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TU9 führen Diplom wieder ein!
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TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2010 - 16:10:13    Titel:

Zitat:
Welches Märchen? Dass man heutzutage eben nicht mehr so einfach ein Studium in dem Umfang durchführen kann, wie es bisher möglich war?


Warum kann man bitte heute kein Studium mehr im "vollem Umfang durchführen"? Früher hat dir auch keiner zu Studienbeginn garantiert, dass du deinen Dipl.-Ing. bekommst. Es war eher noch krasser: wenn du vor dem Vordiplom rausgeflogen bist hattest du eigentlich gar nichts vorzuweisen (-> abgebrochenes Studium). Heute hast du wenigsten noch den Bachelor als anerkannten Abschluss in der Hand.

Definiere mir doch auch bitte mal "im vollem Umfang durchführen".
Ich könnte mich z.B. genau so auch auf den absurden Standpunkt stellen, dass jeder promovieren darf. Denn ein richtiges Studium muss ja zwingend mit einer Promotion abgeschlossen werden... Das wäre dann auch "im vollem Umfang". Du cyrix stimmst mir hoffentlich zu, dass das völlig absurd wäre.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2010 - 16:12:56    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Wäre mal interessant, wenn man eine solche Neuerung im Straßenverkehr einführen würde: Autofahren darf nur, wer alle 2 Jahre eine neue Führerscheinprüfung besteht.

Die Straßen wären sehr schnell sehr leer... Wink


Eine überaus vernünftige Idee. Und da man sich darauf vorbereiten kann, wird die Mehrheit sie auch bestehen...


Na da bin ich skeptisch.
Zitat:

Und was die Massen sagen... Das war mir schon immer egal...


Möglicherweise ist es dir egal; nicht aber denen, die eine solche Umsetzung beschließen müssten. Genau deshalb habe ich dieses Beispiel ja gebracht: Diese Regelung ist nicht umsetzbar, weil die Lobby, die dies verhindern will, viel zu stark ist. Aber mit so ein oder zwei Millionen Studenten kann man es ja machen...

Zitat:

Zitat:

@xmisterDx: Jap. Bisher musste man die Grundlagen verstanden haben, um sich spezialisieren zu können. Heute heißt es: Wer keine guten Leistungen in den Grundfächern nachgewiesen hat, ist uns zu teuer um sich spezialisieren zu lassen. Toll, oder?


Ja... so sieht das aus...

Für den Großteil der Akademiker bleibt da immer noch genug zu tun. Die Geisteswissenschaftler machens vor. Die arbeiten so gut wie nie in ihrem studierten Bereich...


Das Studium ist ja auch keine Berufsausbildung.


Cyrix
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2010 - 16:16:54    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Das Studium ist ja auch keine Berufsausbildung.


Ja, ich weiss... Man studiert aus Gründen der Selbstverwirklichung...

Von mir aus. Aber dann bezahls auch aus eigener Tasche Wink
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2010 - 16:18:33    Titel:

TK1985 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Welches Märchen? Dass man heutzutage eben nicht mehr so einfach ein Studium in dem Umfang durchführen kann, wie es bisher möglich war?


Warum kann man bitte heute kein Studium mehr im "vollem Umfang durchführen"? Früher hat dir auch keiner zu Studienbeginn garantiert, dass du deinen Dipl.-Ing. bekommst. Es war eher noch krasser: wenn du vor dem Vordiplom rausgeflogen bist hattest du eigentlich gar nichts vorzuweisen (-> abgebrochenes Studium). Heute hast du wenigsten noch den Bachelor als anerkannten Abschluss in der Hand.


Früher wurde dir garantiert: Bestehst du alle Prüfungen, erhältst du auch dein Diplom. Heutzutage reicht das nicht mehr. Und das macht ein zertifizierter Studienabbruch (Bachelor) auch nicht besser...


Zitat:

Definiere mir doch auch bitte mal "im vollem Umfang durchführen".


Der bisher übliche Rahmen eines Universitätsstudiums. (Wer praxisorientierter und schneller fertig werden wollte, hatte bisher schon die Möglichkeit an eine FH zu gehen; wer eher am Fach interessiert war und tiefer einsteigen wollte, ging an eine Uni. Wozu jetzt dieser Zwang zum FH-Konzept für alle?!)

Zitat:

Ich könnte mich z.B. genau so auch auf den absurden Standpunkt stellen, dass jeder promovieren darf.


Es darf doch jeder mit einem Abschluss, der eine Regelstudienzeit von min. 8 Semestern besitzt, promovieren... Jedenfalls kenne ich keine Promotionsordnung, die das an irgendwelchen Noten fest macht (wohlgemerkt meine ich dabei nicht die Ausnahmeregelungür Promotionen nach einem 6-Semestrigen Bachelor;da habe ich sowas schon gesehen).

Im übrigen rede ich von einer Verschlechterung. D.h., ich vergleiche den bisherigen Zustand mit dem nach der Veränderung. Dass man auch den bisherigen - nach versch. Gesichtspunkten - verbessern könnte, tut dabei nichts zur Sache...


Cyrix
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2010 - 16:18:37    Titel:

Was sollen "die Massen" denn tun, wenn die Regierung beschließt, dass Führerscheine jetzt alle 2 Jahre neu abzuprüfen sind ?

Entweder man passt sich den neuen Gegenbenheiten an oder man geht dann zukünftig zu Fuß.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2010 - 16:20:33    Titel:

Brand-Ing hat folgendes geschrieben:
Was sollen "die Massen" denn tun, wenn die Regierung beschließt, dass Führerscheine jetzt alle 2 Jahre neu abzuprüfen sind ?

Entweder man passt sich den neuen Gegenbenheiten an oder man geht dann zukünftig zu Fuß.


Nu, man wählt die Regierung ab und die Opposition punktet stark mit "wir nehmen diese Regelung wieder zurück".


Politik eben...

Cyrix
Nacktscanner
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Anmeldungsdatum: 14.01.2010
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2010 - 16:21:04    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Man muss plötzlich gut sein. 4,0-Rumgegammel im Grundstudium reicht nicht mehr...


Was heißt denn 4,0? Das ist doch die Grenznote, die von der Universität festgelegt wird, um eine Prüfung zu bestehen. Wer besteht, kommt weiter, wer durchfällt, nicht. Wenn eine 4,0 eine "schlechte Leistung" wäre, dann müsste man sie zur 5 herunterstufen.

Die Zugangsbeschränkungen sind eine andere Herangehensweise. Hier sucht man nicht mehr die heraus, die die Anforderungen erfüllen (also die, die bestehen), sondern man legt, aus Gründen der Kostenersparnis, eine Anzahl an Studienplätzen fest und vergibt die dann. Dabei ist es aber Absicht, dass es deutlich weniger Masterplätze als Bewerber gibt - die Verkürzung der Studiendauer ist schließlich politisch gewollt. Das ist eben billiger.

Das ist eine rein ökonomisch orientierte Selektion und hat mit Wissenschaft oder Bildung nichts mehr zu tun.
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2010 - 16:29:27    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Brand-Ing hat folgendes geschrieben:
Was sollen "die Massen" denn tun, wenn die Regierung beschließt, dass Führerscheine jetzt alle 2 Jahre neu abzuprüfen sind ?

Entweder man passt sich den neuen Gegenbenheiten an oder man geht dann zukünftig zu Fuß.


Nu, man wählt die Regierung ab und die Opposition punktet stark mit "wir nehmen diese Regelung wieder zurück".


Politik eben...

Cyrix


Es soll ja auch schon Entscheidungen gegeben haben, die von einem Großteil der Parteilandschaft mitgetragen wurde.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2010 - 16:31:53    Titel:

Brand-Ing hat folgendes geschrieben:

Es soll ja auch schon Entscheidungen gegeben haben, die von einem Großteil der Parteilandschaft mitgetragen wurde.


Z.B. eine Schulreform in Hamburg, die von der kompletten Bürgerschaft einstimmig beschlossen worden war. Dennoch kippte das Referendum diese Entscheidung, was (inkl. von Beusts Rücktritt) gerade der CDU als regierender Partei massiv schadet (laut Umfragen)...


Cyrix
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2010 - 16:35:31    Titel:

Nacktscanner hat folgendes geschrieben:
Was heißt denn 4,0? Das ist doch die Grenznote, die von der Universität festgelegt wird, um eine Prüfung zu bestehen. Wer besteht, kommt weiter, wer durchfällt, nicht. Wenn eine 4,0 eine "schlechte Leistung" wäre, dann müsste man sie zur 5 herunterstufen.


Eine schlechte Leistung bleibt eine schlechte Leistung. Dass sie von der Universität dennoch als gerade noch ausreichend betrachtet wird, ist eine andere Geschichte...

Zitat:

Das ist eine rein ökonomisch orientierte Selektion und hat mit Wissenschaft oder Bildung nichts mehr zu tun.


Die bei allen Studienfächern jedes Jahr massenhaft angewandt wird, weil eben nicht jeder Medizin oder Philosophie studieren kann, der das gerne möchte...

Warum ist es da in Ordnung und beim Master mehr? Weil man dem Bachelor damit die Chance auf einen Platz im Vorstandsvorsitz oder im Fraunhofer-Institut verbaut?
Tja sorry, so ist das Leben...

Juristen können mit ihrem 3,5er Abschluss auch keine Richter werden...
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