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HA Groß Bielefeld Vertiefungskurs Rechtsgeschäftslehre
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bike20
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Anmeldungsdatum: 07.08.2006
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BeitragVerfasst am: 06 Sep 2010 - 17:18:20    Titel: HA Groß Bielefeld Vertiefungskurs Rechtsgeschäftslehre

Hallo ich schreibe gerade an meiner großen Hausarbeit im Zivilrecht Vertiefungskurs Allg. BGB bzw Rechtsgeschäftslehre an der Uni Bielefeld. Wollte mal fragen ob die auch einer noch mitschreibt oder ein Gedankenaustausch machen kann. Bin gerade etwas ins stocken geraten vielleicht kann mir einer bissl weiterhelfen wäre sehr nett. Der erste Teil der HA siehts so aus:

A interessiert sich in seiner Funktion als Geschäftsführer der X-GmbH, welche sich auf den Handel mit Antiquitäten spezialisiert hat, für ein seltenes Neuengland-Bett aus dem 19. Jahrhundert, welches der B zum Verkauf anbietet. A befürchtet, dass B seine Preisvorstellung nach oben korrigiert, sobald die X-GmbH ernsthaftes Interesse bekundet. Daher schickt er den Lehrling C zu B, damit dieser das Bett für die X-GmbH erwirbt, wobei C selbstverständlich nicht deutlich machen soll, dass A ihn geschickt hat bzw. er den Auftrag hat, das Bett für die X-GmbH zu erwerben. Tatsächlich wird sich C mit B schnell einig. C bezahlt den vereinbarten Kaufpreis iHv. 9800 € sogleich mit dem ihm von A mitgegebenen Geld. Weil es bereits Freitagabend ist, hat C keine Lust, zurück zur Verkaufsstelle der X-GmbH zu fahren, um dort das zerlegte Neuengland-Bett abzuliefern. Stattdessen stellt er es über das Wochenende bei sich zuhause unter.

Da C bereits seit einigen Monaten seine Handyrechnung nicht bezahlt hat, bekommt er am nächsten Morgen Besuch von dem Gerichtsvollzieher G. Dieser sieht das Neuengland-Bett und vermutet, dass es wertvoll ist, weshalb er es pfändet. C ist der Überzeugung, dass die X-GmbH das Bett bereits in dem Augenblick erworben hat, in dem B ihm das Bett übergeben hat. Gleichwohl klärt er die Situation nicht auf, da er die Hoffnung hegt, sich auf diese Weise seiner Verbindlichkeiten zu entledigen.

Im Laufe des darauffolgenden Monats wird A plötzlich schwer geisteskrank. Obwohl die Gesellschafter der X-GmbH den Verdacht haben, dass A seinen Aufgaben nicht mehr gewachsen ist, unternehmen sie zunächst nichts. Am Monatsende erhält A ein Schreiben des D, in dem dieser ein angeblich aus Irland stammendes, 200 Jahre altes Spinnrad für 20.000 € zum Verkauf anbietet. Tatsächlich handelt es sich um eine Replik, welche höchstens 120 € wert ist. A, der für die X-GmbH schon häufiger Geschäfte
mit D gemacht hat, ist begeistert und schickt umgehend den C, der die Wesensveränderung des A noch nicht bemerkt hat, zu D, damit jener das Spinnrad – diesmal ausdrücklich im Namen der X-GmbH – erwirbt. Zuvor hatte A bereits bei D angerufen und ihn über das Kommen des C in Kenntnis gesetzt. Weisungsgemäß führt C seinen Auftrag aus.


1. a) Was kann die X-GmbH gegen die Pfändung des Neuengland-Bettes unternehmen?

b) Hat D gegen die X-GmbH einen Anspruch auf Zahlung des Kaufpreises für das Spinnrad?

würde mich über reges interesse freuen, vielen dank im voraus
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