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Dringe Frage ! Thema Kfz-Unfall und Versicherung
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Der mit dem Problem
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Anmeldungsdatum: 19.07.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2010 - 10:25:51    Titel: Dringe Frage ! Thema Kfz-Unfall und Versicherung

Hallo, habe von meiner Tante das Auto ausgeliehen bekommen...
und damit einen Unfall gebaut... nur ein kleiner. Meine Frage an euch lautet bin ich bei meiner Tante versichert ( sie hat mich bei der Versicherung nicht Angegeben und nur fahrer über 21 angegeben ) ich bin 18 habe den Führerschein erst 11 Mon..

Wie es passiert ist und was ihr mir ratet:

Also ich ( alter Fiat ) und sie ( Neuer BMW ) stehen beide an einer gut übersichtlichen Kreuzung sie fährt an ich natürlich auch dann bremst sie ab ( ohne Grund ) ich habe nach meiner sicht noch rechtzeitig abgebremst ( ich habe nichts gespürt ) doch dann steigt sie aus und sagt ich habe sie Angefahren nach einer Begutachtung ihrer und meiner Stoßstange konnten wir keinen Schaden feststellen.
doch jetzt kommt’s:
das Auto ist nur ein Leihwagen von einer Werkstatt. Sie hat meine Daten aufgenommen, ein Zettel wo meine Daten und der Unfall Hergang drauf steht, den ich dann unterschrieben habe.
Sie sagte mir das sie die Werkstatt in kentnis setzen wird aber das eigentlich wir Nichtmehr von einander hören ( ist ja nichts passiert).
Doch noch am selben Tag ruft sie an und sagt das die Werkstatt einige Schäden gefunden hat ( Kratzer muss also neu Lackiert werden und einer der Parksensoren soll auch kaputt sein) schaden über 700€. wo ich sage das diese nicht vorhanden waren. (Polizei war nicht da und hat den Schaden aufgenommen).

Die Werkstatt bietet mir an den betrag so zu bezahlen oder meine Versicherung soll diesen Betrag bezahlen. Was soll ich tuhen ??

z.B. soll ich sagen das die Schäden nicht von mir sind und einfach nichts tuhen oder soll ich es mit der Versicherung probieren ( meine Tante weiß nichts davon ) kein Schaden am Fiat. Und soviel ich weiß hat die Frau ( neuer BMW ) vergessen mein Kenzeichen aufzuschreiben.
Heizaaa1
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Anmeldungsdatum: 26.10.2006
Beiträge: 678
Wohnort: nrw

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2010 - 11:18:12    Titel:

Ich würde erstmal annehmen, dass die Versicherung deiner Tante nicht zahlt oder wenn sie zahlt regress fordern wird. Wenn das Fahrzeug über deine Tante versichert ist, kannst du es sowieso nicht über die Versicherung machen ohne das deine Tante es mitbekommt.

Ist natürlich eine blöde Situation, bei sowas normalerweise immer die Polizei rufen.. besonders wenn du meinst im Recht zu sein.
Das klingt schon fast nach nem Fall für nen Anwalt, wenn du dich wirklich drücken willst, weil nur der dich richtig beraten kann.

Da ihr keine Polizei gerufen habt und es vermutlich keine Zeugen gibt (nehme ich an ?), könnte es für die Dame oder das Autohaus schwierig werden nachzuweisen, dass du den Schaden verursacht hast, wenn du sagst du warst es nicht und keine Schäden feststellbar sind, die auf dein Fahrzeug hinweisen. Aber da bist du bei fachkundigen Leuten wohl besser aufgehoben.
(Anwalt / Gutachter)

(Verkehrs-)Rechtsschutzversicherung nutzen wäre hier wohl am besten, falls du eine hast, oder über die Eltern mit versichert bist.

Ist natürlich für die Werkstatt auch eine Steilvorlage, ein 18 Jähriger fährt denen "angeblich" in ein Auto rein, die stellen selbstverständlich direkt zig hundert Euro an Schäden fest, die Chance das einfach bezahlt wird ohne Fragen zu stellen ist dabei garnicht so gering.

Du kannst natürlich jederzeit ein Gegengutachten erstellen lassen, aber kostet halt auch.

Informiere dich am besten zuerst in Richtung Verkehrsrechtsschutzversicherung oder sowas, oder vielleicht bist du ja im ADAC da gibts es doch auch sowas glaube ich oder deine Eltern.
[/b]
Der mit dem Problem
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Anmeldungsdatum: 19.07.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2010 - 11:30:40    Titel:

erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort.
also zeugen gibt es keine. Das ich ihr draufgefahren bin kann ich ja nicht mehrAbstreiten da ich es ihr unterschrieben habe dass es zu einem Unfall gekommen ist. ich kann ja dann lediglich die schäden abstreiten.

was kann im schlimmsten fall passieren wenn ich mich jetzt einfach nicht mehr melde ?

meine Daten haben die ja.... Anwalt habe ich keinen wie gesagt ich bin 18 habe keinerlei rechtschutz oder der gleichen.
andreeee
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Anmeldungsdatum: 28.04.2008
Beiträge: 156

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2010 - 11:46:58    Titel:

Es kommt darauf an, was du genau unterschrieben hast. Wortlaut im Text was du unterschrieben hast?

Du sagst es war kein Unfall alos sollter der wortlaut auch so lauten im Text den du selbst unterzeichnet hast.

Die Verischerung wird zwar zahlen, sic das Geld aber von dir/Tante wiederholen.

Das Autoverleiher / Firmen so vorgehen ist längst bekannt. Nicht melden ist keine Lösung und bereitet dir nur neue Probleme.

Selbst wenn die das Kennzeichen nicht haben ist es ein leichtes an das Kennzeichen zu kommen.

Erklär das beim ADAC mal direkt. In vielen Fällen haben die ne Liste mit Abzockern was Autoverleiher betrifft. Ich denke mal das du da kein Einzelfall sein wirst was den Verleiher des Wagens betrifft.

Wenn da was positives be rauskommt meld dich hier nochmal Idea
Heizaaa1
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Anmeldungsdatum: 26.10.2006
Beiträge: 678
Wohnort: nrw

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2010 - 11:48:20    Titel:

Kostenlose Rechtsberatung ist 1. nicht erlaubt und 2. bin ich dafür nicht die richtige Person. Kläre ob du über deine Eltern evtl. anspruch auf Rechtsschutz hast, oft ist bei KFZ-Versícherungen auch eine Art Verkehrsrechtsschutz dabei, sowie bei ADAC Mitgliedschaften, bei Plus Mitgliedschaften deiner Eltern könnte es sogar für dich gelten, keine Ahnung.
Julia1110
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Anmeldungsdatum: 14.05.2010
Beiträge: 241

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2010 - 12:27:57    Titel:

Mein Fahrlehrer sagte immer: Sofort die Polizei rufen, egal, ob man was sieht oder nicht und vor allem NICHTS unterschreiben!!! Rolling Eyes

Ganz schön naiv. Und das wird weh tun.

Vielleicht hast du Glück und deine Eltern haben eine entsprechende Rechtschutzversicherung. Denn soweit ich weiß, bist du bei deiner Tante eigentlich gar nicht mitversichert. Sie hat Fahrer über 21 angegeben, was hier ja definitiv nicht zutrifft. In dem Fall dürfte dann noch nichtmal die Versicherung zahlen.
Dabei bin ich mir zwar nicht zu hundert Prozent sicher, aber familiär bin ich ein wenig vorbelastet, was Versicherungen angeht Wink

P.S.: DAS

Zitat:
( meine Tante weiß nichts davon )


würde ich auch mal ändern! Es kommt sowieso raus! Und dann gibts noch mehr Theater!
Ingo30
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Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2095

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2010 - 13:36:13    Titel:

Man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen. Bei schweren Schäden oder Personenschäden sollte man natürlich immer die Polizei rufen. Problem an der Sache ist dann aber auch, dass die Beamten dann auch gegen den Unfallverursacher von Amtswegen her ermitteln - sprich, lag vorher nur ein Unfall vor, wird nun die Vorfahrtsituation beurteilt und möglicherweise ein Verwarnungs- oder Bußgeld verhängt (Fahranfänger!). Deshalb kann es bei kleinen Unfällen sinnvoll sein, die Sache so zu regeln.
Auf dem Schaden wird die Frau nicht Sitzen bleiben müssen. Denn die Haftpflicht der Tante wird den Schaden immer begleichen - nur dann die Tante mit z.T. einer Jahresprämie in Regress nehmen.
Da es bei modernen Autos wirklich sein kann, dass einer der Parksensoren kaputt gegangen ist, würde ich die Sache so aus der Welt schaffen, zahlen und in den sauren Apfel beissen.
Die Mitgliedschaft im ADAC lohnt sich dabei wirklich, da man sich hier schon mal die anwaltliche Erstberatungsgebühr sparen kann, falls man doch die Auseinandersetzung suchen will.
Julia1110
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Anmeldungsdatum: 14.05.2010
Beiträge: 241

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2010 - 14:23:44    Titel:

Die Polizei ruft man vor allem für sich selbst, um sich vor genau solchen Sachen zu schützen. Daher ist es auch angebracht bei kleineren Sachen die Polizei zu rufen.
Ich zahl lieber ein Vorfahrtsbußgeld und nehm auch ein oder zwei Pünktchen in Kauf, muss mich dafür aber nicht über den Tisch ziehen lassen und 700 Euro hinblättern. Da ist die Variante mit der Polizei deutlich günstiger.
Ingo30
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Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2095

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2010 - 15:09:09    Titel:

Da die Tante das Führen des KFZ ja erlaubt hat, wird sie sich ja hoffentlich auch Gedanken über den Versicherungsschutz gemacht haben. Falls also kein Geld verfügbar ist, muss es halt die Versicherung regeln und die Tante muss den Vorfall klären, bzw. ist bereit einen Teil der Kosten zu übernehmen. Da wir in Deutschland die Halterhaftung haben, ist die Sache rechtlich ziemlich eindeutig. Der Rest muss halt zwischen Fahrerin und Tante untereinander geklärt werden.
dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3823

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2010 - 15:54:56    Titel:

... und der Schadensfall muß sofort/unverzüglich (jetzt gleich) der eigenen Versicherung gemeldet werden.
Über das weitere Vorgehen entscheidet dann die Rechtsabteilung der Versicherung.
Und Grundlage für eine Schadenersatzforderung sollte immer ein Gutachten eines Sachverständigen sein.

Gruß Dornbusch
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