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Aufstiegschancen im öffentlichen Dienst
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*ts1*
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Anmeldungsdatum: 12.08.2010
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2010 - 09:33:44    Titel: Aufstiegschancen im öffentlichen Dienst

Hallo erstmal,

nach einiger Recherche im Web bin ich leider nicht wirklich schlauer geworden, was meine Frage betrifft.

Wie verhält es sich, wenn ein Bauingenieur mit FH Diplom, verbeamtet mit Einstieg A10, den höheren Dienst erreichen möchte? Ist dies durch Bewerbung auf ausgeschriebene Stellen möglich oder führt hier kein Weg an einer zusätzlichen Ausbildung vorbei?

Ein Beispiel wäre vorerst die Bewerbung auf eine zu besetzende Stelle, die mit Laufbahnbefähigung für Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt beziffert ist, was ja prinzipiell FH Diplom einschließt. Jetzt stelle ich mir vor, dass daraufhin einige Jahre später auch vielleicht die Möglichkeit besteht sich auf eine A15 Stelle zu bewerben.

Konkret, kann es ein FH Absolvent schaffen nur durch Aufstieg und Arbeitsleistung, ohne zusätzliches Studium , beispielsweise in eine B-Besoldung zu gelangen?

Grüße
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2010 - 10:10:42    Titel:

Aufstiegsbeamte vom gehobenen in den höheren Dienst gibt es natürlich ... aber eine B-Besoldung anzustreben ist doch schon ein etwas unwahrscheinliches Ziel.
*ts1*
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Anmeldungsdatum: 12.08.2010
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2010 - 10:16:46    Titel:

Brand-Ing hat folgendes geschrieben:
Aufstiegsbeamte vom gehobenen in den höheren Dienst gibt es natürlich ... aber eine B-Besoldung anzustreben ist doch schon ein etwas unwahrscheinliches Ziel.


Also ist der Weg nicht unüblich, sich nach einigen Jahren auf Stellen im höheren Dienst zu bewerben, auch wenn eben nur dieses FH Diplom vorliegt?

Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass zusätzlich ein intensives politisches Engagement vorhanden ist. Wieso würdest Du es als unwahrscheinlich bewerten?
Tessa_ß
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Anmeldungsdatum: 06.11.2008
Beiträge: 219
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2010 - 10:18:25    Titel:

Brand-Ing hat folgendes geschrieben:
Aufstiegsbeamte vom gehobenen in den höheren Dienst gibt es natürlich ... aber eine B-Besoldung anzustreben ist doch schon ein etwas unwahrscheinliches Ziel.
Es steckt schon in der Frage: vor allem ist Vitamin B nötig, Leistung ist wohl nicht so wesentlich.
*ts1*
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Anmeldungsdatum: 12.08.2010
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2010 - 10:19:35    Titel:

Tessa_ß hat folgendes geschrieben:
Brand-Ing hat folgendes geschrieben:
Aufstiegsbeamte vom gehobenen in den höheren Dienst gibt es natürlich ... aber eine B-Besoldung anzustreben ist doch schon ein etwas unwahrscheinliches Ziel.
Es steckt schon in der Frage: vor allem ist Vitamin B nötig, Leistung ist wohl nicht so wesentlich.

Genau das habe ich mir gedacht und wollte es mehr oder weniger bestätigt wissen....
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2010 - 10:20:48    Titel:

Also am sinnvollsten ist es wirklich auf das FH-Diplom noch einen Master drauf zu setzen wenn du langfristig im ÖD bleiben wilst. Dann kommt man direkt in den höheren Dienst (zumindest wenn das Studium akkreditiert ist).

Ich bin mit meinem Master-Abschluss als Angestellter nach TVöD in E13 (bei Beamten entspricht das glaube ich A13) eingruppiert worden. Mit dem FH-Diplom hätte es wahrscheinlich nur zu E11 gereicht, was schon ein erheblicher Unterschied ist (bei mir etwa 12 % brutto).
*ts1*
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Anmeldungsdatum: 12.08.2010
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2010 - 10:29:37    Titel:

TK1985 hat folgendes geschrieben:
Also am sinnvollsten ist es wirklich auf das FH-Diplom noch einen Master drauf zu setzen wenn du langfristig im ÖD bleiben wilst. Dann kommt man direkt in den höheren Dienst (zumindest wenn das Studium akkreditiert ist).

Ich bin mit meinem Master-Abschluss als Angestellter nach TVöD in E13 (bei Beamten entspricht das glaube ich A13) eingruppiert worden. Mit dem FH-Diplom hätte es wahrscheinlich nur zu E11 gereicht, was schon ein erheblicher Unterschied ist (bei mir etwa 12 % brutto).


Es wäre also möglich den Master parallel zur Arbeit zu machen und würde dann neu eingestuft?


Zuletzt bearbeitet von *ts1* am 12 Aug 2010 - 10:38:37, insgesamt einmal bearbeitet
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2010 - 10:35:50    Titel:

Zitat:
Es wäre also möglich den Master während parallel zur Arbeit zu machen und würde dann neu eingestuft?


Ich dachte eigentlich an einen Master in Vollzeit und dann an den Direkteinstieg im ÖD.
Es müsste aber sicher auch möglich sein, den Master in Teilzeit oder dual zu machen, wenn der Arbeitgeber mitmacht.
*ts1*
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Anmeldungsdatum: 12.08.2010
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2010 - 10:38:20    Titel:

TK1985 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Es wäre also möglich den Master parallel zur Arbeit zu machen und würde dann neu eingestuft?


Ich dachte eigentlich an einen Master in Vollzeit und dann an den Direkteinstieg im ÖD.
Es müsste aber sicher auch möglich sein, den Master in Teilzeit oder dual zu machen, wenn der Arbeitgeber mitmacht.


Naja, der Einstieg ist ja bereits vollzogen, sprich eine Verbeamtung liegt bereits vor. Dementsprechend die Frage nach Aufstiegschancen?
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2010 - 10:45:52    Titel:

Zitat:
Naja, der Einstieg ist ja bereits vollzogen, sprich eine Verbeamtung liegt bereits vor. Dementsprechend die Frage nach Aufstiegschancen?


Dann sehe ich eigentlich nur 2 Möglichkeiten:
- Kündigen und ein Masterstudium absolvieren.
- Versuchen Teilzeit zu arbeiten und nebenbei studieren.

Meine Freundin war in einer ähnlichen Situation wie du, nur dass sie vom mittleren in den gehobenen Dienst wollte. Sie hat dann gekündigt um ihr Abi nachzumachen um so in den gehobenen Dienst zu kommen. Anders hätte sie vielleicht mal in 15 oder 20 Jahren eine Minimalchance gehabt aufzusteigen und das auch nur mit Vitamin B.
Ich finde es pervers, aber irgendwie kommt es mir so vor, als ob bei Vater Staat Abschlüsse und Berufsjahre mehr zählen als Leistung und Wissen und das deutlich stärker ausgeprägt ist als überall sonst.
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