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Editorial und Interviews
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Jura-2010
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Anmeldungsdatum: 18.08.2010
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2010 - 12:51:28    Titel: Editorial und Interviews

Hallo an alle,

ich studiere Jura im dritten Semester und fertige gerade eine Hausarbeit im Öffentlichen Recht an. Meine Frage: Darf ich auch Interviews und Editorials in juristischen Zeitungen zitieren?

Weiß jemand etwas darüber?

Viele Grüße
Jura-2010
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Anmeldungsdatum: 18.08.2010
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2010 - 19:31:01    Titel: Das Problem scheint ja wirklich problematisch zu sein..

Hat keiner Kenntnis darüber oder zumindest eine Meinung?? Freue mich über jede Äußerrung.

Die Infos im Editorial sind so gut, dass ich auf keinen Fall auf sie verzichten möchte. Wenn es tatsächlich nicht gestattet ist, zählt das dann wenigstens zu meiner Meinungsbildung, wenn ich die Gedanken trotzdem sinngemäß übernehme?
Jura-2010
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Anmeldungsdatum: 18.08.2010
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2010 - 21:45:38    Titel: Schwach, echt schwach

Was ist denn das für ein Forum?

So ganz ohne eigenen Nutzen wird hier wohl nicht geholfen. 60 Views und kein Kommentar.

Trotzdem Danke

Adios!
Schuldurkunde
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Anmeldungsdatum: 11.03.2010
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2010 - 22:25:51    Titel:

Steht da denn wirklich für die Falllösung Entscheidendes drin, das man in den herkömmlichen Kommentaren/Urteilen/Aufsätzen nicht findet? Nach meinem Empfinden würde es etwas komisch daherkommen, aus einem Vorwort oder Interview zu zitieren. So nach dem Motto "Der rechtspolitische Sprecher der Grünen XY meinte zum Problem der drittschützenden Wirkung dieser oder jener Norm dieses oder jenes..." Cool
Wie gesagt... lieber vermeiden aus meiner Sicht.


Zuletzt bearbeitet von Schuldurkunde am 23 Aug 2010 - 22:57:21, insgesamt einmal bearbeitet
Gregsen
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2010 - 22:40:29    Titel:

du kriegst keine antwort weil noch keiner jemals auf die idee ist ein interview zu zitieren. Das hat auch seinen Grund: Interviews und Editorials sind kurze schnipsel mit einer meinung von irgendjemandem und haben im gegensatz zu einem wissenschaftlichen aufsatz im regefall keine ausreichend begründeten problemaufriss.

Wenn du tatsächlich nur ein interview findest dass deine Meinung stützt und noch nichtmal nen aufsatz von dem interviewpartner, solltest du dir überlegen ob du diese meinung in ner HA wirklich vertreten willst.
Jura-2010
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Anmeldungsdatum: 18.08.2010
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 24 Aug 2010 - 01:14:04    Titel:

Der Punkt ist, dass das Editorial selbst in einem Aufsatz zitiert wurde. Daher fand ich es nicht ganz so verwerflich, die Gedanken sinngemäß zu zitieren. Zumal in den Formalien zur HA ans Herz gelegt wird, keine Sekundärliteratur zu zitieren - also keine Gedanken, die von anderen übernommen werden.

Vom Grundgefühl empfinde ich auch, dass es fragwürdig ist, ein Vorwort zu zitieren. Andererseits ist die Thematik ziemlich aktuell, sodass ich bislang nur einen Aufsatz von 2010 gefunden habe, worin das Editoril zitiert wurde. Im Editorial werden viele gute Argumente gebracht, die ich auf jeden Fall anwenden möchte, ich muss die Ansicht ja nicht vertreten. Jedenfalls wäre es sehr schade, die Argumente nicht zu erwähnen.

Alles in allem scheint das Schweigen eher entstanden zu sein, weil es diesbezüglich vermutlich keine eindeutige Antwort gibt.

Dennoch vielen Dank für die Anregungen. Vielleicht wird daraus noch eine Diskussion. Laughing
Gregsen
Senior Member
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 28 Aug 2010 - 12:24:10    Titel:

wenn es tatsächlich eine kaum verbreitete, weil aktuelle, meinung ist dann umso besser für dich. Bring sie als deine eigene Meinung zur Lösung eines Sachverhalts unter, auch wenn du keine Fußnoten dazu hast. Das sieht jeder korrektor deutlich lieber als eine vollständig durchgekaute meinung aber mit zig fußnoten.
Shafirion
Moderator
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 28 Aug 2010 - 13:44:03    Titel:

Du bekommst in erster Linie deshalb keine Antwort, weil sich die Frage ohne Hintergrundinformationen kaum beantworten lässt.
Grundsätzlich bin ich auch skeptisch bezüglich der Zitierung von Editorials oder Vorworten. Um beurteilen zu können, ob es in concreto Sinn macht, müsste man freilich wissen, worum es in Hausarbeit und Editorial geht.
Jura-2010
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Newbie


Anmeldungsdatum: 18.08.2010
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 29 Aug 2010 - 19:22:52    Titel:

Es ist schon erstaunlich. Eigentlich hatte ich gehofft, eine klare Antwort auf diese Frage zu bekommen, insbesondere da es sich dabei um eine reine Formalie handelt und keine inhaltliche Frage ist. Entweder es darf von Editorials zitiert werden, oder eben nicht.

Wozu Hintergrundinformationen eigentlich? Nach der Länge oder nach der Qualität des Editorials auszugehen, fördert wohl eher die willkürliche Korrekturweise eines Korrektors. Evil or Very Mad

Andererseits bestätigt das einmal mehr mein Bild über die Korrekturmethoden im Jurastudium. Das es überhaupt einen Ermessensspielraum in dieser Formalie geben soll, verdeutlich, wie sehr der Jurastudent von den Launen eines Korrektors abhängig ist. Shocked
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