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Simple Frage Proportionalität
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Foren-Übersicht -> Physik-Forum -> Simple Frage Proportionalität
 
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Quanty
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Anmeldungsdatum: 26.02.2008
Beiträge: 875

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2010 - 21:29:16    Titel: Simple Frage Proportionalität

Hi ihr,
für mich war immer klar wenn a~b und a~c dann ist a~b*c.
Nun die eigentlich einfache Frage:
Warum eigentlich?

Grüßle
Kingcools
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 409

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2010 - 22:45:56    Titel:

Ableitung nach b oder c ergibt eine unter änderung von b oder c konstante.
So würde ich esmir erklären^^
Quanty
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 26.02.2008
Beiträge: 875

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2010 - 23:39:44    Titel:

Kannst mir das genauer erklären?
Hausmann
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Anmeldungsdatum: 22.08.2009
Beiträge: 2505

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2010 - 00:21:50    Titel: Re: Simple Frage Proportionalität

[;a\propto\sqrt{bc};]
ichbinsisyphos
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Anmeldungsdatum: 31.05.2007
Beiträge: 1377

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2010 - 00:57:44    Titel: Re: Simple Frage Proportionalität

Ich glaub wir müssen mal proportional definieren. Meinst du nicht eigentlich a ist teilbar durch (b*c)?

a~b, a~c heißt: a = x*b = y*c mit x,y konstant.
b*c = a²/(x*y), a²/(b*c) = x*y, soviel zur Proportionalität (a² ~ b*c).

Stillschweigend vorrausgesetzt, dass a,b,c,x,y ganzzahlig sind heißt, a muss dann ohne Rest durch b und c teilbar sein, also wenn sie beide teilerfremd sind auch durch ihr Produkt. Und nur dann stimmt die Annahme, dass a ohne Rest durch b*c teilbar ist, auch.

Gegenbeispiel: b=2, c=4, a=12
a = 6*b = 3*c. a = 12 ist aber nicht ohne Rest durch b*c = 8 teilbar.


Zuletzt bearbeitet von ichbinsisyphos am 04 Sep 2010 - 14:45:13, insgesamt einmal bearbeitet
Hausmann
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Anmeldungsdatum: 22.08.2009
Beiträge: 2505

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2010 - 01:50:03    Titel:

Hallo!

Proportionalität ist ursprünglich für (reelle) Zahlenfolgen definiert a1:a2 = b1:b2 usw. mfG
ichbinsisyphos
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Anmeldungsdatum: 31.05.2007
Beiträge: 1377

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2010 - 10:56:57    Titel:

Ja, a proportional zu b heißt, dass sich a und b nur durch einen konstanten Faktor unterscheiden. Interessant ist aber das Verhalten von a bei Variation von b. Ich glaub aber nicht, dass er hier das meint. Und wenn, dann stimmts nicht, siehe dein und mein posting von oben.
Quanty
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Anmeldungsdatum: 26.02.2008
Beiträge: 875

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2010 - 14:56:50    Titel:

Danke für die Antwort Smile
Aber warum ist wenn a²~bc auch a~bc und warum darf "kein rest übrig bleiben"?
ichbinsisyphos
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 31.05.2007
Beiträge: 1377

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2010 - 15:12:29    Titel:

Weißt du was proportional bedeutet? Geht es dir wirklich um Proportionalität?

Nein, a ist im Allgemeinen nicht proportional zu b*c, falls a proportional zu b und c ist, sondern a² ist proportional zu b*c, also a proportional zu sqrt(b*c).

Wenn a eine Funktion ist, die linear steigt, dann steigen b und c ebenfalls linear, b*c aber quadratisch (~a²).
Quanty
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 26.02.2008
Beiträge: 875

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2010 - 15:28:01    Titel:

Also es geht mir eben z.b. darum: (einfaches Beispiel)

spezifischer Widerstand.

R~l wenn A=konst.
R~1/A wenn l=konst.
Alost ist nach dieser regel:

R~l/A

Also
R*A/l= p


das zum beispiel da will ich wissen waurm man das so verknüpfen kann

Grüßle
ichbinsisyphos
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Anmeldungsdatum: 31.05.2007
Beiträge: 1377

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2010 - 16:49:31    Titel:

Das ist aber eine ganz schöne Neudefinition der Fragestellung.

Du sagst also, dass a von den Größen b und c abhängt und

1) proportional zu b ist, falls c konstant
2) proportional zu c ist, falls b konstant

a ~ b*c ist nur ein Ansatz, der diese beiden Aussagen erfüllt. Es gilt immer noch a ~ b falls c = const, a ~ c falls b = const.
Quanty
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Anmeldungsdatum: 26.02.2008
Beiträge: 875

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2010 - 23:12:09    Titel:

Und warum stimmt dieser Ansatz?
ichbinsisyphos
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Anmeldungsdatum: 31.05.2007
Beiträge: 1377

BeitragVerfasst am: 05 Sep 2010 - 01:26:32    Titel:

a ~ b heißt a = b * const.

für c = const. wird in a = b*c*const. = b*const. c einfach Teil der Konstante und umgekehrt. Ich weiß nicht, ob ich die Frage richtig verstanden habe.
Quanty
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Anmeldungsdatum: 26.02.2008
Beiträge: 875

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2010 - 16:05:54    Titel:

Bin immernoch verwirrt...

Also meine Frage nochmal etwas "besser formuliert":

es gilt :

a~b wenn c=konstant also a/b=k k=konst. und c= konstant

außerdem gilt:

a~c wenn b=konstant also a/c=p p=konst. und c=konst.

somit gilt

a~b*c --> a/(bc)= q q=konst.


Wie komm ich von den ersten beiden Bedinungen zur letzten, dass a zum Produkt von b und c proportional ist?
ichbinsisyphos
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Anmeldungsdatum: 31.05.2007
Beiträge: 1377

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2010 - 16:17:15    Titel:

Im physikalischen Sinne kannst du dir eh nicht sicher sein, weil du nichts darüber weißt, wie sich b und c beeinflussen.

a~b*c ist ein "Ansatz", der die beiden Voraussetzungen
Code:
a~b wenn c = const
a~c wenn b = const
erfüllt.

Ein Ansatz ist ein Vorschlag, der eine Bedingung erfüllt, aber nicht unbedingt der einzig mögliche.

Du erhälst aus dem Zusammenfassen keine zusätzliche Information:
Code:
a~b*c~b wenn c = const
a~b*c~c wenn b = const
Also weißt du genausoviel wie vorher.

a~b*c*exp(db/dt*dc/dt) würde die Bedingungen z.B. auch erfüllen.
Quanty
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 26.02.2008
Beiträge: 875

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2010 - 16:35:31    Titel:

Und warum macht man das in der Physik so.
Ich meine alleine E=mgh:

E~m wenn g und h konst.
E~g wenn m und h konst.
E~h wennn g und m konst.

Und man "sagt"einfach mal, dass E~m*g*h...?

Mhm...dann muss ichs wohl akzeptieren

Grüßle und Thx Smile

Martin
ichbinsisyphos
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 31.05.2007
Beiträge: 1377

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2010 - 17:01:52    Titel:

Das ist aber eh ein schönes Beispiel, weil g und h nicht unabhängig sind.

Der Produktansatz ist halt in dieser Situation der einfachste und naheliegendste.
Knalltüte
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Anmeldungsdatum: 31.08.2007
Beiträge: 2932
Wohnort: gleich um die Ecke

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2010 - 19:08:44    Titel:

Also wenn a ~ b, dann gilt bei Vervielfachung von b, also x * b, dass a auch wächst, eben auf x * a. Nun setze ich a' = x * a und aus z.B. a ~ c bzw. auch a' ~ c (ist ja diesselbe Größe) folgt dass y * c ein y * a' zufolge hat. Also ausmultipliziert x * y * a. Die Vervielfachung von b und c mit x bzw. y entspricht der Vervielfachung von a mit x * y. Ausgedrückt als a ~ b * c.
_________________
Ich stell mich manchmal dumm, damit ich nicht allein dastehe.
Quanty
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 26.02.2008
Beiträge: 875

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2010 - 21:08:38    Titel:

Danke für die Antworten Smile
Wobei dieses vervielfachen etwas strange klingt...muss ers mir glaub noch einige mal durchlesen

Grüßle
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