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Studium der Biowissenschaften mit 26
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Bart0815
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2010 - 17:39:28    Titel: Studium der Biowissenschaften mit 26

Hallo zusammen,

möchte mal eure Meinung hören.
Bin momentan 25, werde nächstes Jahr 26, arbeite zur Zeit als Groß- und Außenhandelskaufmann und mache den staatl. gepr. Betriebswirt, den ich im Mai abschließen werde.
Nun ist es ja seit dem Wintersemester so das der staatl. gepr. Betriebswirt in NRW als Hochschulzugangsberechtigung gilt, und nun möchte ich mir ein Traum erfüllen, und nächstes Jahr Bio studieren, was mir leider ohne Abi verwährt geblieben ist.
Habe bisher halt nur im Büro gesessen, bin aber damit nie glücklich geworden. Meine privaten Interessen haben alle mit Bio zu tun ( Jagen, Angeln, Aquaristik, das sammeln von Fossilien usw. )
Wie empfindet ihr das so, nach einer rein kaufmännischen Laufbahn nochmal von vorne anfangen ? Das ich dabei natürlich große Abstriche machen muss bezügl. des Geldes ist mir bewusst, allerdings verdiene ich zur Zeit auch ziemlich wenig, ( 1200 netto bei einer 43 Stunden Woche ), und um Bio zu studieren würde ich fast jeden Kompromiss eingehen !
Ach so, meine Traumuni wäre Münster, ich wohne halt auch hier ; )
Mich würden mal ein par Einschätzungen interessieren, habt ihr in euren Vorlesungen auch so alte Säcke wie mich sitzen ?

Danke für eure Antworten Very Happy
p8003
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Anmeldungsdatum: 30.07.2006
Beiträge: 2488
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2010 - 18:04:31    Titel:

Vom Alter her sicher kein Problem, in den Vorlesungen sitzen z.T. schon Leute drin die doppelt so alt sind wie du. Wenn es dein Traum ist und du es dir so einrichten kannst das Studium durchzuziehen und zu finanzieren, warum nicht?

Hast du denn schonmal im biolog. Bereich gearbeitet und weißt was da auf dich zukommt bzw. wie sich das Studium gestaltet? Und welchen Abschluss willst du machen, welchen Job später anstreben? Oft gehen Vorstellungen und Realität ziemlich weit auseinander...will dich nicht von deinem Weg abbringen, aber man sollte sich vorher gründlich informieren. Wenn man nach 1-2 Semestern feststellt dass es doch nicht das ist was man will, verliert man wertvolle Zeit...
Dinschn84
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Anmeldungsdatum: 26.10.2005
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2010 - 23:12:50    Titel:

Hallo,

bei mir war es genau andersrum. Ich hab nach dem Abi direkt Biologie studiert, weil ich schon immer daran interessiert war und ich in der Schule großen Spaß daran hatte. Ich hab leider ziemlich spät erst eingesehen, dass ich keinen Sinn im Studium für mich sehe. Es war mir alles zu theoretisch und war stumpfes Auswendiglernen. Mit 23 hab ich dann eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich angefangen und fühle mich total wohl. Jetzt bin ich 25, werde 26 und bin in einem halben Jahr fertig und möchte gern noch ein Studium im betriebswissenschaftlichen Bereich beginnen. Also fast genau andersrum. Wink Ich kann dir nur raten, probiere es aus. Du hast im Hintergrund eine fundierte Ausbildung worauf du im Notfall zurückgreifen kannst. Wenn du in den ersten Semestern merkst, das es das nicht ist..höre lieber wieder auf und konzentriere dich auf neue Dinge. Ich habe bisher kaum negative Einstellungen mir gegenüber festgestellt...eher wird man flexibler und zeigt das man auch mal Mut beweist und neues wagt. Nicht ist schlimmer als beruflich zu stagnieren. Ich wünsche dir viel Glück. Smile

Liebe Grüße

dinschn84
citsch
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Anmeldungsdatum: 20.01.2006
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2010 - 16:52:40    Titel:

Zitat:
Mich würden mal ein par Einschätzungen interessieren, habt ihr in euren Vorlesungen auch so alte Säcke wie mich sitzen ?


Ich bin jetzt 30 und fange, nach langer Krankheit, auch noch mal an zu studieren. Nämlich Umweltmanagement. Derzeit nehme ich an einem Mathematikvorkurs teil, in dem noch bedeutend ältere Kommilitonen sitzen, die Chemie, Lehramt, Physik, Mathe, etc. studieren wollen. Also so alt bist Du mit 26 nicht.

Bei Biologie musst Du natürlich damit rechnen, dass das Fach im Ggs. zu anderen Studienrichtungen extrem zeitraubend aufgrund der vielen Universitätspraktika ist. Nebenbei zu arbeiten wird dadurch erschwert.

Aber wenn es Dein Wunschfach ist solltest Du es natürlich mal probieren (das geht ja auch über studieren Laughing )

VG, citsch.
Ma chien
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Anmeldungsdatum: 15.02.2009
Beiträge: 108
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2010 - 21:05:18    Titel:

Lustig vor einem Jahr stellte ich mir eine ähnliche Frage Smile.
Habe zu erst die Ausbildung gemacht, war Arbeiten wurde Arbeitslos und fing mit dem Biologie Studium an Smile.

Nun muste ich allerdings feststellen das die Berliner Unis für Biologie wohl doch nicht so gut sind. Sie sparen überall ein, teils so masiv das es an Dozenten und Professoren mangelt Sad. Dem entsprechend gering das Angebot. Es soll auch in einem Jahr nur noch einem Master geben der verallgemeinert ist.

Könnt ihr mir sagen wie es an euren Unis aussieht?
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