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Erfahrungen mit Mathematischer Finanzökonomie in Konstanz?
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Christina Annika
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Anmeldungsdatum: 08.08.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2010 - 12:57:03    Titel: Erfahrungen mit Mathematischer Finanzökonomie in Konstanz?

Hey, nach den Sommerferien komme ich in die 13. Klasse-
Ich hab bereits 'ne Berufsberatung gemacht, und dabei kam Mathematische Finanzökonomie heraus, was auch durchaus in meinem Interessenbereich liegt, da ich was mit Wirtschaft und Mathe machen möchte.

Jetzt wollte ich fragen, ob jemand mit diesem Studiengang schon Erfahrung gemacht hat, was für Noten in Wirtschaft und Mathe ungefähr erforderlich sind, um den Studiengang meistern zu können und was euer allgemeiner Notendurchschnitt war.

In 12/1 hatte ich in Mathe 13 und in Wirtschaft 14, und in 12/2 in Mathe 11 und in Wirtschaft 14 NP. Mein insgesamter Notendurchschnitt liegt bei circa 1,8 in der 12. Klasse.

Des Weiteren würde mich interessieren, was für beruflliche Aussichten man mit diesem Studiengang hätte. Zwar habe ich mich auf der Internetseite der Uni Konstanz informiert, jedoch finde ich, dass bei jedem Studiengang die Berufsaussichten positiv dargestellt werden, da die Uni Studenten anwerben möchte.

Also wäre super, wenn da jemand mehr weiß =)

LG Chrissy
axa23
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Anmeldungsdatum: 29.08.2009
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2010 - 13:15:14    Titel:

Mit Sicherheit wird in dem Studiengang besonders Wert auf Stochastik gelegt.
Wahrscheinlichkeits- und Maßtheorie, Stochastische Prozesse, Stochastische Integration, Zeitreihenanalyse,..

Ist sicherlich interessant.
Mella1789
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Anmeldungsdatum: 05.08.2010
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2010 - 13:16:45    Titel:

Da könntest du auch schlicht Wirtschaftsmathe studieren.

Ich kenn nur einen, der das studiert hat und hat nach 4 Semestern aufgegeben, weil's wohl echt nicht das spannendste war.
Ifrit
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Anmeldungsdatum: 24.08.2005
Beiträge: 1256

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2010 - 14:35:26    Titel:

also ich studiere Economics an der Uni Konstanz am Department of Economics, da gehört ja MFÖ dazu - vielleicht kann ich dir ja weiterhelfen.
(hin und wieder hocken ja auch ein paar MFÖ´ler bei uns mit drin)

hmm.., welche Noten erforderlich sind ?
Was sind die besten Voraussetzungen für MFÖ ?
Ich denke, es hat weniger mit den Noten zu tun, jedoch mehr mit Motivation, Disziplin, Einsatz etc. zu tun, vorausgesetzt natürlich auch ein gewisses Talent für (Uni)-Mathe.

in MFÖ hast du viele Module, vergleichbar mit denen aus einem Mathegrundstudium, was schon sehr anders ist, als Mathe in der Schule.
Gut wäre es, wenn du dich mal in paar Vorlesungen reinhockst und schaust, ob dir diese Art von Mathematik gefallen könnte.

Der Mathefachbereich in Konstanz hat auch die komplette Vorlesungsreihe Analysis I und Lin. Algebra aufgezeichnet, sodass du sie dir per I-net-stream anschauen kannst, wenn du eine Matrikelnummer und Pin hast.
wie du an die kommst, keine Ahnung ^^, vielleicht mal am Fachbereich nachfragen, ob man dir den Zugang auch irgendwie anders gewähren kann.

Zwar kann man nie genau prognostizieren, wie der Arbeitsmarkt in ein paar Jahren aussehen wird, aber ich denke, dass die Berufsaussichten damit schon gut sind.

Das Studium ist sehr speziell und auf Finanzintermediäre und andere Finanzinstitutionen zugeschnittem, Forschung ist auch möglich.
Das sorgt dafür, dass du später zwar eine kleinere Nachfragebreite hast, du aber in diesem speziellen Bereich so gut wie jeden anderen Wiwi-Konkurrenten ausstechen kannst.
Du hebst dich mit so einem Studium halt eben von der breiten Wiwi-masse ab.
Im Bereich Banken, Versicherungen und ähnliches werden auch die höchsten Gehälter gezahlt.


Wenn du weitere Fragen hast, dann nur her damit. ^^
gerne auch per pn,

Ifrit
mföler
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Anmeldungsdatum: 20.06.2011
Beiträge: 1
Wohnort: Konstanz

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2011 - 13:16:57    Titel:

So nun auch mal eine Atwort von jemandem der Ahnung hat!
Also ich bin nun Student an der Uni Konstanz in MFÖ im 4 Semester und habe trotz allem was ich nun im Anschluss schreibe immer noch Spaß daran.
Zuerst einmal stellt sich das jeder so einfach vor. Aber man sollte sich im klaren darüber sein, das das MFÖ Studium nichts für Leute ist, die das „richtige“ Studentenleben genießen möchten. D.h. nicht das wir kein Spaß haben aber wir MFÖler sind nun mal diejenigen, die mit als erstes die Uni morgens betreten und mit die letzten die die Uni abends verlassen. Man hat immer was zu tun.

Nun aber im Klartext :
MFÖ besteht wie schon fast richtig beschrieben zu 40% aus Mathe zu 40% aus VWL/BWL und zu 20% aus Wahlbereichen. D.h. man kann sich entweder die 20% noch in Mathe vertiefen oder eben in VWL/BWL(was wohl die Mehrheit macht).

Der Matheteil ist zu vergleichen mit einem Mathematik Grundstudium und ist sehr Zeitaufwendig und Anspruchsvoll (wohl gerade in Konstanz). D.h. die wöchentlichen Arbeitsblätter die man in Mathe abgeben muss, können gut und gern mal zwischen 8-14 Stunden in der Woche in Anspruch nehmen. Man braucht also Ausdauer und den willen das durch zu ziehen.

Der VWL/BWL-teil ist dann wieder zu vergleichen mit einem Econometric Studium an der Uni Konstanz, nur das man sich das ein oder andere selber beibringen muss. Damit meine ich, dass man ab dem 1 Semester Fächer besucht, die die VWLer erst im 4 Semester haben und somit einfach ein anderes Vorwissen ex. als bei einem MFÖler. Doch all das hält die MFÖler nicht davon ab doch ca 80% der besten Noten für sich zu beanspruchen in den BWL/VWL Fächern. Woran das liegt ? KA vielleicht durch eine andere Motivation im Studium. Ich mein, man studiert ja auch schließlich nicht um "Spaß" zu haben, sondern um seine Zukunft zu gestallten.

Alles in allem kann ich das Studium aber empfehlen, vor allem wenn du jemanden bist, der schon weiß, das er Später mal in die Bank- und Versicherungsbranche möchte wie z.b. ins Investment Banking oder in die Unternehmensberatung.
Und wie gut man in der Schule in Mathe war spielt mehr oder weniger keine Rolle es sollte nur die Interesse zu mathematischen Zusammenhängen vorhanden sein (rechnen tun wir eh nix mehr).
Ansonsten viel Erfolg beim Bewerben. Und ach ja Konstanz ist super als Studentenstadt! Und immer daran denken, man studiert hier wo andere Urlaub machen 


Hoffe ich konnte einen kleinen Eindruck geben.
Grüße
Goodwill
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Anmeldungsdatum: 25.06.2009
Beiträge: 896

BeitragVerfasst am: 21 Jun 2011 - 12:46:34    Titel:

frag 10 Leute und 9 sagen dir, dass Sie das schwerste Studium mit dem größen Aufwand haben. Gerade ein '1-Post'er' macht sich damit lächerlich. [/quote]
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 21 Jun 2011 - 18:06:02    Titel:

Nun lass ihn doch. Er hat halt gemerkt, dass Studium was anderes ist als Schule und meint, dass das an seinem speziellen Studienfach an seiner speziellen Uni liegt... Wink

Cyrix
Christina Annika
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Anmeldungsdatum: 08.08.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 21 Jun 2011 - 22:36:10    Titel:

Okay, danke für die Antwort. Smile
Ich habe mich jedoch mittlerweile eh für ein normales BWL-Studium/ WiWi-Studium entschieden, da ich schon des öfteren gehört habe, dass man sich bei solch mathelastigen Studiengängen doch ganz schön dahinterklemmen muss - und ich bin eher ein fauler Mensch Very Happy

Allerdings lande ich vielleicht tatsächlich in Konstanz, falls mich keine andere Uni nehmen will Very Happy
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