Nuja, es sind schon ziemlich viele, die mit einm Abi-Schnit von <=1,5 ihre Schule verlassen. So über den Daumen gepeilt, etwa 5-7% aller Abiturienten...

Cyrix

jupp, ich hab die NRW Tabelle hier liegen, es waren 2005 (glaub das ändert sich nicht soooo gewaltig) genau 6.1%. Die Grenze um unter die besten 10% zu gelangen ist 1,6 und einen 1,x Schnitt schafften immerhin 15,5%.
Desmond Hume
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 11.06.2010
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2010 - 14:25:53    Titel:

ok, danke nochmal allen die geantwortet haben, ich weiß jetzt wo meine Chancen stehen Wink
Kulle
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Anmeldungsdatum: 16.07.2009
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2010 - 16:06:03    Titel:

Hier wird teilweise deutlich übertrieben. In den klassischen Begabtenförderungswerken trifft man auch viele Menschen an, die ein Abi, das deutlich unter 1,7 liegt haben. Die haben meistens viel Engagement vorzuweisen. Andersherum gibt es auch einige, die eher wenig Engagament zeigen, aber Spitzennoten haben.
Was wichtig ist, ist oft der persönliche Eindruck. Bewerbungen laufen dort (außer bei der gewerkschaftsnahen Stiftung, soweit ich weiß) per Eigenbewerbung. Ich kann dir nur empfehlen, es z.B. mal bei der Friedrich Ebert-Stiftung zu versuchen, oder bei einer anderen Stiftung, deren Überzeugungen du dich nahe fühlst.

Es kostet nichts, sich zu bewerben und wird man erstmal zum Gespräch eingeladen ist eine große Hürde schon genommen und der gute Eindruck zählt auch.
Emily93
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Anmeldungsdatum: 24.12.2009
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2010 - 04:18:38    Titel:

ich stimme meinem vorposter zu Smile realistischerweise gesehen ist es vielleicht ein bisschen problematisch, da ein schnitt von 1,7 nun mal zwar gut ist, aber leider nicht hervorragend. ich hab z.b auch ein vollstipendium gekriegt, aber mit einer note von 1,1. bei mir stand z.B, dass ich zu den besten 10% des jahrgangs gehören muss und dass die durchschnittsnote nicht unter 1,7 sein sollte. Du bist also knapp an der grenze, aber ich glaube, es ist schaffbar, wenn du dich sehr motiviert und engagiert zeigst und einen guten ersten eindruck machst. die gucken ja auch auf persönlichkeit und motivation. wenn du ihnen den eindruck gibst, dass du zukünftig voller motivation und ehrgeiz nach einem erfolgreichen abschluss strebst und dir die gesellschaft nicht völlig egal ist, dann hast du bestimmt ne chance. viel glück!
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Posting © Emily93 2010. Alle Rechte vorbehalten. Kein Verwenden, Zitieren und Kritisieren ohne Erlaubnis. Very Happy
Jerlepides
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Anmeldungsdatum: 03.12.2008
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2010 - 16:07:16    Titel:

Also ich kann nur sagen: Versuch es!

Ich bin auch mit 1,8 bei der Studienstiftung reingekommen. Noten sind nicht der wichtigste Faktor. Das Gesamtpaket muss stimmen.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21410

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2010 - 16:15:31    Titel:

Jerlepides hat folgendes geschrieben:
Noten sind nicht der wichtigste Faktor.


Nuja, vielleicht nicht der ausschlaggebende, wohl aber ein sehr restriktiv beschränkender...

Jemand, der nur mittelmäßige Leistungen erbringt, sollte schon durch andere Sachen sehr auffallen, dass er förderungswürdig wird. Immerhin hat auch die StuSti nur ca. 10.000 Plätze. Und das tut - nach eigenen Angaben - der Threadersteller nicht gerade...


Cyrix
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xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 6109

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2010 - 16:18:35    Titel:

Es ist wie bei einem Vorstellungsgespräch in einer Firma:

Die Noten spielen beim persönlichen Gespräch keine Rolle mehr. Aber ohne gute Noten wird man eben nicht eingeladen...
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21410

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2010 - 16:35:31    Titel:

Der einfachste Weg zur StuSti, ohne mehr oder weniger dubiose Auswahlgespräche durchlaufen zu müssen, ist m.E. immernoch in einem der vielen Schülerwettbewerbe ordentlich abzuschneiden. Dadurch schaffen es immerhin jedes Jahr rund 30 neue in die StuSti. Smile

Cyrix
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Vorschlag im Bürgerdialog der Kanzlerin
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 6109

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2010 - 16:37:47    Titel:

Also dubios sind die Gespräche da durchaus nicht...

Man hat halt wenig Chancen, wenn man keinerlei soziales Engagement zeigt... Und wenn man eine Diskussionsgruppe erwischt, die entweder keine Lust auf Diskussion hat bzw. bei allen Themen mehr oder weniger einer Meinung ist Wink
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21410

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2010 - 16:40:10    Titel:

Jedenfalls erscheint es mir (wie vielen, die dieses Verfahren im Gegensatz zu mir tatsächlich durchlaufen haben) eher wie ein Glücksspiel, wer nun genommen wurde und wer nicht...

Cyrix
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Vorschlag im Bürgerdialog der Kanzlerin
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 6109

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2010 - 16:44:30    Titel:

Natürlich...

Es hängt wie gesagt entscheidend davon ab, ob man den beiden Entscheidungsträgern in den beiden Einzelgesprächen sympathisch ist oder nicht. Und natürlich ob man in der Diskussionsgruppe überzeugt. Die Diskussionspartner sind halt Zufall...

Ich spreche da aus Erfahrung. Ein Gesprächspartner war mir sehr sympathisch... die Zweite leider nicht (und ich ihr auch nicht). Die hatte mich innerhalb einer Minute an die Wand genagelt... Das wars dann mit Stipendium...

Aber... und da möchte ich wieder einmal den Bezug zur Realität herstellen...
Das ist im Berufsleben nicht anders...

Ob du eingestellt wirst oder nicht, hängt nicht von deinen Noten ab... sondern davon ob du den Personalchef überzeugst. Sowas kann man nicht früh genug lernen...
Nxy
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Anmeldungsdatum: 19.03.2010
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2010 - 18:13:27    Titel:

dazu kommt noch, dass der TE sagt, dass er keinen Nspruch auf Baefoeg hat, sprich er wuerde auch bei der StuSti und vielen anderen Stipendienporgrammen nicht wirklich viel an Geld kriegen, da das meist vom Bafeog Anspruch abhaengt. Natuerlich hat die StuSti noch andere Vorteile, aber vom reinen Geld her wuede das nicht so viel bringen... das nur urz dazu...
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 6109

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2010 - 18:19:12    Titel:

Naja... Die StuSti bringt schon deutliche Vorteile...

Allein schon im Lebenslauf macht es ne Menge her, wenn man angeben kann, dass man in der StuSti des deutschen Volkes war. Darüber hinaus hat man ein breites Angebot an Programmen, in die man mit nem Stipendium der StuSti deutlich leichter rankommt... Seminare... Austausche... usw.

Und auch das Büchergeld von 80Euro im Monat sollte man nicht außer Acht lassen... Das sind knapp 1000 Euro im Jahr, die man einfach mal obendrauf bekommt...

Obwohl ich die Hilfe nicht wirklich gebraucht habe (weil ich als Facharbeiter mein Geld auch so verdienen kann) war ich dennoch ein paar Tage traurig nicht genommen worden zu sein...
Nxy
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Anmeldungsdatum: 19.03.2010
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2010 - 18:23:35    Titel:

Nxy hat folgendes geschrieben:
Natuerlich hat die StuSti noch andere Vorteile,



ich weiss... wie ich auch oben in meinem Beitrag schon sagte... diverse Vorteile...
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 6109

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2010 - 18:31:18    Titel:

Nxy hat folgendes geschrieben:

ich weiss... wie ich auch oben in meinem Beitrag schon sagte... diverse Vorteile...


Später im Berufsleben, vor allem bei der Bewerbung auf den ersten Job, werden sich diese Vorteile potenzieren Wink

Insofern sollte man Alles, was in der Macht des Möglichen (und Legalen) liegt, investieren, um in eine solche Stiftung aufgenommen zu werden...
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21410

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2010 - 18:49:01    Titel:

btw: Das Büchergeld wird ja auch möglicherweise auf 300€/Monat erhöht...

Cyrix
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Vorschlag im Bürgerdialog der Kanzlerin
Patrick91
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Anmeldungsdatum: 17.11.2007
Beiträge: 86

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2010 - 18:50:58    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Nxy hat folgendes geschrieben:

ich weiss... wie ich auch oben in meinem Beitrag schon sagte... diverse Vorteile...


Später im Berufsleben, vor allem bei der Bewerbung auf den ersten Job, werden sich diese Vorteile potenzieren Wink

Insofern sollte man Alles, was in der Macht des Möglichen (und Legalen) liegt, investieren, um in eine solche Stiftung aufgenommen zu werden...


Puhh, ist das wirklich so merklich?

Ich überlege hin und her, was ich machen soll - und ich muss mich bis allerspätestens Ende August entschieden haben.

Eigentlich wollte ich mich für das Werner-Forßmann-Stipendium eines Unternehmens in meiner Region bewerben. Da bekommt man monatlich 500€ bis zum Studienende. Aber man verpflichtet sich, für mindestens drei Jahre nach dem Studium dort zu arbeiten.
Dieses Stipendium würde ich, vermute ich, ziemlich sicher bekommen können, da das einzige Kriterium die schulische Leistung (Abidurchschnitt) ist.

Allerdings flatterte gestern ein Brief von der Studienstiftung des deutschen Volkes in's Haus, der mich zur Übermittlung meiner Daten aufforderte, um zum Bewerbungsseminar zu können.
Aber bei der Studienstiftung ist eine Aufnahme echt unsicher... In einer Diskussion kann so viel Unvorhergesehenes passieren, das mich rauskicken könnte und, und, und.

Wie soll ich mich denn da am besten entscheiden?

So wie ihr schreibt, ist die Studienstiftung ja viel sinnvoller.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21410

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2010 - 18:59:47    Titel:

Nu, erstmal auf Nummer sicher gehen: Das andere Stipendium antreten und sich bei der StuSti bewerben. Der StuSti und deiner anderen Stiftung musst du dann aber auch mitteilen, dass da jeweils parallel noch andere Bewerbungen laufen...

Es geht ja auch, dass man nur ideell von der StuSti gefördert wird. Das wäre für dich dann schon optimal. Smile

Cyrix
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