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TU9 führen Diplom wieder ein!
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2,71828
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2010 - 13:58:45    Titel:

emoguy hat folgendes geschrieben:
naja, das klügste wäre es wohl wirklich den Bachelor in den von mir propagierten Fächern wie Physik auf 8 Semester auszudehnen, als Abschlussarbeit irgendein Mittelding aus Bachelor und Master-Thesis anzubieten und den Master abzuschaffen.

Nimmst du Drogen? Anders kann ich mir diese schwachsinnige Idee nicht erklären!
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2010 - 13:59:41    Titel:

Zitat:
Das ist doch schon jetzt nicht das große Problem. Der Master ist doch wie das Diplom. Das Problem ist der Bachelor, der ist oft zu flach und muss dringend reformiert werden.


Das Problem ist wohl, dass man im Prinzip vielerorts von 10 Semestern Diplom einfach die ersten 6 zum Bachelor und letzten 4 zum Master deklariert hat. Es wurde einfach versucht an starren und eingefahrenen Strukturen festzuhalten. Die Motive dafür können vielfältig sein.
Wenn du reformieren willst, musst du das gesamte Studium reformieren. Aber wie schon gesagt, alles über den Haufen zu werfen und zum guten alten Diplom zurückzukehren ist sicher keine Reform. Genauso wenig wie den Bachelor aus Prinzip zu disqualifizieren.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2010 - 14:58:27    Titel:

2,71828 hat folgendes geschrieben:

Nimmst du Drogen? Anders kann ich mir diese schwachsinnige Idee nicht erklären!


Was ist denn daran nun wieder Schwachsinn?

Nimm doch mal zur Kenntnis, dass in der überwiegenden Mehrheit der Studienfächer der Großteil der Absolventen eben NICHT in der Forschung landet und damit weder einen hochspeziell ausgerichteten Master noch eine Promotion braucht um berufsqualifizierend ausgebildet worden zu sein?
2,71828
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2010 - 16:04:04    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Nimm doch mal zur Kenntnis, dass in der überwiegenden Mehrheit der Studienfächer der Großteil der Absolventen eben NICHT in der Forschung landet und damit weder einen hochspeziell ausgerichteten Master noch eine Promotion braucht um berufsqualifizierend ausgebildet worden zu sein?

Nimm doch bitte zur Kenntnis, das es nicht um die "überwiegenden Mehrheit der Studienfächer" ging, sonder um Physik. Wink Ein vernünftige berufsqualifizierende Ausbildung erfordert hier einfach ein Diplom (Master). Noch "schlimmer" ist es bei Fächern wie Chemie, bei denen die Promotion fast schon Pflicht ist. Wer ein solchen Studium beginnt möchte genau das, was er auch bekommt: eine wissenschaftliche Ausbildung, die nicht in einen Bachelor gepresst werden kann.
chinantek
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Anmeldungsdatum: 27.04.2008
Beiträge: 226

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2010 - 16:14:55    Titel:

dann hätte die Universität den Studiengang nicht modularisieren dürfen!
siehe zB Jura da gab's Widerstand und der Studiengang wurde nicht Modularisiert!

Nun gab es keinen widerstand durch die Universitäten in diesem Bereich ergo muss es umgesetzt werden!

Wie gesagt wenn eine Hochschule nicht in der Lage ist den Studiengang entsprechend der Bolognakriterien zugestellten - sollte er nicht mehr (Re)Akkreditiert werden! Das wäre dann auch eine möglichkeit die Unis zum einlegen zu bewegen. Übrigens bezweifle ich jemand der die 12Klasse absolviert hat idR wirklich wissenschaftlich Arbeiten will bzw darunter das selbe versteht wie du!
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2010 - 18:05:05    Titel:

2,71828 hat folgendes geschrieben:

Nimm doch bitte zur Kenntnis, das es nicht um die "überwiegenden Mehrheit der Studienfächer" ging, sonder um Physik. Wink


Es arbeiten tatsächlich ALLE Physikabsolventen später mal in der Forschung/Wissenchaft?

Wow...
markusob
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 601

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2010 - 20:58:12    Titel:

Ich lese in der Diskussion hier immer wieder, dass Universitäten bestimmte Bachelor-Abschlüsse nicht in der aktuellen Form anbieten sollten, weil diese für sich alleine nicht berufsqualifizierend sind.

Es ist doch so, dass eine durchschnittliche deutsche Universität an die 100 Studiengänge anbietet. Der Großteil davon ist und war noch nie "berufsqualifizierend". Literaturwissenschaft, Geschichte, Sinologie - das sind alles reine Bildungsabschlüsse und qualifizieren für keinen Beruf

Was ist also so schlimm daran, wenn man einen Physik-Bachelor machen kann? Für sich alleine ist der wahrscheinlich wirklich nicht berufsqualifizierend. Aber das hat die Universitäten doch noch nie gejuckt. Der Absolvent kann ja selbst schauen, was für Maßnahmen er ergreift, um einen Job zu finden. Mittlerweile kann man ja noch einen Master sogar in anderen Fächern oben draufsetzten.

Die Herangehensweise, dass hinter jedem Studiengang eine signifkante Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt stehen muss, ist doch eher typisch für Fachhochschulen.
chinantek
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Anmeldungsdatum: 27.04.2008
Beiträge: 226

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2010 - 21:38:11    Titel:

das ist eine bolonga Kriterium an dem sich ein Studiengangrichten muss
(leider sehen die Akkreditierungsgesellschaften das im Moment nicht allzu eng).
Fakt ist aber das ein Maßstab immer die Berufsqualifikation ist! Und es ist unfair wenn Hochschulen sich nicht daran halten und so im Grunde mittel für Hochschulen und Studiengänge vorenthalten werden müssen.
Es gibt auch gegen Beispiele zB biettet die Hochschule lüneburg den STudiengang "Angewandte Kulturwissenschaften" an bei den versucht wird ein Mittelweg zwischen klassischer (Brot loser) Geisteswissenschaftlicht und Berufsqualifikation zu schaffen!

M.e. sollten die Akkreditierungsorganisationen durchgreifen und Studiengänge die die Kriterien nicht erfüllen nicht weiter Re(Akkredetieren).

Bei Studiengängen bei den eine Berufsqualifikation nicht vordergründig stattfindet könnten immer noch im Form des Magisters etc stattfinden.
(Was sollte dagegen sprechen (zB beim gebrachten Bsp.) Sinologie auf Magister zustudieren?)
Lighttower
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Anmeldungsdatum: 15.07.2010
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2010 - 09:49:13    Titel:

Also, ich halte die Aussage von wegen Master = Diplom für vollkommenen Blödsinn.

Eher zutreffend ist (wenn man das unbedingt vergleich will) Bachelor entspricht ungefähr dem Vordiplom (eher etwas mehr).
Und der Master ist etwas mehr als das Diplom. (Mein Bruder hat BWl auf Diplom studiert und dann noch den Master obendrauf gesetzt)

Diplom früher 8 o. 9 Semester
Bachelor + Master 10 Semester

Und wie schon öfter erwänt, nicht alle wollen in die Forschung wozu dann in manchen Berufen der Bachelor eine gute Alternative ist.

Also entspannt euch doch mal mit diesem ganzen nostalgischen "Im Diplom war alles besser Zeug"
Dr.Dr.Frosch
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Anmeldungsdatum: 20.07.2007
Beiträge: 320
Wohnort: Lehrte

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2010 - 10:08:33    Titel:

Lighttower hat folgendes geschrieben:
Also, ich halte die Aussage von wegen Master = Diplom für vollkommenen Blödsinn.

Eher zutreffend ist (wenn man das unbedingt vergleich will) Bachelor entspricht ungefähr dem Vordiplom (eher etwas mehr).
Und der Master ist etwas mehr als das Diplom. (Mein Bruder hat BWl auf Diplom studiert und dann noch den Master obendrauf gesetzt)

Diplom früher 8 o. 9 Semester
Bachelor + Master 10 Semester

Und wie schon öfter erwänt, nicht alle wollen in die Forschung wozu dann in manchen Berufen der Bachelor eine gute Alternative ist.

Also entspannt euch doch mal mit diesem ganzen nostalgischen "Im Diplom war alles besser Zeug"


Das ist aber etwas sehr pauschalisiert. An vielen Uni sind Diplom und Master eins zu eins übernommen. Warum sollte man auch was daran ändern, wenn es sich Jahrzehnte bewährt hat?
An meiner Uni wurde das ganze z.B. sehr lieblos umgesetzt (als wenn man schöne wüsste dass das Diplom eh wiederkommt). Es gab im Hauptstudium ein Grundmodul und 2 Wahlmodule. Normalerweise ist es sehr sinnvoll das Grundmodul zuerst zu machen, um Grundlagenfächer wie zB Strömungmechanik zu kennen. Im Bachelor wird man nun gezwungen, zuerst ein Wahlmodul zu machen (ohne Basis der Grundlagenfächer) und das Grundmodul erst im Master zusammen mit dem anderen Wahlmodul.
Also ich hab das Gefühl es macht eh jede Einrichtung was sie will, nur die Bedingungen sind schlechter bzw. der Stress im Grundstudium ungleich größer geworden. Kein Wunder dass seit Bachelor-Einführung hier 3 neue Psychologen eingestellt wurden (war mal ein interessanter Bericht in einem nicht ganz unparteiischen Hochschulmagazin).
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