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Rechtfertigung und § 127 StPO
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Lexite
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Anmeldungsdatum: 28.08.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 28 Aug 2010 - 16:56:30    Titel: Rechtfertigung und § 127 StPO

Mal ne kurze Frage.

Sagen wir mal, A liegt mit seiner Ehefrau im Bett und hört im Garten seines Hauses Geräusche. Er geht raus, sieht im Lichte der Gartenbeleuchtung einen Mann, der plötzlich wegrennt und eilt diesem hinterher, da er ihn für einen Dieb hält, schnappt ihn und wirft ihn zu Boden, um ihn festzuhalten. Es handelte sich jedoch nur um einen Kumpel seines Sohnes, der um diese Uhrzeit eigentlich nicht mehr da sein sollte.

§ 240 I
OTB (+)
STB (+)
RW ?

Ich hab an § 127 StPO gedacht. Würde dann den Streit bringen, ob ein dringender Tatverdacht ausreicht, was ich bejaht hätte.
Dann stellt sich die Frage, ob ein solcher auch vorliegt. Dies ist dann der Fall, wenn davon auszugehen ist, dass der Beschuldigte mit großer Wahrscheinlichkeit die Tat als Täter oder Beteiligter begangen hat.
Also ich hätte ehrlich gesagt keinerlei Probleme, das Festnahmerecht zu bejahen. Zwar irrte sich A. Aber darauf kommt es hier ja auch nicht an. Es ist ja gerade die Frage, ob objektive umstände vorlagen, nach denen A davon ausgehen konnte, dass einen Straftat geschehen ist. Ich finde, dass dies hier unzweifelhaft zu bejahen ist, oder?

Aus welcher Sicht muss der dringende Tatverdacht ergeben? Objektiv? Nein, doch aus der Sicht des Einschreitenden, oder? Was ist denn, wenn A denkt, ein Diebstahl läge vor, ein dringender Tatverdacht liegt jedoch nicht vor, aber es läge ein dringender Tatverdacht z.b. bezüglich hausfriedensbruch vor, woran A aber nicht gedacht hat?

Warum ich trotzdem Frage? Nun, bei Irrtum gehen immer die Alarmleuchten...
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