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TU9 führen Diplom wieder ein!
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qwevadsrew
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Anmeldungsdatum: 18.07.2009
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 20:32:31    Titel:

Ein Bachelor ist ein berufsqualifizierende Abschluss. In einem Masterstudiengang lernt man nochn ein bisschen mehr.

Zu behaupten, nach 3 Jahren hätte man lediglich ein Schmalspurstudium absolviert, aber nach 5 Jahren auf einmal höhere akademische Weihen erlangt, ist lächerlich.

Seid doch ehrlich: Ihr wollt euch einen darauf abschütteln, dass ihr einen Master oder ein Diplom habt und keinen Bachelor. Fachlich erweitert der MAster den Horizont gegenüber dem Bachelor aber oftmals nicht sonderlich.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 20:35:14    Titel:

qwevadsrew hat folgendes geschrieben:
Ein Bachelor ist ein berufsqualifizierende Abschluss. In einem Masterstudiengang lernt man nochn ein bisschen mehr.

Zu behaupten, nach 3 Jahren hätte man lediglich ein Schmalspurstudium absolviert, aber nach 5 Jahren auf einmal höhere akademische Weihen erlangt, ist lächerlich.


Ungefähr so lächerlich wie zu behaupten, dass zwischen einem Abschluss nach Klasse 10 und einem nach Klasse 12 durchaus relevante Unterschiede liegen...

Zitat:

Seid doch ehrlich: Ihr wollt euch einen darauf abschütteln, dass ihr einen Master oder ein Diplom habt und keinen Bachelor. Fachlich erweitert der MAster den Horizont gegenüber dem Bachelor aber oftmals nicht sonderlich.


Wink

Warum überhaupt studieren? Die 3 Jahre können doch keinen Unterschied machen...

Cyrix
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 20:37:01    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Warum überhaupt studieren? Die 3 Jahre können doch keinen Unterschied machen...


Warum nicht die Regelstudienzeit auf 20 Semester ausdehnen und den "Master of the Universe" zum Regelabschluss machen?

Das müsste uns doch so richtig nach vorne katapultieren oder nicht?
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 20:38:47    Titel:

Ich bin es nicht, der anzweifelt, dass der Umfang eines studium seine Qualität und inhaltliche Tiefe beeinflusst...

Cyrix
qwevadsrew
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Anmeldungsdatum: 18.07.2009
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 20:39:28    Titel:

Zwischen einem Abschluss 10. Klasse und einem Abschluss 12. Klasse besteth in der Tat oftmals ebenfalls kein großer Unterschied.

Bei manchen besteht der Unterschied darin, dass sie nach der 12. Klasse die Unterstufenmathematik vergessen haben.

Letztens habe ich von einem Experiment gelesen, bei dem 9.Klässlern eine Biologie-Abitur-Klausur vorgelegt wurde. 2/3 hätten die Klausur bestanden, ohne den Stoff jemals gelernt zu haben.

Natürlich lernt man in 5 Jahren in aller Regel mehr als in 3 Jahren. Allerdings finden "Gesetzmäßigkeiten" wie das Pareto-Prinzip in der Tat sehr oft Anwendung. Es stimmt einfach nicht, dass man nach 3 JAhren so gut wie nichts könnte. Das Gegenteil ist der FAll. NAch 3 Jahren kann man das wichtigste.


Zuletzt bearbeitet von qwevadsrew am 03 Aug 2010 - 20:41:59, insgesamt einmal bearbeitet
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 20:41:02    Titel:

Das hängt natürlich davon ab, was und wieviel in der Zeit vermittelt wird.

Bei uns ist es tatsächlich so, dass das FH-Diplom nur in Bachelor umbenannt wurde. Ein Semester wurde entnommen und die verbliebenen Veranstaltungen auf die restlichen 7 Semester verteilt. Man lernt also exakt dasselbe und das ist gut so.

Die Frage ist also, sind es 13 Jahre Hauptschule oder 10 Jahre Gymnasium? Werden in den 6 Semestern nur Soft Skills oder auch Theorie vermittlert? Habe ich 3 Lehrveranstaltungen pro Semester oder 6?
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 20:41:30    Titel:

qwevadsrew hat folgendes geschrieben:
Zwischen einem Abschluss 10. Klasse und einem Abschluss 12. Klasse besteth in der Tat oftmals ebenfalls kein großer Unterschied.


Fein. Und zwischen Abi und Hauptschulabschluss? Und zwischen Hauptschulabschluss und Grundschule? Und dazwischen und Schuleinführung?


Alles minimale Unterschiede. Vernachlässigbar... Wir brauchen gar keine Schul- oder Hochschulbildung!


Cyrix
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 20:43:22    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Ich bin es nicht, der anzweifelt, dass der Umfang eines studium seine Qualität und inhaltliche Tiefe beeinflusst...


Ich auch nicht...

Du gehst allerdings her und legst eine Studiendauer von 10 Semestern als gottgegeben und absolut optimal (oder eigentlich minimal) fest. Warum?

"Weils immer so gewesen ist..."

Qualität und inhaltliche Tiefe sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe:

Eine hohe Qualität erreicht ein Studiengang vor Allem dann, wenn er seine Absolventen sowohl methodisch, als auch fachlich soweit kriegt, dass er im Berufsleben/Forschungsalltag damit zurechtkommt. Und da darfs dann auch gerne mal an der ein oder anderen theoretischen Feinheit und Spezialität mangeln. Wenn mans später mal braucht, dann kann man sich das, dank Methodenkompetenz, selbst aneignen...

Inhaltliche Tiefe erreicht ein Studiengang auch dann, wenn der Prof. im ersten Semester mit Quantenphysik anfängt und von der Funktionentheorie erzählt. Im dritten Semester wird dann die Stringtheorie erläutert... Inhaltlich tierisch tief, qualitativ sinnfrei, denn kein Student kann da folgen...
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 20:49:17    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:

Du gehst allerdings her und legst eine Studiendauer von 10 Semestern als gottgegeben und absolut optimal (oder eigentlich minimal) fest. Warum?

"Weils immer so gewesen ist..."


Nö.
a) Weil es sch bewehrt hat.
b) Die Wissenschaften sind so umfangreich, dass ersteinmal recht viel Grundlagenwissen erworben werden muss, bevor man ernsthaft in die Tiefe gehen kann (siehe auch dein eigenes Beispiel). Hier hat sich ein Umfang von 4-6 Semestern herausgestellt.

Zitat:

Eine hohe Qualität erreicht ein Studiengang vor Allem dann, wenn er seine Absolventen sowohl methodisch, als auch fachlich soweit kriegt, dass er im Berufsleben/Forschungsalltag damit zurechtkommt...


Ach, solche Dinge wie "sich selbstständig mit der Materie beschäftigen", Gehörtes reflektieren und auch selbst Verantwortung für sein Fortkommen zu übernehmen, zählen nicht mehr?

Jedenfalls ist durch die durch die Hochschulreform an allen Ecken und Enden die Eigenständigkeit der Studierenden, sowie deren Möglichkeiten sich auch mal mit Dingen genauer auseinandersetzen und zurückblicken zu können, was man jetzt eigentlich gelernt hat, beschnitten wurden. "Bulemie-Lernen" ist das Stichwort...

Zitat:

Inhaltliche Tiefe erreicht ein Studiengang auch dann, wenn der Prof. im ersten Semester mit Quantenphysik anfängt und von der Funktionentheorie erzählt. Im dritten Semester wird dann die Stringtheorie erläutert... Inhaltlich tierisch tief, qualitativ sinnfrei, denn kein Student kann da folgen...


Ein Argument mehr für ein ordentliches Grundstudium.


Cyrix
chinantek
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Anmeldungsdatum: 27.04.2008
Beiträge: 226

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 20:50:41    Titel:

die 10 Sem. sind doch durch Bologna vorgeschrieben.(?)

Wie gesagt in der USA sind auch 4Jährige Bachelor-Abschlüsse die regel.
(und in der USA wird die möglichkeit einen Master zumachen weniger genutzt - sich mag da auchd er finanzielle Aspekt mit reinspielen)
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