Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

untauglicher versuch/schadenskompensation bei betrug
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> untauglicher versuch/schadenskompensation bei betrug
 
Autor Nachricht
stinki123
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 02.08.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 09:15:17    Titel: untauglicher versuch/schadenskompensation bei betrug

hallihallo!
ich habe da mall eine frage (wer hätte das gedacht??)
ich sitze an meinem hausarbeitssachverhalt und es geht um folgendes:
tussi will von typ in mitfahrzentrale mitgenommen werde,hat aber vor ihm die vereinbarten 50€ spritgeld nicht zu zahlen,er haut sie aber auch übers ohr indem er ihr nicht erzählt das er das geld für die fahrt von Ministerium ersetzt bekommt!
jetzt habe ich gedacht könnte ein untauglicher versuch seitens der Dame vorliegen,weil sie den Typ nie einen Vermögensschaden zufügen konnte und ob das geld was der Typ als Fahrtkostenersatz bekommen würde überhaupt unter den Vermögensbegriff fällt??!!

ich würde mich sehr über antworten freuen!! Very Happy
stinki123
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 02.08.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 09:20:25    Titel:

achso und noch eine frage:
einen Beförderungsvertrag habe ich abgelehnt,da nach der definition im PBefG ein solches nicht vorliegt.
stimmt mir jmd zu...??
Diesem Gesetz unterliegen nicht Beförderungen
mit Personenkraftwagen, wenn das Gesamtentgelt die Betriebskosten der Fahrt nicht übersteigt;[Anm. 1][1][2]
Ronnan
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 12:02:20    Titel:

das gesetz ist vlt nicht anwendbar, d.h. aber nicht, dass es kein beförderungsvertrag ist
die haben sich ja entsprechend geinigt, also vertrag (+)
man könnte gar ein gbr darin erblicken

nur weil er das fahrgeld ersetzt bekommt, heißt das nicht unbedingt, dass er keinen schaden erleiden kann
er hat einen anspruch auf zahlung von 50€
wird der nicht erfüllt hat er einen schaden von 50€

ihr gegenüber ist es ja auch völlig legitim, wenn er eine spritkostenbeteiligung verlangt
allenfalls im verhältnis zum ministerium müsste er diesen gewinn womöglich anzeigen und abführen

evtl könnte man aufgrund eines möglicherweise bestehenden anfechtungsrechts ihrerseits einen schaden des anderen verneinen
aber das ginge vlt etwas weit, zumal ihr das anfechtungsrecht ja nicht gewärtig ist
stinki123
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 02.08.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 12:06:07    Titel:

vielen dank!
mittlerweile muss ich eingestehen dass ich doch der meinung bin dass ein ein vertrag vorliegt!!
nur mit der schadenskompensation komm ich nicht wirklich zurecht!
sein vermögen erleidet ja gar kein minus!! Question Question
Ronnan
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 13:00:21    Titel:

wenn sie gezahlt hätte hat er 50€
wenn sie nicht zahlt hat er keine 50€
das ist ein schaden
könnte man nur negieren, wenn man sagt, die potentielle zahlung würde durch einen weiterleitungsanspruch des ministeriums vollständig kompensiert, was jedenfalls nac wirtschaftlichem vermögensbegriff nicht der fall wäre
stinki123
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 02.08.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 17:19:51    Titel:

ok!vielen dank!
und meinen untauglichen versuch kann ich vergessen?!
ich bin mir da nämlich sehr unschlüssig....
JuraHD2010
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 10.03.2010
Beiträge: 500

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 18:08:25    Titel:

hat er das geld vom ministerium ausbezahlt bekommen? dann würde ich keinen vermögensschaden annehmen.

steht ihm jedoch nur der anspruch ggü dem ministerium zu, kann man einen schaden annehmen, da bloße regressansprüche den schaden nicht kompensieren (sonst wäre § 263 nutzlos, da aus Vertrag bzw. aus §§ 812 ff. §§ 823 ff. dem Opfer stets Regressansprüche ggü dem Täter oder wie hier ggü dem Dritten zustehen)
Ronnan
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2010 - 20:08:33    Titel:

selbst wenn er das geld vom ministerium hätte, hätte er einen anspruch gegen sie auf zahlung von 50€
wenn sie den nicht erfüllt, warum sollte das kein schaden sein?
stinki123
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 02.08.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2010 - 10:00:19    Titel:

hi leute!
ich hab nochmal ne frage:
beförderungsvertrag= leistung zug um zug??
würd mir für meine betrugsprüfung echt gut weiterhelfen!
oda ist zug um zug etwas weit hergeholt in dem fall??
Ronnan
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2010 - 15:13:51    Titel:

ich dachte sie fahren mit dem auto:P

man muss den vertrag auslegen
sollte vorher gezahlt werden oder hinterher?
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> untauglicher versuch/schadenskompensation bei betrug
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum