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WiWi-Einstiegsgehälter realistisch?
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aristokrates
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 1356

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2010 - 23:27:06    Titel:

xx


Zuletzt bearbeitet von aristokrates am 19 Nov 2014 - 16:30:28, insgesamt einmal bearbeitet
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2010 - 23:33:47    Titel:

Diplom / master : knapp 40k im Durchschnitt, jeweils abhängig von Branche und Percentil zu dem man gehört.

bachelor: etwa 5-7K weniger.
Feneriumpower
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Anmeldungsdatum: 12.06.2005
Beiträge: 525

BeitragVerfasst am: 26 Aug 2010 - 00:08:20    Titel:

chrisblake hat folgendes geschrieben:

Meinst du das im Ernst? "Unverschämtheit" ? Bist du jetzt ein besserer Mensch als ein Fließbandarbeiter? Denkst du, die arbeiten nicht härter als jemand der "nur" im Büro sitzt? Vielleicht solltest du mal dein Menschenbild überdenken.


Außerdem: Die Lebenszeit während dem Studium ist nicht die härteste. Das ist die beste Zeit deines Lebens, also beschwer dich mal nicht.


Ich habe nicht behauptet, dass die Fließbandarbeit leichter ist als der Bürojob. Ich hätte auch kein Problem damit, am Fließband zu arbeiten. Ich sehe darin keine Schande. Der Hauptgrund dafür, weshalb ich es für eine Unverschämtheit halte, ist, dass ich ca. 4 oder 6 Jahre Zeit verlieren werde. In dieser Zeit hätte ich auch als Fließbandarbeiter schufften können und den selben Gehalt wie ein Büroangestellter erhalten. Um die in dieser Zeit entgangenen Gehälter wieder einzukassieren, müsste ich folglich als Büroangestellter mehr verdienen. Worin liegt sonst der Sinn des jahrelangen Studiums? Wenn du mir jetzt mit der Antwort kommst "Na, du willst doch sicherlich wissen, wie die Welt funktioniert usw.", dann muss ich dich enttäuschen. Damit komme ich auch schon zu deiner Menschenbildaussage. Mein Menschenbild sieht so aus, dass jeder Mensch das BESTE erreichen möchte, sprich seinen Nutzen maximieren will. Wenn du mir jetzt mit einem altruistischen Menschenbild kommst RESPEKT. Aber vielleicht solltest du dann mal dein Menschenbild überarbeiten. Die Mehrheit der Studenten studieren doch nur, um mehr Geld zu verdienen. Seien wir doch mal ehrlich.
chrisblake
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Anmeldungsdatum: 05.12.2007
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: 26 Aug 2010 - 00:40:02    Titel:

Feneriumpower hat folgendes geschrieben:

Ich habe nicht behauptet, dass die Fließbandarbeit leichter ist als der Bürojob. Ich hätte auch kein Problem damit, am Fließband zu arbeiten. Ich sehe darin keine Schande. Der Hauptgrund dafür, weshalb ich es für eine Unverschämtheit halte, ist, dass ich ca. 4 oder 6 Jahre Zeit verlieren werde. In dieser Zeit hätte ich auch als Fließbandarbeiter schufften können und den selben Gehalt wie ein Büroangestellter erhalten. Um die in dieser Zeit entgangenen Gehälter wieder einzukassieren, müsste ich folglich als Büroangestellter mehr verdienen. Worin liegt sonst der Sinn des jahrelangen Studiums? Wenn du mir jetzt mit der Antwort kommst "Na, du willst doch sicherlich wissen, wie die Welt funktioniert usw.", dann muss ich dich enttäuschen. Damit komme ich auch schon zu deiner Menschenbildaussage. Mein Menschenbild sieht so aus, dass jeder Mensch das BESTE erreichen möchte, sprich seinen Nutzen maximieren will. Wenn du mir jetzt mit einem altruistischen Menschenbild kommst RESPEKT. Aber vielleicht solltest du dann mal dein Menschenbild überarbeiten. Die Mehrheit der Studenten studieren doch nur, um mehr Geld zu verdienen. Seien wir doch mal ehrlich.


Jetzt sind es schon 4-6 Jahre die du verlierst. Das war eventuell zu Diplomzeiten so, aber mein Bachelor dauert z.b. nur 6 Semester.
Mit Master bist du dann bei deinen fünf Jahren.

Nun gut: Keine Sorge ich komme dir nicht einem Hippie Menschenbild.
Ich wollte lediglich verdeutlichen, dass wir hier von Einstiegsgehältern von Bachelorstudenten reden und zwar im Fach BWL. Einen Vergleich zu Facharbeitern zu ziehen, die bereits 5-6 Jahre Berufserfahrung haben ist völlig daneben. Deren Gehalt hat nicht ansatzweise dass Steigungspotential von dem eines studierten High Potential. Nach 5-6 Jahren Berufserfahrung kann man eventuell von 60-100k € sprechen, je nach Branche. Aber diese Beträge direkt zum Einstieg zu verlangen ist schlicht lächerlich und erinnert an Tagträumer.

Und nochwas: Ich studiere wirklich nicht nur wegen des Geldes. Ich habe mir während meines Studiums ein enormes Netzwerk aufgebaut, etliche neue Freunde gefunden, enorm viele Trips gemacht, ein sehr schönes Auslandssemester erlebt und sehr viel in Sachen Menschen und Kultur gelernt.

Das hätte ich mit Sicherheit nicht am Fließband erreicht. Exclamation
rolfbert
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Anmeldungsdatum: 17.04.2010
Beiträge: 405

BeitragVerfasst am: 26 Aug 2010 - 01:48:22    Titel:

Feneriumpower hat folgendes geschrieben:
Ich weiß, dass auch andere Paramter einen Einfluß auf das Gehalt haben, wie die Unternehmensgröße und die Branche. Wenn er in einem großen Unternehmen untergekommen ist, würde mich das Gehalt nicht wundern, aber wie wahrscheinlich ist es denn bitte, dass man mit einem Uni Bachelor 2,8 von einer großen Firma übernommen wird? Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.


Ich kenne jemanden der mit einem 2,8er FH Bachelor bei einer grossen Bank angenommen wurde. Natürlich kein Ib oder so, aber Sachbearbeiter mit 40.000€.
XXIV
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Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: 26 Aug 2010 - 05:13:22    Titel:

Das sprachliche Niveau hier ist schon einmalig...aber lauthals nach 40.000 Euro Einstiegsgehalt schreien Smile
Gottesschaf
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Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 2211

BeitragVerfasst am: 26 Aug 2010 - 09:15:09    Titel:

Feneriumpower hat folgendes geschrieben:
chrisblake hat folgendes geschrieben:

Meinst du das im Ernst? "Unverschämtheit" ? Bist du jetzt ein besserer Mensch als ein Fließbandarbeiter? Denkst du, die arbeiten nicht härter als jemand der "nur" im Büro sitzt? Vielleicht solltest du mal dein Menschenbild überdenken.


Außerdem: Die Lebenszeit während dem Studium ist nicht die härteste. Das ist die beste Zeit deines Lebens, also beschwer dich mal nicht.


Ich habe nicht behauptet, dass die Fließbandarbeit leichter ist als der Bürojob. Ich hätte auch kein Problem damit, am Fließband zu arbeiten. Ich sehe darin keine Schande. Der Hauptgrund dafür, weshalb ich es für eine Unverschämtheit halte, ist, dass ich ca. 4 oder 6 Jahre Zeit verlieren werde. In dieser Zeit hätte ich auch als Fließbandarbeiter schufften können und den selben Gehalt wie ein Büroangestellter erhalten. Um die in dieser Zeit entgangenen Gehälter wieder einzukassieren, müsste ich folglich als Büroangestellter mehr verdienen. Worin liegt sonst der Sinn des jahrelangen Studiums? Wenn du mir jetzt mit der Antwort kommst "Na, du willst doch sicherlich wissen, wie die Welt funktioniert usw.", dann muss ich dich enttäuschen. Damit komme ich auch schon zu deiner Menschenbildaussage. Mein Menschenbild sieht so aus, dass jeder Mensch das BESTE erreichen möchte, sprich seinen Nutzen maximieren will. Wenn du mir jetzt mit einem altruistischen Menschenbild kommst RESPEKT. Aber vielleicht solltest du dann mal dein Menschenbild überarbeiten. Die Mehrheit der Studenten studieren doch nur, um mehr Geld zu verdienen. Seien wir doch mal ehrlich.

Ein bisschen mehr Demut kann man wohl erwarten. Schon einmal darüber nachgedacht, dass ein Fließbandarbeiter nicht die selben Aufstiegsmöglichkeiten hat und das Gehalt in 10 Jahren ganz anders aussehen kann?
Feneriumpower
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Anmeldungsdatum: 12.06.2005
Beiträge: 525

BeitragVerfasst am: 26 Aug 2010 - 13:51:32    Titel:

Das kann man so pauschal auch nicht behaupten, weil verschiedene Einflußfaktoren eine wichtige Rolle spielen (z.B. Unternehmensgröße). Ein Kleinunternehmen wird sich wohl weniger für eine Lohnsteigerung erklären, als ein Großunternehmen. Und wenn man mit einem 2,8 Bachelor oder Master für ein Kleinunternehmen arbeitet, wird man es schwerer haben, eine Gehaltserhöhung durchzusetzen bzw. freiweiliig vom Unternehmen zu erhalten.
showcase
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Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 653

BeitragVerfasst am: 26 Aug 2010 - 14:44:10    Titel:

Man kann auch so auf seine 5600 Netto kommen,ohne zu studieren.
Es gibt zahlreiche Betriebe,Unternehmen,Firmen die einfach Leute suchen die etwas können was eben momentan gebraucht wird.
Kumpel von mir (19) saß z.b in der Bahn,hatte davor bisschen bei nem Medienberater gearbeitet,Sacharbeit erledigt,nichts besonderes,wurde dann von seinem Gegenüber bei einem Telefonat über diese Themen gefragt,ob er nicht für ihn arbeiten könnte,schwupps war der lukrative Job da (5600 Netto,inklusive ner E-Klasse als Firmenwagen).
Ich hab auch schon für Firmen hier gearbeitet, bisste bei ner lokalen Partei, redest bisschen mit Unternehmern,die mögen dich, sagen wir brauchen jemanden der dies oder jenes erledigt,unser Lager ist z.B gerade voll mit alten Sachen die Makel haben aber trotzdem verkauft werden können,nach ner Zeit kommt dann ein "hey,du machst das gut" was machst du denn nebenher? Wir brauchen Leute mit Kopf und schon hat man ein Praktikum und so weiter,auch bei nem Großunternehmen.Man kennt sich ja schließlich, der Softwareunternehmer hier im Beispiel macht dies oder jenes für ne Abteilung von Daimler oder kennt den Arbeitgeberpräsidenten(ja,die besagte Person kennt diesen wirklich).
So geht viel mehr....
Lost Prophet
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Anmeldungsdatum: 28.02.2010
Beiträge: 119

BeitragVerfasst am: 26 Aug 2010 - 15:24:13    Titel:

In welchem Betrieb verdient euer Fließbandarbeiter 40k im Jahr oO


Bei den Betrieben wo ich bis jetzt Ferienarbeit (Akkord) gemacht habe, haben die Fließbandarbeiter (nach eigener Auskunft) nie mehr als 30k verdient, eher weniger.

Bzw soviele Festangestellte gibt es da gar nicht, die allermeisten Arbeiter sind von Zeitarbeiterfirmen....

40k verdient der Facharbeiter, das wird wohl gemeint sein^^

Bzw evtl bis 50k, je nach Firma.
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