Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Berufschancen Geschichte Heute!
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Geschichte-Forum -> Berufschancen Geschichte Heute!
 
Autor Nachricht
Tommyboy 91
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 23.04.2010
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2010 - 23:32:57    Titel: Berufschancen Geschichte Heute!

HI,

ich hab hier in Foren schon viel gelesen, dass die Berufsaussichten für einen Historiker nicht so toll sein sollen, aber die stammen meistens von vor 3 Jahren oder sind noch älter.

Also wie sieht es denn nun wirklich mit den Berufsaussichten für einen Historiker aus?? Wenn schlechte Aussichten, dann was kann man verbessern?

Danke schon mal Wink
Tommyboy 91
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 23.04.2010
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2010 - 17:01:40    Titel:

Gibt es denn keine, die mir weiterhelfen können oder was ist denn los?
Gaisler
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 12.08.2009
Beiträge: 1275

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2010 - 18:01:50    Titel:

http://www.stern.de/wirtschaft/job/jobampel-die-zukunft-im-blick-539568.html?fb=16

Auch wenn der Stern jetzt nicht DIE Informationsquelle Nummer 1 ist, hat er hier nicht Unrecht. Berufsaussichten miserabelst. Als Historiker kann man nur mit viel Glück und/oder sehr guten Noten arbeiten.
Historier
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 03.02.2010
Beiträge: 183
Wohnort: Uni Bamberg. derzeit Nancy

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2010 - 12:36:22    Titel:

den Stern als fundierte Quelle zu benutzen - einfach wahnsinn! Shocked

Entweder du willst Historiker werden, mit Leib und Seele weil dich die Materie interessiert und weil du bereit bist dich neben deinem Studium in verschiedenen Bereichen (Zeitung, Uni, Praktika, Film etc.) zu engagieren. Dann wird das auch was mit einem Beruf.
Wenn du dir da nicht 100% sicher bist lass es lieber bleiben, denn wenn du dich von Klischees einschüchtern lässt, dann wär es wohl tatsächlich nicht die richtige Studiumswahl.

Allg gilt: Arbeitslose Historiker gibt es, aber nicht mehr als in anderen Bereichen. Man verdient meist nicht das große Geld, aber man kann davon leben.
Gaisler
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 12.08.2009
Beiträge: 1275

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 16:51:11    Titel:

Historier, kann es sein, dass du immer nur in Themen schreibst, in denen es um die Berufschancen eines Geschichtsstudenten geht...? Bisher stehst du allerdings erstens mit deiner Behauptung, die Situation sei ja garnicht so schlecht, ziemlich alleine da, und Belege hast du auch noch keine angeführt.

Neulich bin ich Taxi gefahren, mein Fahrer war ein Mann um die 30. Ich habe mich mit ihm ein wenig unterhalten, was hatte er studiert, richtig, Geschichte. Er hatte vor zwei Jahren seinen Abschluss gemacht, lebt wieder bei seinen Eltern und fährt Taxi. Arbeit findet er keine.

Eine andere Quelle:

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,grossbild-756643-467454,00.html

Das kann man natürlich nicht pauschalisieren. Aber trotzdem sollte man (und muss man!) einem jungen Menschen abraten, Geschichte zu studieren, wenn es nicht sein ein und alles (und das einzige Fach, das er sich vorstellen könnte) ist. Selbst im Lehramt siehts da düster aus, weil Geschichte das Anti-Mangel-Fach Nummer 1 ist.
nrwbasti
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 27.09.2006
Beiträge: 110

BeitragVerfasst am: 09 Aug 2010 - 11:44:37    Titel:

Da werden Äpfel mir Birnen verglichen.

Ingenieure sind der Renner und massig gefragt. Klar, dass ein Historiker dagegen schlechter abschneidet.

Ich befasse mich seit März mit der Materie und im Vergleich zu vielen anderen Berufen hat sich Arbeitslosenquote bei Geisteswissenschaften in 2009 gegen den Trend abgenommen. Außerdem hängen die Perspektiven stark von der Ausrichtung des Studiengangs, der Fakultät und den eigenen Interessen ab.
Auch die Mobilität und das Nebenfach spielen dabei eine große Rolle.
Historier
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 03.02.2010
Beiträge: 183
Wohnort: Uni Bamberg. derzeit Nancy

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2010 - 23:06:52    Titel:

Gaisler hat folgendes geschrieben:
Historier, kann es sein, dass du immer nur in Themen schreibst, in denen es um die Berufschancen eines Geschichtsstudenten geht...?


Also das ist ja mal eine ziemlich dreiste Unterstellung.. Einfach mal irgendwas von sich geben, um auch was gesagt zu haben. Rolling Eyes bevor man solche Thesen aufstellt, sollte man sich die Faktenlage vor Augen halten, dann würdest du sehen, dass ich ganz normal wie jeder andere im Forum zu diversen Themen Beiträge verfasse - und nicht eindimensional zu diesem speziellen.
Allein stehe ich mit meinem Standpunkt übrigends nicht dar, zum Beispiel was nrwbasti schreibt kann durchaus als ähnliche Betrachtungsweise gewertet werden.
Und ja es ist richtig, dass die Arbeitslosenzahlen im Bereich der Geisteswissenschaften immer mehr abnehmen. In der Politikwissenschaft liegt sie bei etwa 5%, bei Geschichtsabsolventen etwas höher. Die Gesellschaft entwickelt sich immer stärker hin zur Dienstleistungsgesellschaft, was durch den Zahlentrend verstärkt wird. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass jemand, der sich voll reinhängt und überzeugt (nicht nur bei den Noten) einen Arbeitsplatz bekommt.
Ach ja und noch ein Wort zu den Ingenieuren: da wird viel schön geredet, es gebe massenhaft Jobs. Es gibt Studien die das Gegenteil beweisen. Zum einen sind Jobangebote häufig gefaked und nur dazu da, um der Konkurrenz den Anschein zu geben "seht uns an wir können einstellen". Andererseits werden ganze Abteilungen mit Werkstudenten belegt, da diese wesentlich günstiger sind als Ingenieure und leichter ein- und ausstellbar sind. Es gibt noch viel mehr solcher Aspekte (z.b. die enorme Abhängigkeit von der Wirtschaftslage) die ich hier nicht weiter ausführen werde. Aber: es ist nicht alles gold was glänzt..

PS: verschone mich bitte von weiteren "Quellen" wie Stern und Spiegel, oder irgendwelchen Zufallsprodukten à la "neulich beim Taxifahrer"..
Lamasshu
Moderator
Benutzer-Profile anzeigen
Moderator


Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 4006

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2010 - 18:08:14    Titel:

Wenn die Thematik Beschäftigung und Entlohnung schon angesprochen wird, erscheint es mir wenig zielführend, allein auf eine (vermeintlich) geringe Arbeitslosenquote von Geisteswissenschaftlern einzugehen. Relativ und absolut betrachtet ist diese tatsächlich nicht hoch, jedoch lohnt sich durchaus ein genauerer Blick. Nämlich darauf, in welchen Arbeitsverhältnissen die nicht als arbeitslos (und erwerbslos) gemeldeten Geisteswissenschaftler tatsächlich stehen. Ein überdurchschnittlicher Anteil, gemessen an weiteren Hochschulabsolventen unabhängig von der Arbeitslosenquote an sich, kann nur auf prekäre oder Teilzeitbeschäftigungen verweisen, nicht wenige flüchten sich in eine Selbstständigkeit, die häufig nicht existenzsicherend ist - aber die Statistik natürlich bereinigt.

Ja, ein Geisteswissenschaflter mit dem rechten Zug zum Arbeitsmarkt findet eine sozialversicherungspflichtige Anstellung. Allerdings leider sehr häufig nicht in seinem Fachgebiet, sondern in Tätigkeiten, die "lediglich" seine Kompetenz als Hochschulabsolvent voraussetzen und die grundsätzlich vielen Fachrichtungen offenstehen.
hbr
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 1859

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2010 - 17:26:02    Titel:

Taxifahrer geht immer^^
Gaisler
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 12.08.2009
Beiträge: 1275

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2010 - 14:52:48    Titel:

Lamasshu hat folgendes geschrieben:
Ein überdurchschnittlicher Anteil, gemessen an weiteren Hochschulabsolventen unabhängig von der Arbeitslosenquote an sich, kann nur auf prekäre oder Teilzeitbeschäftigungen verweisen, nicht wenige flüchten sich in eine Selbstständigkeit, die häufig nicht existenzsicherend ist - aber die Statistik natürlich bereinigt.



Eben...

@ Historier: Liefer du mal EINE einzige Quelle für deine Behauptungen. EINE. Die belegt, dass Historiker gute Aussichten auf einen Beruf in IHREM Fachgebiet mit einer Bezahlung haben, die zumindest dem akademischen Durchschnitt entspricht.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Geschichte-Forum -> Berufschancen Geschichte Heute!
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum